Grooti
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Ja, genau – der Mensch selbst ist Teil des Zählbaren und kann in dem Sinne nicht das Beobachten im absoluten Sinn sein. Die Idee der „Schnittstelle“ bezieht sich daher nicht auf einen Menschen oder ein Lebewesen als Objekt, sondern auf die Position, von der aus Vorhandenes in einem Sichtfeld erscheint und Unterschiede wahrgenommen werden.Aber der Mensch ist Teil des Zählbaren, wie alles, das ist. Er kann also nicht Beobachter sein.
Gilt das (Schnittstelle) nicht für alles, das lebt? Ich kenne nichts Natürliches, das nicht wahrnimmt und "bemerkt" auf seine eigene Art und Weise - und dabei immer nur Ausschnitte dessen was ist wahrnimmt, je nach Blickrichtung.
Wer beobachtet also, wenn wir es offenbar nicht sind?
Es stimmt, dass alles Lebendige auf seine eigene Art wahrnimmt und Ausschnitte dessen bemerkt, was ist. Aber das beantwortet noch nicht, wer oder was das Beobachten überhaupt ermöglicht, ohne selbst Teil des Zählbaren zu sein.
Für mich bleibt der Beobachter etwas Fundamentales: kein Objekt, kein Ego, kein Lebewesen, sondern dasjenige, das Vorhandenes bemerkt, zählt und unterscheidet – die Bedingung, dass Resonanzen, Wirkungen und Trennungen überhaupt erscheinen können. Alles Lebendige ist Teil der Inhalte, die im Sichtfeld erscheinen, aber der Beobachter selbst ist das „Hier“, in dem alles Zählbare erfahrbar wird.