Wie kommt das Böse in den Menschen

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Das Gute muss das Böse auflichten und umwandeln.
Wenn der Mensch in sich helle Seiten hat, dann ist es gut, wenn er seine trägen, dunklen und schwachen Seiten auch hell werden lässt.

Auch wenn das alte Schlitzohr (Einstein) da Äpfel mit Birnen vermischt hat und uns die Nicht-Existenz des „Bösen“ da meiner Ansicht nach unterschwellig als eine wissenschaftliche Erkenntnis unterjubeln will – geht dieses Video glaub ich in die Richtung, die Du meinst, oder?

 
Hi,

jähzorn gibt es nicht bei anderen lebewesen, nur bei anderen persönlichkeiten.

welche Persönlichkeit(en), bitte?

und sind Persönlichkeiten keine Lebewesen?

Ist nicht alles das lebt ein Lebewesen?

Er kann zwar bei pflanzen und tieren mitfühlen, um aber die gefühle von persönlichkeiten mitfühlen zu können, muss man vollkommen zu sich selbst gefunden haben. Das hat er noch nicht. Pflanzen und tiere zu lieben ist leicht, sie sind wahrhaftig. Eine persönlichkeit ist nicht wahrhaftig, solange man das nicht an sich selbst erfahren hat, kann man keine persönlichkeit " bewusst " lieben um mitzufühlen.

Grüsse

... ist mir zu phantastisch angehaucht um darauf zu antworten.

*g Seyla
 
Ja, „man“ kann seine Gedanken und Emotionen „betrachten“, an sich selbst vorbei ziehen lassen, ohne sie zu bewerten. – der Punkt ist für mich bloß der: Ist das nicht trotzdem auch ein „Gedanke“, dieser scheinbar neutrale „Beobachter“, den Manche als „Wesenskern“ oder ihr Selbst empfinden? – wenn ja, dann ist dieser „Zeuge“ aber auch nur eine Hirnfunktion, etwas „Erdachtes“, das stirbt wenn unsrer Hirn stirbt.
In etwas tieferer Meditation (die aber natürlich auch kein wirklicher Hirntod ist) verschwindet er jedenfalls, dieser „Beobachter“ – Trotzdem scheint es mir da noch etwas „Anderes“, darüber (über den „Beobachter“) hinaus gehendes zu geben – dass das Ich (das Gehirn), wenn es wieder („erwacht“) aktiv wird zu interpretieren und „in „blumige Worte“ zu fassen versucht und das ich am liebsten Liebe nenne. Es ist dann aber kein wirkliches Erinnern, sondern mehr so etwas, wie die Interpretation einer Vision. Zwar sagt „man“ sich dann vielleicht im Nachhinein: „Hey, cool, das war ja ich, der das „erlebt“ hat.“ – in meiner subjektiven “Wahrheit“ gibt es in diesem Zustand aber gar kein Ich, das über etwas berichten könnte, weil das später als „ komisches Gefühl der Liebe“ Interpretierte und der, der es vermeintlich gefühlt hat eins waren.
Bewusstsein kann es also meiner Meinung nach nur geben solange man in Unterscheidung und Getrenntsein existiert. Wenn alles, wie in „Vorurknall-Zeiten“, noch eins wäre – gäbe es also meiner Ansicht nach nur Un-Bewusstsein – was, wie ich finde aber auch nix „Böses“ wäre.:D

erinnerst du dich an meine Frage?
Zitat von Constantin
weder noch.


*g Seyla
 
erinnerst du dich an meine Frage?



*g Seyla

Meintest Du die wörtlich?
Dann kann man Gedanken natürlich nicht sehen, genauso wenig wie man Radioaktivität oder Schallwellen sehen kann. Was hat das aber mit dem Thema zu tun? Dass es das, was wir Gedanken nennen gibt ist für mich trotzdem eine Tatsache. Ob‘s mal ein EEG geben wird, dass eine 1 zu 1 Gedankenlesemaschine sein könnte, sehe ich allerdings eher skeptisch. Seine eigenen Gedanken, kann man meiner festen Überzeugung nach auch ohne technische Hilfsmittel „beobachten“ (:D)– ohne sie in, von allen sichtbare, Taten umsetzen zu müssen.
 
Hallo Constantin,
Deine Frage von 108:
wenn doch deiner Ansicht nach der Mensch von Natur aus "Gut"(?) ist, wird dieser wodurch "Böse"?
Denn das "Gute"(?) ist doch Liebe,es kennt doch keine Verletzungen.....heißt wie kommts das unsere Umwelt uns mit Verletzungen (Angriffe, Beleidigungen, Diebstahl, Verwünschungen und andere Übergriffe)... kommt?

Wie ich schon in 199 schrieb:
Unsere Umwelt nötigt uns Verletzungen auf, die wir garnicht wollen. Wir tun gut daran, unsere inneren Verletzungen zu heilen und uns einen Schutz zuzulegen, dass wir nicht mehr verletzt werden können. Solch ein Schutz kommt nicht von aussen, sondern von innen.

Es ist der Schutz, den wir uns gegen Verletzungen zulegen sollten. Ein Kind kann das noch nicht und die meisten 'Erwachsenen' auch nicht. Offensichtlich braucht dieser Schutz ein gewisses Mass an Weisheit, sich nicht mehr verletzen zu lassen.
 
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welche Persönlichkeit(en), bitte?

und sind Persönlichkeiten keine Lebewesen?

Ist nicht alles das lebt ein Lebewesen?



... ist mir zu phantastisch angehaucht um darauf zu antworten.

*g Seyla

Hi,

mensch ist etwas universelles, egal in welcher zeit, er hat immer die gleichen, universellen werte. ( buddha in dir )

persönlichkeit ist nichts universelles, sie ist zeit, gesellschafts und erziehungsabhängig. die werte einer perönlichkeit sind temporär, jetzige werte können in der vergangenheit oder zukunft nichtig sein. persönlichkeiten entstehen aus diesen nicht-universellen werten.

persönlichkeiten sind keine lebewesen, da sie nur gedacht werden können. sie benötigen aber hier einen menschen um existent zu sein, sie erscheinen " aufgesetzt ".

Alles was lebt könnte man schon als lebewesen bezeichnen, aber eine persönlichkeit lebt nicht, sie ist ja nicht nur durch leben entstanden, sondern durch denken. Wird sie nicht gedacht, ist sie nicht existent. Hinweise auf das denken, worte, welche ein ich erzeugen gibt es aus der esoterik, philosophie und einigen grossen religionen.

Man könnte eventuell sagen, das böse, das zerstörerische kommt in dem moment in einen menschen, wo ein temporärer wert einen universellen wert von seiner position verdrängt.

Grüsse
 
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