Wer ist Jesus Christus?

Ich glaube, der Mensch hat das Potenzial für vollständige Erlösung und Erfüllung. Dies muss aber erst erreicht werden in der Entwicklung. Vielleicht ist ja die Evolution des Menschen noch nicht vollständig abgeschlossen. Der Körper ist sehr gut gemacht, aber am Ego muss der Mensch noch arbeiten.
ja, so könnte sich das durchaus verhalten, das der Mensch (aus göttlicher Sichtweise) noch nicht reif genug ist.... aber = da gibt es ja durchaus Hoffnung, dass sich daran (global gesehen) etwas ändern könnte... was aus unsere Warte heraus dann als negativ empfunden sein wird, muss ja nicht auch heißen, dass das dann anderswo (im zeitlosen Sein) auch als negativ angesehen wird....
 
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ja, so könnte sich das durchaus verhalten, das der Mensch (aus göttlicher Sichtweise) noch nicht reif genug ist.... aber = da gibt es ja durchaus Hoffnung, dass sich daran (global gesehen) etwas ändern könnte... was aus unsere Warte heraus dann als negativ empfunden sein wird, muss ja nicht auch heißen, dass das dann anderswo (im zeitlosen Sein) auch als negativ angesehen wird....
So sehe ich das auch.
 
Sorry, aber ich will etwas klarstellen.
Der Unterschied zwischen Gefühlen und Emotionen besteht darin, dass erstere zur schöpferischen Idealität gehören, während letztere Leid erschaffen.
Somit gehören Neid, Habgier und Grössenwahn zu den Leid-schaffenden Emotionen,
Liebe, Güte und Bescheidenheit aber gehören zu den göttlich-idealen Gefühlen.

Das ist auch der Grund, warum der Dalai Lama die DVD herausgegeben hat,
`Die Überwindung der Leid-schaffenden Emotionen`.
LG ELi
Das magst du so sehen, aber ich finds nicht nur unglaubhaft, sondern auch unlogisch.
Zuerstmal ist Größenwahn kein Gefühl und wie jeder Wahn eine psychische Störung des Denkens, als des Gehirns.
Gier hingegen ist ein Gefühl, aber Habgier ist das Ergebnis von falschen und übermäßigen Wünschen und Anleitungen.
Wer immer lange gehungert oder gedürstet hat ist gierig auf Nahrung oder Wasser. Diese Gier ist pures Gefühl. Aber Habgier wird gefördert - meist von anderen Menschen, die künstlich Bedürfnisse schaffen oder selbst mehr haben als andere. Was nicht gerecht ist und sowas regt auch Tiere auf. Sobald man eines mehr belohnt als ein anderes (für das gleiche Tun) wird das andere richtig wütend und greift das besser belohnte an. Natur und absolut in Ordnung. Gott sah dass es gut war - und Gott hatte doch recht, oder etwa nicht?
Und Neid ohne Missgunst schafft ebenfalls kein Leid, wieso auch?

Aber wir haben gelernt, dass Neid und Gier schlecht sind und das können wir tausendfach begründen. Weil wir es glauben - solange wir es glauben.

Ich glaubs nicht mehr, du glaubst es noch.
Wer recht behält, werden wir am Ende der Zeit sehen. Möglicherweise. Möglicherweise aber auch nicht.
Schaun wir mal :)

Ah jja - der Dalai Lama ist Buddhist. Ich nicht. Ich muss also nicht das Gleiche glauben wie der Dalai Lama. Ich muss auch nicht das Gleiche glauben wie die Schriftgelehrten. Ich kann und darf glauben, was ich für richtig halte. Und ich glaube, dass "Gott" keine Fehler macht. Und dass Menschen auf die Idee kamen, dass sie es besser wissen. Was - meiner Ansicht nach - der einzige Fehler dabei ist. Allerdings ein gewaltiger Fehler. Meiner Ansicht nach.
 
ja, so könnte sich das durchaus verhalten, das der Mensch (aus göttlicher Sichtweise) noch nicht reif genug ist.... aber = da gibt es ja durchaus Hoffnung, dass sich daran (global gesehen) etwas ändern könnte... was aus unsere Warte heraus dann als negativ empfunden sein wird, muss ja nicht auch heißen, dass das dann anderswo (im zeitlosen Sein) auch als negativ angesehen wird....
Nunja, ich gestehe, dass ich positiv-negativ einfach nur für eine andere Tapete für gut und böse halte. Es sei denn, es wird wissenschaftlich korrekt und physikalisch für positiv und negativ geladene Teilchen verwendet. Ansonsten ist es nix anderes als Gut und Böse/Schlecht - nur anders ausgedrückt. Aber die Gefühle der Abneigung und Zuneigung sind exakt die Gleichen. Nee - dieselben. Und um die gehts - egal welche Worte man dafür benutzt.

Im Übrigen liegt Gut und Böse im Auge des Betrachters. Was für den eine gut ist, kann für einen anderen schlecht sein, ist es nicht so? Und ist das nicht auch die Basis in der Natur? Alles ist eine Frage der Erwartungen. Wenn Löwenkinder erwarten, dass Mammi Futter mitbringt, steht das im Widerspruch zu den Erwartungen und Wünschen eines Gazellenkindes, dessen Mammi von der Löwin erlegt wird - damit die Löwenkinder satt werden.
Oooder dessen Mammi der Löwin entkommt, weshalb die Löwenkinder hungrig bleiben.

Aber von Natur aus ist gut und böse nichts festgelegtes. Das wurde es erst durch die naturwidrigen Regeln der Menschen über gut und böse. Solange sich die Regeln mit sozialen Bedürfnissen befassen, sind sie in Ordnung - die gibts von Natur aus in allen sozialen Verbänden. Aber Regeln über Gut und Böse halte ich nicht nur für falsch, sondern sogar für den Ursprung von unfassbar viel Unrecht und Gewalt.
 
Nur mal kurz so zwischendurch:

Ich finde die Gespräche toll und danke jedem, der sich beteiligt. Jeder hat seine Ansicht und jede Ansicht kann richtig sein - muss aber nicht. Jeder kann nur erklären, welche Ansicht er aus welchen Gründen hat - und das tun wir ja. ALLE. Und das ist großartig. Hier muss es ja keine Gewinner oder Verlierer geben - wir reden nur über das, was wir glauben.

Alles ist in bester Ordnung! :banane: ❤️ :thumbup:
 
Nunja, ich gestehe, dass ich positiv-negativ einfach nur für eine andere Tapete für gut und böse halte. Es sei denn, es wird wissenschaftlich korrekt und physikalisch für positiv und negativ geladene Teilchen verwendet. Ansonsten ist es nix anderes als Gut und Böse/Schlecht - nur anders ausgedrückt. Aber die Gefühle der Abneigung und Zuneigung sind exakt die Gleichen. Nee - dieselben. Und um die gehts - egal welche Worte man dafür benutzt.
Negativ ist nicht gleich schlecht/böse. Ich zum Beispiel habe die Manifestation der Heiligen Positiven Negativität in mir entwickelt, als eine geistige Waffe um mich zu reinigen und zu schützen.
 
Negativ ist nicht gleich schlecht/böse. Ich zum Beispiel habe die Manifestation der Heiligen Positiven Negativität in mir entwickelt, als eine geistige Waffe um mich zu reinigen und zu schützen.
*schmunzel*

Ja, ich kenne die ganzen Umschreibungen, diese und noch so einige andere - und halte sie samt und sonders für weichgespült und Selbstbetrug. Genau wie die ganzen Rechtfertigungsversuche von Gut-Böse-Denken.

Aaaaber: Ich kann mich irren, das steht fest :)
 
Unterschied zwischen Gefühl und Emotion
Der Unterschied zwischen Gefühlen und Emotionen besteht darin, dass erstere zur schöpferischen Idealität gehören, während letztere Leid erschaffen.
Somit gehören Neid, Habgier und Grössenwahn zu den Leid-schaffenden Emotionen,
Liebe, Güte und Bescheidenheit aber gehören zu den göttlich-idealen Gefühlen.
Für alle,
die nicht nur das Spiel von Mini Meinig - dini Meinig spielen, sondern sich auch präzise ausdrücken möchten, werde ich aus anthroposophischer Sicht noch etwas tiefer auf diesen m.E. wesentlichen Unterschied eingehen.
Ein Gefühl ist der Inhalt des Fühlens, eine empathische Wahrnehmung, ohne dass eine seelisch-körperliche Reaktion erfolgt,.

Emotion (Ex-motio), eine Bewegung, Erregung willentlich aus sich heraussetzen. Emotion setzt das Fühlen voraus, das aber mit körperlicher Bewegung verbunden ist. Der Mensch bleibt nicht beim wahrnehmenden Fühlen, sondern re-agiert mit Lust oder Leid, Freude, Schmerz, Sympathie oder Antipathie. Neigt der Mensch vermehrt zu gleichartigen Emotionen, so kann sich dies auch in der Physiognomie ausdrücken. In der Psychologie gibt es solche bildlichen Darstelungen von emotionalen Gesichtsausdrücken.
LG ELi
 
Nunja, ich gestehe, dass ich positiv-negativ einfach nur für eine andere Tapete für gut und böse halte. Es sei denn, es wird wissenschaftlich korrekt und physikalisch für positiv und negativ geladene Teilchen verwendet. Ansonsten ist es nix anderes als Gut und Böse/Schlecht - nur anders ausgedrückt. Aber die Gefühle der Abneigung und Zuneigung sind exakt die Gleichen. Nee - dieselben. Und um die gehts - egal welche Worte man dafür benutzt.

Im Übrigen liegt Gut und Böse im Auge des Betrachters. Was für den eine gut ist, kann für einen anderen schlecht sein, ist es nicht so? Und ist das nicht auch die Basis in der Natur? Alles ist eine Frage der Erwartungen. Wenn Löwenkinder erwarten, dass Mammi Futter mitbringt, steht das im Widerspruch zu den Erwartungen und Wünschen eines Gazellenkindes, dessen Mammi von der Löwin erlegt wird - damit die Löwenkinder satt werden.
Oooder dessen Mammi der Löwin entkommt, weshalb die Löwenkinder hungrig bleiben.

Aber von Natur aus ist gut und böse nichts festgelegtes. Das wurde es erst durch die naturwidrigen Regeln der Menschen über gut und böse. Solange sich die Regeln mit sozialen Bedürfnissen befassen, sind sie in Ordnung - die gibts von Natur aus in allen sozialen Verbänden. Aber Regeln über Gut und Böse halte ich nicht nur für falsch, sondern sogar für den Ursprung von unfassbar viel Unrecht und Gewalt.
Stimmt, Gut und Böse gibt es in der Natur nicht.... die Natur erscheint grausam zu sein, aber letztendlich ist dort alles zweckgebunden.

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Meine persönliche Theorie ist diese = der Mensch befindet sich schon in dem Negativen, also in der sprichwörtlichen Hölle ... er erkämpft sich aus seinem Leben heraus positive geistige Aspekte auf der Gefühlsebene und das wandert dann nach seinem Tot ab im zeitlosen Sein, und wird dann dem geistigen Kollektiv hinzugefügt.....

die Fragen, die mich quälen, sind diese = "hört das Menschsein jemals auf?!" ....hat das jemals ein Ende?.... wäre DAS nicht die echte Hölle, zu wissen, dass das immerzu so weiter geht mit dem Menschsein?! ... sterben und Wiedergeburt in Endlosschleife? ....

denn = was bedeutet unendliches Bewusstsein? = unendliches menschliches Sein?...(!) = wahrscheinlich
 
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Nur mal kurz so zwischendurch:

Ich finde die Gespräche toll und danke jedem, der sich beteiligt. Jeder hat seine Ansicht und jede Ansicht kann richtig sein - muss aber nicht. Jeder kann nur erklären, welche Ansicht er aus welchen Gründen hat - und das tun wir ja. ALLE. Und das ist großartig. Hier muss es ja keine Gewinner oder Verlierer geben - wir reden nur über das, was wir glauben.

Alles ist in bester Ordnung! :banane: ❤️ :thumbup:
wir reden nicht "nur" über das, was wir glauben, sondern = wir reden über unsere Religion, unsere ganz individuelle Religion gewonnen durch persönliche Erfahrungswerte, die jeder von uns für "das Non plus Ultra" hält = trotzdem hinterfrage ich mich nonstop und diskutiere liebend gern mit Wesen, die sich nicht zu schade sind, es mir gleich zu tun ....

und = meine Erkenntnisse aus meinem Erfahrungsschatz bedeuten längst nicht, dass das dann auch richtig ist ....

ab und an bin ich zugegebenermaßen auch recht provokant unterwegs, mit dem Ziel, mein Gegenüber durch die Provokation zu mehr Gefühls-Spontanität zu verleiten, so das der Verstand sich nicht so dominant hervortut und eher Gefühl zu Sprache kommt...

:tanzen:
 
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