Wenn Frauen die Norm sind ...

Und ich antwortete, dass die Familienplanung bisher auf dem Rücken der Frauen ausgetragen wird, ohne sie abzusichern....
Zum Teil stimmt das.
Aber in jedem Fall hat sie ein Recht auf die Grundsicherung, aber das hat auch jemand, der nicht gearbeitet und keine Kinder großgezogen hat.

Wenn man verheiratet ist, teilt der Mann das Geld mit seine Frau, wenn sie daheim bleibt, also muss er aufkommen und nicht der Staat. Wenn seine Penion nicht hoch ist, haben sie gemeinsam nicht mehr als die Grundsicherung, da müssen dann beide darunter leiden.
 
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Ich habe 45 Jahre meines Lebens gearbeitet warum?
1. weil ich das Geld für meinen Lebbensunterhalt brauchte,
2.weil ich nie der Gnade eines Mannes ausgeliefert sein wollte
3.weil ich auch im Alter eine entsprechende eigene materielle Rücklage wollte.
Ich habe nicht gearbeitet weil es mir so besonderen Spass gemacht hat, und ich habe meine Pensionierung als "Befreiung" gesehen endlich die Dinge zu tun die mir Spass machen (ist ja auch eine Art von Arbeit). Trotzdem ist weder Mein Mann noch meine Tochter zu kurz gekommen, aber manchmal habe ich mir doch für sie (und letztlich auch für mich) mehr Zeit gewünscht.
Wenn ich auch ohne "Arbeit"finanziell gut aufgestellt gewesen wäre hätte ich leicht auf diese verzichten können.
Vielleicht stellt sich diese Sache anders dar wenn man sein "eigener Herr" also selbständig ist, aber als "Weisungsgebundener" unselbständig Tätiger erlebt man schon die wunderlichsten (nicht immer angenehmsten) Leute.........
LG

Das kann ich nur zu gut verstehen.

Ich hab viele Jahre meines Lebens auch damit zugebracht allein für mich und mein Kind zu sorgen.
Mir hat das Arbeiten einerseits schon immer auch Spaß gemacht aber jeden Tag das Kind morgens um halb8 in den Kindergarten zu bringen und dann abends um halb6 wieder abzuholen - das war schon nicht immer so einfach.
Und ich hätt auch gern mal - zumindest die Zeit wo meine Tochter noch in den Kindergarten oder in die Volksschule gegangen ist - nicht gearbeitet und wär nur zu gern zuhaus geblieben. Dieser Stress war mehr als entbehrlich für mich.

Aber ich hab keine Alimente bekommen und war eben auf mich allein gestellt. Ich hatte ja auch keinerlei Verwandtschat in greifbarer Nähe. Keine Tante, kein Onkel, keine Omi, kein nix ...

Ich war halt nicht abhängig von einem Mann, aber ich war abhängig von einem Job. Das ist oft nicht viel anders ...

Ich bin froh, dass ich heute arbeiten kann, aber nicht mehr dieses Damokelschwert über mir hängt.

Manchmal kann ich diese fordernde und jammernde Weibergesellschaft einfach nicht ab. Es passt ihnen eh nie, wurscht wie die Situation ist. Gehen sie arbeiten passt irgendwas nicht, gehen sie nicht arbeiten passt was nicht, haben sie einen Partner passt er nicht, haben sie keinen jammern sie erst recht.


:o
Zippe
 
Manchmal kann ich diese fordernde und jammernde Weibergesellschaft einfach nicht ab. Es passt ihnen eh nie, wurscht wie die Situation ist. Gehen sie arbeiten passt irgendwas nicht, gehen sie nicht arbeiten passt was nicht, haben sie einen Partner passt er nicht, haben sie keinen jammern sie erst recht.

Naja, es sind eben nicht "sie" und damit alle, sondern immer Einzelindividuen. Und alle sind unterschiedlich.
Dennoch steht jedem einzelnen Menschen zu, dass er gleichberechtigt ist. Egal, welches Geschlecht.
 
Du lenkst ab. Deine Ängste gingen dahin, dass Frauen nicht genug Kinder in die Welt setzen, damit wir nicht aussterben. Und ich antwortete, dass die Familienplanung bisher auf dem Rücken der Frauen ausgetragen wird, ohne sie abzusichern. Was hat das jetzt damit zu tun, dass eine Frau in einem Beruf arbeiten kann? Natürlich kann sie das. Aber zeige mir eine Frau, die einen Fulltime-Job ausübt und gleichzeitig drei Kinder hat? Das geht nicht, außer sie kann eine Nanny bezahlen oder die Großeltern springen mit ein.

Lg

Ich war mal bei deinem ersten Satz ...

Die Verantwortung hierfür darf aber nicht den Frauen alleine aufgebürdet werden. Erst einmal müssen sich die gesellschaftlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen für Frauen ändern

Genau das ist es, Verantwortung für sich zu übernehmen, wenn die gesellschaftlichen Randbedingungen noch nicht da sind. Genau das ist das, was jene Frauen getan haben, die TROTZDEM sie nicht studieren durften, oder trotzdem sie scheel angesehen wurden, trotzdem ihren Weg gegangen sind. Und die heute von Frauen die dieses Ziel nicht schaffen als leuchtendes Vorbild hingestellt werden "wir könnten das auch sein". Nein, können sie nicht, weil sich halt nicht jeder Mensch zum Generaldirektor eignet, weil nicht jeder Künstler sein kann, weil nicht jeder ein Genier ist. Männer genauso wenig wie Frauen.

Kompatibel zur Umwelt zu sein ("weibliche" Themen, Harmone, Aussenbild, Anpassung) und gleichzeitig aber hohen Idealen nachzulaufen, das funktioniert nur in der Phantasie, aber halt in der Praxis ziemlich schlecht. Denn jeder Mensch der Erfolg hat, ist "anders" in irgendeiner Form, hebt sich vom Mainstream ab.
 
Zum Teil stimmt das.
Aber in jedem Fall hat sie ein Recht auf die Grundsicherung, aber das hat auch jemand, der nicht gearbeitet und keine Kinder großgezogen hat.

Wenn man verheiratet ist, teilt der Mann das Geld mit seine Frau, wenn sie daheim bleibt, also muss er aufkommen und nicht der Staat. Wenn seine Penion nicht hoch ist, haben sie gemeinsam nicht mehr als die Grundsicherung, da müssen dann beide darunter leiden.

Und was ist, wenn sie sich vorher trennen? Dann hat die Frau auf Sand gebaut. Gut, er muss einen Teil seiner Rente an die Frau abtreten, aber diese kann von diesem Teil meistens nicht existieren, zumal heute lediglich die Jahre berechnet werden, welche das Trennungspaar zusammenlebte.
Meistens waren das die "besten" Lebensjahre einer Frau, in der sie ihren einmal gelernten Beruf nicht mehr ausübte. Wenn sie dann mit - sagen wir 40 - 50 Jahren - wieder in ihrem Job Fuß fassen muss, benötigt sie viel, viel Glück. Wer stellt jemanden ein, der 10 oder 15 Jahre aus dem Job raus war und all die Fortbildungen und Erneuerungen nicht mit bekam? Hat sie dann das Glück, dennoch in ihrem Job Fuß zu fassen, muß sie meistens "kleine Brötchen" backen, denn die Berufserfahrung ihres inzwischen durchgehend arbeitenden Mannes (und die damit verbundenen Gehalterhöhungen) kann die Frau nicht vorweisen. Die Folge ist ein geringes Anfangsgehalt. Sollte sie hingegen in ihrem Alter keinen Job mehr abbekommen, bleibt ihr nur das Sozialamt.

Man sollte als Frau vor einer Ehe (und dem Wunsch nach Kindern) einfach alle Szenarien einmal im Kopf durchspielen, um am Ende nicht als Dussel dazustehen.

Lg
Urajup
 
Zuletzt bearbeitet:
Und ich hätt auch gern mal - zumindest die Zeit wo meine Tochter noch in den Kindergarten oder in die Volksschule gegangen ist - nicht gearbeitet und wär nur zu gern zuhaus geblieben.
Das kann ich Dir nachempfinden, da ist es mir auch nicht anders gegangen. Ich war ja auch einige Jahre "alleinerziehend"und habe meinen Mann erst viel später kennengelernt und erst noch viel später geheiratet.
Es ist nicht einfach aber da nützt kein Jammern, da muß man durch und wie man sieht haben wir es ja auch "geschafft"
Ich habe mich immer "gleichwertig" aber oft nicht "gleichberechtigt" gefühlt. War und bin mir aber immer meines "Wertes" bewusst (gewesen).
LG
 
Ich war mal bei deinem ersten Satz ...



Genau das ist es, Verantwortung für sich zu übernehmen, wenn die gesellschaftlichen Randbedingungen noch nicht da sind. Genau das ist das, was jene Frauen getan haben, die TROTZDEM sie nicht studieren durften, oder trotzdem sie scheel angesehen wurden, trotzdem ihren Weg gegangen sind. Und die heute von Frauen die dieses Ziel nicht schaffen als leuchtendes Vorbild hingestellt werden "wir könnten das auch sein". Nein, können sie nicht, weil sich halt nicht jeder Mensch zum Generaldirektor eignet, weil nicht jeder Künstler sein kann, weil nicht jeder ein Genier ist. Männer genauso wenig wie Frauen.

Kompatibel zur Umwelt zu sein ("weibliche" Themen, Harmone, Aussenbild, Anpassung) und gleichzeitig aber hohen Idealen nachzulaufen, das funktioniert nur in der Phantasie, aber halt in der Praxis ziemlich schlecht. Denn jeder Mensch der Erfolg hat, ist "anders" in irgendeiner Form, hebt sich vom Mainstream ab.


Tja, es geht aber um Gleichberechtigung von Frauen. Von allen. Das sie dieselben Rechte haben wie sie auch die größte Lusche von Kerl hat.
Also die selben Rechte wie du.
Danke fürs Verstehen.
 
Naja, es sind eben nicht "sie" und damit alle, sondern immer Einzelindividuen. Und alle sind unterschiedlich.
Dennoch steht jedem einzelnen Menschen zu, dass er gleichberechtigt ist. Egal, welches Geschlecht.

Genau da setzt aber die Emanzipation ein ... dass die Frau dieses ideologische Ziel nicht erreichen kann, sondern dass sie es praktisch muss. Es wird zu einer Ideologie gemacht, dass Frau so zu sein hat - ohne Rücksicht darauf, dass es manche vielleicht nicht können oder gar nicht wollen (siehe mein Beispiel - auch nicht jeder kann Generaldirektor werden). Jede Frau kann das ändern (oder läuft zwangsweise aus diversen Gründen in diese Schiene) und kann das auch ganz toll meistern (Chapeau @Frl.Zizipe). Und es gibt keinen Grund, jemand anderen als sich selber dafür verantwortlich zu machen. Und jede Frau hat aber genauso auch das Recht, genauso nicht zu sein, ihre ganz persönlichen Kompromisse zu schließen, und damit dann glücklich oder unglücklich zu sein - auch das ist ihre Entscheidung in Eigenverantwortung. Und die nimmt heute niemand mehr einer Frau.
 
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Das kann ich Dir nachempfinden, da ist es mir auch nicht anders gegangen. Ich war ja auch einige Jahre "alleinerziehend"und habe meinen Mann erst viel später kennengelernt und erst noch viel später geheiratet.
Es ist nicht einfach aber da nützt kein Jammern, da muß man durch und wie man sieht haben wir es ja auch "geschafft"
Ich habe mich immer "gleichwertig" aber oft nicht "gleichberechtigt" gefühlt. War und bin mir aber immer meines "Wertes" bewusst (gewesen).
LG

Hmmm - jetzt muss ich mal nachdenken.

Bei mir war es eher umgekehrt. Ich hab mich immer gleichberechtigt empfunden. Ich weiß nicht welche Rechte ich nicht gehabt haben sollte????
Ich hab mich da eher mal nicht gleichwertig empfunden - was dann aber eher an mir persönlich gelegen hat. Weil ich eben kaum Geld und schon gar keine Zeit gehabt habe für irgendwas ....

:o
Zippe
 
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