Wenn Frauen die Norm sind ...

Natürlich sind sie natürlich, weil es kontraproduktive psychische Dispositionen schon immer gegeben hat. Und zwar kontraproduktiv aus Sicht des Erhaltes der Gruppe. Oder eben kontraproduktiv im Sinne anderer Menschen. Lassen wir mal das umstrittene Thema Homosexualität aussen vor.

Wenn jemand Sadist ist, und das in der Sexualität ausleben muss, dann wird seine Partnerin darunter leiden, wenn sie dieses Bedürfnis nicht empfindet. Wenn er das Bedürfnis nicht mit seiner Partnerin erfüllen kann, dann wird er letztendlich fremdgehen. So einfach ist die Beziehung. Und ausserdem muss man natürich fragen, wo dieser Mensch seine sadistischen Neigungen sonst noch auslebt. Nicht umsonst sind sehr viele Manager in der S/M Szene zu finden.

Das hat mit einer psychischen Disposition nichts zu tun, wovon Du redest sind psychische Krankheiten und damit verbundene sexuelle Kompensation. Die meine ich hier ausdrücklich nicht!

D/s ist übrigens die SM-Beziehungsform, wie Du sie dir im Alltag wünschst: Er ist dominant, sie hat weniger Rechte, muss seinen Anweisungen folgen und ihr gefällt das auch noch. Nun, dann scheint mir deine Vorstellung einer gesunden Beziehung ja schon ein wenig pervers zu sein in diesem Sinne. :D

p.s. wie Du liest bin ich völlig entspannt und sehr humorig unterwegs. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Werbung:
Und warum diskutierst Du dann schon seit Tagen immer wieder das Gleiche, gibst immer wieder die gleichen Glaubenssätze zum Besten, obwohl es schon die ganze Zeit geklärt sein könnte (und vor allem eine etwas konstruktivere Diskussion)?
Du bist gar nicht bereit, andere Gedanken zuzulassen ... und das ist halt eine Prägung ....
Wissen. Nicht Glaubenssätze. ;)
 
im Endeffekt haben Männer und Frauen ja sowieso ähnliche Probleme, sie tragen sie nur in unterschiedlicher Form aus, weil sie eben von den Urmustern her unterschiedlich reagieren.

Wobei man nicht vergessen darf, dass viele Frauen eher wie Männer agieren und manche Männer agieren soft und nachgiebig eher in Richtung "Frau". Je nachdem eben, welcher weibliche oder männliche Teil in uns Leben "eingehaucht" wurde.

Da ich einen eher dominaten Vater hatte, der außerdem ein Egomane war, agiere ich als Frau ebenfalls selbstbestimmt, zumal er seine Dominanz lediglich bei meiner Mutter einforderte, jedoch nicht bei mir als seiner Tochter. So gesehen hatte ich noch Glück. Ich muss nicht gegen Männer ankämpfen, lebe aber ganz bestimmt kein "weibliches" Leben, sondern autonom, abgenabelt und selbstbestimmt. Und natürlich habe ich mir aufgrund dessen auch unbewusst einen Partner ausgesucht, der diese Attribte lebt und keine "Mutti" oder weibliche Bemutterung erwartet. Wie ich bereits sagte: wir halten es sicher längerfristig nur mit einem Partner aus, der die gleichen Rahmenbedingungen bietet, die wir "kennen" und brauchen. Auch Partnerwahl ist letztendlich nur Psychologie.

Lg
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist Unsinn. Es geht sicherlich dabei um Führungsqualitäten und die Lust dazu, zu führen oder geführt werden zu wollen.

Ok, genau das ist S/M oder Devot sein, und genau das hat seine psychischen Hintergründe.

Mit Verletzungen aus der Vergangenheit, mit dieser Ausrede versuchst Du zu suggerieren, jede Frau wäre naturgemäß "unten", außer in ihrer Vita lief was "falsch" und das ist schlicht und ergreifend Blödsinn.

Und schon wieder dein Muster .... Ich habe die Frau die ganze Zeit weder abgewertet noch als geringerwertig gegenüber dem Mann dargestellt. Geht gar nicht, nachdem das nicht meiner inneren Einstellung entspricht. Es ist wieder mal deine Interpretation aus deiner Kampfwelt ....

Meine Aussage war immer, dass Mann und Frau gleichwertig sind, nur halt aus historischen Gründen (die wahrscheinlich mehr als 200.000 Jahre in der Vergangenheit liegen) zur Absicherung der Brutpflege in 2 Geschlechter unterteilt, die halt unterschiedliche Eigenschaften haben, um das Überleben der Gattung zu sichern. Und nur gemeinsam kann man diese positiven Eigenschaften auch nutzen ... indem jeder seine spezifischen Eigenschaften nutzt.

Dass halt unsere Gesellschaft heute vieles einfacher gemacht hat, sodass sich Frau einbildet sich "emanzipieren" zu müssen (obwohl sie das immer war, weil sie gleichwertig neben dem Mann gestanden ist, nur halt in Aufgabenteilung, je nachdem wer was besser kann), das ist halt durch unsere Gesellschaftsform und durch eine leichtere Arbeitswelt einfacher geworden, und dadurch entsteht der Eindruck dass Frau "alles kann". Und halt das nicht will, was schmutzuig, anstrengend, oder mit Kampf verbunden ist (ausser sie ist Feministin ;)).
 
"Wissen" ist ein Glaubenssatz ;) (hatten wir doch schon bei der Wissenschaft). Wissen ist immer Glaube auf dem Niveau des aktuellen Kenntnisstandes.
Dann wäre es bei dir nichts anderes.

Wobei es hier nicht um individuelle Vorlieben geh, sondern darum, das ein Teil der Männer sich gesellschaftlich bedroht fühlt, wenn Frauen dieselben Rechte haben wie sie. Deine Ausdrucksweise und deine Unterstellungen zeigen bei dir in diese Richtung auf, um irgendetwas machst Du dir große Sorgen bei dem Thema.

Ich nicht, ich finde die Entwicklung wichtig und gut --> Emanzipation der Frau.
 
Nein. Ansonsten erkläre mal, was diese Anlagen bei einem Mann an psychischen Hintergründen hat. *g*

Du hast selber eine ausreichende Ausbildung ... denk' vielleicht mal selber nach??? Bist ja emanzipiert, oder?

Du wertest nicht ab? Hier tust Du es. Es ist also Einbildung in einer Gesellschaft als Frau gleichberechtigt zu Männern leben zu wollen?

Eine Frau ist gleichberechtig. Wir haben einiges zu korrigieren, was in den letzten 1600 Jahren die Kirche verbockt hat, aber das ist auch alles und ein paar Anpassungen die bei den gesellschaftlichrn Veränderungen verpasst worden sind. Aber mehr ist wahrscheinlich nicht notwendig (abgesehen davon, dass sowieso unser ganzes System umgekrempelt gehört).

Im Zusammenhang damit kommt mir ein schönes Wort eines indianischen Kriegers in den Sinn, das ich nur teilweise und sinngemäß behalten habe ... "um an das Lagerfeuer zu meiner Frau und meinen Kindern zurückzukehren" ... das für mich unheimlich viel beinhaltet. Heimat, Wurzeln, Sicherheit einem starken Mann bieten zu können ... und das soll eine Frau schwach machen???
 
Du hast selber eine ausreichende Ausbildung ... denk' vielleicht mal selber nach??? Bist ja emanzipiert, oder?
Du brauchst nicht frech werden, zudem das genau ein Zeichen ist, dass Du langsam merkst, in welche Richtung dein Thema hierbei geht.

"um an das Lagerfeuer zu meiner Frau und meinen Kindern zurückzukehren" ... das für mich unheimlich viel beinhaltet.
Für mich auch, wenn ich an das Lagerfeuer meiner beiden Männer zurückkehre, die mit leckerem Essen und Streicheleinheiten auf mich warten. Mein Zuhause eben. Sieh, diese Bedürfnisse und Vorlieben sind völlig unabhängig von der Geschlechtszugehörigkeit zu betrachten.

Einen Menschen, der dann daheim warten möchte, weil er es sich freiwillig so wünscht, macht das nicht schwach. Allerdings sollte die Jagd des Partners erfolgreich genug sein, damit auch ein leckeres Essen auf dem Tisch stehen kann.

50% der Menschen macht es allerdings schwach, ihnen diese Position aufdrücken zu wollen und wenn sie das nicht möchten, ihnen eine psychische Disposition unterzujubeln.
 
Werbung:
Also die Hausfrau möchte ich einmal sehen, die die ganzen 40 Stunden, die der Mann in der Arbeit ist, durchgehend Arbeit leistet. Da haben wir ja die Zeiten, wo man sich gemütlich ins Kaffeehaus setzt, die Zeiten wo die Kinder schlafen, oder in der Schule sind, bei Freunden .....
Diese Frauen gibt es, es kommt darauf an, wie man seinen Aufgabenbereich sieht, ich kann Fertiggerichte kaufen und für alles einen Handwerker holen. Ich kann aber auch selber kochen, wursten, räuchern, einkochen, Essig machen, Gemüse anbauen, Heilkräuter ziehen und Medikamente für meine Familie erzeugen, Möbel selber bauen, tapezieren, ausmalen, Boden legen ...
Wenn man etwas gerne tut, kann man damit auch nebenbei etwas Geld verdienen und sich eine Putzfrau leisten, die ungeliebte Arbeiten abnimmt.
 
Zurück
Oben