vimutti
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Mir erschließt sich das nicht so recht. Karma bedeutet Wirken, bzw. Tat oder Handlung. Wenn das Superkarma nur Gutes erzeugt, wie wird man dann frei von Gut und Böse? Man erfährt nur Gutes, also wird man frei vom Bösen.Der Buddhismus/Hinduismus lehrt Karma, gutes und schlechtes Karma. Die Bibel lehrt die Sünde wegen der Dualität durch die Frucht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse. Wegen der Dualität sind wir alle gefangen in guten und schlechten Karma, so wie Buddha es lehrt.
Ich habe aufgrund meiner Erleuchtung das Superkarma erkannt, dies ist das Karma vom Baum des ewigen Lebens. Das Superkarma erzeugt nur Gutes und reduziert das duale Karma ins Nichts. Durch das Superkarma wird man völlig frei von dem dualen herkömmlichen Karma, man wird frei von der Gut-Schlecht(Böse)-Dualität und erfährt nur Gutes. Das Selbst wird gereinigt durch das Superkarma und man wird ganz gut, dem Baum des ewigen Lebens entsprechend, 100%ig gottgewollt. Man selbst wird rein und das Superkarma bedingt auch, dass niemand anderes wegen der Dualität schlechtes erleben muss wie bei der Bedingtheit durch das herkömmliche normale Karma, wo sich das Gute und Schlechte gegenseitig bedingt, um den Ausgleich zu schaffen. So gibt es keinen Wandel von Gut und Schlecht, sondern ewig nur Gutes.
Man kann das Superkarma anfordern im Gebet zum Heiligen Perfekten Gott. Das eigene Selbst wird gereinigt und man selbst wird ein Ausdruck des Guten. Nicht sofort, sondern in vielen kleinen Schritten. Es wird Prüfungen geben, weil die Matrix dies erfordert, aber mit dem Superkarma wird man alles bewältigen können im Laufe der Zeit.
Vielleicht meinst du, dass das Gute nie aufhört, so dass man letztlich in ein ewiges, immer nur gutes, göttliches Reich gelangt. Mag ja sein, mir bleibt da ein unauflösbarer Zweifel, das Theodizee-Problem: Wenn ein Teufel das Böse geschaffen hat, dann ist er mächtiger als Gott. Oder wenn Gott zugelassen hat, dass ein Teufel das Böse erschafft, dann ist Gott nicht nur gut. Also habe ich mich vom theistischen Weltbild verabschieden müssen.
Gutes zu tun und das Böse zu lassen, ist im Buddhismus eine Voraussetzung, um am Ende über die Dualität Gut/Böse hinauszugelangen. Durch das Gute wird das Herz rein und der Geist klar, was eine notwendige Grundlage ist um die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind: Vergänglich, mit Leid verbunden und ohne eigenen Wesenskern.