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Das Ende der Esoterik?

Dieses Thema im Forum "Esoterik kritisch" wurde erstellt von Laws, 27. Februar 2014.

  1. Laws

    Laws Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Februar 2014
    Beiträge:
    3.157
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    Ich habe hier auf diesem Forum, viele hitzige Diskussionen mit den Menschen gehabt. Vieles hat sich wirklich sehr gut angehört und vieles war auch richtig inspirierend. Aber um einen Punkt drückt sich jeder hier, nämlich wenn man fragt, kannst du dieses "Alles ist Eins" wirklich spüren und erfahren, dann ist meine Erfahrung damit, dass man nur Sprüche zurückbekommt, wie: Was nutzt es dir, wenn ich dir dies sage?

    Und jetzt sage ich einmal, wie ich die Ganze Sache sehe:

    Wir sind eine übersättigte, faule, bequeme und entmachtete Gesellschaft geworden, die nur noch ihre Ruhe habe will, und die sich über die Belange der Welt keine Gedanken mehr machen möchte. Wir wollen alles negative und schlechte beiseite schieben und jeder der darauf hinweist, ist eben noch nicht so weit. Wir leben in einem unglaublichen Überfluss, doch dieser Überfluss beruht nicht auf einem hohen Bewusstseinslevel, (schließlich besitzt ein Georg W. Bush auch Unmengen an Geldern), sondern unser Wohlstand beruht zum größten Teil auf der Ausbeutung der 3.Welt, der Umwelt, unserer Mitmenschen und der nächsten Generationen, also unserer eigenen Kinder.

    Wir alle wissen das, aber anstatt etwas zu unternehmen, erschaffen wir uns Glaubensbilder und Gedankenkonstruktionen, die dieses Verbrechen rechtfertigen. Denn der Seele des verhungernden Afrikaners muss es ja erlaubt sein, seine Erfahrung zu machen, wenn er es denn will.

    Ihr alle redet davon, dass wir Götter sind, dass wir die Erfahrung machen sollen, wer wir wirklich sind, dass wir das "Alles" und "Jeder" sind, aber wenn es darum geht zu handeln, sind wir auf einmal alle nur noch kleine Lichter, die akzeptieren müssen, dass sie nichts verändern können.

    Wer sagt eigentlich, dass die Dinge zu akzeptieren heißt, seine Hände in den Schoß zu legen?

    Die Meisten sind dann so damit beschäftigt, die Erfahrung zu machen, "wer sie in Wahrheit sind", dass sie jegliche Probleme in dieser Welt vergessen.

    Aber schaut euch mal Rüdiger Dahlke an. Er erzählt aus eigener Erfahrung, dass all die Lichtarbeiter, nach Jahren zu ihm kommen, ausgebrannt, pleite und mit einer fortschreitenden tödlichen Krankheit.

    Hier werden sämtliche Ursachen, sämtliche Kausalitäten beiseite gewischt. Es ist nicht mehr unsere Ausbeutung, sondern es ist ihr Bewusstsein, dass dafür sorgt, dass diese Menschen verhungern. Sie könnten ja alles ändern, oder aber sie haben sich freiwillig dafür entschieden.

    Dazu sage ich folgendes: Fliegt nach Afrika, stellt euch vor die verhungernden Menschen, schaut ihnen in die Augen, und dann sagt es ihnen mitten ins Gesicht, wenn euch dann die Worte nicht im Halse stecken bleiben, dann weiß ich auch nicht.

    Diese Logik, das diese Menschen am hungern sind, wäre der Beweis dafür, dass sie ein niedriges Bewusstsein besitzen, ist für mich dieselbe Logik, die die Inquisiteure im Mittelalter besaßen. Die glaubten nämlich, wenn sie einen unschuldigen Menschen foltern würden, dann würde Gott in jedem Fall eingreifen. Sein Zulassen, war also der Beweis, dass man recht handelte und das der gefolterte Schuldig war.
    Genauso wie die Mönche in Tibet vor den 1950er Jahren. Sie folterten und verstümmelten ihre Untertanen, weil es nur möglich ist, einen Menschen zu foltern, der ein schlechtes Karma besitzt. Also die Tatsache, dass ich auf diesen Menschen überhaupt einschlagen kann, beweist, dass schlechte Karma dieses Menschen und damit handele ich richtig, wenn ich auf ihn einschlage.

    Genauso machen es die Meisten hier. Die Tatsache, dass die Menschen in Afrika hungern, oder dass die Menschen leiden, ist der Beweis dafür, dass sie ein niedriges Bewusstsein haben, oder es sich freiwillig ausgesucht haben. Und damit brauche ich mich nicht mehr darum zu kümmern, sondern muss es nur noch akzeptieren oder "Segnen".

    Doch die Wahrheit ist, dass es nur darum geht, nichts verändern zu müssen. Wir wollen unseren kranken Lebensstil rechtfertigen und beibehalten. Und wenn wir es geschafft haben, durch diese Gedankenkonstruktionen unser schlechtes Gewissen zu beruhigen und damit einen "inneren Frieden" gefunden haben, glauben wir auf dem richtigen Weg zu sein, und "Erleuchtung" erlangt haben. Hier auf diesem Forum, wird mit diesem Wort nur so um sich geschmissen, aber ich glaube kaum, dass einer eine wahre Vorstellung davon hat, was dies bedeutet, was dies auch für eine Verantwortung ist.

    Diese gesamte Gesellschaft suhlt sich in feigen Ausreden und schönen Sprüchen, nur um sich vor der Verantwortung zu drücken. Wer sagt, denn, dass wir nicht handeln können, wenn wir nicht wissen, "wer wir in Wahrheit sind?" Wir sind nicht nur unser Denken, oder unser Herz. Wir haben alle Hände und wir haben einen Mund mit dem man reden kann. Es gehört Mut dazu, trotz seiner beschränkten Sichtweise, trotz seines Unwissens, Entscheidungen zu treffen und danach zu handeln. Aber dazu fehlt den meisten Menschen leider der Mut. Aber auch das könnt ihr euch ja schön reden.
     
  2. Lichtpriester

    Lichtpriester Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. April 2012
    Beiträge:
    19.109
    "Alles ist eins" ist m.E. ein sehr allgemein gehaltener Begriff; ein Schlagwort, das vielleicht auch verwendet wird, ohne tatsächlich zu wissen, was das ist. Ich glaube, dass das ""jeder"" für sich selbst definiert, so wie er damit umgehen kann.

    Warum glaubst du das? Sicher wird es auch Menschen geben, die so leben, wie von dir hier behauptet. Ich persönlich glaube, dass "die Gesellschaft" sich verändert, hin zu mehr Achtsamkeit. Dazu muss aber in jedem einzelnen Menschen eine Entwicklung stattfinden, und von daher kann sich eine Entwicklung zu mehr Achtsamkeit nur von Mensch zu Mensch weiterbewegen.

    Tut das wer?

    Um aktiv etwas zu tun, braucht es erstmal ein Umdenken, Erwachen, Bewusstseinssprung im Inneren (esoterisch gesprochen). Das kann man nicht eben mal so befehlen, sonst wäre es einfach. Es geht um Bewusstsein für dieses "All-Eins", dieses "Wir".

    ALLE???

    Usw. usf.

    Hm... mich würde ehrlich gesagt interessieren, was du dir von derartigen Rundumschlägen und Verallgemeinerungen versprichst. Was ist deine Intention dazu?
     
  3. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2012
    Beiträge:
    32.505
    Hi Laws,

    da Du von Wir schreibst, schließt Du dich mit ein.

    Darum möchte ich dich fragen: wo ist dein Lebensstil krank und wie rechtfertigst du ihn und warum behälst Du ihn bei?

    LG
    Any
     
  4. rainbowrising

    rainbowrising Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Juli 2011
    Beiträge:
    2.007
    Ort:
    In den unendlichen Tiefen des SEINs
    `Wir` schliesst ganz schön viel mit ein.

    Du bist auf dem Wir-(Alle sind gleich)Trip - Starker Tobak.

    Und daher hat noch nie jemand irgendetwas zum besseren verändert; daher gibt es keine wohltätigen Organisationen wo Menschen hart arbeiten, die Teil von `Wir` sind.

    Nun kann man es sich aber nicht so leicht machen und nur für die Sahnehäubchen in seinem Leben verantwortlich zu sein, man ist es für alles, was man erfährt.

    Dann hör` auf zu jammern und anzuklagen und handel.
     
  5. Laws

    Laws Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Februar 2014
    Beiträge:
    3.157
    Genau davon rede ich. Wir können erst handeln, wenn wir den Bewusstseinsprung vollzogen haben? Oder kann es diesen Bewusstseinsprung erst geben, wenn wir endlich handeln?

    Wie lange willst du noch darauf warten, um aktiv zu werden? Wie viel Zeit hat denn die Menschheit noch? Wir haben jetzt die Probleme und daher gibt es nur einen Zeitpunkt zum Handeln, nämlich JETZT!

    Darauf zu warten, dass man endlich erleuchtet wird, um endlich handeln zu können, ist doch das Problem. Und ihr hängt euch mal wieder - was wieder mal typisch ist - an den Formulierungen, wie "WIR" oder "ALLE" auf, die ich verwendet habe, um euch wieder einmal vor der eigentlichen Kritik drücken zu können.

    Und ich bin schon aktiv, sehr aktiv, und ich stoße überall, nicht nur bei den Esoterikern auf diese dummen und feigen Ausreden, und ich kann sie ehrlich gesagt nicht mehr hören.
     
  6. Moondance

    Moondance Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2012
    Beiträge:
    11.230
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    ja, aber es funktioniert leider nicht....:D
    ich hätte auch gern meine Ruhe.
     
  7. Lichtpriester

    Lichtpriester Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. April 2012
    Beiträge:
    19.109
    Du würdest dich viel leichter tun, wenn du (gerade bei deinen Anschuldigungen) vom WIR abrücken würdest. Ich habe doch geschrieben, Bewusstseinssprung in jedem einzelnen Menschen (von mir aus auch: erst muss es "klick" machen). Und dann wird er vielleicht Veranlassung sehen, etwas zu ändern. Btw, nicht jeder ist zum Pionier geeignet, es gibt nunmal viele Menschen, die mit ihrem Leben zufrieden sind.

    Ich? Ich warte schon längst nicht mehr. Also nochmal die Frage, was du mit deinen Rundumschlägen gegen "alle" bezweckst.

    Hast du irgendwo von mir gelesen, ich würde auf eine Erleuchtung warten? Sorry, aber da bist du ein bissel auf dem Holzweg, wenn du glaubst, Erleuchtung sei dazu notwendig. Es geht nicht um Erleuchtung, sondern um das Erwachen, die Zündung des inneren Bewusstseinsfunken. Vorher schläft Mensch tief und fest. ;)

    Lass deine Kampfenergie los, und siehe da - Gespräche werden sich plötzlich von Vorhaltungen und Vorurteilen (deinerseits!!) in Konstruktivität verwandeln. Sorry, aber es liegt auch sehr viel an dir, wenn du keine für dich befriedigenden Aussagen erhältst.
     
  8. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2012
    Beiträge:
    32.505
    Warum? Weil andere Menschen nicht deinen Weg gehen?

    Wenn ich an die Ursachen von z.B. Umweltzerstörung denke, dann ist Nichtstun, Nichthandeln sehr oft ein weiser Weg.

    Was machst Du denn so, was kostet es dich an Zeit und Geld? :)

    LG
    Any
     
  9. GoldenTree

    GoldenTree Mitglied

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    Südbaden
    Ich finde Laws hat schon Recht: "Alles ist eins" wird oftmals nicht dazu verwendet über den Tod nachzudenken oder für Mitgefühl sondern dazu dass man ja nix dafür kann, um sein schlechtes Gewissen auf Andere abzuwälzen etc.

    "Alles ist Eins" ist im Grunde eine verrückte Sache, eigentlich ist es Chaos (Alles in einen Topf werfen). Aber es werden nicht nur Menschen und Tiere missbraucht sondern auch Weisheiten, Religionen und Symbole. So ist das halt leider in dem grossen Topf man muss schon auch sortieren können.
     
  10. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2012
    Beiträge:
    32.505
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    Hat dir das mal wer so erzählt oder ist das nur dein Glauben, das andere Menschen ihr schlechtes Gewissen abwälzen wollen?

    Ich glaube, dieses Gejammer wie böse die anderen Menschen alle sind, ist die eigentliche Ablenkung von... ???

    Aber das ist nur eine Vermutung von mir.

    LG
    Any
     
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