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aufhören sich selbst zu mißbrauchen...

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von naglegt, 12. Februar 2014.

  1. naglegt

    naglegt Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. September 2012
    Beiträge:
    2.896
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    Die, die damit enden wollen, sich selbst zu mißbrauchen werden mehr.

    Das sehe ich mit einem freudigen Auge und einem lachenden Herzen.

    Wie können wir (die wir uns selbst mehr leben und lieben wollen),
    wie können wir uns selbst und andere immer weiter dazu inspirieren
    aufzuhören mit
    Selbsthass,
    Selbstvergewaltigung,
    Selbsterniedrigung,
    Selbstbestrafung,
    Selbstbeschuldigung,
    Selbstverleugnung,
    ...

    und ein immer glücklicheres Leben zu leben.
    Als lebendige Vorbilder.
    Als Menschen mit Lösungen, Narben und Hoffnungen.

    Als Menschen, die in ihrem Leben wichtige Schritte gegangen sind
    zu mehr Selbstliebe,
    Selbstfreundschaft,
    Selbstbewußtsein,
    Selbstwert,
    Selbstwahrnehmung,
    Selbsterkenntnis,
    Selbstverständlichkeit,
    ...

    Was hat die Welt verändert?
    Im Kleinen, im allerkleinsten wenns sein muß!
     
  2. sternja

    sternja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Oktober 2006
    Beiträge:
    5.191
    Hallo naglegt,
    ich muss jetzt mal, ich hoff ich darf: :umarmen:

    Eigentlich ganz einfach, wenn mans mal erkannt hat:
    Die Frage: "Wer ist schuld?"
    durch die Frage: "Wie kann ich (mich) erlösen?
    ersetzen.
    :)

    LG
    Stern
     
  3. chocolade

    chocolade Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2012
    Beiträge:
    3.476
    Du gibst dir die Antwort ja eigentlich schon selbst.

    1. zu wissen wer man ist

    2. zu verstehen aus welchem Grund man genau richtig ist für die ganz spezifische Lebensaufgabe, die man hat

    3. da man selber perfekt ist sind auch alle anderen perfekt, was dazu führt dass jede Art von Kleinkrieg, Neid etc aufhören darf

    4. ganz konkret anfangen seine Potentiale zu entwickeln und der Welt zur Verfügung zu stellen Bsp. Ein Heiler heilt, ein Lehrer lehrt, ein Reformer reformiert, ein Künstler künstlert

    5. sich gegenseitig zu unterstützen und Anerkennung zu geben für die Leistungen, die jeder gibt, denn jeder wird gebraucht


    Sich bewusst zu sein dass jeder von uns ein wichtiger Teil des grossen ganzen sind ist unheimlich wichtig.

    Ein einfaches Beispiel: Stell dir vor die Welt wäre ein Auto und der Motor kommt daher und sagt sich, schaut mal her Leute ich bin am wichtigsten.
    Viele würden zustimmen.
    Wie klein würden sich die Scheibenwischer dabei vorkommen, doch versuch mal bei strömendem Regen ohne sie zu fahren...
    Was ist ein Auto ohne Räder, ohne Lenkrad, ohne Tank, ohne Bremsen, ohne Sitze, ohne Katalysator ?

    In der menschlichen Gesellschaft ist das ähnlich: Es braucht das kleine Rädchen im Getriebe genauso wie jemanden, der alles repariert oder jemanden, der das Auto ständig verbessert. Es braucht Menschen mit Visionen und es braucht Menschen mit Bodenhaftung.
    Es braucht Pioniere und es braucht gewissenhafte Arbeiter.

    Welcher Typ Mensch bist du ?
     
  4. naglegt

    naglegt Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. September 2012
    Beiträge:
    2.896
    Hallo SternJA,

    ja, für Dich habe ich den thread auch eröffnet.

    Ich habe gelernt kleine Schritte zu gehen,
    ohne die riesige goldene Hoffnung zu lassen.
    Ich habe gelernt meiner Verzweiflung Raum zu lassen,
    und weiter zu gehen.

    z.B.

    Einen wunderschönen Tag

    wünscht

    naglegt
     
  5. sternja

    sternja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Oktober 2006
    Beiträge:
    5.191
    Liebe(r?) naglegt,

    jetzt bin ich ehrlich gerührt.
    Hab gestern selbst überlegt, ob ich einen neuen Thread dazu eröffnen möchte.
    Hab das dann aber der kosmischen Führung überlassen und mir gedacht, alles hat seinen Grund, auch das. Es wird schon gut sein, so. Und siehe da, die Dinge fügen sich ganz von selbst, wenn man sie lässt. "freu" :)

    Nur gemeinsam sind wir stark. :umarmen:
    Also weiter auf dem Weg in eine gute Zukunft.

    Alles Liebe und auch dir einen wunder-vollen Tag
    Stern
     
  6. sternja

    sternja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Oktober 2006
    Beiträge:
    5.191
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    Hallo naglegt,

    bedeutet das, dass ich mich hier in diesem Thread jetzt austoben darf? :D
    Auch auf die Gefahr hin, dass "zarte Gemüter" dafür sorgen könnten, dass er wieder geschlossen wird. Ich hab ja sogar dafür Verständnis.
    Es gibt halt Dinge, da mag keiner gern hinsehn...

    LG
    Stern
     
  7. sternja

    sternja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Oktober 2006
    Beiträge:
    5.191
    So, ich schon wieder. :)

    Damit in dieser Sache was voran gehen kann, sind eben auch beide Seiten gefragt.
    Wir würden uns mehr Verständnis wünschen.
    Wie sollen andere aber etwas verstehen können, wenn die, die es betrifft sich lieber verstecken. Aus Scham und Schuld, für etwas wofür sie gar nichts können.
    Ich weiß selbst wie hart und schwer der Weg ist, da hin zu kommen, sich wieder frei zu fühlen, nicht mehr schuldig und traurig zu sein. Sich selbst wieder als liebenswert zu betrachten und wertvoll und endlich seinen eigenen Weg zu gehen. Raus aus der Vergangenheit, rein in eine Zukunft, die ich mir so gestalten darf, wie ich es will, damit ich mich wohl fühle, mit mir.

    Aber wenn wir wollen dass sich was ändert, dann müssen wir denen, die vielleicht dasselbe wollen, aber nicht recht wissen, wie man am besten damit umgeht, mitteilen wie wir uns wünschen würden, dass man damit umgeht und ihnen entgegen kommen.

    Und wer weiß, vielleicht, geschehen dann Wunder. :)

    Alles Liebe
    Stern
     
  8. naglegt

    naglegt Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. September 2012
    Beiträge:
    2.896
    Die Frage lautet:

    Wie können wir uns noch mehr unterstützen?
    Was sind die guten Geschichten in meinem Leben, die, die ich mir aus der Schublade krame, wenn ich mal wieder nicht mehr weiterweiß.

    Ein Teil meiner Geschichte ist,
    von einem Mann als kleiner blonder netter Junge, der ich war, mißbraucht worden zu sein. Es ist schon schwierig genug, Mißbrauch zu erleben, aber als Mann durch einen Mann doppelt schwierig. Dazu kommt der völlig normale emotionale Mißbrauch jeder Familie (heutzutage noch). Meine Großmutter, die ihr Leben nicht leben wollte, hat stattdessen Ideen in die immaginäre Welt gedacht, wie ich mein Leben leben sollte. Das alles läuft subtil bis subtilst und es ist mir erst jetzt gelungen - mit fast 50 - mich von der Beeinflussung meiner Familie emotional so weit zu befreien, dass ich mich nicht auch noch ständig selbst mißbrauche (natürlich im Sinne des Erfinders - sprich hier: meiner Herkunftsfamilie).

    Was mir selbst gelungen ist, ist wirklich zu vergeben - und wenn noch ein Fetzen Hass auftaucht, so fällt es mir immer leichter, weiter zu vergeben und die Vergangenheit anzuerkennen, als das, was sie ist: sie war.
    Heute würde ich mich nur aus Gewohnheit weiter selbst mißbrauchen und natürlich weiter von jedem jeder mißbrauchen lassen und subtil und subtilst selbst mißbrauchen.

    Doch ist es mir gelungen, mich mit Hilfe eines Trainers, aus dem Hamsterrad des Selbstmißbrauches so weit zu befreien, dass ich beginnen kann, ein eigenes Leben zu leben und meine wirklichen Interessen (sprich die meiner Seele) zu finden und auszuüben.

    So sehe ich auch meine eigene Wunde als einen Teil dessen an, was geschehen musste, um meine eigene Größe kennen zu lernen, die es mir ermöglicht, größer als meine Verwundung zu sein, zu werden, zu sein. Daher auch das Ende davon, sich selbst zu mißbrauchen.

    Die Wunde ist also Sprit im Tank dieses Autos, das mein Leben ist.
    Aber ich bin nicht meine Wunde, obwohl sie manchmal noch weh tut.

    Ich will nur eine Vision mit Bodenhaftung.
    Ich will Wurzeln und Flügel.
    Egal, was mir geschehen ist.
     
  9. naglegt

    naglegt Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. September 2012
    Beiträge:
    2.896
    Unbedingt!
     
  10. naglegt

    naglegt Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. September 2012
    Beiträge:
    2.896
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    Ich habe den thread ja auch eröffnet, weil es so einfach ist, über andere und anderen Mißbrauch zu palavern, aber wie sieht es denn wirklich bei mir selbst aus.

    Als Einstieg nehme ich mal eben den Focus Artikel
    http://www.focus.de/kultur/vermisch...e-schwester-nicht-missbraucht_id_3594651.html
    zu der Adoptivtochter von Woody Allen
    und ein Satz daraus:

    „So lange ich mich erinnern kann, hat mein Vater Dinge getan, die ich nicht mochte.“

    und das ist eben bereits Mißbrauch.
    Und wir sind es gewohnt.
    Täglich, millionenfach.

    Nun zu mir.

    Mein Vater hat meine Schwester vermutlich nicht körperlich mißbraucht, aber emotional hat er es getan. Und ich kenne keine Frau, mit der Väter und Männer nicht immer wieder (und seien es kleine) Dinge getan haben, die diese Frauen nicht wollten. Und da ich selbst ein Mann bin, habe auch ich mit Frauen, in diesem Leben, ganz konkret, viele kleine "Dinge" getan, die diese nicht wollten. Und umgekehrt sind es nur andere Ebenen, auf denen Frauen mit Männern viele kleine Dinge tun, die die Männer nicht wollen. In Firmen scheint im Namen des Profits Mißbrauch bis zu einem gewissen Grad legal zu sein.

    Ebenso habe ich es ganz konkret erlebt, als kleiner blonder Junge, dass der emotionale Mißbrauch: "ach wie ist der nett" und "gib Omi ein Küsschen" gang und gäbe war und man dann als Mensch der den Mißbrauch gewohnt ist, auch in anderen Kreisen damit koketierte, dass z.B. schwule Männer auf mich abfuhren. Ich war weder mental noch emotional in der Lage mich aus dem Selbstmißbrauch zu befreien. Siehe auch: http://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=4344898&postcount=18

    Wie ich es wirklich geschafft habe, ist mir immer noch ein Rätsel, nur dass ich raus wollte aus diesem "immer-mich-selbst-fickenden-Puff-der-ich-zu-sein-scheine", das war mir klar.

    Klare Worte über meine "echte" Schuld, d.h. dort, wo ich anderen etwas angetan habe, sind schwer, fallen mir schwer.

    Ja und ich werde getroffen von Aktionen, die mich klein machen sollen und die versuchen, mich die Schuld, Scham, Schande fühlen zu lassen, die ich schon kannte, die ich als kraftlose Erinnerung noch in mir trage.

    So bin ich, über mehrere Leben betrachtet Täter und Opfer.
    Und nun?

    Was tun damit.
    Und wie raus, raus aus der Mühle.

    :)
     
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