Wenn Frauen die Norm sind ...

Du brauchst nicht frech werden, zudem das genau ein Zeichen ist, dass Du langsam merkst, in welche Richtung dein Thema hierbei geht.

So so, es ist also frech, dich auf deine Fachlichkeit hinzuweisen, und dich etwas selber machen zu lassen udn es dir nicht vorzusetzen? Na geh, von einer Emanze hätte ich mir aber weniger Unterordnung erwartet ;). Ich schüttel's aus dem Handgelenk ... jetzt darfst Du mal (natürlich mit der unverschämten Forderung einer Mehrleistung an eine Frau :LOL:) die Analyse machen.

Für mich auch, wenn ich an das Lagerfeuer meiner beiden Männer zurückkehre, die mit leckerem Essen und Streicheleinheiten auf mich warten. Mein Zuhause eben. Sieh, diese Bedürfnisse und Vorlieben sind völlig unabhängig von der Geschlechtszugehörigkeit zu betrachten.

Gut, deine persönlichen Dispositionen werden wir jetzt nicht diskutieren.

Einen Menschen, der dann daheim warten möchte, weil er es sich freiwillig so wünscht, macht das nicht schwach. Allerdings sollte die Jagd des Partners erfolgreich genug sein, damit auch ein leckeres Essen auf dem Tisch stehen kann.

Was anderes kann man sich heute in der Gesellschaft sowieso nicht leisten, daher müssen ja in vielen Familien beide arbeiten gehen. Die Industrie hat ihr Ziel erreicht, das Lohnniveau durch Überangebot in Form von Frauen am Arbeitsmarkt so zu senken, dass eine Familie nicht mehr von einem Gehalt leben kann.

50% der Menschen macht es allerdings schwach, ihnen diese Position aufdrücken zu wollen und wenn sie das nicht möchten, ihnen eine psychische Disposition unterzujubeln.

Wenn jemand den Wert hat, dass er/sie lieber für die Familie da ist, anstatt arbeiten zu gehen, mit allen Vor- und Nachteilen, dann ist das seine Disßposition (oder in diesem Fall sogar ein Syndrom), gleichzeitig aber auch seine persönliche Freiheit. Die einzigen die hier dieser Person etwas gegen ihren Wert aufdrücken wollen sind Emanzen und Feministen, die dem Wert der Hausfrau schaden. ESie sind einfach Prediger einer spezifischen Glaubensrichtung, noch dazu einer, die der Gesallschaft schadet.
 
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Diese Frauen gibt es, es kommt darauf an, wie man seinen Aufgabenbereich sieht, ich kann Fertiggerichte kaufen und für alles einen Handwerker holen. Ich kann aber auch selber kochen, wursten, räuchern, einkochen, Essig machen, Gemüse anbauen, Heilkräuter ziehen und Medikamente für meine Familie erzeugen, Möbel selber bauen, tapezieren, ausmalen, Boden legen ...
Wenn man etwas gerne tut, kann man damit auch nebenbei etwas Geld verdienen und sich eine Putzfrau leisten, die ungeliebte Arbeiten abnimmt.

Muss man aber auch wiederum berücksichtigen ... das sind natürlich Optionen, die Mann im Job dann nicht hat. Man kann sich heute den Haushalt wirklich relativ einfach machen. Zum Teil (z.B. bei Fertiggerichten) auf Kosten des Verdieners ... aber schwierig ist Haushalt nicht. Ich habe sogar einen Roboter, der den wöchentlichen Staubsaug erledigt.

Alles andere sind halt Goodies für die Famile, die man halt gerne macht (so man nicht unbedingt Feministin ist und lieber in der Kohlengrube arbeitet :ROFLMAO:, sorry, der war grade notwendig), die auch so mancher Mann gerne macht ... man kann so viele schöne Sachen machen, wenn man es nur miteinander macht.
 
Das hat mit einer psychischen Disposition nichts zu tun, wovon Du redest sind psychische Krankheiten und damit verbundene sexuelle Kompensation. Die meine ich hier ausdrücklich nicht!

Ich rede von keinen psychischen Krankheiten, sondern von Dispositionen. S/M zu betreiben ist für mich nicht krank (und nicht mal für die Schulmedizin, die jeden dem sie habhaft werden kann krank macht) . Es ist eine Ausprägung, wo sich eine alltägliche Prägung halt in der Sexualität widerspiegelt.

Aber Analyse ist das keine (nur so mal festhalt).

D/s ist übrigens die SM-Beziehungsform, wie Du sie dir im Alltag wünschst: Er ist dominant, sie hat weniger Rechte, muss seinen Anweisungen folgen und ihr gefällt das auch noch. Nun, dann scheint mir deine Vorstellung einer gesunden Beziehung ja schon ein wenig pervers zu sein in diesem Sinne. :D

Und wieder deine engen Vorstellungen. Und nein, für mich ist eine Partnerin die Frau, mit der ich aufgabenteilig das Leben bestreite (wie oft muss ich das oder sinngemäß noch schreiben).

p.s. wie Du liest bin ich völlig entspannt und sehr humorig unterwegs. ;)

Du hast dich schon zu sehr an deutschen Humor gewöhnt :ROFLMAO:. Aber ich muss eh demnächst in den Keller ....
 
Dann wäre es bei dir nichts anderes.

Richtig. Nur dass ich mich mit diesen Familien und Partnerthemen sowohl beruflich als auch wissenschaftlich beschäftige, und daher schon eine ziemliche Ahnung auf dem Gebiet habe.

Wobei es hier nicht um individuelle Vorlieben geh, sondern darum, das ein Teil der Männer sich gesellschaftlich bedroht fühlt, wenn Frauen dieselben Rechte haben wie sie. Deine Ausdrucksweise und deine Unterstellungen zeigen bei dir in diese Richtung auf, um irgendetwas machst Du dir große Sorgen bei dem Thema.

Die meisten Männer fühlen sich nicht gesellschaftlich bedroht, sondern in ihrer Bequemlichkeit. Eine Bequemlichkeit, die sie von Mama mitgenommen haben (mir wird alles gemacht), und das sie dann mit ihrer Partnerin weiter leben.
Und genau das ist das "ich bin für alle da"-Gen, das die Frau hat. Geschuldet den weiblichen Eigenschaften, die ganz toll sind, und unheimlich viel Gutes bringen. Aber halt auch in diesem Bereich gerade was Söhne betrifft halt doch in der Vorbildwirkung kontraproduktiv.
Und so agieren heute Frauen, auch die, die schon lange beruflich gleichberechtigt oder sogar höher stehen als die meisten Männer. Weil eben die Frau hunderttausende Jahre lang die Innenministerin war, und der Mann halt der Aussenminister. Aber beide braucht es halt ... zwei Aussenminister sorgen halt für unnötige Reibung und vor den Verlust der Kontrolle im Inneren.

Aus Sicht der Famile muss es daher immer einen (nach aussen) dominaten Part geben, der sich ggf. auch mit Kraft durchsetzen kann (was ja auch emotionale und nicht notwendigerweise körperliche Kraft ist).
Anders eben die sexuelle Komponente, die auf dem Ungleichgewicht zwischen Mann und Frau basiert, zwischen weiblichem und männlichem. Und das eben eine gewisse Stärke braucht, um sexuelle Attraktion hervorzurufen.

Ich nicht, ich finde die Entwicklung wichtig und gut --> Emanzipation der Frau.

Ja, ok, dein persönlicher Glaube ... ist gut so. Deine persönliche Geschichte die dich dorthin geführt hat, geht mich nichts an.
Für die Gesellschaft eben schlecht, aber so weit denken halt die meisten Menschen nicht, bzw. werden den Menschen die Zusammenhänge selten klar dargestellt.
 
Für die Gesellschaft eben schlecht, aber so weit denken halt die meisten Menschen nicht, bzw. werden den Menschen die Zusammenhänge selten klar dargestellt.
Das genau sehe ich anders. Frauen zu entrechten für eine "bessere" Gesellschaft? Nope.

Und genau das ist das "ich bin für alle da"-Gen, das die Frau hat.
Das bitte was? :lachen:Du redest die ganze Zeit von Werten, also was eine Frau angeblich "wertvoll" macht und genau dieses "Ich muss für alle da sein"-Zeugs ist anerzogen, nicht angeboren. Und Du hast es selbst hinreichend dargelegt, dass Du es für falsch hälst, wenn eine Frau selbstbestimmt ihr Leben leben möchte. Also ohne diese krankmachende Selbstaufgabe, die vielen Frauen von klein auf an eingehämmert wurde. Auch von Frauen, nicht nur von Männern, weil das eben das Überleben der Frau in der Gesellschaft sicherte, wenn sie im Patriarchat nämlich "versagte" = keinen Versorger fand, war sie völlig am A...

Aber das Patriarchat war gestern. (y)
 
Wobei man nicht vergessen darf, dass viele Frauen eher wie Männer agieren und manche Männer agieren soft und nachgiebig eher in Richtung "Frau". Je nachdem eben, welcher weibliche oder männliche Teil in uns Leben "eingehaucht" wurde.

Ja, kann man schamanisch sehen, dass halt Seelenanteile fehlen, oder psychologisch, dass halt gewisse Facetten mehr entwickelt werden als andere. Basierend auf dem, was eben die Vorbilder vorleben - und das ist das Wichtige daran.

Da ich einen eher dominaten Vater hatte, der außerdem ein Egomane war, agiere ich als Frau ebenfalls selbstbestimmt, zumal er seine Dominanz lediglich bei meiner Mutter einforderte, jedoch nicht bei mir als seiner Tochter. So gesehen hatte ich noch Glück. Ich muss nicht gegen Männer ankämpfen, lebe aber ganz bestimmt kein "weibliches" Leben, sondern autonom, abgenabelt und selbstbestimmt. Und natürlich habe ich mir aufgrund dessen auch unbewusst einen Partner ausgesucht, der diese Attribte lebt und keine "Mutti" oder weibliche Bemutterung erwartet. Wie ich bereits sagte: wir halten es sicher längerfristig nur mit einem Partner aus, der die gleichen Rahmenbedingungen bietet, die wir "kennen" und brauchen. Auch Partnerwahl ist letztendlich nur Psychologie.

Ja, natürlich, es gibt nichts Negatives, das nicht in einem anderen Aspekt dann eine gewaltige Ressource wäre. Man darf ja auch eines nicht vergessen ... bevor man seine Eltern tatsächlich bewusst erlebt, sind diese 20-30 Jahre älter als das Kind. Sie geben hier durch ihr Vorleben Erfahrungen weiter, die dem Entwicklungszustand des Kindes Jahrzehnte voraus sind. Z.B. Dominanz ist für ein Kind nicht erschreckend ... weil zum Einen erlebt es diese ja selber tagtäglich durch die Eltern, zum Andern versucht ein Kind je selber seine Wege zur Dominanz über andere auszuloten. Dominanz ist also das Tagesgeschäft eines Kindes bis zur Pubertät.
Was hier viel prägender ist, ist ggf. der Mutter gegen die Dominanz des Vaters nicht helfen zu können ... und daher selber die Mechanismen zu erlernen, um sich später gegen Dominanz behaupten zu können ... das was bei dir passiert ist.

Natürlich ist Partnerwahl nur Psychologie ... deshalb kann man ihr ja auch mit den richtigen Mitteln ganz leicht ein bisschen auf die Sprünge helfen, und den Menschen auch eine glückliche Partnerschaft ermöglichen - wenn man halt alle Spielarten dieser psychischen Verflechtung akzeptieren kann.
 
Das genau sehe ich anders. Frauen zu entrechten für eine "bessere" Gesellschaft? Nope.

Wie kommst Du schon wieder auf "entrechten" ... bitte lass mal deine Dämonen aus dem Stall, da drinnen stinkt's gewaltig.

Es heisst, die Beziehung zwischen Mann und Frau auf eine gesunde Basis zu stellen. Eine Basis, die geschichtlich früher alleine auf Grund der Bedingungen schon da war, die weitgehend sogar bis ins römische Reich erhalten geblieben ist, und die dann von der Kirche zerstört wurde. Eigentlich kämpft Emanzipation gegen Kirchenregeln. Denn durch die Kirche wurde Frau sein in Europa entwertet und entrechtet. Das haben wir aber mittlerweile weitgehend korrigiert. Nur die Auswirkungen werden sich halt erst in 4-5 Generationen zeigen. 120-150 Jahre ... und sicher nicht schon heute. Wie eingangs geschrieben - dass das Ungeduld verursacht - einsichtig.
Das andere ist halt dieser sinnlose Krieg gegen das Mann, der die Gesellschaft grob stört und einen Veruch darstellt, bei dem sich schon jetzt die dadurch entstehenden Schäden abzeichnen (so, das wiederhole ich jetzt zum letzten Mal).

Das bitte was? :lachen:Du redest die ganze Zeit von Werten, also was eine Frau angeblich "wertvoll" macht und genau dieses "Ich muss für alle da sein"-Zeugs ist anerzogen, nicht angeboren. Und Du hast es selbst hinreichend dargelegt, dass Du es für falsch hälst, wenn eine Frau selbstbestimmt ihr Leben leben möchte. Also ohne diese krankmachende Selbstaufgabe, die vielen Frauen von klein auf an eingehämmert wurde. Auch von Frauen, nicht nur von Männern, weil das eben das Überleben der Frau in der Gesellschaft sicherte, wenn sie im Patriarchat nämlich "versagte" = keinen Versorger fand, war sie völlig am A...

Nein, das "ich muss für alle da sein"-Zeugs ist nicht anerzogen. Es ist vorgelebt durch die Eltern (damit anerzogen), ist aber auch ein Grundbedürfnis des Weiblichen, und hat sich genau deshalb auch geschichtlich so entwickelt. Weil die Frau im Rahmen der Brutpfelge mit anderen Frauen in der Gruppe gemeinsam ist, und daher eher ein Gruppenwesen. Und in dieser Form sucht sie immer den Ausgleich und die Versorgung für alle Mitglieder der Gruppe sicherzustellen. Die sich aber auch ausserhalb der Gruppe nicht wohl fühlt.
Anders als der Mann als Jäger, der primär Einzelgänger ist, und sich um den Jagderfolg sicherzustellen mit andern Einzelgängen zu einer einzel-autonomen Gruppe zusammenschließt. Jeder agiert für sich alleine und eigenverantwortlich im Sinne des Zieles, und nach der Jagd teilt man die Beute auf und verschwindet wieder am hemischen Herd. In jedem Unternehmen live und in freier Wildbahn zu beobachten.

Gerade deshalb ist Frau so eine immense Chance für unsere Wirtschaft, weil sie anders ist, weil sie positive Eigenschaften einbringen kann. Eigenschaften die sie aber im Leben auch eher als Innenminister prädestinieren, denn als Außenminister. Aussenminister eben nur dann, wenn der Mann noch schwächer ist als die Frau.

Und nein, wenn das Patriarchat versagt, dann ist Frau eben zu diesem Zeitpunkt auf sich alleine gestellt. Genauso wie eine Wölfin mit Jungen, die ihren Partner verliert, genauso wie eine ägyptische Bäuerin, die ihren Mann verloren hat.
Alleine mit deinem Satz stellst Du dich schon wieder als Opfer der Männer dar, die ja alle so böse zu dir sind. Aber Frau kann genauso gut alleine überleben, wie das ein Mann kann, wie es jeder Mensch kann. Es geht vielleicht schlechter, ist vielelicht mit mehr Aufwand verbunden, aber es geht - für jeden.

Wann war die Frau am A. wenn sie den Partner verloren hat? Komischerweise haben Frauen immer wieder Wege gefunden, dass das nicht so ist. Entweder indem sie sich so rasch als möglich wieder einen neuen Partner gesucht haben, oder indem sie ihr Leben selber in die Hand genommen haben. So wie es auch jeder Mann tut. Auch hier keine Unterschied.

Aber natürlich, es ist wirklich tragisch, wenn das arme Opfer Frau tatsächlich mal ihr Leben in die eigene Hand nehmen muss.

Danke ... mit dem letzten Satz habe ich auch dich verstanden ....
 
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Es heisst, die Beziehung zwischen Mann und Frau auf eine gesunde Basis zu stellen.
Und diese gesunde Basis kann immer nur Freiwilligkeit sein bei gleichen Rechten.

Nein, das "ich muss für alle da sein"-Zeugs ist nicht anerzogen. Es ist vorgelebt durch die Eltern (damit anerzogen),
Eben, anerzogen. Angeboren ist es nicht ständig Fürsorge gegenüber Erwachsenen und Kindern betreiben zu sollen. Das ist wirklich Unsinn. Es gibt wahrscheinlich sowas wie einen Mutterinstinkt gleich nach der Geburt, dass die Mutter körpereigene schmerzstillende Stoffe bildet und so schnell die Strapazen vergessen soll. Damit das Kind auch angenommen und nicht verstoßen wird. Es gibt auch den Effekt, dass Frauen eher auf Babygeschrei anspringen als Männer, aber da reden wir von hilfsbedürftigen Würmchen und allenfalls ein oder zwei Jahre sich kümmern müssen. Alles kein Beleg dafür, dass das einer Frau angeboren und lebenslang so sein soll, wie du sie gerne hättest. ;)

Wann war die Frau am A. wenn sie den Partner verloren hat?
In fast jeder Hinsicht in patriarchatisch geführten Ländern. Dafür brauchst Du nicht mal in die Vergangenheit schauen. Nur in die entsprechenden Länder, wo Frauen heute noch rechtelos wie hier vor der Emanzipation leben müssen.

Weißt Du, dein Problem hier ist, dass Du dein persönliches Wunschdenken hineingibst, anstatt zu sehen, dass es nur sinnvoll sein kann, wenn beide Geschlechter gleichberechtigt sind und auch, wenn sie nach ihrem Gusto leben möchten. Da gibt es kein Richtig und kein Falsch, wenn eine Frau lieber Single und berufstätig sein will oder der Mann gerne Hausmann sein möchte. Oder ein Mann mit einem Mann zusammen leben will und umgekehrt. All diese verschiedenen Beziehungsmodelle haben nebeneinander Platz in unserer Geselllschaft und dürfen sein.

Und wenn in Zukunft noch mehr Männer ihren Vaterpflichten nicht nachzukommen bereit sind, bin ich btw. auch dafür, dass Singlemänner eben höhere Steuern zahlen müssen und von dem Geld die Kinder Alleinerziehender profitieren. Es gibt auch für diese Verantwortung Lösungen, die dann in der jeweiligen Gruppe kollektivgemäß gelöst werden können.
 
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