eigentlich ist es egal wer mehr Muskelmasse hat oder nicht. Dann schau mal 70 Jahre zurück.
Ich nehme an, Du denkst an die Trümmerfrauen. Ja, die taten es, weil sie es tun mussten, weil kein Mann da war, der ihnen die Arbeit abgenommen hat. Aber das erlaubt noch keinen Rückschluss, weder auf die durchschnittliche, noch auf die maximale Leistungsfähigkeit noch auf deren Ausbaubarkeit oder -geschwindigkeit.
Das ist wie mit der Masse Hirn, weniger heißt nicht dümmer. Jeder weiß, dass das Gehirn des Mannes größer ist, doch es hilft wenig, wenn die Intelligenz fehlt.
Na, das ist jetzt aber a bissi sexistitisch, oder?

Mittlerweile gibt's recht eindeutige Studien, dass das Gehirn von Frauen gelichwerit dem von Männern ist (was generell noch nichts aussagt, da die Schulmedizin ja meint wir nutzen nur 10% davon - was zwar wahrscheinlich nicht stimmt, aber Glauben soll man nicht widersprechen), dass die Gehirne aber unterschiedlich konditioniert sind. Wobei auch das in vielen Teilen anzuzweifeln wäre (nach dem Motto: traue nie einer Studie die du nicht selbst gefälscht hast), weil die durchschnittliche Konditionierung von Probanden keine Aussage über deren Historie beinhaltet.
Wer hat im Wald Bäume gefällt, in der Landwirtschaft gearbeitet ohne den ganzen Schnick-Schnack den es heute dafür gibt.
Nun, zum Teil wird in Hanglagen noch heute Holz mit Pferden gebracht, weil diese mit den schweren Stämmen am trittsichersten sind, auch dort wo keine Maschine hinkommt. Also muss man nicht einmal die 50 Jahre zurückschauen, wo das auch in Österreichs Wändern noch Gang und Gäbe war.
Es waren die Frauen, denn die Männer waren im Krieg. Frau kann alles, wenn sie muss.
Falsche Aussage. Frau kann alles machen ... was weder bedeutet, dass sie es richtig noch fachgerecht macht. Sie macht es halt einfach irgendwie.
Entweder zugreifen oder verhungern, dass war da die Devise.
Es ist halt ein Bild, dass man von Frau hat.
Es gibt in jedem Berufszweig Frauen. Nur wird Frau halt immer noch in gewisse Normen gezwängt.
Nein. Ich habe bisher keine Frauen in der Bergwerksarbeit gesehen. Sogar als AUtomechaniker sind Frauen nach wie vor die Ausnahme, und wenn dann suchen sie sich nach der Lehre einen halbwegs bequemen Job, z.B. als Pannenfahrerin, und nicht gerade als Mechaniker für LKW oder Landmaschinen.
Es gibt Malerinnen, Zimmerfrauen, damit meine ich keine die im Hotel tätig ist, Schreinerinnen, ja, sogar KfZ-Meisterinnen, Bäckerinnen, Müllerinnen, Dachdeckerinnen, ich kann gar nicht alle aufzählen.
Ja, gibt es - vereinzelt. Aber die typischen Berufe in die Frauen drängen sind halt die bequemen Berufe, wenn möglich auch noch mit möglichst hohem Verdienst.
Oder wie erklärt es sich sonst, dass bereits etwas mehr als 5% Frauen als Männer einen Maturaabschluss oder ein Studium haben (2014)?
Ganz ehrlich ich brauche keinen Mann um zu sägen, hämmern, streichen, mauern usw., kann ich alles selber.
Ist ja super. Warum solltest Du es nicht können? Aber wie bereits oben geschrieben, beim Können muss man halt dann genau anschauen, auf welchem Niveau das ist. Und irgendwo einen Nagel einschlagen, das kann bald mal wer. Und irgendwas anstreichen (oder irgendwo drüberstreichen) ist auch nicht so die grosse Kunst.
Zur Info: Können besteht aus Es tun können, zu wissen wie man es tut, das Wissen zu haben das dafür notwendig ist, die entsprechenden Standards zu kennen, sich an die einschlägigen Qualitäts-, Technik- und Umsetzungsvorgaben zu halten. Entsprechendes Werkzeug mal vorausgesetzt.
Die ersten beiden Elemente kann jeder Pfuscher, und dann geht's stufenweise bis zur professionellen Arbeit.
Solche Argumente bringen mich jetzt langsam in Rage.
Warum? Du kannst es halt, was aber keineswegs repräsentativ für die Damenwelt ist.