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Evangelium nach Maria Magdalena

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Emanuel Tunai, 27. Mai 2014.

  1. Emanuel Tunai

    Emanuel Tunai Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. August 2004
    Beiträge:
    2.082
    Ort:
    Europa
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    Namaste,

    lasst uns über dieses Evangelium diskutieren.

     
  2. heugelischeEnte

    heugelischeEnte Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2011
    Beiträge:
    5.102
    Ort:
    Bad Ischl, St. Florian, Grundlsee
    Maria war auch nur ein Mensch, aber gut geführt geistig. Materie wird sich neunteln
     
  3. Häschen

    Häschen Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2014
    Beiträge:
    501
    Gib bitte zuerst einmal einen Überblick, wann das Evangelium entstanden ist, wie die historische Situation war und was es bewirken sollte.
     
  4. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.060
    Ort:
    burgenland.at
    Wirklich sehrt interessant!

    Neben den zahlreichen seelischen Beschreibungen,
    findet man in diesem Text Andeutungen auf die Vergangenheit des Nazaräners, nicht zu knapp.

    Auch die Kommunikation auf seelischer Ebene wurde nicht ausgespart.

    Einen Aspekt, den man nicht so leicht finden wird, das ist jener, der uns in die kalendarischen Gefilde des Jahreskreises führen möchte. Nun will ich gewiss nicht den Gegensatz von Frau und Mann gering schätzen, sondern ganz im Gegenteil, diesen zum Anlass nehmen um die dargestellte Disharmonie zu verdeutlichen: vorausgesetzt für die Erklärung des beschriebenen Spannungsfeldes ist die Kenntnis darüber, dass sowohl der Älteste der Gemeinschaft, der Oheim Judas, sowie der nachfolgende Paulus, in dem gleichen Zeichen der Waage wie Salomon geboren wurden, ebenso wie auch die Hauptfigur Maria Magdalena, in diesem Text. Mit dem Hinweis beginnend bei der Grundlage des Erstgenannten, und dann mit dem Wissen der Erfahrung ausgestattet, die Andeutung woraus das Werdende mit Bestand entstehen sollte, wo es entstehen kann. Wie bei der Frau also auch im Rahmen der diktatorischen römischen Verwaltung unter einem „ehemaligen“ Leiter einer Einheit, mit den an dieser Stelle ungewöhnlichen Erklärungsversuchen der Mitwirkenden, in einer reinen spirituellen Abhandlung, wenn nicht exakt darauf angesprochen werden sollte.

    Denn die Inhalte dieser Schrift sind ansonst doch so gehalten,
    dass sie die Vision von Petrus, im Kreise eines Teils der Jünger,
    nur noch ergänzen könnten, in der dargebotenen Art und Weise,
    wozu ein Aufruf zur offenkundigen Erklärung wirklich Sinn machen kann …


    … auch wenn das Ergebnis mehr einer Information gleicht,
    im Rahmen von Senden und Empfangen bei den Aktivitäten des „Heiligen Geistes“,
    hervorgerufen in der seelischen Kommunikation mit dem Jenseits …

    … weniger einer tatsächlichen zeitlich unmittelbaren persönlichen Auferstehung,
    wie man das damals notgedrungen durch die begleitenden Umstände rasch publizierte …


    und ein :romeo:
     
  5. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.060
    Ort:
    burgenland.at
    Zur Ergänzung: Petrus, als zentrale Figur der Vision,
    Matthäus als Vertreter der Apostel die ebenfalls in Jerusalem verblieben sind,
    und im Zeichen gegenüber Andreas als beispielhaftes Mitglied jener Apostel,
    die sich wie Thomas mit den beiden Begräbnissen beschäftigten zu diesem Zeitpunkt.

    Wobei nicht für alle Apostel eine zusätzliche Erklärung erforderlich gewesen wäre,
    aber für einen Teil davon jedoch durchaus einen bestätigenden Charakter haben sollte,
    obwohl die Akzeptierung gleicher Erfahrungswerte von den mitwirkenden Jüngern viel schneller verstanden wurde,


    und ein :cool:
     
  6. Häschen

    Häschen Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2014
    Beiträge:
    501
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    Teigabid: Auch die Kommunikation auf seelischer Ebene wurde nicht ausgespart.
    Du meinst, die hätten sich mit solchen Worten unterhalten?
     
  7. hnoss

    hnoss Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Mai 2007
    Beiträge:
    5.962
    Ort:
    Berlin
    Hallo

    Es ist nicht so, das Jesus, Maria Magdalena mehr mag, als andere "Frauen".

    Schließt sich logisch auch komplett aus, denn Liebe verteilt sich nicht mal mehr und mal weniger, sie ist auf jedes wesen gleichermaßen bezogen.

    Wir brauchen es die beschreibung > Mutter, Tochter, wie auch "Ehefrau" konkret übersetzen zu können, um zu begreifen, warum Maria, eine "andere" Rolle, als andere spielt, was fehlinterpretiert als "beliebter" als andere wurde.

    um das zu begreifen bräuchte man erstmal ein ganz genaues Verständnis der 3-Einigkeit, bei der das Sprichwort "wie der Vater, so der Sohn" zutreffend ist.

    Maria ist die Mutter, ist die "Ehefrau" wie auch die Tochter des Vaters...wobei ganz klar definiert Vater das Erste ist und Mutter das zweite, sie wird erst im zweiten Vorgang zur Mutter, erst ist sie Tochter, also das zweite.

    Selbige beschreibungen finden wir auch bei Odin und Co, oder auch im Hinduismus bei Vishnu und seiner Frau.

    Was ganz genau meint Maria ist einfach die Ehefrau und Urmutter.

    es handelt sich hierbei allerdings um den jeweils männlichen und weiblichen part EINES androgynen Wesen.

    nebenbei ist auch von einer Sophia die Rede, meint Maria, denn Maria ist dasselbe wie Isis, und sie ist ebenso ein wesen mit sehr vielen Namen,
    einige davon sind eben Maria-Sophia-Isis, und hier spielen die Bedeutungen der namen eine nicht unwesentliche Rolle, die mehr als attribute zu sehen sind.

    Dies sind keine willkürlichen eigenen Schlussfolgerungen, sondern sind auf eindeutigem Wege, logisch zu erschließen.


    gruß
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Juni 2014
  8. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.060
    Ort:
    burgenland.at

    Moment, Häschen, das musst Du irgendwie falsch verstanden haben!

    Gemeint habe ich im Text aus # 1 zum Beispiel den Abschnitt wo Maria Magdalena im Traum Jesus wahr nimmt, und beschrieben wird er ist einfach da und ist nicht gekommen, worauf eine neuartige oder zumindest ungewohnte Darstellung im Sinne der Lehre präsentiert wird.

    Jetzt einmal abgesehen von Interpretationserklärungen von Träumen,
    oder die Abfassung der Texte weit entfernt von der Entstehung,
    so ist es doch eine Kommunikationsform von Seele zu Seele,
    ohne körperliche Funktionen.

    Wo man noch hinzufügen könnte,
    eine seelische Kommunikation in der die hauptsächlich absendende externe Seite auf eine Betonung pochen möchte,
    wird dieses „Seele zu Seele“ mit einer Reizung im empfangenden Körper in einem Sehen und Hören verstärkt hervorgehoben.

    Dann meint man fast die mit Sinnen wahrgenommene Gestalt ist tatsächlich gegenwärtig.

    Das fehlt hier gänzlich, sogar mit dem allein seelischen Akzent.

    Ich erkläre mir diesen Umstand so, dass sie damals in den Anfängen wie auch heute, ihre liebe Not hatten, sich den „Heiligen Geist“ zu erklären. Der gerne mit einem religiösem Gefühl und einem gottnahen Verständnis gleichgesetzt wurde und wird.

    Das ist im wichtigsten Gebot der Nächstenliebe beschrieben und im Gottglauben.
    Hat aber nicht wirklich etwas mit dem Heiligen Geist zu tun,
    da handelt es sich "nur" um die Grundlage.


    Etwa so:

    "Habe ich den Heiligen Geist?"
    "Ja, Du hast ihn auch!"


    und ein :weihna2
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Juni 2014
  9. hnoss

    hnoss Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Mai 2007
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    Ort:
    Berlin
    noch genauer hinzugefügt ist Maria Magdalena ebenso die Schwester.
    Vom Vater.
    Sie sind Zwillingsgeschwister, die als androgynes wesen "vereint", also gleichbedeutend mit "verheiratet", in einer chymischen Hochzeit, was nebenbei bemerkt die einzig tatsächliche Hochzeit ist, zu "eheleuten" werden, aber als ein einziges wesen begriffen.

    also erst Tochter, begriffen als gleichzeitige Schwester, die dann erst zur Ehefrau und dann zur Mutter wird, weil durch die vereinigung das dritte, also der Sohn, als androgynes Wesen geboren wird.

    sohn ist nicht gleichbedeutend mit "männlich"

    Selbige Ausagen finden wir ebenso im Hinduismus, dort wird "die mutter" ebenso als Schwester erklärt.
     
  10. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
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    Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass mit Maria und Martha die beiden Schwestern von Lazarus aus Betanien, die Bibel in Maria die gleiche Person beschreibt, wie in den Erzählungen über Maria Magdalena.

    Begründen möchte ich meine Vermutung mit der Gewohnheit in der Ortsbeschreibung immer den ältesten Hausherren, also den Vater, zu benennen, und nicht den Bruder. Es sei denn, dieser Mann als Bruder habe diesen Hausstand erst begründet, und die Familie stammt ursprünglich aus einer anderen Gegend – sagen wir einmal aus Magdala.
    Dazu kommt, dass bei der Anwesenheit der Schwestern dieses Mannes, über die ungewohnten weiblichen Personen getratscht wird. Besonders wenn das in der zusätzlichen Anwesenheit eines religiösen Predigers zu beobachten war, der selbst schon Witwer gewesen ist so um die 40 Jahre. Der üblich als sehr historisch chronologisch eingeschätzte Evangelist „Lukas“ beschreibt uns Martha als aufmerksame Beobachterin, während Maria als fleißige Hausfrau dargestellt wurde, und da konnte es bei der Abreichung von Speisen und Getränken, oder der Übergabe von gepflegten Kleidungsstücken schon vorgekommen sein, dass es ein paar Nettigkeiten zu sehen gab, von jenen die gekommen waren und vorrangig das Wort Gottes hören wollten.

    Da schau her, der bald 50jährige Witwer, er kann es scheinbar immer noch.
    Die beiden, Maria und Jesus, die könnten doch etwas gemeinsam haben,
    ja so wie sie sich benehmen müssen sie sogar zusammen, oder nicht?

    So gesehen war es also mehr die Abschätzung und Bewertung des Predigers,
    der sich doch eher als Heiler verstanden wissen wollte,
    denn selbst bei einem Witwer in der Unterbrechung seiner Trauerzeit,
    konnte man diesem so am Zeug flicken.

    Oder zumindest unter den bisher schon verwandten Begleitern Unruhe stiften.
    Dann wäre es vorerst vorbei mit der meditativen Ruhe in dieser Gemeinschaft.

    Ach so, er hat dem Bruder Lazarus das Leben gerettet.
    Die Frau, diese Maria, sie war die offensichtlich Aktive, die treibende Kraft,
    nicht der Prediger und Heiler.

    Ja dann ist es natürlich eine ganz andere Geschichte!

    Armes Sakrileg.

    Übrigens, damals gab es im Vorhof zum Tempel keinen feinen Sand,
    in den man mit den Fingern schreiben konnte,
    sondern sehr groben Kies, fast schon Steine.

    Weil es gelegentlich regnete, auch zu sehr hohen Feiertagen ...



    und ein :weihna1
     
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