Servus parsival,
ich habe in dieser Argumentation kein Beweise aus dem Transzendentales Wissen angesprochen,
welche zeigen, das die Behauptung der Hebräer, sie wären das Volk Gottes, in einer Fälschung gründet.
ok, ist nicht angekommen!
also nochmal:
ich habe dich bisher so erlebt, dass jedesmal wenn du persönlich angesprochen wirst,
du dieses schon als argumentum ad personam wertest.
also schon wenn man dich persönlich für das zur verantwortung zieht was du schreibst.
gerade so als wäre das was du schreibst etwas was mit dir als person nichts zu tun hätte.
wärst du jetzt moslem könnte man annehmen, dass du glaubst das was du schreibst käme
direkt von allah in deine tastatur. du bist aber kein moslem und daher kann man dann nur annehmen,
dass du glaubst, das was du schreibst kommt direkt von dem transzendentalen herrn krishna, den du dir als etwas völlig anderes vorstellst
als deine person.
das heisst du versuchst dich als person auszuschalten, um den transzendentalen krishna möglichst
ungetrübt durch deine person selbst zu wort kommen zu lassen.
das ist zwar ein hehres ideal, das allen vorchristlichen adepten zur ehre gereichte,
aber heute so nicht mehr erfüllt werden kann und auch nicht soll.
tatsächlich kann man aus dem was du schreibst immer wieder deine persönliche interpretation
durchscheinen sehen. und wenn man dich darauf anspricht, dann wertest du das eben als argumentum ad personam.
was letzteres bedeutet ist mir durchaus klar. es begegnet mir selbst auf schritt und tritt.
aber man kann das auch falsch anwenden.
denn indem du abwährst, wenn man dich auf deine persönlichen interpretationen anspricht,
indem du es als argumentum ad personam wertest, so streitest du im grunde diese deine persönliche interpretation ab.
lässt es als einwand nicht gelten, weil du glaubst frei von persönlichen interpretationen zu sein.
das aber bedeutet, dass du dem was du schreibst eine höhere autorität verleihen willst, in dem du es als
unabhängig von deiner person verstanden wissen willst.
platt formuliert bedeutet das, du möchtest den eindruck erwecken, das was du schreibst ist dasselbe
was der krishna schreiben würde, da du dich selbst als sprachrohr des krishna eben begreifst.
und auch diese beschreibung von mir wirst du als argumentum ad personam interpretieren.
aber nicht weil es in wahrheit eines ist, sondern weil dadurch die unanfechtbarkeit deiner texte in frage gestellt ist.
also nochmal: wären deine texte tatsächlich frei von persönlichen interpretationen, dann kämen die einwände auch nicht.
da sie aber voll von persönlichen interpretationen sind, MÜSSEN die einwände kommen.
und da du diese einwände nicht als berechtigt einsehen willst behauptest du, es wären argumente ad personam.