Und da ist halt das Beschuldigen des Mannes wie es halt durch die Emanzipation passiert eine der denkbar schlechtesten Lösungen.
Die Emanzipationsbewegung beschuldigt nicht, sondern sie fordert zu Recht Gleichberechtigung ein und das Aufbrechen dieser verkrusteten alten und destruktiven Muster.
Männer empfinden es als Beschuldigung, aber auch nur dann, wenn sie ein Problem damit haben, dass Frauen gleichberechtigt zu ihnen ihr Leben leben können. Das macht Angst und ich kann das sehr gut verstehen. Es gibt über die letzten 150 Jahre immer weniger Frauen aus ihrer Sicht, die sich unterdrücken lassen und somit "unten" sein wollen. Also weniger potentielle Partnerinnen, die gerne eine doppelte oder gar dreifache Belastung auf sich nehmen, eine Beziehungsform, die es dem Mann bequem und einfach macht.
Heutzutage muss ein Mann entweder sehr lange nach so einer Frau suchen, wenn er sie findet, dennoch damit zu jeder Zeit rechnen, dass sie diese Beziehungsform satt haben könnte und lieber in der Partnerschaft gleichberechtigt leben will. Einfach, weil es dieses gleiche Recht auch für Frauen gibt. Ich glaube, das ist es auch was dich eigentlich stört und was "ins Selbstbewusstsein des Mannes hineingreift". Eine Frau als Partnerin, die man auf Augenhöhe ernst nehmen muss und nicht nur dann braucht, wenn es gut passt. Damit gehen auch viele Forderungen an Männer einher: Haushaltsführung, Kinderbetreuung...
Übrigens, wenn ein Mann meint über die Verweigerung von Unterhalt ein Besuchsrecht zu erpressen, erzähl das lieber keinem Familienrichter. Das hören die überhaupt nicht gerne, denn es geht um das Kindswohl und der Unterhalt ist genau dafür gedacht, das Kindswohl materiell zu sichern. Ein Vater, der Unterhalt prellt oder damit zu erpressen versucht, kann genausogut seinem eigenen Kind das Essen wegnehmen und es hungern lassen.