Was ist Wissenschaft und wie funktioniert sie?

In der Politik ist ein Gesetz folgendes: eine Idee, ein Beschluss, eine Forderung oder ein Ergebnis in eine verbindliche schriftliche Rechtsnorm zu überführen. Der Sinn dahinter ist ein friedliches Zusammenleben. Ist dies nicht mehr gewährt, werden diese gegossenen Gesetze zerbrochen und ein neues Gesetz entsteht. Ich sehe nur kein friedliches Zusammenleben in Verallgemeinerung des Profites wegen. Deswegen versuche ich bestimmte „Gesetzmäßigkeiten“ tatsächlich zu brechen, damit neue entstehen können. Wenn du meinst dass geht nicht, ich bin der Meinung alles fließt und es ist der Fluss selbst, der die Gesetze definiert.

Wissenschaft ist keine Politik. Das ist ein völlig anderer Kontext.
Es ist eine Beobachtung und kein Beschluss, dass Krankheitserreger (mit gewisser Wahrscheinlichkeit) zu Erkrankungen führen, während diese Erkrankungen ohne Krankheitserreger nicht ausbrechen (Z.B.: Ohne Influenza-Viren keine Grippe). Diese Beobachtung kann man mit weiteren Experimenten, mikroskopischen Untersuchungen und mikrobiologischen Studien etc. noch verfeinern und festklopfen, so dass man mittlerweile mit großer Sicherheit sagen kann: Eine Infektion mit Influenza-Viren ist Auslöser von Grippe (sofern nicht andere für den Menschen günstige Einflussfaktoren das noch verhindern).
DAS ist eine Gesetzmäßigkeit.

In dem anderen Thread, aus dem Du das Zitat von @Felicia1 geholt hast, ging es um Schiezophrenie und was diese auslöst. Das ist in Gänze noch nicht bekannt, wohl aber sind diverse verschiedene Einfluss- und Risikofaktoren bekannt, die diese Erkrankung wahrscheinlicher machen oder auch das Risiko reduzieren. Das sind sehr vielfältige Einflussfaktoren, von denen das Umfeld und wie es psychisch auf einen Menschen einwirkt nur EINER von diesen vielen und verschiedenartigen Einflussfaktoren ist.

So wirst Du das in jedem guten Buch zum Thema lesen, weil DAS dievielfältigen Studienund Untersuchungenzum Thema zeigen, dass das ein äußerst komplexes Problemist, bzw. ein Buch was ohne gute Begründung behauptet, der Auslöser von Schiezophrenie sei eindeutig nur XYZ, ist damit nicht gut, so lange die Studienlage DAS nicht hergibt.

Du hast jetzt aber sowohl explizit behauptet, den Auslöser einer solchen Erkrankung eindeutig zu kennen und hast auch explizit alle anderen Einflussfaktoren, die bekannt sind (z.B. die Gene), ausgeklammert. Sowohl in dem Thread als auch hier hast Du dann bemängelt, die Wissenschaft würde da aus Profitgier verallgemeinern (was sie nicht tut). Dabei bestreitet "die Wissenschaft" gar nicht mal, dass dysfunktionale menschliche Interaktion EIN Risikofaktor für eine psychische Erkrakung ist, der dann zusammen mit anderen Faktoren zum Ausbruch der Erkrankung führen kann.

Das kann man alles sehr einfach differenziert ausdrücken. Da weigerst Du Dich aber, sondern meinst, Du würdest Deine Aussagen "schwarz-weiß-kontextuieren". Warum? Das ist nicht notwendig und macht Deine Aussagen in der Formdann sogar falsch, weswegen Dir dann widersprochen wird.

Und schlimmer noch: Du missverstehst den Widerspruch.
 
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die Wissenschaft würde da aus Profitgier verallgemeinern (was sie nicht tut).
Meine individuelle Erfahrung legt mir nahe, bei manchen individuen ist das so. Manche lernen aus büchern, mit dieser der, der sie geschrieben hat, zumindest seine Position generiert und die gilt es zu erhalten und weil die die diese bücher studieren müssen, profit generieren, kann man, egal mit wieviel enthusiasmus man Zusammenhänge darstellt, über seine Entwicklung, lange darauf warten, das man als Individuum betrachtet wird. Wozu… das buch das man studiert hat weiss es besser als die person die mit viel enthusiastismus zusammenhänge über die eigene Entwicklung versucht darzustellen… man kann lange darauf warten, bei solchen individuen als Individuum betrachtet zu werden. Es folgt nur beklemmendes Schweigen, weil man vom Profit nicht abweichen möchte. Ich möchte unterstreichen, dass die Erkenntnis zwar zutrifft, nicht falsch ist, aber jeder Mensch ist individuell.

Da wir ja alles Individuen sind, gibt es auch Helfer die handeln nicht profitorientiert und betrachten einen als Individuum. Diese Helfer find ich gut und bewundere ich, denn da wird nicht verallgemeinert und dass fühlt sich einfach toll an. Profitorientierte Helfer sind allerdings „keine“ Helfer, weil sie verallgemeinern und das muss man einfach kritisieren, damit neue Gesetzmäßigkeiten entstehen und alte zerbrechen, auch wenn du dies nicht für möglich hältst.
 
Da weigerst Du Dich aber, sondern meinst, Du würdest Deine Aussagen "schwarz-weiß-kontextuieren"
Das ist jetzt dreist, ich schrieb „schwarz auf weiss“ nicht „schwarz weiss“. Damit meinte ich diskutieren, Buchstaben eintippen, diskutieren. Bitte politik in der politikabteilung, sonst ist es wirklich dreist.
 
Meine individuelle Erfahrung legt mir nahe, bei manchen individuen ist das so.

Dann kannst Du das auch so schreiben. Z.B.: "Es gibt Fälle von Schizophrenie, die mit psychischen Traumata in der Kindheit oder dysfunktionalem Umfeld in Verbindung stehen oder zu stehen scheinen."

Dem Satz hätte soweit ich weiß niemand widersprochen, weil das auch in den Büchern steht, die Du jetzt hier so kritisierst. Es ist ein bekannter Risikofaktor, der zusammen mitund neben vielen anderen verschiedenartigen Faktoren diese Erkrankung begünstigen.

DAS wäre korrekt. DAS wäre differenziert geschrieben. DAS wäre die einfache Formulierung,von der Du weiter oben in diesemThread behauptet hast, es gäbe sie nicht. Es gibt sie aber, und die Wissenschafts-Literatur verwendet sie auch zumeist.

Manche lernen aus büchern, mit dieser der, der sie geschrieben hat, zumindest seine Position generiert und die gilt es zu erhalten und weil die die diese bücher studieren müssen, profit generieren, kann man, egal mit wieviel enthusiasmus man Zusammenhänge darstellt, über seine Entwicklung, lange darauf warten, das man als Individuum betrachtet wird. Wozu… das buch das man studiert hat weiss es besser als die person die mit viel enthusiastismus zusammenhänge über die eigene Entwicklung versucht darzustellen… man kann lange darauf warten, bei solchen individuen als Individuum betrachtet zu werden. Es folgt nur beklemmendes Schweigen, weil man vom Profit nicht abweichen möchte. Ich möchte unterstreichen, dass die Erkenntnis zwar zutrifft, nicht falsch ist, aber jeder Mensch ist individuell.

Da wir ja alles Individuen sind, gibt es auch Helfer die handeln nicht profitorientiert und betrachten einen als Individuum. Diese Helfer find ich gut und bewundere ich, denn da wird nicht verallgemeinert und dass fühlt sich einfach toll an. Profitorientierte Helfer sind allerdings „keine“ Helfer, weil sie verallgemeinern und das muss man einfach kritisieren, damit neue Gesetzmäßigkeiten entstehen und alte zerbrechen, auch wenn du dies nicht für möglich hältst.

Welche Gesetzmäßigkeiten sollen denn zerbrechen? Es ist ja keine politische oder sonstwie bewusst abgestimmte Entscheidung, was eine Erkrankung auslöst.

Bei keinem Individuum wirst Du eine Grippe-Erkrankung ohne Infektion mit Influenza-Viren feststellen, weil es eine Gesetzmäßigkeit ist, dass Influenza-Viren die Krankheits-Erreger einer Grippe sind. Damit ist nicht gesagt, dass jede Infektion auch zur Erkrankung führt, aber eben eine entsprechende Erkrankung ohne Infektion gibt es nicht. Da kannst Du noch so oft über Individualität reden.

Bei Depressionen, Schizophrenien etc. ist die Lage komplizierter, aber es ist auch ersichtlich, dass es da eben weitausmehr Einflüsse gibt, die diese Erkrankungen auslösen, als "nur" das Umfeld und wie es auf den Menschen individuell einwirkt. Auch ohne Trauma o.ä. kann man depressiv oder schizophren werden. Auch das gibt es. Da ist die verallgemeinernde Behauptung von Dir, das wäre der einzige Auslöser, falsch. Da bist Du es,der verallgemeinert. Und DEM wurde in dieser Form widersprochen.
 
Wenn ihr nicht danach fragt, wo ich stehe… wird die Diskussion anstrengend.

Mich interessiert nicht stark, wo Du stehst, bzw. ich weiß es schon. Ich versuche Dir zu erklären, warum Dir im anderen Thread widersprochen wurde, und besser noch: Wie Du Deine Aussagen explizit gestalten kannst, dass sie auch richtig sind, so dass zumindest ich dem nicht widersprechen würde.
 
Dann kannst Du das auch so schreiben. Z.B.: "Es gibt Fälle von Schizophrenie, die mit psychischen Traumata in der Kindheit oder dysfunktionalem Umfeld in Verbindung stehen oder zu stehen scheinen."
Ja, so kann man es ausdrücken. Nur wer soll das verstehen, wenn nur aus büchern gelernt wird und dennoch jeder mensch enorm Individuell ist??? Was muss man denn sagen, damit auch der letzte versteht, das menschen in Beziehung zueinander stehen? Im guten wie im schlechten?! Bewusst und unbewusst!!!
Welche Gesetzmäßigkeiten sollen denn zerbrechen? Es ist ja keine politische oder sonstwie bewusst abgestimmte Entscheidung, was eine Erkrankung auslöst.
Auf den markt ist profit ein gesetz, dieser das krankensystem bei manchen Individuen erreicht hat und diese Gesetzmäßigkeit kann verschwinden.
Da bist Du es,der verallgemeinert. Und DEM wurde in dieser Form widersprochen.
Da liegst du mal wieder falsch. Es interessiert euch nicht wo ich stehe, ein Feedback ist euch sicher, denn es wechselwirkt so oder so, also viel spaß im eurem „pavel-hamsterrad-2.0“
 
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