Was sagt man dazu.......

Interessanter Gedanke. Jede Zeit hatte ihre Mächtigen und viele waren größenwahnsinnig.
Ja, aber letztlich sind sie Spiegel.
Die Frage ist: Welche politischen, gesellschaftlichen Umstände ermöglichen nicht nur solche Menschen, sondern vor allem, dass sie mächtig werden? Wessen Bedürfnisse erfüllen sie? Wer steht hinter ihnen, lenkt sie möglicherweise sogar?
Welchen Zwecken dienen sie? Welchen/Wessen Zielen? Wer profitiert von ihnen?
Und was davon trage ich in mir, dass so etwas möglich wird?
 
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Na, wenn schon....
Das tun im Prinzip alle Menschen und sogar das Wetter und viele andere Dinge auch.
Letzten Endes sind wir alle Teil vom Großen Ganzen und tragen unser Teil dazu bei.
Wie wir den Teil jeweils bewerten, ist subjektiv.
Du hast den Vergleich mit Osho gebracht. Er beeinflusste das Leben derer die nichts mit ihm zu tun hatten oder haben wollten aber nicht - bzw. kaum. Es gab ein paar im Umfeld seiner "Sekte" die unter ihr gelitten haben. Das ist aber nicht vergleichbar mit einem US-Präsidenten.

Abgesehen davon: Nach Deiner Logik braucht man dann eigentlich nichts mehr kritisieren, weil eben alles alles beeinflusst -was ja durchaus nicht falsch ist - und der Rest ist subjektiv. Auch das ist richtig. Es gibt aber einen ganz simplen Aspekt dabei: Beeinflusst ein Mensch andere auf eine eher konstruktive Art oder auf eine destruktive Art? Bei Trump ist es sehr einfach festzustellen: Er ist bewiesenermaßen ein Betrüger und war das schon "immer" und abgesehen davon hat er nur ein einziges Geschäftsmodell: Sich selbst. Viel destruktiver geht es nicht.


Nun, ich kann weder in Bhagwan, noch in Trump rein gucken und daher nichts über deren Absicht sagen und den tieferen Sinn mache ich mir sowieso immer selbst. :)
Bei Trump ist es aber offensichtlich. Fox News kommentiert ihn ausnahmsweise mal kritisch, und sofort reagiert er eingeschnappt auf Twitter und spricht davon Fox würde nicht mehr für ihn arbeiten - als ob ein Nachrichten-Sender das tun sollte. Wird er von irgendwem kritisiert, reagiert er auf Twitter. Kriegt er Schiss wegen China greift er zu Lügen. Geht er nicht zur G7-Klima-Besprechung behauptet er, er hätte einen Termin mit anderen Staats-Chefs gehabt, was eine extrem dumme Lüge war - denn jene die er nannte waren beim Klima-Meeting.

Die Beispiele sind endlos. Er reagiert so unbewusst das er nicht mal seine Lügen unter Kontrolle hat.


Wo Brennbares rumliegt, brennt 's halt auch mal.
Gibt es denn irgendetwas das Du kritisch siehst? Denn das passt doch auf alles...

Das ist ok, jeder sieht es so, wie er es sieht.
Ich seh 's halt anders als du und schlage vor, dass wir 's einfach gegenseitig akzeptieren.
Weißt du, wenn derart auf einen einzelnen Menschen eingehackt wird - sei er nun, was er will, ob Präsident, obdachlos oder sonstwas - werde ich misstrauisch und versuche auch die gute Seite von ihm zu sehen.
Es ist doch wohl ein Unterschied ob jemand Obdachlos ist und so gut wie keine Kontrolle über irgendwen hat, nicht mal das eigene Leben, oder ob jemand der Präsident der USA ist. Es ist ja aller Ehren wert auch das Gute in einem Menschen zu sehen, aber mich würde dann interessieren was das ist. Etwas oder jemanden gut zu finden weil die meisten anderen jemanden kritisieren, und weil man deshalb dann "misstrauisch" wird, ist ja nichts anderes als mit der Masse zu schwimmen - nur unter umgekehrten Vorzeichen. Man sollte ja schon wissen warum man etwas/jemanden gut oder schlecht findet, unabhängig davon was andere denken.

Würde mich wirklich interessieren: Welche guten Seiten siehst Du an Trump?
 
Du hast den Vergleich mit Osho gebracht. Er beeinflusste das Leben derer die nichts mit ihm zu tun hatten oder haben wollten aber nicht - bzw. kaum. Es gab ein paar im Umfeld seiner "Sekte" die unter ihr gelitten haben. Das ist aber nicht vergleichbar mit einem US-Präsidenten.

Abgesehen davon: Nach Deiner Logik braucht man dann eigentlich nichts mehr kritisieren, weil eben alles alles beeinflusst -was ja durchaus nicht falsch ist - und der Rest ist subjektiv. Auch das ist richtig. Es gibt aber einen ganz simplen Aspekt dabei: Beeinflusst ein Mensch andere auf eine eher konstruktive Art oder auf eine destruktive Art? Bei Trump ist es sehr einfach festzustellen: Er ist bewiesenermaßen ein Betrüger und war das schon "immer" und abgesehen davon hat er nur ein einziges Geschäftsmodell: Sich selbst. Viel destruktiver geht es nicht.



Bei Trump ist es aber offensichtlich. Fox News kommentiert ihn ausnahmsweise mal kritisch, und sofort reagiert er eingeschnappt auf Twitter und spricht davon Fox würde nicht mehr für ihn arbeiten - als ob ein Nachrichten-Sender das tun sollte. Wird er von irgendwem kritisiert, reagiert er auf Twitter. Kriegt er Schiss wegen China greift er zu Lügen. Geht er nicht zur G7-Klima-Besprechung behauptet er, er hätte einen Termin mit anderen Staats-Chefs gehabt, was eine extrem dumme Lüge war - denn jene die er nannte waren beim Klima-Meeting.

Die Beispiele sind endlos. Er reagiert so unbewusst das er nicht mal seine Lügen unter Kontrolle hat.



Gibt es denn irgendetwas das Du kritisch siehst? Denn das passt doch auf alles...


Es ist doch wohl ein Unterschied ob jemand Obdachlos ist und so gut wie keine Kontrolle über irgendwen hat, nicht mal das eigene Leben, oder ob jemand der Präsident der USA ist. Es ist ja aller Ehren wert auch das Gute in einem Menschen zu sehen, aber mich würde dann interessieren was das ist. Etwas oder jemanden gut zu finden weil die meisten anderen jemanden kritisieren, und weil man deshalb dann "misstrauisch" wird, ist ja nichts anderes als mit der Masse zu schwimmen - nur unter umgekehrten Vorzeichen. Man sollte ja schon wissen warum man etwas/jemanden gut oder schlecht findet, unabhängig davon was andere denken.

Würde mich wirklich interessieren: Welche guten Seiten siehst Du an Trump?

Komisch, du liest offenbar ganz andere Nachrichten als ich.
Ich bekomme immer wieder mit, dass über Trump gelogen wird.
Dass ihm das sauer aufstößt und er das auch zeigt, empfinde ich als authentisch.
Was ich auch gut finde, dass er die Falken immer wieder austrickst.
ZB, als sie ihn zu einem Angriff in Syrien drängten und er - offenbar nach Absprache - ein stillgelegtes Gelände bombardierte.
Es gab noch mehr Dinge, hab ich aber nicht mehr parat, es passiert einfach zu viel...
Immerhin gibt es in den USA Leute, die ihn gut finden, die werden ja wohl auch ihre Gründe dafür haben:


Seufz ...
Es ist verdammt schwierig, wem soll und kann man denn wirklich glauben?
 
Hab ich ja nicht behauptet, das ist ja MEIN Empfinden.
Jeder hat eine Wirkung in dieser Welt.
Jeder strahlt etwas aus, verändert etwas. Du, Trump, Merkel, ich - jeder.
Gut ist es, wenn man erfühlt, was das ist.
Sympathisch oder unsympathisch sagt weniger aus....weil es nichts Persönliches ist ... für mich sind das auch nüchterne Fakten...
 
Jeder hat eine Wirkung in dieser Welt.
Jeder strahlt etwas aus, verändert etwas. Du, Trump, Merkel, ich - jeder.
Gut ist es, wenn man erfühlt, was das ist.
Sympathisch oder unsympathisch sagt weniger aus....weil es nichts Persönliches ist ... für mich sind das auch nüchterne Fakten...

Nun, mit den nüchternen Fakten bin ich mir nicht so sicher.
Heiratsschwindler und sonstige Betrüger pflegen sehr sympathisch rüberzukommen.
Was sie tun, ist aber weniger sympathisch.
Und mancher angebliche Unsympath hat sich schon als wahrer Philantrop entpuppt, der allerdings kein Gewese um seinen Einsatz machte.
 
Nun, mit den nüchternen Fakten bin ich mir nicht so sicher.
Heiratsschwindler und sonstige Betrüger pflegen sehr sympathisch rüberzukommen.
Was sie tun, ist aber weniger sympathisch.
Und mancher angebliche Unsympath hat sich schon als wahrer Philantrop entpuppt, der allerdings kein Gewese um seinen Einsatz machte.
Nein, darum geht es nicht, finde ich.
Es geht nicht darum, zu bewerten, was jemand macht.
Es geht darum, es zu erkennen.
Bewerten kann ich ja nicht - weil ich nu die moralische Dimension sehe, die greift aber zu kurz.
Es spielt so viel ineinander......
Z. B. der Heiratsschwindler: warum ist eine Frau auf ihn heringefallen? Was hatte er, dass sie suchte? Wo lagen ihre Defizite - und was hat sie letztlcih darauf gewonnen? Hat sie etwas gewonnen? Wenn nicht, warum nicht? Hat sie ihn angezeigt? Wenn nicht, warum nicht? Was verbindet die Frauen, die auf ihn hereingefallen sind, was ist ihnen gemeinsam? undundund - so lernt man eine Menge.
Wir kennen die mögliche karmische Verbindung der beiden Personen nicht. Also steht uns kein Urteil zu.
Wenn noch kein Karma bestand, wurde eines geschaffen. Welche möglichen folgen hat das fü rdie weiteren Leben beider (aller beteiligten) Personen? usw.....
Moral spielt da keine Rolle. Straftaten werden juristisch verfolgt, auch da spielen klare Gesetze eine Rolle. Ich schätze Nüchternheit sehr.


Straftaten müssen juristisch verfolgt werden - aber auch da spielen Fakten mir und keine persönlichen Bewertungen.
 
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Nein, darum geht es nicht, finde ich.
Es geht nicht darum, zu bewerten, was jemand macht.
Es geht darum, es zu erkennen.
Bewerten kann ich ja nicht - weil ich nu die moralische Dimension sehe, die greift aber zu kurz.
Es spielt so viel ineinander......
Z. B. der Heiratsschwindler: warum ist eine Frau auf ihn heringefallen? Was hatte er, dass sie suchte? Wo lagen ihre Defizite - und was hat sie letztlcih darauf gewonnen? Hat sie etwas gewonnen? Wenn nicht, warum nicht? Hat sie ihn angezeigt? Wenn nicht, warum nicht? Was verbindet die Frauen, die auf ihn hereingefallen sind, was ist ihnen gemeinsam? undundund - so lernt man eine Menge.
Wir kennen die mögliche karmische Verbindung der beiden Personen nicht. Also steht uns kein Urteil zu.
Wenn noch kein Karma bestand, wurde eines geschaffen. Welche möglichen folgen hat das fü rdie weiteren Leben beider (aller beteiligten) Personen? usw.....
Moral spielt da keine Rolle. Straftaten werden juristisch verfolgt, auch da spielen klare Gesetze eine Rolle. Ich schätze Nüchternheit sehr.


Straftaten müssen juristisch verfolgt werden - aber auch da spielen Fakten mir und keine persönlichen Bewertungen.

Dann hab ich dich wohl missverstanden.
Ich hatte verstanden, dass die Empfindungen von Sympathie und Antipathie auf nüchternen Fakten beruhen und bei jedem gleich sein müssen.
 
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