Wenn Frauen die Norm sind ...

Wir Frauen sind von der Natur so dermaßen bevorzugt (ich persönlich sehe es als Bevorzugung ;)):
Wir erschaffen in uns neues Leben.
Seit Jahrtausenden beneiden uns die Männer darum.
Die psychische und physische Anstrengung ist gewaltig, jedoch macht sie uns auch sehr stark.

Wir sind schön, verführerisch und begehrenswert. Wie können Männer uns widerstehen, da sie doch deutlich stärker von Hormonen gesteuert sind.

Hinter jedem erfolgreichen Mann, steht ein starke Frau.
Ich las einmal, dass ein Mann mithilfe der Frau erst überhaupt fähig sein soll, Gott wahrzunehmen. Keine Ahnung ob das so ist :love:

Wie können Männer da mithalten?
Natürlich versuchen sie einen Ausgleich zu schaffen um sich nicht allzu minderwertig zu fühlen. Und wir nehmen ihnen den künstlich erschaffenen Ausgleich wieder weg, indem wir ihnen zeigen, dass wir genauso intelligent, stark, gebildet, ... sind und genauso Führungsqualitäten haben, die gleiche Leistung erbringen können und dementsprechend auch die gleiche Entlohnung erwarten können.
Und warum sollten wir das auch nicht tun, wenn wir es können?:)

Ich glaube, dass die Lösung darin liegt, dass wir unsere Söhne anders erziehen müssen, damit sie ein neues gesundes Bewusstsein für ihre Existenz erschaffen können.
(Und jetzt danke ich gaaaanz herzlich, dass dieser Kelch an mir vorüberging, da ich keinen Sohn habe :D)
 
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ja, allet klar - wer abwerten will, der tut es ... völlig egal, was für fakten da sind.
na, damit hab ich jetzt aber nicht gerechnet. *gg*

gut, dass wir drüber gesprochen haben.
 
Aber wie der Artikel zeigt, gab es trotzdem Frauen, die sich durchsetzen konnten.

Es ist bis in die 80er Jahre noch normal gewesen, dass die Frau eine Ausbildung macht und dann später heiratet und Kinder bekommt, weil die Ausbildung sie "für den Notfll" absichert.

Sich durchsetzen heißt heute noch: eine Frau muss wesentlich mehr Anstrengung unternehmen, wesentlich mehr Leistung erbringen als ein Mann, um ihm ggü. als gleichwertig anerkannt zu werden.

Das ist eine der vielen Ungerechtigkeiten, die es heute noch gibt.

Das geht so weit, dass diese lustigen Männervereine sogar die sehr guten Abschlußquoten bei Studienabgängerinnen kritisieren, weil Lernen einer Frau angeblich leichter falle. *lol* Um keine Ausrede verlegen, die Jungs.

Es gibt keinen Grund, wieso eine Frau grundweg mehr Leistung erbringen können soll als ein Mann, um als gleichewrtig anerkannt zu werden.

Umgekehrt wird ein alleinerziehender Vater, nur weil er seine Kinder alleine großzieht, dafür über Gebühr beklatscht, was ich auch nicht verstehe. Ein Mann übernimmt dieselben Aufgaben wie eine Frau dabei. Wieso ist es toll, wenn er 100% erbringt und normal, wenn eine Frau dies tut?

Alles Quatsch mit Soße, echt.
 
Ich habe 45 Jahre meines Lebens gearbeitet warum?
1. weil ich das Geld für meinen Lebbensunterhalt brauchte,
2.weil ich nie der Gnade eines Mannes ausgeliefert sein wollte
3.weil ich auch im Alter eine entsprechende eigene materielle Rücklage wollte.
Ich habe nicht gearbeitet weil es mir so besonderen Spass gemacht hat, und ich habe meine Pensionierung als "Befreiung" gesehen endlich die Dinge zu tun die mir Spass machen (ist ja auch eine Art von Arbeit). Trotzdem ist weder Mein Mann noch meine Tochter zu kurz gekommen, aber manchmal habe ich mir doch für sie (und letztlich auch für mich) mehr Zeit gewünscht.
Wenn ich auch ohne "Arbeit"finanziell gut aufgestellt gewesen wäre hätte ich leicht auf diese verzichten können.
Vielleicht stellt sich diese Sache anders dar wenn man sein "eigener Herr" also selbständig ist, aber als "Weisungsgebundener" unselbständig Tätiger erlebt man schon die wunderlichsten (nicht immer angenehmsten) Leute.........
LG
 
Natürlich möchten Frauen ebenso selbstbestimmt und gleichberechtigt leben wie Männer auch....
Sobald der Mann heiratet und Kinder hat oder auch nur Kinder hat, ist sein selbstbestimmtes Leben auch eingeschränkt, er muss seine Familie erhalten.
Wenn man sich einen Partner aussucht, dann wählt man ihn nicht nur nach Aussehen und Charme aus, man spricht doch vorher, wie das gemeinsame Leben aussehen wird.
Viele Männer sind heute bereit, Haushalt und Kinder gemeinsam zu versorgen.

Klar gibt es immer noch Verbesserungsmöglichkeiten.
Aber Frauen, die Kinder großziehen, verdienen zwar im Durchschnitt weniger, dafür bekommen sie bei jedem Kind Karenzgeld und der Mann ist sowieso verpflichtet für sie beide zu sorgen, ob er das Kind wollte oder nicht. Selbst hier hat die Frau insofern Macht, dass sie gegen den Willen des Mannes schwanger werden kann.

Vielleicht gäbe es einen Unterschied zu machen zwischen Frauen, die Kinder haben und welche, die keine haben wollen, die zweiteren könnten dann auch gleich viel verdienen, wie ein Mann.
Aber ich wäre eher dafür, dass der Staat so regulierend eingreift, dass es für eine Firma überhaupt kein Nachteil mehr ist, Frauen einzustellen, nicht durch eine Quote, sondern durch Vergünstigungen, die eine Schwangerschaft ausgleicht.Wozu zahlen Firmen über 100% Lohnnebenkosten, wenn sie dann erst selber für fast alles aufkommen müssen? Das ist Aufgabe des Staates sozial zu sein.
 
sie hat in ihr ganzes leben noch nie 1 tag gearbeitet. ob ihr wunsch noch in erfüllung geht?! :)
nur der mann ist ja so stur und lässt das nicht zu...
????
Welche Frau in heutiger Zeit lässt es zu, dass sie von ihrem Mann eine Berufstätigkeit verboten bekommt?
Andererseits: Was sollte die Dame machen. Sie hat nichts gelernt, keinerlei Berufserfahrung, allzu jung wird sie nicht mehr sein und Ansprüche wird sie, aufgrund ihres Lebensstandards, mit Sicherheit auch haben.
Da ist der Spruch dass er Mann es nicht zulässt doch eine gute Ausrede .....

R.
 
Es ist bis in die 80er Jahre noch normal gewesen, dass die Frau eine Ausbildung macht und dann später heiratet und Kinder bekommt, weil die Ausbildung sie "für den Notfll" absichert.

Ja, schon, aber das haben die Frauen ja selber gemacht. Knödelakademie (Hauswirtschaftsschule) um den Haushalt brav führen zu können, dann kurz einen Job und dann Kinder und Haushalt. Aber das waren Werte denen die Frauen nachgelaufen sind ... nicht Werte die ihnen aufgezwungen wurden. Also wer hatte dafür die Verantwortung, oder auch die etwas daran zu ändern?

Sich durchsetzen heißt heute noch: eine Frau muss wesentlich mehr Anstrengung unternehmen, wesentlich mehr Leistung erbringen als ein Mann, um ihm ggü. als gleichwertig anerkannt zu werden.

Ja, völlig normal. Wenn ich neu in eine Firma komme (in eine Gruppe), dann muss ich auch beweisen, dass ich die erwartete Leistung erbringe, dass ich mich in die Gruppe integrieren kann. Simple Gruppendynamik. Nur: Frau ist das nicht gewohnt, denn sie würde ja gerne hofiert werden. Sie kann den Papa ja um den Finger wickeln, ohne zwangsläufig 100% leisten zu müssen.
Und nein, Frau braucht keine erhöhte Leistung erbringen. Ich kenne selber noch die Zustände, wo Frauen "sowieso" nicht ernst genommen wurden, und sie halt so mitgelaufen sind. Die mussten sich gar nicht anstrengen, weil von ihnen auch keine Leistung erwartet wurde.

Das ist eine der vielen Ungerechtigkeiten, die es heute noch gibt.

??? Da habe ich jetzt mangels Zitat den Faden verloren.

Das geht so weit, dass diese lustigen Männervereine sogar die sehr guten Abschlußquoten bei Studienabgängerinnen kritisieren, weil Lernen einer Frau angeblich leichter falle. *lol* Um keine Ausrede verlegen, die Jungs.

Ja, Abgrenzung zwischen Gruppen und schlechter machen der anderen Gruppe um das eigene Selbstbewusstsein aufzubügeln. Auch wieder Gruppendynamik.

Es gibt keinen Grund, wieso eine Frau grundweg mehr Leistung erbringen können soll als ein Mann, um als gleichewrtig anerkannt zu werden.

Gibt's auch keinen, siehe oben.

Umgekehrt wird ein alleinerziehender Vater, nur weil er seine Kinder alleine großzieht, dafür über Gebühr beklatscht, was ich auch nicht verstehe. Ein Mann übernimmt dieselben Aufgaben wie eine Frau dabei. Wieso ist es toll, wenn er 100% erbringt und normal, wenn eine Frau dies tut?

Ja, weil es eine Judikatur zugunsten der Frau gibt. Daher gibt es wenige Männer, die ihre Kinder bekommen.
Aber da spielt natürlich neben praktischen Gründen auch die Psyche mit, dass eben die Bindung eines Kindes an die Mutter bis zu einem gewissen Alter weitaus höher ist als an den Vater. Und das speigelt sich halt auch in den Entscheidungen der Gerichte wider. Und um die Pubertät herum suchen sie dann meistens eh den Vater (soferne das gestörte Ego der Mutter nicht den Vater bis dahin unmöglich gemacht hat, und dem Kind daher der Vater vorenthalten wird, aber das ist andere Baustelle).


Alles Quatsch mit Soße, echt.

Äääh ... was genau?
 
Na ja, da muss ich aber dann schon klar fragen:

Was hindert heute eine Frau, eine Ausbildung zu haben?
(ausser der eigenen Dummheit, die Schule abbrechen zu müssen wegen einer Schwangerschaft)

Was hindert heute die Frau, einen Beruf ihrer Wahl zu ergreifen, und diesen mit Freude auszuüben?
(da haben wir natürlich wieder die, denen Arbeit grundsätzlich keinen Spaß macht, oder denen ihr Beruf keinen Spaß macht, und die sich (mit der guten Ausrede die Gebärende zu sein) in den Haushalt zurückziehen - was ein Mann nicht kann oder darf).

Du lenkst ab. Deine Ängste gingen dahin, dass Frauen nicht genug Kinder in die Welt setzen, damit wir nicht aussterben. Und ich antwortete, dass die Familienplanung bisher auf dem Rücken der Frauen ausgetragen wird, ohne sie abzusichern. Was hat das jetzt damit zu tun, dass eine Frau in einem Beruf arbeiten kann? Natürlich kann sie das. Aber zeige mir eine Frau, die einen Fulltime-Job ausübt und gleichzeitig drei Kinder hat? Das geht nicht, außer sie kann eine Nanny bezahlen oder die Großeltern springen mit ein.

Lg
 
Wo ist es da, das technische Verständnis gepaart mit Kreativität? :cool:

Beim technischen Verständnis ist zum Teil auch die Erziehung schuld, zumindest zu der Zeit, als ich zur Schule ging, Mädchen hatten Handarbeiten, Buben Werkerziehung, Mädchen mussten stricken lernen, während Buben einen Elektromotor bauten. Durch diese Erziehung kam es auch oft zur dementsprechenden Berufswahl.
Dass Frauenarbeit oft schlechter bezahlt ist, liegt nicht nur an der Emanziption, sondern dass diese Arbeiten, Stricken, Nähen, Kochen, Putzen Haare schneiden,... typische Frauenarbeiten, generell auch in den Köpfen weniger wer sind, als technische oder Handwerksarbeiten. Die Konsumenten sind nicht bereit für Putzen oder Kochen gleich viel zu bezahlen wie für eine Reperatur beim Mechaniker.
 
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ich bin noch 28, ich kann noch nciht berichten wie es für mich aussehen könnte... aber ich kann mir nciht vorstellen, hausfrau werden zu wollen... dafür ist ein job als manager,
die um die welt verreist viel zu verlockend, da lernt man sehr viele menschen kennen und entdeckt immer was neues!
allein all diese speziel regional gerichte oder was für ein mode die andere länder haben, wie die menschen aus andere länder...

mich inspiriert das leben... die farben und wie die menschen so sind. und all das zu entdecken ist für mich ein geschenk :)
Welche Art Manager bist du oder planst du zu werden? Also ich kenne nur Vielflieger (aus dem Management) die nach ein paar Jahren die Schnauze gewaltig voll haben und ihre Auslandstermine als alles, nur nicht als ein "um die Welt verreisen" sehen.

Bekommen eh nichts mit von den Destinationen, haben ständig mit Jetlags zu kämpfen und sind nur gehetzt. Von der örtlichen Mode wissen sie auch nichts, weil bei derartigen Terminen die Damen meist immer gleich gekleidet sind. Kostümchen oder Hosenanzug.

Da ist keiner, der das schön bunt findet, von den Farben inspiriert wird und mitbekommt wie die Menschen dort leben. Rein in den Flieger, raus aus dem Flieger, Tagung/Meeting, essen, schlafen, 2. Tag Tagung/Meeting, rein in den Flieger, raus aus dem Flieger und das war's dann. Das einzige was daran reizvoll ist, ist der Verdienst.

R.
 
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