Wenn Frauen die Norm sind ...

Werbung:
Und welches Recht haben sie heute nicht?

Ja auf dem Papier da haben sie die Rechte aber in der Realität? Na da mangelt es noch an Vielem. Sei es privat oder beruflich. Umsetzungen gestalten sich halt schwierig wenn oft sogar der Unterschied zwischen "Gleichwertigkeit und Gleichberechtigt" nicht verstanden wird.
Es soll ja sogar heutzutage noch Männer geben die einer Frau weniger "Wert" zugestehen als sie selbst glauben zu haben.
LG
 
Gleichwertig: Ich bin genau so viel wert wie mein Gegenüber
Gleichberechtigt: Ich habe die gleichen Rechte und Pflichten wie mein Gegenüber

LG
 
Hab nicht alles gelesen, sollte dies schon erwähnt worden sein - tut mir leid für Wiederholung. Aber dieses ganze Thema Gleichberechtigung, wenn dann bitte voll und ganz. Ich habe schon oft beobachtet wenn Frauen klagen, nicht so viel wie Männer an Lohn zu bekommen. Gut, aber sobald irgendeine technische Arbeit ansteht, oder eine Angelegenheit die Kraftaufwand (welche auch von einem Frauenkörper zu bewältigen ist) erfordert, sind sie plötzlich gerne Frau...
 
Beim technischen Verständnis ist zum Teil auch die Erziehung schuld, zumindest zu der Zeit, als ich zur Schule ging, Mädchen hatten Handarbeiten, Buben Werkerziehung, Mädchen mussten stricken lernen, während Buben einen Elektromotor bauten. Durch diese Erziehung kam es auch oft zur dementsprechenden Berufswahl.

Natürlich ist die Erziehung schuld. Das sieht man auch bei den Kindern der heutigen "one woman show" bereits verstärkt - sie gehen immer mehr in die Unterhaltung, und haben immer weniger technisches Verständnis. Man müsste sogar einmal untersuchen, ob die Fälle von Computersucht, dei sehr oft nach Scheidungen auftreten, nicht eine Kompensation für dieses Problem sind, dass Jungs keine männliche Referenz mehr haben.

Frauen werden meistens weiblich erzogen, auch heute noch. Schau' dir einmal die ganzen Kinder- und Jugendfilme an ... die meisten bestätigen das alte Rollenbild (weil aus den USA - z.B. Disney - und deren verzopfter Gesellschaft).

Dass Frauenarbeit oft schlechter bezahlt ist, liegt nicht nur an der Emanziption, sondern dass diese Arbeiten, Stricken, Nähen, Kochen, Putzen Haare schneiden,... typische Frauenarbeiten, generell auch in den Köpfen weniger wer sind, als technische oder Handwerksarbeiten. Die Konsumenten sind nicht bereit für Putzen oder Kochen gleich viel zu bezahlen wie für eine Reperatur beim Mechaniker.

Na ja schon, nur so darf ich nicht vergleichen. Es gibt gewisse Arbeiten, die aus diversetsten Gründen einen geringeren Preis haben müssen, als sie tatsächlich wert sind (z.B. der ganze Sozialbereich). Und zu einem Teil ist es halt eine Sache der Qualifikation und unterschiedlicher Intelligenz bzw. Zugang zu und Interesse an Bildung. Es liegt aber wiederum in der Verantwortung des Einzelnen, eine solche Arbeit anzunehmen oder nicht.

In jedem Fall ist da aber eine Statistik falsch, die Äpfel mit Birnen vergleicht. Ich kann nur die Lohnniveaus gleichwertiger Jobs vergleichen. Dass sich Frauen wegen der Kinder oder aus mangelnder Berufserfahrung (Hausfrau) abseits ihrer Berufsausbildung verkaufen müssen, oder wegen der notwendigen Zeiten für die Kinder geringer bezahlte Jobs annehmen müssen ... das ist ihre persönliche Entscheidung.

Ich kann mich ja auch entscheiden, nehme ich lieber einen unterbezahlten Job irgendwo an, oder mache ich mich mit meinem Wissen und Kenntnissen, aber halt auch mit dem entsprechenden Risiko, selbständig. Der Eine wird das Risko eingehen, der Andere halt nicht. So einfach ist es. Das gleiche ist es in der Firma ... wenn ich immer still herumsitze und meine Arbeit mache wie ein Beamter, dann werde ich weniger Gehaltserhöhungen bekommen, als wenn ich mich einbringe, kreative Lösungen entwickle und herausrage. Und auch das ist halt nicht jedermanns oder -fraus Sache.

In Summe ... für mich schwingt in der Emanzipation (bzw. dem Kampf der Geschlechter) hier auch unheimlich viel Neid mit. Der Neid, den der Straßenarbeiter gegenüber einen Generaldirektor empfindet, oder ein Buchhalter gegenüber einem Künstler ... etwas sein zu wollen, was man halt nicht sein kann, weil die Anlagen dazu fehlen. Und wenn hier halt über die Emanzipation eine Ideologie hereingetragen wird, dann kommt es zum Kampf, ohne dass sich grundsätzlich etwas ändern kann (ausser für einige wenige, die es halt wirklich schaffen können, weil sie die Anlagen dazu haben).
 
Um mal in unseren Breitengraden zu bleiben. Welche Rechte hast du denn nicht?

:o
Zippe

Gleichberechtigung bedeutet, dass Frauen gleich viel wie Männer im selben Beruf verdienen.
Das ist bis heute nicht so.
Sieh dir die akademische Landschaft - wieviele Professorinnen, wieviele Professoren.
Eine Freundin von mir pendelt von Berlin nach Göttingen, weil sie hier und dort eine Teilstelle hat. Im selben Fach, bei schlechterer Qualifikation sind zwei jüngere Männer bereits in Vollstellen. Nur ein Beispiel.
Sieh dir die Geschäftswelt an ... wieviele Männer, wieviele Frauen in gehobenen Positionen.

Und schön, dass es ne Bundeskanzlerin gibt, noch schöner wäre gleichberechtigte Entlohnung für alle Frauen.
 
Wir Frauen sind von der Natur so dermaßen bevorzugt (ich persönlich sehe es als Bevorzugung ;)):
Wir erschaffen in uns neues Leben.
Seit Jahrtausenden beneiden uns die Männer darum.
Die psychische und physische Anstrengung ist gewaltig, jedoch macht sie uns auch sehr stark.

Wir sind schön, verführerisch und begehrenswert. Wie können Männer uns widerstehen, da sie doch deutlich stärker von Hormonen gesteuert sind.

Hinter jedem erfolgreichen Mann, steht ein starke Frau.
Ich las einmal, dass ein Mann mithilfe der Frau erst überhaupt fähig sein soll, Gott wahrzunehmen. Keine Ahnung ob das so ist :love:

Wie können Männer da mithalten?
Natürlich versuchen sie einen Ausgleich zu schaffen um sich nicht allzu minderwertig zu fühlen. Und wir nehmen ihnen den künstlich erschaffenen Ausgleich wieder weg, indem wir ihnen zeigen, dass wir genauso intelligent, stark, gebildet, ... sind und genauso Führungsqualitäten haben, die gleiche Leistung erbringen können und dementsprechend auch die gleiche Entlohnung erwarten können.
Und warum sollten wir das auch nicht tun, wenn wir es können?:)

Ich glaube, dass die Lösung darin liegt, dass wir unsere Söhne anders erziehen müssen, damit sie ein neues gesundes Bewusstsein für ihre Existenz erschaffen können.
(Und jetzt danke ich gaaaanz herzlich, dass dieser Kelch an mir vorüberging, da ich keinen Sohn habe :D)


Also an sich finde ich deine Aussagen ganz toll, wenn auch ein bisschen Tussi. Denn sie stellen die Frau über den Mann. Ja, Frauen können Leben schaffen ... aber sie brauchen auch den Mann dazu (wie sähe wohl das Kind eines Vibrators aus??? :ROFLMAO:).

Es wäre halt schön, wenn man diesen ganzen Klassenkampf mal lassen könnte, und einfach feststellen könnte, dass genau das männliche und das weibliche notwendig war, um die Menschheit über 200.000 Jahre überhaupt überleben und sogar wachsen zu lassen. Dass sich beide Geschlechter eigentlich vortrefflich ergänzen, in ihren Eigenschaften und Eigenheiten. Dass es gerade heute keinen Grund mehr für einen Kampf gibt, sondern es wesentlich interlligenter wäre, aus dem was beide sind etwas gemeinsames, besseres zu machen!
 
Zum technischen Verständnis.. wenn man sich für etwas interessiert, dann klappt auch das.. egal ob man in der Schule stricken oder basteln gelernt hat.. Ist es nicht eher so, dass wir Frauen manchmal ganz einfach nicht wollen? ;)
 
Werbung:
Zurück
Oben