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lumen
Guest
wir sind eins von den wenigen Ländern die mehr Todesfälle als Geburten hat....sogar in dschibuti werden mehr geboren als sterben pro 1000 Einwohner....hmmm...
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Mag ja sein, Du hast aber meine Frage nicht beantwortet - die war gar nicht rhetorisch: ab wann wäre die Überbevölkerung denn ein Problem? Die Erde HAT eine begrenzte Größe. Wie viele müssen wir werden, bevor Du denkst, DASS es ein Problem ist?
DAS ist ein haarsträubendes Menschenleben-gegen-Geld Beispiel. Bei der drei-Monatsspritzenvariante könnte sich der Mensch fünf Jahre für diese Lösung entscheiden, sich eine Lebensgrundlage aufbauen und dann überlegen, ob er*sie Kinder in die Welt setzen möchte. Es ist keine ENDGÜLTIGE Lösung, kein Mensch wird unfruchtbar - bis auf die Tatsache, dass das eine Nebenwirkung der Spritze sein KANN.Überbevölkerung ist ja kein neues Problem und es gibt bereits mehrere Lösungsansätze, da muss man nur mal eine Suchmaschine bemühen. Dabei findet man auch ein Beispiel für den materiellen Ansatz von @the_pilgrim: http://www.spiegel.de/panorama/gebu...ilisierung-lockt-ein-kleinwagen-a-771776.html
Es sind eindeutig nicht alle zufrieden.Das ist überhaupt nicht weltfremd, denn wir gehen ständig solche Kompromisse ein. Der Staat is z.B. einer.
Weißt du, ich mache mir keine Gedanken darum, das ist mir zu müßig. Ich weiß, dass das Hauptproblem ein anderes ist.Mag ja sein, Du hast aber meine Frage nicht beantwortet - die war gar nicht rhetorisch: ab wann wäre die Überbevölkerung denn ein Problem? Die Erde HAT eine begrenzte Größe. Wie viele müssen wir werden, bevor Du denkst, DASS es ein Problem ist?
Ja, gut auf den Punkt gebracht.Vielleicht meint @Arcturin ja, dass die Überbevölkerung nicht das Problem, sondern nur ein Symptom des eigentlichen Problems (Gier) ist? Überbevölkerung würde sich mit Sicherheit in den Griff bekommen lassen, wenn die Menschen vernünftiger miteinander umgehen würden und Ressourcen (auch Bildung!) gerechter verteilt wären.
Hallo Ihr,
mir geistert immer mal wieder die Frage im Kopf rum, was getan werden oder passieren müsste, damit die Lage für die Menschheit entspannter wäre als jetzt. Im Prinzip ist es egal, denn wenn der Mensch die Kurve nicht kriegt, wird die Natur es schon richten und die Menschheit entweder drastisch dezimieren oder komplett ausradieren. In ein paar tausend Jahren hätte sich das Problem mit der Umweltverschmutzung dann erledigt, wenn der Mensch weg oder sehr viel weniger einflussreich wäre.
Umweltverschmutzung, Hunger, Kriege, Resourcenknappheit... das alles wäre sehr viel weniger dramatisch, wenn wir insgesamt weniger Menschen wären. Ja, es geht auch mit Umverteilung, schon klar, aber scheiß auf Umverteilung und gesunden Menschenverstand und verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und respektvollen Umgang miteinander und mit Tieren und... da hängt einfach zu viel von der Selbstdisziplin aller Individuen ab, das KANN nicht funktionieren, jedenfalls nicht rechtzeitig, is nicht eingebaut, haben wir nicht gelernt als Spezies, wird noch ewig dauern - falls wir es überhaupt jemals kapieren.
Ok, das Ziel wäre also: weniger Menschen auf der Erde, damit wir weniger Schaden anrichten und mehr Platz haben, um uns gegenseitig weniger auf den Sack zu gehen.
Statt aber nun einfach Milliarden von Menschen dahin zu raffen (klar, schnelle Lösung, aber no-go), wäre es meiner Meinung nach sinnvoll die Menschheit durch weniger Geburten nach und nach zu reduzieren. Wie soll das ohne Zwang gehen?
Folgender Vorschlag:
Jede gebährfähige Frau bekommt ein dem BIP ihres Landes angepasstes Grundeinkommen, das ihre Existenz für drei Monate sichert, wenn sie sich - für sie kostenlos - die empfänisverhütende drei-Monats-Spritze holt. Beim ersten Mal gibt es kein Geld, es wird quasi im Nachhinein bezahlt. Sie bekommt eine Art Festivalbändchen oder so mit dem Datum der Spritze. Nach drei Monaten kann sie sich Geld und ggf. die nächste Spritze und das nächste Bändchen holen.
Ist nicht ganz fälschungssicher, ich weiß, da wird es aber eine passende Lösung geben, das ist erstmal egal.
Natürlich müssten die Frauen über die Risiken und Nebenwirkungen der drei-Monatsspritze aufgeklärt werden. Natürlich ist damit das Problem von Geschlechtskrankheiten nicht gelöst. Natürlich müssen die Frauen erst einmal medizinisch untersucht werden, bevor sie die Spritze bekommen. Natürlich muss ein System her, dass möglichst wirklich den Frauen zu Gute kommt und das möglichst wenig korrumpierbar ist. Die Betonung liegt auf "möglichst" - dass 100% nicht realisierbar sind, ist mir klar.
- Wer soll das finanzieren? Die 1000 umsatzstärksten Firmen der Welt.
- Wo fangen wir an? In dem Land mit der höchsten Geburtenrate.
- Wie soll verhindert werden, dass diese Frauen nicht sofort ausgeraubt werden, wenn sie das Geld in der Hand haben? Jede Frau, die sich die Spritze holt, bekommt ein kostenloses Girokonto. In Gegenden, wo das nicht praktikabel ist, muss eine individuelle Lösung gefunden werden, vielleicht in Form von Nahrung, Kleidung, Unterkunft und/oder veräusserlichen Gütern. Da wird sich etwas finden.
Ja, diese Lösung wäre extrem ungerecht Männern und nicht gebährfähigen Frauen gegenüber, ich sage ja auch nicht dass sie gerecht ist. Sie wäre nur praktikabel und würde niemandem weh tun, niemand würde zu irgendwas gezwungen. Ja, von den Umständen wie z.B. Armut zu so etwas gezwungen zu werden, obwohl man es vielleicht nicht will, ist schon doof, aber wäre es nicht viel dööfer zu verhungern und wäre es nicht wünschenswert diese Wahl zu haben? Is ja keine Sterilisation und jederzeit aufhebbar.
Es würde mehrere Probleme gleichzeitig lösen:
Natürlich ist es - wie gesagt - ungerecht. Es wäre kein bedingungsloses Grundeinkommen, schade, aber vielleicht ein guter Anfang und besser als nix?
- sehr viel weniger Geburten - das Hauptziel
- Hunger - Armut würde schnell drastisch reduziert, sehr viel weniger Menschen würden verhungern
- Ausbeutung - viele Frauen müssten sich nicht mehr prostituieren oder für einen Hungerlohn menschenunwürdige Arbeit verrichten oder sich in eine nicht gewollte Ehe begeben
- Emanzipation und Schutz - Unabhängigkeit für Frauen. Jede dieser Frauen, die in einer irgendwie gearteten Zwangslage steckt, hätte zumindest die Möglichkeit wegzulaufen und irgendwo neu zu beginnen (jeder Mensch ist erpressbar und verletzbar, natürlich kann sich nicht jede Frau einfach so befreien, aber eine sehr große Anzahl an Frauen hätten dann diese Möglichkeit)
Also, was haltet Ihr von dieser Idee und welche anderen guten oder besseren Ideen habt Ihr?
LG,
the_pilgrim
das soll für alle frauen gelten?Hallo Ihr,
mir geistert immer mal wieder die Frage im Kopf rum, was getan werden oder passieren müsste, damit die Lage für die Menschheit entspannter wäre als jetzt. Im Prinzip ist es egal, denn wenn der Mensch die Kurve nicht kriegt, wird die Natur es schon richten und die Menschheit entweder drastisch dezimieren oder komplett ausradieren. In ein paar tausend Jahren hätte sich das Problem mit der Umweltverschmutzung dann erledigt, wenn der Mensch weg oder sehr viel weniger einflussreich wäre.
Umweltverschmutzung, Hunger, Kriege, Resourcenknappheit... das alles wäre sehr viel weniger dramatisch, wenn wir insgesamt weniger Menschen wären. Ja, es geht auch mit Umverteilung, schon klar, aber scheiß auf Umverteilung und gesunden Menschenverstand und verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und respektvollen Umgang miteinander und mit Tieren und... da hängt einfach zu viel von der Selbstdisziplin aller Individuen ab, das KANN nicht funktionieren, jedenfalls nicht rechtzeitig, is nicht eingebaut, haben wir nicht gelernt als Spezies, wird noch ewig dauern - falls wir es überhaupt jemals kapieren.
Ok, das Ziel wäre also: weniger Menschen auf der Erde, damit wir weniger Schaden anrichten und mehr Platz haben, um uns gegenseitig weniger auf den Sack zu gehen.
Statt aber nun einfach Milliarden von Menschen dahin zu raffen (klar, schnelle Lösung, aber no-go), wäre es meiner Meinung nach sinnvoll die Menschheit durch weniger Geburten nach und nach zu reduzieren. Wie soll das ohne Zwang gehen?
Folgender Vorschlag:
Jede gebährfähige Frau bekommt ein dem BIP ihres Landes angepasstes Grundeinkommen, das ihre Existenz für drei Monate sichert, wenn sie sich - für sie kostenlos - die empfänisverhütende drei-Monats-Spritze holt. Beim ersten Mal gibt es kein Geld, es wird quasi im Nachhinein bezahlt. Sie bekommt eine Art Festivalbändchen oder so mit dem Datum der Spritze. Nach drei Monaten kann sie sich Geld und ggf. die nächste Spritze und das nächste Bändchen holen.
Ist nicht ganz fälschungssicher, ich weiß, da wird es aber eine passende Lösung geben, das ist erstmal egal.
Natürlich müssten die Frauen über die Risiken und Nebenwirkungen der drei-Monatsspritze aufgeklärt werden. Natürlich ist damit das Problem von Geschlechtskrankheiten nicht gelöst. Natürlich müssen die Frauen erst einmal medizinisch untersucht werden, bevor sie die Spritze bekommen. Natürlich muss ein System her, dass möglichst wirklich den Frauen zu Gute kommt und das möglichst wenig korrumpierbar ist. Die Betonung liegt auf "möglichst" - dass 100% nicht realisierbar sind, ist mir klar.
- Wer soll das finanzieren? Die 1000 umsatzstärksten Firmen der Welt.
- Wo fangen wir an? In dem Land mit der höchsten Geburtenrate.
- Wie soll verhindert werden, dass diese Frauen nicht sofort ausgeraubt werden, wenn sie das Geld in der Hand haben? Jede Frau, die sich die Spritze holt, bekommt ein kostenloses Girokonto. In Gegenden, wo das nicht praktikabel ist, muss eine individuelle Lösung gefunden werden, vielleicht in Form von Nahrung, Kleidung, Unterkunft und/oder veräusserlichen Gütern. Da wird sich etwas finden.
Ja, diese Lösung wäre extrem ungerecht Männern und nicht gebährfähigen Frauen gegenüber, ich sage ja auch nicht dass sie gerecht ist. Sie wäre nur praktikabel und würde niemandem weh tun, niemand würde zu irgendwas gezwungen. Ja, von den Umständen wie z.B. Armut zu so etwas gezwungen zu werden, obwohl man es vielleicht nicht will, ist schon doof, aber wäre es nicht viel dööfer zu verhungern und wäre es nicht wünschenswert diese Wahl zu haben? Is ja keine Sterilisation und jederzeit aufhebbar.
Es würde mehrere Probleme gleichzeitig lösen:
Natürlich ist es - wie gesagt - ungerecht. Es wäre kein bedingungsloses Grundeinkommen, schade, aber vielleicht ein guter Anfang und besser als nix?
- sehr viel weniger Geburten - das Hauptziel
- Hunger - Armut würde schnell drastisch reduziert, sehr viel weniger Menschen würden verhungern
- Ausbeutung - viele Frauen müssten sich nicht mehr prostituieren oder für einen Hungerlohn menschenunwürdige Arbeit verrichten oder sich in eine nicht gewollte Ehe begeben
- Emanzipation und Schutz - Unabhängigkeit für Frauen. Jede dieser Frauen, die in einer irgendwie gearteten Zwangslage steckt, hätte zumindest die Möglichkeit wegzulaufen und irgendwo neu zu beginnen (jeder Mensch ist erpressbar und verletzbar, natürlich kann sich nicht jede Frau einfach so befreien, aber eine sehr große Anzahl an Frauen hätten dann diese Möglichkeit)
Also, was haltet Ihr von dieser Idee und welche anderen guten oder besseren Ideen habt Ihr?
LG,
the_pilgrim