Wiedergeburt im Buddhismus

Hallo @vimutti,

es geht wohl mit diesen Geschichten um die Sorge vom Loslassen unseres Lebens. Ein Trost und Hoffnung für unsere liebe Seele. Deshalb enden auch die Märchen mit den Worten: "Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute dort!"

Merlin
 
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Hallo @vimutti,

es geht wohl mit diesen Geschichten um die Sorge vom Loslassen unseres Lebens. Ein Trost und Hoffnung für unsere liebe Seele. Deshalb enden auch die Märchen mit den Worten: "Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute dort!"

Merlin
Nein, das ist leider Wischiwaschi lieber Merlin.
 
Ich denke man ist nach dem Tod erstmal in der spirituellen Welt und man hat ein erhöhtes Bewusstein in der Konfrontation mit der Wahrheit und danach lebt man eine Weile in der spirituellen Welt und dann kommt wieder die Wiedergeburt auf Erden. Hat man aber viel gutes Karma dann kann man länger im Himmel bleiben. Manche Seelen entscheiden sich aber dann auch freiwillig für eine Wiedergeburt um was zu erreichen in der Herausforderungen im irdischen Leben.
 
Ja es gibt Lehren ohne Wiedergeburt, mit einer oder mehreren und mit einem Kreislauf der Wiedergeburten. Wie es nach dem Tod weitergeht, hängt immer damit zusammen, wie man gehandelt hat. Außer bei den Lehren ohne Wiedergeburt, da enden alle im Nichts, was sie auch immer getan haben.

Übrigens: Die Ur-Christen glaubten noch an die Wiedergeburt, welche seinerzeit noch als fundamentales Dogma galt.

Und da endete auch nichts im Nichts.
 
Zuletzt bearbeitet:
Übrigens: Die Ur-Christen glaubten noch an die Wiedergeburt, welche seinerzeit noch als fundamentales Dogma galt.
Und da endete auch nichts im Nichts.
Liebe Vicky,

im Alten Testament gibt es zum Beispiel Verse, die vom Geschehen des "Tag des Herrn" und der Auferstehung erzählen:

Jesaja 26
[19]
Aber deine (das Land Juda) Toten werden leben
und deine Leichname werden auferstehen, wachet
auf und rühmet, die liegen unter der Erde! Denn dein
Tau ist ein Tau des grünen Feldes; aber das Land der
Toten wirst du (Gott) stürzen.

[20] Gehe hin, mein Volk, in deine Kammer und schließe
die Tür nach dir zu; verbirg dich einen kleinen Augenblick,

bis der Zorn vorübergehe.

Dazu nun zu diesem Geschehen aus dem Neuen Testament:
1. Korinther 15
[20]
Nun ist aber Christus auferstanden von den Toten
und der Erstling geworden, unter jenen, die da schlafen.

[21] So wie durch einen Menschen der Tod und durch
einen Menschen die Auferstehung der Toten kommt.
[22] Denn gleichwie sie in Adam alle sterben, so werden

sie in Christo alle lebendig gemacht werden.

1. Korinther 15

[51] Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht
alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt;

[52] … zur Zeit der letzten Posaune. Denn es wird die Posaune
schallen, und die Toten werden auferstehen unverweslich,
und wir werden verwandelt werden.

[53] Denn dies Verwesliche muss anziehen die Unverweslichkeit,
und dies Sterbliche muss anziehen die Unsterblichkeit.


Wie man sehen kann, geht es da um eine Auferstehung der Toten und nicht um die Wiedergeburt einer Seele in einem fremden Körper. Der Gedanke von der ganzheitlichen Auferstehung war dann auch die Hoffnung auf eine paradiesische Unsterblichkeit.

Salbum Salabunde 🌿
Merlin
.
 
:unsure:

Die Materie erzeugt im Prinzip nichts auf der kognitiven Ebene.

Gedanken und Erinnerungen sind eigentlich nicht so direkt etwas Festes, sondern lassen sich eher mit einer temporären Konferenzschaltung eines großen Konzerns vergleichen.

😊😎

Werden die Dornfortsätze der Synapse jedoch nicht aufgerufen, bilden sie sich wieder zurück und verschwinden ganz. Um uns deshalb etwas im Langzeitgedächtnis merken zu können, muss ein Gedanke innerhalb von 5 Minuten erneut aufgenommen

Wenn also der große Schalter umgelegt wird, sterben auch die Erinnerungen und Gedanken! Ein Geistwesen hingegen stirbt, wenn niemand mehr an ihn glauben und folgen mag. Ja, und so stirbt auch ein Mensch erst wirklich, wenn sein Name im Nebel des Vergessens verloren geht.

Merlin
.​

Interessante Ausführungen 🙂

Allerdings unterschlägst du bei all dem das "Buch des Lebens" (Seele), in welchem sämtliche Erfahrungen jedes Individuums aufgezeichnet werden und sie somit auch nach dem Tod eines Individuums in einem kollektiven Feld erhalten bleiben und ggf. später sogar bei Wiedergeburt wieder auftauchen können, nicht müssen, meistens tun sie dies jedoch nicht. Aber sie verfallen nicht mit dem Absterben der Materie, des Gehirns.
 
Wenn man ehrlich zu sich selber ist, erkennt man, was man weiß und was man nicht weiß. Von dem was man nicht weiß, gibt es mehrere Möglichkeiten, wie es sein könnte. Nachdem man sie alle durchgedacht und mit der eigenen Erfahrung abgeglichen hat, bleibt eine Möglichkeit als die Wahrscheinlichste übrig. Die nimmt man als sein Konzept an und bleibt so lange dabei, wie es sich in der Praxis bewährt.

Ich weiß nicht, was nach dem Tod ist, aber von allen Möglichkeiten ist bei mir die Wiedergeburt nach der Darstellung des Buddha als das Wahrscheinlichste übriggeblieben. Also bleibe ich so lange dabei, bis sich etwas Anderes herausstellt, denn das Einzige das ich verlieren kann, ist die Unwissenheit.
 
Allerdings unterschlägst du bei all dem das "Buch des Lebens" (Seele),
📚:unsure:

Ich denke, dass ich schon oft zur rechten Zeit und Stelle, über das Buch des Lebens geschrieben habe.

So werden zum Beispiel: Im Buch des Lebens jene vermerkt, die vom Glauben an Gott und Jesus durchdrungen sind bis zum Tod. Sie werden in der Offenbarung als die Gerechten oder auch als Überwinder dieser Welt bezeichnet. Sie erscheinen dort als Zeichen ihrer Reinheit in weißen Gewändern.

Offenbarung 3
[4] Aber du hast etliche Namen in (der Gemeinde) Sardes,
die nicht ihre Kleider besudelt haben; und sie werden mit
mir (Jesus) wandeln in weißen Kleidern …


Offenb_Karte2.webp
(Merlin, gemeinfrei)

Sie werden jene sein, die am Jüngsten Tag zum ewigen Leben auferstehen. Vor dem letzten Gericht, gibt es zudem die letzte Chance zur Reue und Umkehr zu einem gottgefälligen Menschen.

Im Buch des Werkes werden dann all die anderen eingetragen, die nach ihrem Tun gerichtet werden – so die Lebenden als auch die Toten. Bei ihnen wird dann geurteilt, ob sie in den Feuerpfuhl geworfen oder in das Reich Gottes aufgenommen werden.

Das Reich Gottes ist ist ein dynamisches Reich, das mit Gottes Präsenz und seinem Wirken verbunden ist. Es liegt also an uns, wo es beginnt und wo es endet. So kann es also ein weltlicher oder ein Ort in unserem Herzen oder gar im Himmelreich sein.

Offenbarung 8
[5] Und der Engel nahm das Rauchgefäß und
füllte es mit Feuer vom Altar und schüttete es
über die Erde aus …

Offenbarung 21

[1] Und ich (Johannes) sah einen neuen Himmel
und eine neue Erde; denn der erste Himmel
verging, und das Meer ist nicht mehr.


Unabhängig davon beschreibt die Seele etwas Ganzheitliches, das uns mit Leben erfüllt und unser Wesen bestimmt!

Merlin 🌿
.
 
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Liebe Vicky,

im Alten Testament gibt es zum Beispiel Verse, die vom Geschehen des "Tag des Herrn" und der Auferstehung erzählen:

Jesaja 26
[19]
Aber deine (das Land Juda) Toten werden leben
und deine Leichname werden auferstehen, wachet
auf und rühmet, die liegen unter der Erde! Denn dein
Tau ist ein Tau des grünen Feldes; aber das Land der
Toten wirst du (Gott) stürzen.

[20] Gehe hin, mein Volk, in deine Kammer und schließe
die Tür nach dir zu; verbirg dich einen kleinen Augenblick,

bis der Zorn vorübergehe.

Dazu nun zu diesem Geschehen aus dem Neuen Testament:
1. Korinther 15
[20]
Nun ist aber Christus auferstanden von den Toten
und der Erstling geworden, unter jenen, die da schlafen.

[21] So wie durch einen Menschen der Tod und durch
einen Menschen die Auferstehung der Toten kommt.
[22] Denn gleichwie sie in Adam alle sterben, so werden

sie in Christo alle lebendig gemacht werden.

1. Korinther 15

[51] Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht
alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt;

[52] … zur Zeit der letzten Posaune. Denn es wird die Posaune
schallen, und die Toten werden auferstehen unverweslich,
und wir werden verwandelt werden.

[53] Denn dies Verwesliche muss anziehen die Unverweslichkeit,
und dies Sterbliche muss anziehen die Unsterblichkeit.


Wie man sehen kann, geht es da um eine Auferstehung der Toten und nicht um die Wiedergeburt einer Seele in einem fremden Körper. Der Gedanke von der ganzheitlichen Auferstehung war dann auch die Hoffnung auf eine paradiesische Unsterblichkeit.

Salbum Salabunde 🌿
Merlin
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Hallo lieber Druide Merlin!

Deine Interpretation
"Aber das Land der toten wirst du Gott stürzen". Das lässt mich aufhorchen .
Kann man sich selbst stürzen? Wenn das ich der Herr ist, und das Geld der Sturz ist.
Dann kann man sehr wohl auf die Fresse fallen . Und auch Gott/Wohlstand anschaffen.
Wo kann man ansetzen. Wenn Wohlstand nicht wegfallen soll?

Kann ein einzelnes Bewusstsein urteilen über den Wohlstand von Millionen ?
0,1 Prozent gutes gegen 99 Prozent greuel kann nicht Siegen.

VG
Wortdoktor
 
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