Wenn Frauen die Norm sind ...

Und nein, die Frauen haben nicht die gleichen Arbeiten gemacht, denn z.B. die Holzbringung als Schwerarbeit war immer Männersache.
Auch bei handwerklichen Tätigkeiten sind "die Frauen" mal grundsätzlich nicht so versiert. Was primär am fehlenden technischen Verständnis liegt (kann Erziehungssache sein, meistens scheitert's aber eher am Interesse).


eigentlich ist es egal wer mehr Muskelmasse hat oder nicht. Dann schau mal 70 Jahre zurück.



Das ist wie mit der Masse Hirn, weniger heißt nicht dümmer. Jeder weiß, dass das Gehirn des Mannes größer ist, doch es hilft wenig, wenn die Intelligenz fehlt.



Wer hat im Wald Bäume gefällt, in der Landwirtschaft gearbeitet ohne den ganzen Schnick-Schnack den es heute dafür gibt.

Es waren die Frauen, denn die Männer waren im Krieg. Frau kann alles, wenn sie muss.

Entweder zugreifen oder verhungern, dass war da die Devise.

Es ist halt ein Bild, dass man von Frau hat.

Es gibt in jedem Berufszweig Frauen. Nur wird Frau halt immer noch in gewisse Normen gezwängt.

Es gibt Malerinnen, Zimmerfrauen, damit meine ich keine die im Hotel tätig ist, Schreinerinnen, ja, sogar KfZ-Meisterinnen, Bäckerinnen, Müllerinnen, Dachdeckerinnen, ich kann gar nicht alle aufzählen.

Ganz ehrlich ich brauche keinen Mann um zu sägen, hämmern, streichen, mauern usw., kann ich alles selber.

Solche Argumente bringen mich jetzt langsam in Rage.
 
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eigentlich ist es egal wer mehr Muskelmasse hat oder nicht. Dann schau mal 70 Jahre zurück.

Ich nehme an, Du denkst an die Trümmerfrauen. Ja, die taten es, weil sie es tun mussten, weil kein Mann da war, der ihnen die Arbeit abgenommen hat. Aber das erlaubt noch keinen Rückschluss, weder auf die durchschnittliche, noch auf die maximale Leistungsfähigkeit noch auf deren Ausbaubarkeit oder -geschwindigkeit.


Das ist wie mit der Masse Hirn, weniger heißt nicht dümmer. Jeder weiß, dass das Gehirn des Mannes größer ist, doch es hilft wenig, wenn die Intelligenz fehlt.

Na, das ist jetzt aber a bissi sexistitisch, oder? :sneaky:
Mittlerweile gibt's recht eindeutige Studien, dass das Gehirn von Frauen gelichwerit dem von Männern ist (was generell noch nichts aussagt, da die Schulmedizin ja meint wir nutzen nur 10% davon - was zwar wahrscheinlich nicht stimmt, aber Glauben soll man nicht widersprechen), dass die Gehirne aber unterschiedlich konditioniert sind. Wobei auch das in vielen Teilen anzuzweifeln wäre (nach dem Motto: traue nie einer Studie die du nicht selbst gefälscht hast), weil die durchschnittliche Konditionierung von Probanden keine Aussage über deren Historie beinhaltet.

Wer hat im Wald Bäume gefällt, in der Landwirtschaft gearbeitet ohne den ganzen Schnick-Schnack den es heute dafür gibt.

Nun, zum Teil wird in Hanglagen noch heute Holz mit Pferden gebracht, weil diese mit den schweren Stämmen am trittsichersten sind, auch dort wo keine Maschine hinkommt. Also muss man nicht einmal die 50 Jahre zurückschauen, wo das auch in Österreichs Wändern noch Gang und Gäbe war.

Es waren die Frauen, denn die Männer waren im Krieg. Frau kann alles, wenn sie muss.

Falsche Aussage. Frau kann alles machen ... was weder bedeutet, dass sie es richtig noch fachgerecht macht. Sie macht es halt einfach irgendwie.

Entweder zugreifen oder verhungern, dass war da die Devise.

Es ist halt ein Bild, dass man von Frau hat.

Es gibt in jedem Berufszweig Frauen. Nur wird Frau halt immer noch in gewisse Normen gezwängt.

Nein. Ich habe bisher keine Frauen in der Bergwerksarbeit gesehen. Sogar als AUtomechaniker sind Frauen nach wie vor die Ausnahme, und wenn dann suchen sie sich nach der Lehre einen halbwegs bequemen Job, z.B. als Pannenfahrerin, und nicht gerade als Mechaniker für LKW oder Landmaschinen.

Es gibt Malerinnen, Zimmerfrauen, damit meine ich keine die im Hotel tätig ist, Schreinerinnen, ja, sogar KfZ-Meisterinnen, Bäckerinnen, Müllerinnen, Dachdeckerinnen, ich kann gar nicht alle aufzählen.

Ja, gibt es - vereinzelt. Aber die typischen Berufe in die Frauen drängen sind halt die bequemen Berufe, wenn möglich auch noch mit möglichst hohem Verdienst.
Oder wie erklärt es sich sonst, dass bereits etwas mehr als 5% Frauen als Männer einen Maturaabschluss oder ein Studium haben (2014)?

Ganz ehrlich ich brauche keinen Mann um zu sägen, hämmern, streichen, mauern usw., kann ich alles selber.

Ist ja super. Warum solltest Du es nicht können? Aber wie bereits oben geschrieben, beim Können muss man halt dann genau anschauen, auf welchem Niveau das ist. Und irgendwo einen Nagel einschlagen, das kann bald mal wer. Und irgendwas anstreichen (oder irgendwo drüberstreichen) ist auch nicht so die grosse Kunst.

Zur Info: Können besteht aus Es tun können, zu wissen wie man es tut, das Wissen zu haben das dafür notwendig ist, die entsprechenden Standards zu kennen, sich an die einschlägigen Qualitäts-, Technik- und Umsetzungsvorgaben zu halten. Entsprechendes Werkzeug mal vorausgesetzt.
Die ersten beiden Elemente kann jeder Pfuscher, und dann geht's stufenweise bis zur professionellen Arbeit.

Solche Argumente bringen mich jetzt langsam in Rage.

Warum? Du kannst es halt, was aber keineswegs repräsentativ für die Damenwelt ist.
 
eigentlich ist es egal wer mehr Muskelmasse hat oder nicht. Dann schau mal 70 Jahre zurück. ...

Ergänzend zum letzten Post:

Spitzenreiter bei den Lehrberufen der Frauen (Stand 2013) ist Verkäufern (Einzelhandel) mit 27%, danach folgen mit fallender Beliebtheit Bürokauffrau, Friseurin, Restaurantfachfrau, Kellnerin, Gastronomiefachfrau, Hotel/Gastgewerbe, Kaufmännische Assistenz, Verwaltungsassistenz, Metalltechnik (mit 2%).

Im Gewerbe und Handwerk 20% Frauen. In der Industrie 14% Frauen, Handel 66% Frauen, Bank 52% Frauen, Tourismus 53% Frauen, Informationstechnik/Consulting 46%.

Viva la Revolucion ... nur leider grossteils mangels Interesse abgesagt.
 
Das ist sicherlich Anlage bzw. Interesse dafür, es gibt Männer, die haben kein 3D-Vorstellungsvermögen und es gibt Frauen, die haben es. Ich hab als Kind schon gerne gebaut, mit Lego und ich hab mich geärgert, dass Legosteine nicht maßstabgetreu sind, zumindest nicht zu den Fenstern und Türen. Aber weil ich als Kind schon so gern gebaut habe, hatte ich später kein Problem mit Plänen zeichnen, bzw. wenn ich einen Raum sehe, egal ob am Papier oder real, weiß ich, wie er eingerichtet aussehen kann.
da hat sich wieder der Forenfehlerteufel eingeschlichen, das Zitat ist nicht von mir.
 
Ich gaube, ein Teil ist geschlechtsspezifische Anlage, aber wir haben ja männliche und weibliche Hormone in uns, also beides und von allen Eigenschaften einen bestimmten Prozentsatz, der individuell verschieden ist.
Eben und genau darum ist es sinnlos, von rein männlichen Bedürfnissen und anlagen auszugehen und von rein weiblichen. Daraus dann pauschalisierend zu pathologisieren, wenn ein Mensch von dieser künstlich geschaffenen Definition wie Mann/Frau zu sein hat, ist einfach destruktiv und wird dem Menschen als komplexes und intelligentes Lebewesen nicht gerecht.
 
Nun, zum Teil wird in Hanglagen noch heute Holz mit Pferden gebracht, weil diese mit den schweren Stämmen am trittsichersten sind, auch dort wo keine Maschine hinkommt. Also muss man nicht einmal die 50 Jahre zurückschauen, wo das auch in Österreichs Wändern noch Gang und Gäbe war.
Sind es Hengste oder Stuten, die diese Arbeiten verrichten? :D

Falsche Aussage. Frau kann alles machen ... was weder bedeutet, dass sie es richtig noch fachgerecht macht. Sie macht es halt einfach irgendwie.
Pfusch am Bau, der Spruch kommt aus einem Männerberuf. ;)

Aber die typischen Berufe in die Frauen drängen sind halt die bequemen Berufe, wenn möglich auch noch mit möglichst hohem Verdienst.
Selbstverständlich, das ist ja auch sehr schlau. Wozu haben wir Maschinen und die Leute, die bildungstechnisch nicht auf der Höhe sind, die können dann gerne andere Jobs machen. Es nutzt ja nichts, im Schnitt 10% mehr Muskelmasse als Frauen zu haben, die Mann eh nicht braucht für einen Job in Führungsposition, da braucht es Fähigkeiten und Fertigkeiten, die unabhängig von der Geschlechtszugehörigkeit angeeignet werden können.

Und irgendwas anstreichen (oder irgendwo drüberstreichen) ist auch nicht so die grosse Kunst.
Erzähl das dem Malermeister, der mir beigebracht hat, wie man korrekt streicht und lackiert. :rolleyes:

Im Gewerbe und Handwerk 20% Frauen. In der Industrie 14% Frauen
Na, dann bleiben ja noch genug Tätigkeiten für Männer, bei denen sie sich stark und wichtig fühlen dürfen, weil sie ordentlich schaffen und ihre 10% mehr Muskelmasse zur Geltung bringen können. Das war es ja, was dir so wichtig war: Männlichkeit beweisen und somit das Selbstwertgefühl pushen. Manche Menschen ziehen das halt aus ihrer körperlichen Arbeit, andere aus geistiger Arbeit. (y)
 
Ich nehme an, Du denkst an die Trümmerfrauen. Ja, die taten es, weil sie es tun mussten, weil kein Mann da war, der ihnen die Arbeit abgenommen hat. Aber das erlaubt noch keinen Rückschluss, weder auf die durchschnittliche, noch auf die maximale Leistungsfähigkeit noch auf deren Ausbaubarkeit oder -geschwindigkeit.
komm runter von deinem Ross
Nun, zum Teil wird in Hanglagen noch heute Holz mit Pferden gebracht, weil diese mit den schweren Stämmen am trittsichersten sind, auch dort wo keine Maschine hinkommt. Also muss man nicht einmal die 50 Jahre zurückschauen, wo das auch in Österreichs Wändern noch Gang und Gäbe war.
recht hast du
Ja, gibt es - vereinzelt. Aber die typischen Berufe in die Frauen drängen sind halt die bequemen Berufe, wenn möglich auch noch mit möglichst hohem Verdienst.
Oder wie erklärt es sich sonst, dass bereits etwas mehr als 5% Frauen als Männer einen Maturaabschluss oder ein Studium haben (2014)?
z. B. KfZ-Mechanikerin. Bekannte haben eine Werkstatt, da war ein Mädel als Praktikantin, äußerst geschickt und auch willig.
Wurde nicht eingestellt, da die Werkstatt gesonderte Duschen und Räume für Frauen ausweisen müsste. Nicht weil sich die Frauen dafür nicht eignen. Zu
teuer wegen einer einzelnen Frau, dass zu bauen.

Ist ja super. Warum solltest Du es nicht können? Aber wie bereits oben geschrieben, beim Können muss man halt dann genau anschauen, auf welchem Niveau das ist. Und irgendwo einen Nagel einschlagen, das kann bald mal wer. Und irgendwas anstreichen (oder irgendwo drüberstreichen) ist auch nicht so die grosse Kunst.

Komm runter von deinem Ross

Noch was zu der Gehirnmasse. Ich war mit meinen Kolleginnen in der Mittagspause. Jeden Mittag kam die Revision um nach zu schauen ob alles stimmt. Er Prokurist, rauchte immer so ein stinkige Zigarre, wir kamen zurück, die Luft zum Schneiden, da meinte ich, ich mach mal das Fenster aus, sie mit ihrer Zigarre. Da kam zurück, was erlauben sie sich, sie haben ja eine viel zu geringe Gehirnmasse.

Der Prokurist wurde im Pfandbriefkeller mit einer Dame in Flagranti angetroffen, er wurde befördert (Prokurist) sie ist geflogen.
So, dass war es von mir an dich
@Anevay hat alles andere beantwortet.
 
Ergänzend zum letzten Post:

Spitzenreiter bei den Lehrberufen der Frauen (Stand 2013) ist Verkäufern (Einzelhandel) mit 27%, danach folgen mit fallender Beliebtheit Bürokauffrau, Friseurin, Restaurantfachfrau, Kellnerin, Gastronomiefachfrau, Hotel/Gastgewerbe, Kaufmännische Assistenz, Verwaltungsassistenz, Metalltechnik (mit 2%).
dazu kann ich dir nur sagen, hat was mit der Bildung zu tun, bei manchen reicht es eben nicht weiter.
Es gibt immer mehr Männer im Einzelhandel.
 
Es nutzt ja nichts, im Schnitt 10% mehr Muskelmasse als Frauen zu haben, die Mann eh nicht braucht für einen Job in Führungsposition, da braucht es Fähigkeiten und Fertigkeiten, die unabhängig von der Geschlechtszugehörigkeit angeeignet werden können.

Ich hab die Lösung: starke Männer in Berufe, wo die Körperkraft gebraucht wird, auf dem Bau zum Beispiel, dort wo Denken gefragt ist - Frauen an die Macht.:)
 
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