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Philosophisches

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Default, 23. August 2006.

  1. Default

    Default Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2006
    Beiträge:
    196
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    Leider habe ich keine Rubrik Philosophie gefunden bei euch. Sollte ich die übersehen haben, dann verschiebt diesen Beitrag bitte in diesen Ordner.

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    Ich, so spricht er, heiße Krökel
    und die Welt ist mir zum Ekel
    alles ist mir einerlei
    mit Verlaub, ich bin so frei!
    (Wilhelm Busch)

    Ist es das, was wir unter Philosophie verstehen? Mir geht es da eher um etwas anderes. Um Depressionen zum Beispiel. Da gibt es schon einiges, das man sich überlegen kann, wie man damit anders umgehen könnte. Nachdem ich das Folgende schon einige Male vorgelegt habe, vermute ich, daß es nicht ganz ausgeschlossen werden kann, daß der Eine oder Andere daraus einen Nutzen ziehen kann. Daher einfach einige

    Beobachtungen:

    Erleben

    Das Wort „Erleben“ ist ein Begriff, von dem wir alle eine Vorstellung haben. Nun stellen Sie sich doch bitte einmal vor, Sie wollten jemandem erklären, was „Erleben“ ist. Vieleicht stellen Sie dann fest, daß die Sache „Erleben“ etwas ganz anderes ist als der Begriff, denn jeder Erklärungsversuch, den Sie unternehmen, gründet sich logischerweise auf irgendeine Vorstellung, sie wissen aber, daß „Erleben“ nun wirklich nichts mit irgendeiner Vorstellung zu tun hat. In diesem Falle (und auch in sehr vielen anderen Fällen) ist der Begriff etwas ganz grundsätzlich anderes, als die Sache selbst. Nehmen wir einmal an, Sie wollen in den Zustand des Erlebens kommen, und nehmen wir darüberhinaus an, sie haben die Vorstellung gewonnen, daß Ihnen dabei alle Vorstellungen im Wege sind. Was können Sie da tun ? Besonders dann, wenn Sie feststellen, daß Ihre Vorstellungen wichtig und unverzichtbar sind und Sie deshalb erkennen, daß dieselben nicht einfach vernichtet werden können ? Resignieren Sie dann, werden Sie dann depressiv ? Oder könnten Sie nicht einfach damit beginnen, ihre Vorstellungen zu erleben ?

    Das Urteil

    Wir alle, vor allem diejenigen von uns, die sich mit religiösen oder esoterischen Inhalten beschäftigen, sind von dem Wunsch beseelt, „bessere Menschen“ zu werden. Jedoch muß man sich in diesem Fall davor hüten, neue, größere Probleme zu erzeugen. Denn jemand, der ein besserer Mensch werden will, ist logischerweise mit sich selbst nicht zufrieden, was bedeutet, daß er sich selbst zumindest teilweise ablehnt, so wie er ist.
    Aufgrund eines Ideals hat er sich ein Urteil über sich selbst gebildet. Er hat sich selbst verurteilt.
    Und man verurteilt sich selbst weiterhin und ständig. Wenn man zum Beispiel agressiv ist, verurteilt man sich dazu, ruhig zu bleiben und gleichzeitig aber auch dazu, unter seiner unterdrückten Agression zu leiden, usw, usf.
    Dann kommt jemand und sagt: Lebe im Hier und Jetzt! Das bedeutet: Kämpfe nicht gegen dich selbst, sei wach, beobachte dich, stelle deine Urteile, die Probleme erzeugen, in Frage.
    Aber man tut sich schwer damit. Denn man ist an eine gewisse Denkweise gewöhnt, die unbeirrt fortgesetzt wird. Die Unzufriedenheit mit den eigenen Urteilen führt nun dazu, daß wir unsere eigenen Urteile verurteilen. Man verurteilt sich allen Ernstes dafür, daß man sich ständig verurteilt! Ist das nicht absurd?
    Kann man stattdessen nicht aufhören, über sich selbst zu urteilen?
    Muß man sich distanzieren von sich selbst, um sich ein Urteil zu machen?
    Verlassen wir doch einfach dieses absurde Spiegelkabinett. Meinen sie nicht auch, daß wir auf der Suche nach uns selbst getrost das Licht im Spiegelkabinett ausmachen dürfen?

    Für mich jedenfalls ergab sich daraus folgende Konsequenz:

    Beobachte ihn genau,
    ihn, den Beobachter,
    welcher vorgibt dein Ich zu sein!
    Und wisse,
    alles was seine Arme tun,
    stärkt nur ihn selbst.
    Vermeide weitgehend
    das Urteil
    auch das Urteil zu verurteilen
    denn vom Urteil nährt er sich,
    ohne Urteil
    ist er verschwunden.

    Da lebte mal ein schlauer junger Mann, der meinte: Urteilt nicht, und ihr werdet nicht verurteilt werden.
    (Oder richtet nicht, und ihr werdet nicht gerichtet werden, was wohl auf das selbe herauskommt)

    Über das Urteilsvermögen:

    Die Urteilsfähigkeit ist mit Sicherheit die wichtigste und herausragendste Fähigkeit des Menschen. Sie ist die Grundlage unseres Verstandes, genau wie das Bit die Grundlage des Computers ist. Jemand, der eine Situation klar und gut beurteilen kann, wird immer im Vorteil sein. Das bleibt völlig unbestritten. Diese Fähigkeit muß auch nach bestem Wissen weiterentwickelt, und den Erfordernissen der neuen Zeit angepasst werden.
    Das Beurteilen von sich selbst, genauso wie das Beurteilen von anderen Menschen, mit denen man direkt in Beziehung steht, bringt aber Probleme mit sich. Das Wälzen von Problemen dieser Art führt letztlich dazu, daß das Urteilsvermögen darunter leidet, und man gerät leicht in mehr oder weniger große Verwirrung.
    Wenn man sich also in diesem Bereich des Urteils enthält, wird das Urteilsvermögen größer, so paradox das auch scheinen mag.
    Ich erwähne das nur, um nicht mißverstanden zu werden.

    Du bist nicht dein Verstand!

    Diese Aussage ist nicht etwa als Wunschvorstellung zu sehen, oder als erstrebenswertes Ziel, sondern sie ist eine Realität, die nun verstandesmäßig begriffen werden kann, wenn ich weiß, daß mein logisches Denkvermögen in Einzelfällen unklare oder gar falsche Ergebnisse bringt. Dann bin ich nicht nur der Denkende, sondern ich bin zuerst einmal derjenige, der mit seinem logischen Denkvermögen nicht hundertprozentig einverstanden ist (wobei aber klar ist, daß eine Ablehnung meines Denkens weitere paradoxe oder falsche Wirkungen hervorbringt). Wenn ich also in der Lage bin, sozusagen von außen mein Denken zu betrachten, dann kann ich nicht hundertprozentig identisch sein mit meinem Denken. Diese Betrachtung dürfte nun Beweis genug sein, für die Feststellung: Du bist nicht dein Verstand!
    Wenn man Zeit hat, kann man seine Gedanken betrachten, so wie man einen Fluß betrachtet. Aufmerksam, interessiert, jederzeit bereit, etwas Neues zu lernen, und ohne in irgendeiner Weise Einfluß zu nehmen. Ganz wichtig: Die eigenen Reaktionen auf kommende Gedanken sind auch Gedanken. Diese gilt es zu entdecken. Ist eine Reaktion erst einmal entdeckt, dann ist man in die Lage versetzt, sie zum Fluß gehörig zu betrachten, und die Reaktion ist plötzlich keine Reaktion mehr.
    Es ist auch möglich, Reaktionen auf eigene Reaktionen zu entdecken. Man kann unter Umständen erkennen, in welches Labyrinth sich der menschliche Geist begeben hat, ineinander verschachtelt, wie die russischen Puppen, die man öffnet, um wieder eine Puppe darin zu finden, die man öffnet, um wieder eine...
    Fährt man fort, den Fluß der Gedanken urteilslos zu betrachten, so wird man zeitweise ohne Reaktion sein können, und zwar völlig mühelos. Der Verstand wird ruhig, und das bedeutet, der Verstand erzeugt keine Probleme. Man wird in die Lage versetzt, zeitweise völlig ohne jedes Problem leben zu dürfen. (Langweilig? Ach ja: Langeweile ist das Problem, das man sich macht, wenn man kein Problem hat.)
    Ganz davon abgesehen, daß man eine Reise antritt bis in die Tiefen der eigenen Psyche, welche, wie ich sehen durfte, nicht meine Psyche ist, sondern die Psyche aller Menschen.
    Noch etwas: Der Skeptiker wird entgegenhalten, es handelt sich hier um einen kranken oder bewußtseinsgespaltenen Geist, der die Feststellung macht: Ich bin nicht mein Verstand! Dies ist zugleich richtig und auch falsch. Denn erstens: Ich habe noch kaum einen Menschen getroffen, der nicht zeitweilig von Angst oder Haß, von Ärger oder Depression gepeinigt wird. Die Menschen sind also fast alle nicht ganz gesund. Man ist also keineswegs abnorm, wenn man auch so ist. Und zweitens: Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Heilung. Die Feststellung: Du bist nicht dein Verstand, ist heilsam, wenn man nicht den Fehler macht, seine Gedanken abzulehnen, verändern zu versuchen, oder zu unterdrücken.

    Nichtaktion:

    Es gibt also einen Bereich, in dem das Denken nicht richtig funktioniert. Nun könnte man fragen: Wir konnten doch bisher nichts dagegen tun, wieso sollte sich etwas ändern, wenn wir nichts dagegen zu tun versuchen?
    Bisher waren wir weit davon entfernt, nichts dagegen tun. Es ist wohl eher so gewesen, daß wir nichts gegen das „Dagegen Tun“ getan haben. Denn es hat sich gewohnheitsmäßig automatisiert.
    Zum Beispiel unterdrücken wir unseren Ärger. Das ist eindeutig eine Aktion. Auch, wenn wir das für eine Nichtaktion halten.
    Der Versuch, eine Nichtaktion einzuleiten, ist eine Aktion.-
    Nichtaktion besteht nicht aus Disziplinlosigkeit, denn Disziplinlosigkeit besteht aus automatischen Aktionen.
    Nichtaktion ist weder eine positive Aktion, noch eine negative Aktion, weder eine Über-Aktion, noch eine ausgleichende Aktion.
    Nichtaktion besteht vor allem aus dem Erkennen von sinnlosen Aktionen.
    Nichtaktion ist sehr radikal, aber nur sinnvoll im Bereich der „Anomalie der Logik“
    Man mag einwenden: Aber der Mensch will doch nach Höherem streben. Es ist doch legitim, sich nicht mit Bestehendem zufriedenzugeben.
    Das ist richtig.
    Es soll nur davor gewarnt werden, in einer Sackgasse weiterzufahren.

    Tantra und Yoga (oder vom Umgang mit der Macht)

    Hinter dem Begriff Tantra verbirgt sich weit mehr als sexuelle Praktiken. Es steht vielmehr für eine ganze Philosophie. Es ist hier vor allem die Rede von „Hingabe“ und „Loslassenkönnen“.
    Yoga hingegen ist eine Technik zur Körperbeherrschung, welche zu Gesundheit und Wohlbefinden führen soll.
    Sind diese beiden Begriffe unvereinbare Gegensätze ? Loslassen und Beherrschen ?
    Weil ich meinen Körper als eine konkrete Sache betrachten kann, welche in materieller Form existiert, kann es wohl prinzipiell gelingen, durch ein Beherrschen, durch ein Machtausüben „über mich selbst“ also, zu einer besseren Gesundheit oder größeren Fitness mich selbst zu verändern.
    Ganz anders aber sieht die Sache aber aus, wenn wir versuchen, unsere Psyche zu verändern. Der Mensch lebt im Konflikt zwischen dem, was ist, und dem was sein soll. In psychischer Hinsicht führt dieser Konflikt zu Selbsthaß. Der Versuch, etwas gegen diesen Selbsthaß zu tun wird zur Selbstverleugnung. Aus dieser Selbstverleugnung ergeben sich Rachegelüste und Destruktivität. Deshalb wird im Tantra von Hingabe gesprochen.
    So sind Yoga und Tantra zwei gegensätzliche Handlungsweisen, welche beide in ihrem eigenem Bereich gültig sind. Verkehrte Handlung führt natürlich zu Problemen. So führt eine Hingabe im materiellen Bereich zu Lethargie, Disziplinlosigkeit, und unangebrachter Schicksalsgläubigkeit, während Machtausübung in diesem „imaginären“ Bereich zu Agression und Rachegelüsten ausartet.
    In diesem Sinne neigt der heutige Mensch dazu, Dinge zu verbinden, die nicht verbunden sind. Und außerdem, Dinge zu trennen, die nicht getrennt sind. Wir werden dafür ein Gefühl entwickeln müssen.

    Könnte an diesen Dingen ein Körnchen Wahrheit sein?

    freundliche Grüße
     
  2. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Sehr schön, vielen Dank für diesen sehr wahren Text.

    Mir fehlt jetzt als Wort noch die "Wahrnehmung". Weil die alle bisher genannten Aspekte beinhaltet. Wer wahrnimmt oder ob das wahrgenommene gerade stattfindet oder vielleicht schon stattgefunden hat, das kann nicht geklärt werden. "Wahr"-Nehmung verzichtet ganz pauschal auf das Verfranseln in einzelne Aspekte von Geist, Körper oder Seele. Was bleibt ist wie ein Fluss, in dem jedes Wassermolekül wie das andere ist und alle Moleküle durch die energetische Kette, die durch sie entsteht, miteinander verbunden sind.
    Nur die Schwebstoffe im Wasser verhindern, dass das einzelne Wassermolekül am Anfang des Flusses das einzelne Wassermolekül am Ende des Flusses auch sehen kann. Wenn aber durch alle diese Schwebstoffe hindurchgeschaut wird durch eine energetische Sicht ("aufgestiegene Kundalini" und andere Beschreibungen dieser energetischen Lebensrealität, Energiesehen oder auch einfach nur durch guten Willen gegenüber dem Gelesenen oder Gesagten), dann macht es Peng und der Fluss gerät nach aussen und der innere Fluss ist wieder mit der Materie zur Gänze verbunden.

    Der Körper erlebt dann eine gehörige Energieaufnahme und eine Erhöhung der Darstellungskapazität von Erlebbarem ganz Allgemein (in der Geisteswissenschaft "Christusbewusstsein" genannt, Bewusstseinsessenz der Bibel und des Korans, des Buddhismus und des Schamanismus). Der Oberkörper richtet sich auf, die Lungenatmung wird durch den inneren Sog der Zellen nach Sauerstoff gesteuert und nicht mehr durch eine Atemfrequenz (Essenz-Ziel der buddhistischen und feinstofflichen Atempraktiken). Das S in der Wirbelsäule des im Westen unterrichteten Menschen fällt durch Begradigung weg (Essenz-Ziel von Yoga, QiGong und TaiChi) und der Weg ins Paradies ist frei (Essenz-Ziel von Reiki, Koran, Bibel und sämtlicher anderer bekannter Schriften-->ist halt zwischen den Zeilen versteckt, da kann man nix machen. Ich erinnere nur an die Flussumkehr des Bewusstseins von bastian balthasar bux und an die übermenschlichen Kräfte von Pippi Langstrumpf).

    Man bekommt dann eine zweite Erinnerung in Form einer inneren Schau, in der sich die Gutheit des Universums und die Heiligkeit offenbart. Und damit auch der Blick darauf, dass in dieser Welt einiges verändert werden dürfte- auch und gerade im Bereich des Glaubensverständnisses und des Gesundheitsverständnisses und alles wir auf einmal sehr "real", was mit Worten zu tun hat ("am Anfang war das Wort...").

    So hat unsere Geistkörperseele z.B. am rechten oder linken Oberarm eine Art Payback-Karte installiert, auf der die universalen Kundendaten des lebenkonsumierenden Bewusstseins festgehalten wird, weil die Körper eben mit der Zeit verfallen. Die Tibeter kennen das am besten, die fischen sich ein einzelnes wiedergeborenes Lama-Bewusstsein aus der ganzen Bevölkerung nachweislich heraus, denn die Kinder erinnern sich an alle Aspekte vorangegangener Aspekte ihrer Lama-Leben.

    Durch die beschriebene Veränderung der "Wahr"-Nehmung fällt allerdings zeitliches Erleben weg, also auch die Beschäftigung mit dem Tod, er wird als gegeben und schmerzfrei akzeptiert (ebenfalls Inhaltsessenz der tibetischen Lehre zur Auffindung von Seeleninkarnationen- das ginge bei allen Menschen, man könnte dann über mehrere Leben hinweg lernen!!!!!!!).

    Tja, ist ein kleines Hürdchen dabei, das man überspringen muss, gell? Diese Hürde existiert aber nur im Bereich der Vorstellung und eines Lebensmantras, das als inneres Gespräch über die Dauer der Lebenszeit unsere Geistkörperseele aktiviert und die notwendige Energie für menschliches Erleben erschafft. ("Lebensgeschichte"=Drehbuch für unser Leben, das wir innerlich hören können oder überhören können, indem wir ein Unterbewusstes zulassen, wie es uns hier im Westen als notwendigerweise vorhanden gelehrt wird. Wer seine Lebensgeschichte verstanden hat, dessen Biographie steht in der Regel auch noch 100 Jahre später im Bücherregel, weil er etwas Neues und Einzigartiges zu bieten hatte, das aus dem üblichen Medien-Konsumverhalten des menschlichen Bewusstseins evolutorisch herausfällt.)

    Gsss, was für Texte heute morgen, herrjeessenz. Mal eben die Füsse ins Wasser halten und schauen, ob das Netz schon trägt- nein, noch nicht ganz. Hm, dann hat es nicht jeder verstanden? Ich übe mich auszudrücken. Steter Tropfen höhlt den Verstand des "EIN-STEIN".:weihna1
     
  3. Default

    Default Mitglied

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    21. August 2006
    Beiträge:
    196
    Hallo Trixi Maus,
    ebenfalls danke für deinen schönen Text.
    Du hast recht. Da fehlt übrigens noch mehr. Ich habe auch noch vor, diesen Thread eine Weile fortzusetzen. ;)

    Wahrnehmung, ja. Aber aufpassen muß man immer, denn auch da sind schon viele hereingefallen, ich sage das vorweg:

    Naiver Realismus:
    Manche (insbesondere auch Drogen-) Erfahrungen können zur Rückkehr verleiten in den naiven Realismus (Begriff nach Rudolf Steiner). Es handelt sich hierbei um eine Anschauung, welche sich ausschließlich der direkten Wahrnehmung zuwendet, und allen Ideen, die darüber hinausgehen, jede Realität abspricht. Es entgeht uns aber nicht der Widerspruch, daß sie selbst sich auf eine Idee stützt, und somit zu den Ideologien gehört.

    Ich habe schon vor langer Zeit (eigentlich schreibe ich die meisten Dinge zur Selbsterinnerung) einen Spiegel zum Thema Wahrheit geschrieben, der, wie ich hoffe, ein wenig zum Denken anregt:


    Was ist wirklich wahr?

    Gibt es Dinge oder Sachverhalte, von denen man ausgehen kann, weil sie nicht in Frage zu stellen sind? Dinge, die man selber sehen kann, die so einfach sind, daß man keinen Sachverständigen zum Verständnis heranziehen muß? Woran kann man sich halten? Mit anderen Worten: Was ist die Wahrheit?
    Dieser Punkt erscheint mir wichtig, denn wir sehen, daß mit der "Wahrheit" großes Schindluder getrieben wird.
    Von den Religionen wird oft behauptet: Sinnlichkeit ist schlecht, Körperlichkeit ist schlecht, überhaupt ist alles schlecht in diesem leidensvollen Erdental, und nur die höheren Wesen oder jenseitigen Welten nach dem Tode sind gut. Das aber klingt mir sehr nach Durchhalte-Parole. Viele Sekten versuchen mit der Frage nach der Wahrheit die sogenannten Wahrheitssucher einzusammeln, um ihnen dann aber haarsträubende Ideologien in den Kopf zu setzen. Glaube dies, glaube das, und am Ende wird womöglich der Massenselbstmord verordnet. Die wollen dann lieber mit UFO's mitfliegen, als noch länger diesen ganzen Unsinn mitzumachen. Kann das denn wahr sein?
    Bezüglich der Wahrheit kann man all das wohl getrost vergessen. In diesem Zeitalter der Ideologien, der Manipulation und der Machtkonzentration muß man wohl selbst sehen, was stimmt und was nicht.
    Kann das, was wirklich wahr ist, überhaupt von Meinungen, Wünschen oder Moralvorstellungen abhängig sein, die sich von Zeit zu Zeit oder von Ort zu Ort ändern?
    Nun kann ich zuerst einmal sagen:
    Die Wahrheit unterscheidet sich ganz stark von der Unwahrheit.
    Davon kann ich ausgehen. Das Durchschauen einer Unwahrheit bringt mich der Wahrheit ein gutes Stück näher. Durch Lügen können nämlich Realitäten geschaffen werden. Durch Lebenslügen: Jemand gibt zum Beispiel vor, etwas zu sein, was er gar nicht ist. Oder in der Werbung. Dort werden Bedürfnisse erzeugt, die zuerst gar nicht existieren usw. usf. So kann es geschehen, daß wir in verschiedenen Realitäten leben, was uns natürlich entfremdet. Weil Dinge, Bilder und Ideale zwischen uns stehen, und uns auch von der Wirklichkeit trennen, geht das Grundvertrauen in die Welt, die Menschen und sogar in uns selbst verloren.
    Zum Zweiten kann ich sagen:
    Das, was ich wahrnehme, ist für mich wahr!
    Damit meine ich die Wahrnehmung durch die fünf Sinne, die immer im Zeitpunkt "Jetzt" geschieht, also Sehen, Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken. Diese fünf Sinne sind zuerst einmal meine einzige Kontaktmöglichkeit zur wirklichen Welt. Darüber hinaus kann ich noch Gedanken wahrnehmen. Wenn ich einen Gedanken wahrnehme, ist das bestimmt wahr, der Inhalt des Gedankens aber kann prinzipiell wahr oder falsch sein.
    Kann das, was jemand sagt oder das was in einem gescheiten Buch steht, wahrer sein, als das, was Sie wahrnehmen können? Würden Sie ihrer einzigen Kontaktmöglichkeit zur wirklichen Welt mißtrauen?
    Neuere Forschungen haben gezeigt, daß selbst in der Wissenschaft ein objektiver Standpunkt nicht bis in die letzte Konsequenz aufrechterhalten werden kann.
    Vieleicht ist es an der Zeit, einmal ganz grundsätzliche Fragen zu stellen: Wofür leben wir überhaupt? Leben wir für oder gegen irgendein Konzept, das wir oder ein anderer uns in den Kopf gesetzt hat, wie z.B. Kapitalismus, Marxismus, Darwinismus, Katholizismus, Islamismus, Atheismus, oder sonst irgendeinen -ismus?
    Es wird auch oft vergessen, daß es gerade diese Ideologien sind, die durch ihre Machtansprüche Unfrieden auf dieser Welt stiften.
    Oder leben wir dafür, mit der wirklichen Welt in fühlbaren und erlebbaren Kontakt zu treten?
    Das, was wir also sicher für wahr halten können, ist zwar nicht viel, aber es genügt. Und davon jedenfalls können wir ausgehen. Nur wer weiß, was wirklich wahr ist, der kann wissen, was er tut.
    Von hier kann man dann ausgehen und fragen: Was ist eigentlich los?, und Stück für Stück sicher überprüfte Dinge hinzufügen. Jedoch wird man selbst prüfen müssen, weil man ja nie weiß, welche Interessen andere Leute vertreten, zumal sie das oft selbst nicht wissen.
    Ist das wahr oder falsch?

    freundliche Grüße
     
  4. Wanda

    Wanda Mitglied

    Registriert seit:
    14. Januar 2006
    Beiträge:
    105
    Danke für dieses Thema!

    Ja, was ist die Wahrheit/ Wirklichkeit....

    Ich habe mir vor kurzem auch Gedanken darüber gemacht und bin auf keine Antwort gestossen.
    Ideologie dachte ich, wäre vielleicht sogar mit der Materie zu verknüpfen - Denkste.
    Materie lässt sich nur durch Materie beweisen und da bin ich an der Stelle, wo es ja heisst: "Wie kann sich der Teufel denn selbst austreiben?". :party02:
    Da ich selbst glaube ein Körper zu sein, nehme ich entsprechend über körperliche Sinne meine Umgebung wahr.
    Was kann ich mir denn damit schon beweisen?
    Genau entgegengesetzt ist das mit den Ideologien...
    Sie sind nicht körperlich und damit von Anfang an nicht beweisbar - da könnte ich in die Tischkante beissen - es ist einfach so, dass ich praktisch gesehen meine Existenz bezweifeln kann - ich kann mich nicht beweisen...:clown:

    Bleibe ich im Hier und Jetzt - dann gilt nur das, was ich von Augenblick zu Augenblick wahrnehme. Das heisst nun, dass weder Vergangenheit noch Zukunft existiert und das heisst nun aber auch, dass ich niemals eine Ursache oder eine Wirkung erforschen kann, denn das ginge über das Hier und Jetzt hinaus.
    Das heisst aber gleichzeitig, dass ich nicht mal eine Frage stellen brauche, denn im Hier und Jetzt ist nur der Gedanke - die Frage baut sich ja darauf auf...

    Könnte wohl heissen, dass mir da ein sechster Sinn fehlt!?
    Hier glaube ich, dass der mit der Intuition zu tun hat, denn die Intuition ist so ein Ding, wo man in einem Augenblick alles vereint vorfindet - allerdings scheint die Intuition nur zu kommen und zu gehen, wann sie es will und ich habe keine Ahnung, wie ich da ran komme...

    Vielleicht kommt man darüber ja zur Wahrheit der Wirklichkeit....???

    Lieben Gruß!
     
  5. 5teve23

    5teve23 Aktives Mitglied

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    vielleicht versteht ja jemand, was ich sagen will ;)
     
  6. Default

    Default Mitglied

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    Hallo Leute,

    Glauben heißt nichts wissen, hat man zu uns schon in der Kindheit gesagt. Vor allem dann, wenn wir irgendeinen Mist gebaut haben, weil wir der Meinung waren.....

    Woher kommt der Spruch eigentlich? Wahrscheinlich stammt er von Friedrich Nietzsche, der das allerdings noch etwas stärker formuliert hat:

    Glaube heißt nicht wissen wollen, was wahr ist.
    (Friedrich Nietzsche, Philosoph 1844-1900)

    Habt ihr euch schon einmal Gedanken gemacht, wie Ideal und Ideologie zusammenhängen? Ich stelle einmal die These auf, daß Ideal und Ideologie wie 2 Seiten einer Medaille untrennbar verwoben sind.

    Wenn man nach einem Ideal lebt, und das womöglich lange Zeit, so könnte es sein, daß man dieses Ideal irgendwann auch von seiner Umwelt einfordert. Stimmt das?
    Wenn das passiert, dann ist das Ideal zur Ideologie geworden. Was tut man sich eigentlich an, wenn man nach einem Ideal lebt? Kommt es nicht in Etwa auf das heraus: Ich will so sein, wie der oder die? Daher muß ich gegen mich selbst kämpfen, bis ich so bin, wie es "gewollt" wird.

    Und warum kommt man überhaupt auf die Idee, solches zu tun oder zu akzeptieren? Mag das mit dem Bedürfnis nach Anerkennung zu tun haben?

    Anerkennung

    Ist euch schon einmal der Gedanke gekommen, daß wir auf der Jagd nach Anerkennung vielen Dingen nachlaufen, die andere von uns fordern ? Die mit uns selbst gar nichts zu tun haben ? Daß wir, wenn wir um Anerkennung betteln, anderen Menschen Macht über uns einräumen ? Daß wir dann tatsächlich tun, was unser Anerkennungsgeber von uns verlangt ? Daß wir zu berechenbaren Sklaven werden, die alles besorgen, was Propaganda, Reklame und Manipulation uns als Anerkennungswert verspricht ?

    freundliche Grüße
     
  7. Default

    Default Mitglied

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    196
    Vorausschicken möchte ich, daß ich keiner Religion, Sekte, oder politischen Vereinigung angehöre. Bestenfalls kann man mir Eklektizismus vorwerfen.

    Wissenschaft und Bhagavad-Gita

    Der imaginäre Charakter der Psyche

    Die Psyche ist eine Illusion. Aber eine sehr hartnäckige, wurde behauptet.
    Letzten Endes wäre sie wohl nicht existent. Es gäbe sie nur, weil wir sie fortwährend neu erschaffen, und an sie glauben!
    Diese These ist nicht neu. Im Gegenteil: Seit mehreren Jahrtausenden ist sie bekannt und ebensolange wird das Wissen darüber gelehrt. Zum Beispiel ist diese Sache ein wesentlicher Bestandteil der indischen Philosophie. Bis heute werden in Indien sogar schon Studenten und Schüler damit konfrontiert. Auch der Buddhismus und speziell der Zen-Buddhismus beschäftigt sich intensiv mit diesem Thema.
    Auf Lateinisch wurde der Begriff „Ego“ für Psyche gebraucht. Das „Ich“ ist gemeint, oder manchmal wird in diesem Zusammenhang auch „falsches Ego“ gesagt.

    In neuester Zeit kommt gerade die Gehirnforschung zu dem gleichen Ergebnis. Die österreichische Zeitschrift „Profil“ hatte am 30. Juli 2001 eine Ausgabe (Nr.31) mit der Coverstory: „Die Suche nach dem Ich“ herausgegeben. Unter der Überschrift stand folgende Einleitung:
    „Gehirnforschung. Mit modernster Technik liefern Wissenschaftler immer dichtere Indizien für eine provokante These: Geist und Bewußtsein sollen endgültig als perfekte Fiktion des Gehirns entlarvt werden. Ist der Mensch in Wirklichkeit bloß eine Bio-Maschine?“ Aus diesem Artikel werde ich gleich noch zitieren.

    Verschiedene Wege führen zum selben Ziel

    Zitat aus der Zeitschrift „Profil“ vom 30. Juli 2001 (Nr.31, Seite 118):
    „Welcher Kunstgriffe sich die Biomaschine im Kopf bei der Schaffung unserer Wünsche, Begierden und Absichten bedient, läßt sich an einem einfachen Beispiel zeigen. Selbst für banale Entscheidungen wie “Ich möchte jetzt einen Kaffee“ leistet der schwabbelige Neurocomputer enorme Rechenarbeit. Am Anfang steht möglicherweise ein Durstgefühl, ausgelöst von Neuronen, die von Sensoren erregt werden – welche wiederum den Salzgehalt des Blutes überwachen. Daraufhin entbrennt eine hitzige Debatte zwischen Hirnzentren, die Ängste vor zuviel Koffein haben, und Arealen im limbischen System – einer für Gefühle zuständigen Region – die mit Kaffee nur angenehme Empfindungen verbinden. Erinnerungen an den letzten Kaffeehausbesuch kommen ebenso ins Spiel, wie die Frage, ob für die kleine Pause überhaupt Zeit ist. Was von der regen Hirntätigkeit letztlich ins Licht des Bewußtseins dringt und von uns als freie Entscheidung empfunden wird, ist nur das endgültige Abstimmungsergebnis aller beteiligten Synapsen. Bis dahin hat das mysteriöse Ich nicht einmal registriert, dass im Hintergrund überhaupt diskutiert wurde. Bequem gibt er sich der Selbsttäuschung hin, alleiniger Machthaber über die Welt im Kopf zu sein, obwohl es immer erst zu Wort kommt, wenn die Entscheidungsfindung längst gelaufen ist.“

    :morgen:

    Diesem Zitat will ich ein weiteres gegenüberstellen, das aus einem anderem Zeitalter stammt.
    (Bhagavadgita „Das Lied der Gottheit“ 3.24 – 3.29, Reclam 7874) :
    (Erklärung: 1. Die Bhagavadgita spielt ~ 3000 v.Chr. und ist ein Gedicht aus dem Mahabharata, in dem die Gottheit (Krischna) als Wagenlenker Arjunas Streitwagen dirigiert. Der Kämpfer zaudert, weil er in den gegnerischen Reihen seine Verwandten erkennt. Die Gottheit erklärt ihm, was wirklich los ist, und nimmt ihm damit jeden Zweifel. 2. Die „Gunas“ sind die 3 Erscheinungsweisen der materiellen Natur, die das große Rad der Welt am Laufen halten.)

    Die „Gottheit“ spricht zu Arjuna:

    „Denn sollte jemals es geschehn,
    Daß ich nicht handle ohne Rast,
    Die Menschheit hätte sich schon längst
    Dann meinem Beispiel angepasst.
    Die Wesen würden nichts mehr tun,
    Weil alle nur mein Tun erhält;
    Die Kasten würden sich verwirr’n
    Zugrunde ging die ganze Welt.
    Nur Toren handeln wahnbetört,
    Daß ihnen werde Lohn zuteil,
    Die Weisen handeln frei von Hang,
    Allein nur für der Menschheit Heil.
    Der Wissende verwirre nicht
    Den Sinn dess‘ der am Handeln hängt,
    er heiße ihre Werke gut
    Und handle still in mich versenkt.
    In Wahrheit handeln in der Welt
    Allein die „Gunas“ der Natur,
    Verblendet durch sein Selbstgefühl,
    Der Tor glaubt selbst zu handeln nur.

    Doch wer da „Gunas“ Werk und Selbst
    Voll Weisheit auseinanderhält,
    Weiß „Gunas“ wirken hier auf sich,
    Und hängt nicht an der Sinnenwelt.
    Es haftet an der Gunas Werk
    Der, der nicht Geist und „Gunas“ trennt,
    Drum soll den Toren nicht verwirr’n,
    Der Weise, der die Wahrheit kennt.“

    Eine seltsame Übereinstimmung, nicht wahr? Wie kamen die alten Inder wohl an dieses Wissen, so ganz ohne Elektroden und High-Tech? Wie weit ist es eigentlich her mit unserer High-Tech-Hochkultur, die Jahrtausende später sich anschickt, das Rad neu zu erfinden?
    Das letzte Zitat hat nun nicht nur die Ergebnisse der Gehirnforschung bestätigt, sondern auch schon philosophische Konsequenzen gezogen, und aufgezeigt, wie man damit umgehen kann. Auch ein deutlicher Warnhinweis wurde angebracht, der darauf hinweist, daß keineswegs nun alles sinnlos geworden ist, und daß man mitnichten deshalb alle Tätigkeit einstellen braucht. Im Gegenteil!
    Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber bei mir hat sich auf Grund dieser Betrachtungen die Welt auf den Kopf gestellt.
    Da ruht die Last und die Verantwortung dieser Welt auf unseren Schultern, drückt uns nieder und plötzlich wird gesagt: Das einzig Schwere ist die Psyche, und überhaupt verkennt Ihr die Situation: Nicht ihr tragt die Welt, sondern die Welt trägt euch!
    Man kommt sich vor wie ein Clown, der sich abplagt mit einem nicht vorhandenem Gewicht.

    Es war auch die Gehirnforschung, die, allerdings schon vor längerer Zeit, gezeigt hat, daß der menschliche Körper eigentlich keinen Schlaf braucht. Zugegeben, er braucht Ruhepausen, aber schlafen tut nur die Psyche. Sie ist es, die im Schlaf unverarbeitete Vorgänge in Träumen verarbeiten muß, die ihr aus dem Anspruch nach der Oberhohheit entstehen. Und wenn der Mensch zu lange nicht schläft, wird er verrückt. Was geschähe aber, wenn die Psyche ersatzlos gestrichen, oder zumindest stark reduziert werden könnte?
    Schon hat man von Jogis gehört, die nur 3 Stunden Schlaf brauchen. Mir fällt auch ein Prominenter ein, der diese Theorie untermauert. (Die Leute lassen sich ja heute nicht mehr beeindrucken, wenns nicht ein Prominenter sagt) Da hat einmal ein junger Mann zu Beginn der gültigen Zeitrechnung im nahen Osten gelebt, dessen umstürzlerische Thesen dem dortigen System ein Dorn im Auge war. Das ging soweit, daß er vom Geheimdienst gestellt und umgebracht wurde. Das dortige Volk hat seine Thesen nie in Erwägung gezogen, jedoch später haben irgendwelche Morgenlandfahrer diese Thesen nach Rom gebracht, wo sie von Vielen begeistert aufgenommen wurden. Sicherlich haben auch diese Erkenntnisse dazu beigetragen, daß das degenerierte römische Reich kurz darauf zusammenbrach. Soviel zur Brisanz von solchen Thesen. Dieser junge Mann nun, Sie haben seinen Namen längst erraten, hat sich ganz öffentlich darüber beschwert, daß niemand mit ihm wachen kann. Diese Geschichten kennen wir im Westen ja alle auswendig, sodaß Zitatangaben nicht nötig sind. Es war übrigens derselbe Mann, der schon so weit erleichtert war, daß er es wagen konnte, am oberen Jordan-See über das Wasser zu wandeln. Noch heute erinnert eine Kneipe dort an diese Begebenheit:
    St. Peter’s Fisch-Restaurant....
    Der untere Jordan-See ist mittlerweile schon so versalzen, daß er fast jedermann trägt - gut zum üben!
    (Ein wenig Spaß muß sein)

    freundliche Grüße
     
  8. Wanda

    Wanda Mitglied

    Registriert seit:
    14. Januar 2006
    Beiträge:
    105
    Da habsel ich doch heute gerade was sehr bemerkenswertes zu gefunden...:

    Was nun sagt mir das?

    Der Kubus ist ein Würfel - und wie wird unsere illusorische Welt dargestellt?

    Guckst Du hier: http://hermetik.ch/ath-ha-nour/site/kabbalaraum.htm

    So ein "Zufall".... :)

    (Ahja - nicht das ich damit schon wirklich was anfangen kann....aber das ist in Arbeit...:clown: )

    Lieben Gruß!
     
  9. Default

    Default Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2006
    Beiträge:
    196
    Hallo Wanda,
    ich befürchte das geht in Richtung Exoterik. Oder meinst du nicht?

    Da gab es auch den Platon. Ich habe gelesen, der hat eine Geheimwissenschaft auf den Oktaeder aufgebaut. Angeblich hat er absolutes Schweigen verlangt von all seinen Schülern.

    Kannst ja mal googeln mach Oktaeder+Platon wenn dich das interessiert.

    Ansonsten sage ich dazu lieber nichts mehr.

    freundliche Grüße
     
  10. Wanda

    Wanda Mitglied

    Registriert seit:
    14. Januar 2006
    Beiträge:
    105
    Werbung:
    Wozu sollte Exoterik weniger beachtenswert sein, als alles andere?
    Steckt doch überall ein Körnchen Wahrheit...

    auch in den Formeln :)

    Danke!

    Lieben Gruß!
     
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