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das ist esoterik

Dieses Thema im Forum "Esoterik kritisch" wurde erstellt von HamsterofDeath, 23. Januar 2009.

  1. HamsterofDeath

    HamsterofDeath Mitglied

    Registriert seit:
    1. November 2006
    Beiträge:
    911
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  2. fluadl

    fluadl Guest

    :banane:
     
  3. Oktarin

    Oktarin Mitglied

    Registriert seit:
    10. Mai 2005
    Beiträge:
    227
    Ort:
    Stmk AT
    *lach*
    Das traurige ist: das ist sogar ein interessanterer Gedanke, als 80% von dem, was man zumeist von Hardcoreesoterikern zu lesen kriegt.

    "Bitte Erzengel XY um Hilfe"
    "Frag das Wesen was es will"
    "Seht Ihr da auch ein Gesicht?"
    "Das ist eine verlorene Seele, sie braucht deine Hilfe"
    "Hab ich eine neue Gabe?"
    "Ich sehe sogar achtundzwanzig Gesichter"

    ... per random insert.

    Manchmal hat man den Eindruck, die 70er sind gar nicht vorbei.

    Oktarin *würd sich so gern mal ganz normal, ein bissl... tiefgründiger? philosophischer? ernsthafter? offener? im Netz unterhalten als "so"*

    Edit: Soll nicht verallgemeinernd aufgefasst werden bitte - aber ich denke es kommt schon rüber was ich mein. *hoff*
     
  4. Schooko

    Schooko Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Oktober 2008
    Beiträge:
    6.822
    Ort:
    DonauCity
    und wie betreibst Du Selbstfindung & inneres Wachstum?
     
  5. Nefretiri86

    Nefretiri86 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Januar 2009
    Beiträge:
    29.602
    Ort:
    Niedersachsen
    Sehr schön.:lachen:
     
  6. Oktarin

    Oktarin Mitglied

    Registriert seit:
    10. Mai 2005
    Beiträge:
    227
    Ort:
    Stmk AT
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    Nicht, indem ich in jedem Pups Gesichter suche; nicht, indem ich mir einrede in einer Charmed-Welt zu leben; und nicht, indem ich jeden mit Standardfloskeln beglücke.
    Ich mache einen sehr großen Bogen um (va kitschige, unseriöse) "Esoterikbücher" und hab eine gewisse Abneigung gegen das was rauskommt, wenn Leute alles was in derartigen Büchern steht (bzw "was ihnen gesagt wird"), einfach "annehmen" - nur weil irgendwer seine Ideen veröffentlicht, sind sie nicht für alle wahr.

    Ich war ja schon vor einigen Jahren hier in dem Forum und bin dann gegangen, weil kaum mal wirklich ein "fruchtendes Gespräch" stattgefunden hat - sondern so viele interessante Gedankengänge mancher Leute "gehindert" wurden sich ernstlich auszutauschen, weil aus jeder Ecke jemand gekommen ist, dessen meistgebrauchte Worte "Gabe", "Gesicht" und "(Erz)Engel" war - ohne Gespräch, einfach als "nimm das wie ich sage, ich bin schon so toll weit entwickelt, ich könnte jeden Moment ins Nirvana emporschweben oder als evolutionäres Lichtwesen meinen Körper verlassen" hingeworfen.
    Sprich: Anstatt "Austausch" hab ich hier vorrangig gradezu lächerliche "Entwicklungshilfe" für viele Leute vorgefunden - gegeben von vorrangig Leuten, die sich am wohlsten fühlen, wenn sie sich als ungeheuerlich entwickelte, engelsgleiche Lichtbringer darstellen können.

    Ich nutze ein Forum nicht, um verbale Tore zu schießen; oder um meine innere Entwicklung vorzuführen; oder um meine Ansichten als Tatsachen aufzudrängen; oder um "Kitschbücherwissen" zu verbreiten... und es war mir unangenehm, mich mit derartigem zu umgeben.
    Das war vor drei bis vier Jahren - und ich komme immer mehr drauf, das sich in der Zeit nicht wirklich was diesbezüglich verbessert hat.
    Zwar gibts auch hier im Forum eine Handvoll Leute, die ich da wirklich davon ausnehmen möchte, mit denen ein "Gespräch" nicht nur möglich, sondern sogar fruchtend und interessant ist, die "eigene" Gedankengänge einbringen und fähig sind, kritisch zu hinterfragen, ohne falsche "Fakten" dazulegen.
    Leider ist das die Ausnahme.

    Grüße,
    Oktarin
     
  7. Schooko

    Schooko Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Oktober 2008
    Beiträge:
    6.822
    Ort:
    DonauCity
    Kann ich verstehen.
     
  8. Joker1966JJK

    Joker1966JJK Guest


    Sehr schöner Beitrag. Und kluge Worte!!! Auch dein erster Beitrag in der Früh! Da kann ich dem meisten gut beipflichten.
    Hatte auch den Grundgedanken des vertiefenden Austausches. Aber hab gemerkt (bin erst die letzen Monate hier drin mehr aktiv), daß wohl nur ne handvoll Leute einigermaßen Ahnung und Wissen besitzt. Die meisten geben nur dogmatischen oder möchtegern-wissenden Senf dazu.
    Hab gemerkt, hier drin ist´s wie im echten Leben draußen...:D

    Vielleicht hast du mal Zeit und Muse auf PN- Austausch.
    Grüßle
     
  9. aussteiger

    aussteiger Guest

    hallo oktarin,

    wuerde mich freuen, wenn du auf diese frage antwortest und nicht nur sagst wie du es n i c h t tust...

    aussteiger
     
  10. Oktarin

    Oktarin Mitglied

    Registriert seit:
    10. Mai 2005
    Beiträge:
    227
    Ort:
    Stmk AT
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    Du hast natürlich recht, aussteiger - ich hab die Frage nicht wirklich beantwortet. Ich hielt die Frage von Schooki erst für nicht wirklich ernst gemeint.
    Ich bitte um Verzeihung.

    Was mach ich also.

    Meine "Selbstfindung" unterstütze ich "aktiv", allerdings "inneres Wachsum" ist für mich eine Sache, die "eben kommt" und nicht wirklich aktiv "praktiziert" wird.

    Ich meditiere regelmäßig. Das stärkt meine Konzentrationsfähigkeit, mein Körperbewusstsein, mein Ich-bewusstsein und beeinflusst die Qualität der Wahrnehmung in mancherlei Hinsicht. Es hilft mir bei vielen Dingen, mein Inneres zu ordnen und besser zu verstehen, es macht mich ausgeglichen und gelassener und bringt mich jedesmal erneut in meine Mitte.
    Unterm Strich hilft es mir, meine Umwelt und mich selbst aufnehmen/verstehen und verarbeiten zu können - besser, als ich es ohne Meditation könnte.
    Allerdings habe ich keinerlei vorgefertigte Meditationstechniken, bzw kenne nichtmal viele davon - ich habe sie mir selbst individuell gestaltet, bzw sie haben sich durch Zufall selbst ergeben.

    Ich praktiziere luzides Träumen und beschäftige mich überhaupt recht intensiv mit meinen Träumen. Das wachsende Verständnis für die individuellen Vorgänge in meinem Unterbewusstsein hilft mir dabei, "Programme" zu erkennen und umzuschreiben, sowie wiederum den Umgang mit Problemen/Situationen/mir selbst/anderen, bzw deren Lösungswege/Wirkungen/Gründen/etc zu verstehen/durchschauen/etc.
    Aber, und das möchte ich hier dazu sagen: Ich halte rein gar nichts von allgemeiner Traumdeutung, denn ich denke, dass das Unterbewusstsein von jedem Individuum individuell arbeitet. Sprich: Träumt A von Situation X, mag das für A diese und jene Bedeutung haben - Träumt B aber von Situation X, muss die Bedeutung die für A stimmig war, für ihn nicht zutreffen. Ich kann mir zwar schon durchaus vorstellen, das es hierbei grobe Züge gibt, Umrisse, welche auf den Großteil der Menschen umgemünzt werden können, weil wohl die grundlegende Basis der Arbeit des Unterbewusstseins bei den meisten Menschen, wenn nicht sogar bei allen, ähnlich gestrickt ist. Verallgemeinerde Traumdeutung alá vokabelbuchartige Bücher mit "Spinne = Gewissensbisse" halte ich für Unsinn.
    Der Vorteil von luzidem Träumen ist: Träume ich von Situation X, kann ich aktiv eingreifen und direkt versuchen zu erkennen, was es damit auf sich hat. Je besser ich verstehe, wie diese Dinge in mir arbeiten, desto eher kann ich für mich Schlüsse ziehen.

    Daneben habe ich mir einfach manche Dinge angewöhnt, die mich mir selbst im alltäglichen Leben näher bringen - zumeist Kleinigkeiten, die für mich recht große Wirkung haben.


    Was passiv für mich dazu beitragen kann zu wachsen und auch dabei mich selbst zu finden, sind verschiedene alltägliche und weniger alltägliche Sachen...

    Ich wachse durch (verstehen)lernen, lerne(verstehen) durch beobachten und beobachte einfach alles.

    Bei mir teilen sich Beobachtungen in 2 Bereiche: Erstens die normale Welt, wie sie halt allgemeinhin als Realität bekannt ist *lach* - und zweitens durch "andere" Dinge die ich wahrnehme, welche allgemeinhin eigentlich eher weniger als Realität bekannt sind.
    Die Art der "Nachdenkergebnise" ^^ sind da recht unterschiedlich.

    Dazu möchte ich noch sagen: (um nicht missverstanden zu werden)
    Da ich mich sehr sehr häufig in Situationen wiederfinde, welche für andere mit dem Jenseits/Naturwesen/Spuk oder mit ähnlichem (kA) zu tun haben, ist irgendwann die Frage in mir aufgekommen, ob diese Dinge in mir/durch mich selbst geschehen, oder ob da "externe Etwase" am Werk sind.

    Darauf hab ich keine Antwort und ich habe auch aufgehört nach einer zu suchen (auch neurologische Untersuchungen waren nicht grade aufschlussreich) ich halte beides für möglich und sogar beides zugleich für möglich, möchte dennoch lieber in Richtung "das sind interne Vorgänge" tendieren, sofern das in Anbetracht der Art des Geschehens möglich ist.
    Derartige immer wieder kehrende Wahrnehmugen in Zusammenhang damit, das meine Gedankengänge von Natur aus eher philosophisch sind, haben im Laufe der Zeit ein gewisses Interesse an esoterischen Dingen bewirkt - Philosophische Gedanken kreuzen oft die esoterischen und andersrum. Allein dadurch ist mein Interesse an Esoterik überhaupt gegeben, es besteht in der Hauptsache auf philosophischer Basis, daher auch mein Wunsch nach freigeistigem Austausch.



    Dann fasse ich zusammen:
    Selbstfindung ist für mich eigentlich mehr die immerwieder kehrende Suche und Zentrierung nach meiner Mitte, meiner "Quintessenz". Behilflich dabei ist für mich in erster Linie meine Meditation und die Auseinandersetzung mit unbewussten Vorgängen.

    Inneres Wachstum ist für mich ein lebenslager Prozess, kein wirklich "aktiver Posten". Solang ich da bin, solang kann ich aus meinem Umfeld/mir selbst/dem für mich "undefinierbarem" irgendwas interessantes mitnehmen, über das sich nachzudenken lohnt.


    Ich glaub, das war ausführlich :)

    Grüße,
    Oktarin
     
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