KingOfLions
Sehr aktives Mitglied
Und diese gesunde Basis kann immer nur Freiwilligkeit sein bei gleichen Rechten.
Na ja, da müssten wir jetzt in das Thema abgleiten, was und wie frei freier Wille ist.
Eben, anerzogen. Angeboren ist es nicht ständig Fürsorge gegenüber Erwachsenen und Kindern betreiben zu sollen. Das ist wirklich Unsinn. Es gibt wahrscheinlich sowas wie einen Mutterinstinkt gleich nach der Geburt, dass die Mutter körpereigene schmerzstillende Stoffe bildet und so schnell die Strapazen vergessen soll. Damit das Kind auch angenommen und nicht verstoßen wird. Es gibt auch den Effekt, dass Frauen eher auf Babygeschrei anspringen als Männer, aber da reden wir von hilfsbedürftigen Würmchen und allenfalls ein oder zwei Jahre sich kümmern müssen. Alles kein Beleg dafür, dass das einer Frau angeboren und lebenslang so sein soll, wie du sie gerne hättest.![]()
Das mit dem angeboren ist halt ein ziemlicher Blödsinn. Denn angeboren ist auch nicht, sich um ein Kind zu kümmern, also warum lässt Du es dann nicht einfach irgendwo liegen? Auch das ist lernen, wie mit dir umgegangen wurde.
Die schmerzstillenden Stoffe dienen primär während der Geburt und nachher zum Stillen der Schmerzen. Und um eine minimale Handlungsfähigkeit zu erhalten, um z.B. die Flucht ergreifen zu können (nicht vor dem Vater, sondern z.B. vor Wölfen
Nun, was dan angeboren betrifft, sagst Du ja selber, dass Frau auf Babygeschrei reagiert, Frau versteht auch die Bedürfnisse des Babys weitaus besser als ein Mann, versucht Harmonie herzustellen, was dem Jäger und Kämpfer eher nicht entspricht, Versorgt und unsorgt (Jäger versorgt Famile im Groben, umsorgt gar nicht da (siehe oben) selbständige Kumpel) ....
In fast jeder Hinsicht in patriarchatisch geführten Ländern. Dafür brauchst Du nicht mal in die Vergangenheit schauen. Nur in die entsprechenden Länder, wo Frauen heute noch rechtelos wie hier vor der Emanzipation leben müssen.
Da braucht man gar nicht so weit weg schauen ... es ist eigentlich das Erfolgsmodell der Welt. Nur eben nicht in deiner Kampfsprache als Rechtelosigkeit, sondern zum Teil mit recht guten Begründungen und Arbeitsteilig.
Redet man mit islamischen Frauen, dann sind die gar nicht so unglücklich. Ja, sie haben keine Rechte, das stört sie natürlich, das sie es andauernd von der europäischen Emanzipation vorgebetet bekommen. Aber sie sehen ihre Rolle in der Kinderaufzucht und im Haushalt - so wie auch unsere Frauen noch vor 100 Jahren (kein Wunder, haben doch Christentum und Islam letztendlich die gleichen Wurzeln).
Weißt Du, dein Problem hier ist, dass Du dein persönliches Wunschdenken hineingibst, anstatt zu sehen, dass es nur sinnvoll sein kann, wenn beide Geschlechter gleichberechtigt sind und auch, wenn sie nach ihrem Gusto leben möchten. Da gibt es kein Richtig und kein Falsch, wenn eine Frau lieber Single und berufstätig sein will oder der Mann gerne Hausmann sein möchte. Oder ein Mann mit einem Mann zusammen leben will und umgekehrt. All diese verschiedenen Beziehungsmodelle haben nebeneinander Platz in unserer Geselllschaft und dürfen sein.
Ich brauche kein persönliches Wunschdenken hineingeben. Ich lebe ganz gut, so wie ich lebe, und habe keinen Grund das zu ändern.
Und nein, es ist nicht sinnvoll, auch wenn ich es grundsätzlich gut heisse, nur mit anderen Argumenten. Es ist nicht sinnvoll, dass ich eine Frau an eine Position setzt, die nicht ihrer körperlichen und/oder psychischen Prädisposition entspricht. Ich kann eine Frau an ein Fließband setzten, weil sie diese Tätigkeit mehr oder weniger gut durchhält. Ich kann das mit keinem Mann machen, weil der binnen 2 Tagen zum Amokläufer werden würde. genau das sind geschlechtsspezifische Unterschiede. Wo man z.B. diskutieren kann, ist das 3D-Vorstellungsvermögen. Das wird natürlich sehr stark über die jungenspezifischen Tätigkeiten in der Kindheit gefördert. Aber ob es bei Frauen tatsächlich da sein kann, ist noch nicht abschließend geklärt.
Ja, natürlich dürfen unterschiedliche Beziehungsmodelle sein. Nur sind eben manche förderlicher, graduell und faktisch unterschiedlich für die Gesellschaft, für die Entwicklung eines Kindes, für die Partnerschaft, für die Interaktion mit der Umgebung und welche Facetten es sonst noch in einer Partnerschaft und in der sozialen Einbettung eines Menschen geben kann.
Und wenn in Zukunft noch mehr Männer ihren Vaterpflichten nicht nachzukommen bereit sind, bin ich btw. auch dafür, dass Singlemänner eben höhere Steuern zahlen müssen und von dem Geld die Kinder Alleinerziehender profitieren. Es gibt auch für diese Verantwortung Lösungen, die dann in der jeweiligen Gruppe kollektivgemäß gelöst werden können.
Ja, muss man sich Lösungen überlegen. Aber das ist Sache der Politik, und nicht unsere.