Wer ist Jesus Christus?

Eigentlich hatte ich doch über die Schatten geschrieben und nicht von der Abwesenheit des Lichtes (ohne Licht kein Schatten).

Schatten umschreiben doch etwas, das uns ständig begleitet und wir nicht loswerden können. Das Irrlicht mahnt uns hingegen vor einem falschen Weg, den wir eingeschlagen haben und trotz aller Verlockungen nicht weitergehen sollten.

Ich kann jetzt in dem Ziel ein anderer Mensch werden zu wollen, keinen falschen Weg erkennen. Gut, man kann nun daran glauben, dass man ein perfekter Mensch sei – aber wer ist das schon? Hatte nicht auch Jesus zur Umkehr und Buße der Sünder gemahnt?

Merlin
Es ist alles eine Frage der Abwesenheit bzw. Anwesenheit des Lichtes. Wir können keinen konkreten Punkt bestimmen, wo das Licht aufhört und die Dunkelheit beginnt; da ist das Schattenreich, wo beides eins ist.
Die Schatten anzunehmen betrachte ich also als bewusste Handlung ohne Wertung in dem Bereich, wo Glück und Leid eins sind.

Es wäre mal Zeit, seine Schatten anzunehmen. Anstatt sie in Feindbildern nach außen zu projizieren.
... Weil Leid in der Bewertung immer Feindbilder hervorbringt, sodass ein steter Feind zwischen dem, der das Glück sucht, und dem Glück selbst steht.
 
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Licht wirft keinen Schatten, erst das, was sich dem Licht in den Weg stellt, das wirft den Schatten.

Göttliches Licht ist Liebe und ist Leben.
Und wer das göttliche Licht in sich aufnimmt, der trägt es in sich
ELi


 
Liebe Gida, es sind doch die Engel, die im Auftrag Gottes handeln! Jeder Mensch hat doch schon Mal einen Schutzengel - der nimmt die Gebete in Empfang und leitet sie weiter - und er spricht auch mit Dir, so Du ihn darum bittest.

Seolbstverständlich lieber Syrius können wir unsere Gebete auch an die Engel richten. Aber soll es deshalb das Gespräch mit Gott nicht geben?

„Euch wird von euren Religionslehrern gesagt,
dass ihr die Gotteshäuser besuchen müsst,
um gläubige Menschen zu sein.
Ich aber sage euch, dass ihr das nicht müsst.
Ich habe euch den freien Willen gegeben
und das heißt,
ihr seid keinem Zwang meinerseits unterworfen.
Es ist auch nicht nötig,
dass ihr,
um beten zu müssen,
in ein Gotteshaus gehen müsst.
Um zu beten, besser gesagt, um mit mir zu reden,
ist es nicht nötig,
irgendeinen bestimmten Ort aufsuchen zu müssen.
Mit mir reden könnt ihr überall,
egal wo ihr seid.
Eure Worte, die ihr an mich richtet,
kommen immer an.
Wer aber eine Kirche,
eine Moschee, eine Synagoge
oder ein anderes Gotteshaus,
zum Gebet an mich aufsuchen möchte,
kann das immer tun,
denn auch dort höre ich euch zu.
Diese Gebete müssen aber aus dem Herzen kommen.
Etwas herunterleiern
ist kein Gespräch, was ihr mit mir führt.
Ich höre immer zu, und gebe auch Antworten,
ihr müsst nur gut zuhören.“


*
„Über das Gebet.
Beten ist sehr wichtig für euch Menschen.
Beten heißt ja, mit Gott reden.
Warum tut ihr das so wenig?
Das, was ihr Gebet nennt,
ist doch kein Gespräch mit mir.
Das Aufsagen eines Gedichtes
ist keine Unterhaltung mit mir.
Ihr sagt etwas auswendig Gelerntes auf
und eure Gedanken sind bei etwas ganz anderem.
Glaubt ihr wirklich, ich würde mich darüber freuen?
Beten heißt, eure Gedanken mit mir teilen.
Mir sagen, was euch beunruhigt,
was euch quält und was euch gut tut,
mir eure Freude mitteilen.
Das Beten in der Gemeinschaft
hat auch Kraft,
wenn jeder mir seine Gedanken mitteilt.“
*
Dieses und noch viel mehr, könnt ihr nachlesen im Buch "Gott spricht zu uns"
in Liebe Gida



 
Eigentlich hatte ich doch über die Schatten geschrieben und nicht von der Abwesenheit des Lichtes (ohne Licht kein Schatten).

Schatten umschreiben doch etwas, das uns ständig begleitet und wir nicht loswerden können. Das Irrlicht mahnt uns hingegen vor einem falschen Weg, den wir eingeschlagen haben und trotz aller Verlockungen nicht weitergehen sollten.

Ich kann jetzt in dem Ziel ein anderer Mensch werden zu wollen, keinen falschen Weg erkennen. Gut, man kann nun daran glauben, dass man ein perfekter Mensch sei – aber wer ist das schon? Hatte nicht auch Jesus zur Umkehr und Buße der Sünder gemahnt?

Merlin

Da die Abwesenheit von Licht Schatten ergibt wurde doch sehr wohl von Schatten gesprochen.
und ein anderer Mensch werden zu wollen ist m.M. nach auf jeden Fall ein Irrlicht, denn das selbst soll sich entfalten können und nicht durch den Wunsch ein andrer werden zu wollen untergraben bzw versteckt od missachtet werden.
 
Da die Abwesenheit von Licht Schatten ergibt wurde doch sehr wohl von Schatten gesprochen.
und ein anderer Mensch werden zu wollen ist m.M. nach auf jeden Fall ein Irrlicht, denn das selbst soll sich entfalten können und nicht durch den Wunsch ein andrer werden zu wollen untergraben bzw versteckt od missachtet werden.
Liebe Rahseve,

wo meinst Du hätte ich denn etwas über das Licht geschrieben? Ich ging in meinem Beitrag lediglich auf die Schatten einer Persönlichkeit ein:
:unsure:
Schatten beschreiben nicht nur jene Dinge in der Persönlichkeit, die man lieber wegsperren möchte. So gibt es auch die Schatten, die uns zeigen was wir in unserer Persönlichkeit vermissen, und wie wir gerne sein möchten. Ja und dann gibt es noch die Schatten von jenen Dingen, die wir nicht verstehen oder nicht erkennen können.

Ist es also nicht so, dass wir an diesen Schatten unsere Persönlichkeit ausrichten? Eventuell ist ja ein Mensch, der keine Schatten werfen kann, ein Niemand?

Merlin

Unabhängig davon geht es hier doch nicht um die Physik der Photonen des Lichtes, sondern um Seelenwelt eines Menschen. Wer mag, kann ja gerne einmal bei dem Psychoanalytiker C.G. Jung nachlesen, wie das mit den Schatten der Menschen so ist. Unabhängig davon waren Irrlichter in ferner Vergangenheit Lichter in den Mooren, die den Menschen von den sicheren Wegen ins Verderben lockten (in die Irre).

Ich weiß nicht, ob das grenzenlose Ausleben der eigenen Persönlichkeit ein guter Weg zu mehr Menschlichkeit ist? Ich kenne zu genüge solche egozentrische Selbstverwirklicher, die sich in ihren schlechten Eigenschaften baden: „... ich darf das, ich bin halt so!“ Freiheit heißt auch, einmal auf sie verzichten zu können.

Das hat nach meinem Verständnis nichts mit dem Annehmen und akzeptieren seiner eigenen negativen Schattenseiten zu tun. Annehmen heißt vielmehr sie zu erkennen und zu lernen, mit ihnen vernünftig umzugehen. Ein Prinzip, das gerade in der Gewaltprävention eine entscheidende Rolle spielt.

Der Taufgedanke folgt diesem Prinzip von der Einsicht und Umkehr, um als neuer Mensch wieder geboren zu werden. Tja und bei alledem bedarf es auch eines Idealbildes, an dem man sich gerne orientieren möchte.


Merlin
 
Eigentlich hatte ich doch über die Schatten geschrieben und nicht von der Abwesenheit des Lichtes (ohne Licht kein Schatten).

Schatten umschreiben doch etwas, das uns ständig begleitet und wir nicht loswerden können. Das Irrlicht mahnt uns hingegen vor einem falschen Weg, den wir eingeschlagen haben und trotz aller Verlockungen nicht weitergehen sollten.

Ich kann jetzt in dem Ziel ein anderer Mensch werden zu wollen, keinen falschen Weg erkennen. Gut, man kann nun daran glauben, dass man ein perfekter Mensch sei – aber wer ist das schon? Hatte nicht auch Jesus zur Umkehr und Buße der Sünder gemahnt?

Merlin
.na da. halt nur kurz angerissen
 
Liebe Rahseve,

wo meinst Du hätte ich denn etwas über das Licht geschrieben? Ich ging in meinem Beitrag lediglich auf die Schatten einer Persönlichkeit ein:


Unabhängig davon geht es hier doch nicht um die Physik der Photonen des Lichtes, sondern um Seelenwelt eines Menschen. Wer mag, kann ja gerne einmal bei dem Psychoanalytiker C.G. Jung nachlesen, wie das mit den Schatten der Menschen so ist. Unabhängig davon waren Irrlichter in ferner Vergangenheit Lichter in den Mooren, die den Menschen von den sicheren Wegen ins Verderben lockten (in die Irre).

Ich weiß nicht, ob das grenzenlose Ausleben der eigenen Persönlichkeit ein guter Weg zu mehr Menschlichkeit ist? Ich kenne zu genüge solche egozentrische Selbstverwirklicher, die sich in ihren schlechten Eigenschaften baden: „... ich darf das, ich bin halt so!“ Freiheit heißt auch, einmal auf sie verzichten zu können.

Das hat nach meinem Verständnis nichts mit dem Annehmen und akzeptieren seiner eigenen negativen Schattenseiten zu tun. Annehmen heißt vielmehr sie zu erkennen und zu lernen, mit ihnen vernünftig umzugehen. Ein Prinzip, das gerade in der Gewaltprävention eine entscheidende Rolle spielt.

Der Taufgedanke folgt diesem Prinzip von der Einsicht und Umkehr, um als neuer Mensch wieder geboren zu werden. Tja und bei alledem bedarf es auch eines Idealbildes, an dem man sich gerne orientieren möchte.


Merlin
..ja das weiss ich schon.
da finde ich es allerdings immer sehr interessant den Makrokosmos mit dem Mikrokosmos zu vergleichen usw..denn wennst da Parallelen ziehst erkennst auch ganz unphysikalische Dinge plötzlich, weil einfach anhand derer unser Verstand nachvollziehen kann.
 
Verletzungen heilen
Das Annehmen der Schatten bedeutet liebevoll das zu umarmen was sonst nur bitter und verurteilt wird..da es schlecht sei.
Doch echtes Annehmen geht ohne Liebe nicht und das reine Hinblicken auf die anscheinenden Verfehlungen bringt nicht unbedingt Demut. Liebe ist das Zauberwort.
Der Zustand des Seins in dem wahres Annehmen möglich ist und somit alte Verletzungen etc transformieren vermag.
Wenn ich jemanden verletzt habe, so bedaure ich das und bemühe mich, dies bei ihm oder ihr durch Liebe wieder gutzumachen. Ist das nicht möglich, so bitte ich meine geistigen Helfer um Hilfe.

Wenn ich von jemandem verletzt worden bin, so handle ich gemäss derjenigen Stufe, die meiner Entwicklung entspricht:
4. Stufe Liebe: Das göttliche Licht transformiert alle Verletzungen
3. Stufe Vorbild: Das Schicksal vertrauensvoll wirken lassen
2. Stufe Einsicht: Sich in den anderen hineinversetzen und fragen, warum
1. Stufe Gesetz: Heimzahlen mit gleicher Münze, Auge um Auge, Zahn um Zahn


ELi
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß nicht, ob das grenzenlose Ausleben der eigenen Persönlichkeit ein guter Weg zu mehr Menschlichkeit ist? Ich kenne zu genüge solche egozentrische Selbstverwirklicher, die sich in ihren schlechten Eigenschaften baden: „... ich darf das, ich bin halt so!“ Freiheit heißt auch, einmal auf sie verzichten zu können.
Man darf halt nicht Egozentrik mit der eigenen Persönlichkeit verwechseln.
 
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