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Wellenspiel
Guest
Es ist alles eine Frage der Abwesenheit bzw. Anwesenheit des Lichtes. Wir können keinen konkreten Punkt bestimmen, wo das Licht aufhört und die Dunkelheit beginnt; da ist das Schattenreich, wo beides eins ist.Eigentlich hatte ich doch über die Schatten geschrieben und nicht von der Abwesenheit des Lichtes (ohne Licht kein Schatten).
Schatten umschreiben doch etwas, das uns ständig begleitet und wir nicht loswerden können. Das Irrlicht mahnt uns hingegen vor einem falschen Weg, den wir eingeschlagen haben und trotz aller Verlockungen nicht weitergehen sollten.
Ich kann jetzt in dem Ziel ein anderer Mensch werden zu wollen, keinen falschen Weg erkennen. Gut, man kann nun daran glauben, dass man ein perfekter Mensch sei – aber wer ist das schon? Hatte nicht auch Jesus zur Umkehr und Buße der Sünder gemahnt?
Merlin
Die Schatten anzunehmen betrachte ich also als bewusste Handlung ohne Wertung in dem Bereich, wo Glück und Leid eins sind.
... Weil Leid in der Bewertung immer Feindbilder hervorbringt, sodass ein steter Feind zwischen dem, der das Glück sucht, und dem Glück selbst steht.Es wäre mal Zeit, seine Schatten anzunehmen. Anstatt sie in Feindbildern nach außen zu projizieren.