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Das fünfte Gebot: Du sollst nicht töten.

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Toffifee, 31. Dezember 2005.

  1. Toffifee

    Toffifee Guest

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    Hallo zusammen! :)

    Warum wird gerade dem fünften (bzw. sechsten) Gebot heute so eine Bedeutung beigemessen?

    Wenn man sich Hollywood-Spielfilme ansieht, dann könnte man meinen, daß nur das Töten eines Menschen ihn in die "Hölle" bringen kann. Bestes Beispiel dafür wäre der Film "Constantine" mit Keanu Reeves in der Hauptrolle. Die anderen zehn Gebote werden dagegen vernachlässigt.

    Zu biblischen Zeiten wurde es aber "differenzierter" gesehen... :o Dies beweist das Kapitel 32 (2.Mose) über das Verehren des goldenen Kalbs. Damit verstieß das Volk Israels gegen das erste (bzw. zweite Gebot): "Du sollst keine anderen Götter neben mir haben."

    http://www.bibel-online.de/
    Mose las darauf seinen "Brüdern und Schwestern" kräftig die Leviten, was in einem Blutbad endete.

    Sicherlich kann man argumentieren, daß es vernünftig ist Mord und Diebstahl zu sanktionieren, weil sonst Anarchie herrschen würde. Aber wie ist das fünfte Gebot spirituell zu bewerten? Ist es absolut gleichwertig mit allen anderen Geboten?

    Liebe Grüße :kiss4:
    Toffifee
     
  2. Sat Naam

    Sat Naam Guest

    Ich würde sagen alle Gebote sind Richtlinien, die dann für Unwissende zu Geboten (Gesetzen) dogmatisiert worden sind (an die sich bis jetzt so gut wie keiner dran gehalten hat). Sonst sähe die Welt anders aus.

    Inhaltlich gesehen haben sie einen ganzen bestimmten Sinn - und sind teilweise auch auf einen ganz bestimmten Zeitrahmen zugeschnitten.
    Der wahre Inhalt läßt sich aber nur durch eigene innere Erkenntniss erfassen, und nicht durch blinde Vorschrift.
    Wenn ich durch innere Erkenntnis die kosmischen Gesetze von Ursache und Wirkung erkannt habe, dann brauch ich mich auch nicht mehr an Ge- oder Verbote zu halten. Ich kenne ja die Auswirkung und muß eigenverantwortlich entscheiden, ob ich die Konsequenzen dafür tragen will oder nicht.
    Ich bringe also niemanden um weil es mit ein Gebot verbietet, sondern ich weiß was für Konsequenzen das für mein eigenen Lebenweg hat.
    Ein Gebot hat nur solange als Hinweis eine Gültigkeit bis jeder für sich selbst seinen wahren Inhalt erkannt hat.
    Nur gilt dann aber auch der Spruch : *Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht ewas sie tun* auch nicht mehr.
     
  3. luzifer

    luzifer Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    3.418
    :)
    Das ist das fünfte .. so es wirklich ist ....

    Morde nicht! Wenn Du weiterhin dem falschen Glauben Deiner leiblichen Eltern
    anhängst, daß Du einmal sterben mußt, tötest Du Dich mit dieser Ideologie selbst und
    verstößt somit auch gegen dieses Gebot!


    - - - -

    Du sollst nicht Ehebrechen! Wobei Du dabei das Wort „Ehe“ nach seiner ursprünglichen
    Etymologie betrachten mußt: „Ehe“ bedeutet „[mein] ehe-maliges Recht und Gesetz“! Das
    hier angesprochene „Ehe-recht“ bezieht sich in erster Linie auf das Ehepaar „Geist“ (=
    Mann) und „Materie“ (= Frau). Beide „be-dingen“ einander! Mit Deinem bisherigen
    Glauben an eine „unabhängig von Dir existierende Materie“ verstößt Du gegen dieses
    Gebot.

    :baden:
     
    Kinnaree und JoyeuX gefällt das.
  4. Eberesche

    Eberesche Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Mai 2004
    Beiträge:
    2.175
    Ort:
    vielleicht ein bisschen näher dran
    Ich denke schon.
    Nur das 3. Gebot hat meiner Meinung nach an Wertigkeit verloren. Die anderen Gebote haben in meinen Augen die gleiche Gültigkeit wie immer.

    Ich habe mir mal den Text zu dem Film durchgelesen. Neid, also das 10. Gebot spielt darin ja auch eine Rolle.

    Schau mal die Erklärungen hier an: http://www.mdr.de/kultur/647735-hintergrund-661112.html#absatz11, also Töten im Krieg und Todesstrafe ist erlaubt??? Na ja, alles Auslegungssache :confused:

    Wie sähe die Welt denn aus, wenn man sich an die Gebote halten würde?
    Wenn ich nur die reinen Gebote lese - ohne die Erklärungen würde ich sagen, sie sind immer gültig.

    ...wenn ich mich an die kosmischen Gesetze halte, dann sind sie doch gültig...oder? Weil die Auswirkungen des Brechens dieser Gebote sind ja die o.g. Konsequenzen...

    Wo ist da der Unterschied?


    Dummheit schützt vor Strafe nicht..... oder doch?

    LG Tarot
     
  5. Sat Naam

    Sat Naam Guest

    Die Gültigkeit hat einen anderen wert. Das ganze ist dann eine Sache der Eigenverantwortung und nicht der Vorschrift.
    Es geht nicht darum sich an kosmische Gesetze zu halten oder Gebote zu brechen. Ein kosmischen Gesetz ist ein Gesetz. Das *IST* einfach. Dagegen kann man nicht verstoßen oder sich nicht dran halten. Wir können es nur in Ursache - Wirkung erkennen und anwenden, mehr aber auch nicht. Nur das *wie* unterliegt dann dem Grad deiner Erkenntnis und Entscheidung. Und darin bis du frei.
    Aber das Gebot ist eben ein Hinweis auf das *wie* mehr nicht. Wenn ich das Gebot blind einhalte ohne das *wie* zu kennen, nützt das nichts, weil ich dann auch nicht erkennen kann, wenn ich es nicht einhalte. (Das meine ich damit - das sich keiner dran hält)
    Eben in der freien Endscheidung.

    Nein - aber sowas wird in Unkenntniss dann als Schicksal definiert.
    Aber Strafe ist eine Wertung - Es gibt da nur *Entsprechung* oder *Konsequenz.*
    Wie jeder einzelne die *Beur-teilt* hängt vom eigenen Erkennisgrad ab.
     
  6. Zauberin

    Zauberin Guest

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    Hallo Satnaam!

    Heißt das, dass Du jemanden umbringen würdest, wenn es keine Konsequenzen hätte? Ist das nur die Angst oder das "die Konsequenzen-Nicht-Erleben-Zu-Wollen", weil sie unganehm sind?

    Wenn man sich freiwillig unter das Gesetz (damit meine ich nicht die menschlichen) stellt, wird man selbst zum Gesetz = man erkennt, dass das "Gesetz" die Harmonie, den Einklang mit dem Leben ausdrückt. Wenn jemand das Gesetz "verletzt", wird es ausgeglichen, damit Harmonie wieder hergestellt wird. Es handelt sich keinesfalls um eine Strafe.

    Alles Gute :)
    P.
     
  7. Sat Naam

    Sat Naam Guest

    Deine Schlußfolgerung sagt mal wieder alles - und zeigt in was für einem Rahmen du das darstellst. (Das mein ich ich negativ - oder wertend.)
    Was heißt *hätte* - Das ist Quatsch. ALLES hat seine Konsequenz.
    Und ich würde von mir aus auch keinen umbringen, selbst wenn es keine *hätte* einfach aus meiner *inneren Erkenntnis* heraus. Das ist meine *Freiheit*

    Da gebe ich dir Recht - Das IST meine innere Erkenntnis
    Als Erweiterung dazu würde ich noch sagen, das alles permanent in Harmonie ist und alles zueinander immer in einer Entsprechung steht.
    Ausgleich erfolgt immer nur scheinbar im *Zeitrahmen*.
    Ich denke mit deinem "verletzt" willst du das gleiche sagen.
     
  8. Toffifee

    Toffifee Guest

    Hallo zusammen! :)

    Danke, für eure Antworten! :)

    Stammt dies Zitat aus der Bibel? Wobei ich mir denke, daß der Satz hinter dem Gebot: "Morde nicht!", als Zusatz und nicht als Erläuterung desselben gedacht ist.

    Mmmh... Aber warum gehen wir allgemein so lax mit den Geboten um?

    • Der Ehebruch gilt heute als ein Kavaliersdelikt... Erstaunlich zumal mit dem Scheitern einer Ehe auch matrieller Verlust verbunden ist und dem "geliebten" PartnerIn viele (seelische) Schmerzen zugefügt werden.

    • Der Diebstahl wird ebenfalls als ein Kavaliersdelikt betrachtet... Man denke an "Robin Hood", Schwarzgeldkonten oder Steuerhinterziehung.

    • Andere "Götter" verehren wir viele... Dafür brauch man sich hier nur im Forum umzusehen... Aber niemand käme auf die Idee (heute) einen anderen Menschen deswegen zu verurteilen.

    • Den Namen des Herrn missbrauchen auch viele von uns... Magier/Kabbalisten, die versuchen ihn herauszufinden, um ihn für ihre "Magie" zu verwenden. Oder Krieg im Namen Allahs oder Gottes.

    • Wer heiligt schon Feiertage? Bedeutet "heiligen" in dem Zusammenhang auch auszuschlafen?

    • Vater und Mutter werden nicht geehrt. Sobald sie älter geworden sind und sich nicht mehr selbst versorgen können, ist es gute Sitte geworden, sie abzuschieben.
    • Du sollst kein falsches Zeugnis ablegen? Wie siehts da mit "Mobbing" aus oder "Lästern"?

    • Des Nächsten Weib begehren? Meine Ex-Freundin pflegte zu sagen: "Ein Blick in die Speisekarte ist erlaubt, aber gegessen wird zu Hause!" Ich habe mich stets daran gehalten, aber wo fängt "begehren" an? Beim Gedanken, Flirt, Kuss, Coitus?

    • Begehren deines Nächsten "Haus"? Die Menschen lieben Intrigen... Deswegen geniessen "Dallas und Denver" auch heute noch ein Millionenpublikum.

    Interessant ist nun, daß heute nur noch (schwerer) Diebstahl und Mord/Totschlag staatlich sanktioniert werden, aber nicht die anderen Gebotsübertretungen. Vielleicht erfährt der Delinquent hier und da eine soziale Ächtung durch den Freundeskreis. Aber dabei bleibt es in der Regel...

    Interessant ist auch die Diskussion um den Einsatz von Messern zur Selbstverteidigung. Einigen Menschen reicht der Kampfsport nicht mehr aus und sie ziehen es vor sich mit Messern zu bewaffnen, wenn sie das Haus verlassen. Natürlich aus Angst davor selbst abgestochen zu werden... Auf Volksfesten (Oktoberfest, Kirmes) nimmt die Bewaffnung der Besucher immer erschreckendere Ausmaße an... Aber ist es nicht doch besser, daß ein junges Mädchen (Tochter, Schwester, Freundin) ihren Angreifer schwer verletzt oder gar tötet, bevor sie selbst vergewaltigt wird?

    Das Christentum grenzt von den lässlichen Sünden die Todsünden ab. Die Todsünden führen zur ewigen "Verdammnis", die lässlichen Sünden nicht. Warum ist das so? Gibt es neben der säkularen auch eine spirituelle Begründung dafür?

    Ist für dich das fünfte Gebot gleichwertig mit allen anderen oder siehst du auch Unterschiede?

    Liebe Grüße :kiss4:
    Toffifee
     
  9. luzifer

    luzifer Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    3.418
    Tja nehmen wir mal das Problem...

    ... ist es in solchen Fällen nicht eindeutig so das dort dann 2Interessen
    die nicht so recht zusammen passen aufeinanderstoßen ?

    Doch dennoch sind beide irgendwo berechtigt ...
    ... denn ein únterdrücken seiner Gefühle, und bedürfnissen des anderen
    helfen da wahrlich keinen von beiden Seiten weiter.

    Stecken sie da nicht letztendlich, insbesondere der eine der sich gekränkt
    fühlt nicht letztlich nur in dem Dilemma, weil er sich absolut nicht bewusst
    das er sich nur nach seinen eignen in ihm infiltrierten Dogmen richtet ?

    Kein Mensch kann doch den anderen besitzen oder nicht ?
    Wert sich da nicht vielnmehr ein Besitzstanddenken des einen dann ?
    Täte es dem einen nicht besser daraus zu lernen, loszulassen...
    .. oder andererseits auch aml auf Bedürfnisse des anderen einzugehen
    anstatt an Hand rein Dogma was nicht sein darf kann auch nicht sein,
    tuhe ich auch nicht auf sein stolzes Ego zu beharren.

    Wie dem auch immer sei, solche Fälle sind auch immer enorm anders
    wie der nächste Fall ... doch eines lasst sich sagen:

    entweder sind beiede Partner zueiander wirklich in Liebe, dann klappt
    es so oder so in wirklich Harmonie ... anderenfalls liegt eh zumindest
    im verborgenen nichts weiter vor wie das sie sich trotz aller Beteuerungen
    nicht wirklich lieben ... und wenn sie auf Dauer zu keiner einvernehmlichen
    Lösung kommen... ist es wirklichere Liebe sich zu trennen anstatt lebenslänglich
    sich gegenseitig schmerz zuzufügen.

    Klar, gibts da auch noch das Kindlein Problem, wenns mehr draus wurde.
    Doch auch hier ist ständig ein Besitzstandsdenken zu beobachten....
    ... letztlich auch noch durch die staatliche Unterhaltpflicht gefördert.

    Doch ist diese in solcher Form wirklich göttlich ?
    Der der die Kinder erhält, danach meist stethst im Vorteil...
    .. denn Frau findet eh schnell wieder neuen Partner ...
    und Mann darf dann nur blechen.. und nix mit Familie dabei
    die ihm dann auch noch oft für spätere Zukunft durch fianzielle
    Verpflichtung gänzlich entgegen der Grundrechte unmöglich gemacht wird.

    Eine sinnvolle Lösung wäre da:

    wenn zwar auch nicht gleich die komplette Kindererziehung nach Geburt
    in staatliche Obut zu legen wie es im gut funktionierenden Atlantis mal ward.
    Sondern schlichtweg die vollständige Finanzierung der Kinder in staatli.
    gemeinschaftliche Obhut über Steuern zu regeln.
    Damit könnte auch jeder Familie wirklich Rechnung auf wirkliches bedriedigendes
    Einkommen für Kindererziehung getragen werden. da es in vielen Familien
    letztlich
    vorrangig eh an dem Geld scheitert, eine sicher überdenkenswerte Lösung.

    Ansonsten, kämen Partner die sonst auf biegen und brechen nur auf Grund
    Kinder .. zum Teil auch wegen finazen zusammenbleiben, und daher in Nichtliebe
    zueinander miteinander eher nur vegetieren statt zu leben ... viel eher in Liebe auseinander
    und hätten sich dann oft sichr noch viel mehr in Liebe zu sagen als unter jetztigen
    Bedingungen.

    Lieben Gruß - Luzifer -

    :schnl:
     
  10. Sat Naam

    Sat Naam Guest

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    Jedes Gebot ist in seinem Sinne Gleich-Gültig.

    Eine Wertung ist relativ und immer subjektiv. Das ist eine Frage des Standpunktes aus der man es betrachtet. Im Sinne der Gleich-Wertigkeit kann man unter diesem Aspekt schon Unterschiede erkennen.

    Der Gültigkeit der Geboten selbst liegt aber in ihren verschieden Wirkungsweisen *im* Ursache - Wirkungsprinzip.

    Unsere gesamte Existenz spielt sich innerhalb von
    Wahrnehmung - Entscheidung - Konsequenz
    ab.

    Je nachdem aus welchem Standpunkt meine Wahrnehmung (zu dem Gebot) beruht, resultiert daraus entsprechend meine Entscheidung - worauf die aus dem Gesetz resultierende Konsequenz erfolgt.
    Wer einem Gebot unter dieser Prämisse aber nur Blind (der jeweiligen subjektiven Auslegung) befolgt, wird auch die entsprechenden Konsequenzen nicht damit in Zusammenhang bringen können.

    Daraus resultieren z.B. dann so Aussagen : *Womit hab ich das verdient - oder - *Wie kann Gott sowas zulassen*

    *Wie* das jetzt für jeden einzelnen sebst auszusehen hat kann nicht weiter differenziert werden oder verallgemeinert werden. Das macht ja jedes einzelne Gebot (als Hinweis) schon.

    Es ist also keine Frage ob ich gegen ein Gebot verstoße oder es befolge, sondern eine Bewußt-Selbstverantwortlich Entscheidung, welche Konsequenzen es für mich hat wenn ich es in meiner individuell-persönlichen Situation - wie auch immer - anwende.
     
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