Was ist Wahrheit?

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von meiner Ma aufgeschrieben, auf den Tag genau 16 Jahre vor ihrem Tod
"Ein Mensch sieht was vor Augen ist, der Herr aber sieht das Herz an."
- Samuel 16,7

Der Wunsch vieler, sich in was göttliches zu wandeln (wenigstens zu dieser bizarren Erkenntnis war der Kirchenbesuch zu Weihnachten gut...), zu fühlen, anstatt denkend in Schubladensystemen zu verurteilen. Probier(t)'s selbst aus.
Ja.:)
 
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Leider doch, denn es gibt keinen Beweis, nur Einbildung!
Wenn das für dich so ist!
Das Leben sind keine Gedanken darüber und besteht auch nicht aus Papier und Druckerschwärze, es ist Fleisch und Blut, dass im Werden pulsiert.
Ich bin aus Fleisch+Blut und fühle mich gut in IHM, denn ich bin ja kein Übermensch nur der übergeordneten Wahrheit untergeordnet und weiß mich durch Jesus Christus irdisch sehr gut einzuordnen!
Es wäre vllt sinnvoller, du kümmerst dich zunächst um deine Seele!
Um mich kümmert sich Jesus Christus, da brauch ich mir gar keine Sorgen drum zu machen!
Ja, natürlich mache ich. Aber nicht, weil es mir niemand nicht verbietet, sondern weil der Zweifel seine dringliche Berechtigung hat. Für mich ist er göttliches Gesetz, eben weil Verführungen permanet vorhanden sind und um diesen gewappnet zu sein, muss man die "Schlange" durchschauen.
Absolutes Vertrauen ist göttlich und das zwischenmenschliche Misstrauen wird nur durch die Lüge geschürt!
Nein und es ist beinah beleidigend, dass du hier meine Intention des Zweifels auf Jesus projizierst, denn es ist die Bibel, die Schriften im allgemeinen, über die wir hier diskutieren! Das ist kein sehr feiner und ehrlicher Zug von dir!
Jesus Christus ist definitiv Gottes Sohn und das ist eindeutig durch die Bibel erkenntlich gemacht, und da du die Schrift anzweifelst, zweifelst du auch Jesus Christus an und darauf habe ich unbeleidigender Weise aufmerksam gemacht, mehr nicht!
Du wirst ihm damit nicht gerecht!
dafür hat Jesus sein Leben nicht gegeben!
Soll ich das als beleidigende Unterstellung auffassen, oder vergessen wir das hier jetzt, weil ich so oder so Jesus Christus "auf ewig" hörig verfallen bleibe, auch wenn das andere bestreiten und vllt gar für unmöglich halten wollen?
 
Sicher kann man sich nie sein. Nur sehr unbewusste Menschen sind sich ihrer Sache sicher.
Ja, mir ist es völlig gleichgültig, ob was danach kommt oder nicht. Und ich verstehe dich nicht, warum du dir darüber sorgen machst? Du kannst es eh nicht ändern und wirst es noch früh genug erfahren.
Haben wir uns vor der Geburt gefragt, was auf uns zukommt (falls das möglich ist)? Was zählt ist das JETZT, alles andere ist unwichtig.

Wenn's mich vor der Geburt (will heissen Empfängnis) gab, hab ich mich das gefragt, ganz sicher. Ich kenne mich :D

Übrigens, wie kannst du dir so sicher sein in Bezug auf die Aussage, dass nur das JETZT wichtig sei? ;)


2. Übrigens:
Du kannst es eh nicht ändern und wirst es noch früh genug erfahren.

Das klingt beängstigend. Wie wenn mich jemand entführt, mir einen Sack über den Kopf gezogen hätte, und auf meine verwirrte Frage im rasenden Fahrzeug unbekannter Zielrichtung knapp antwortete...
 
Der Ischariot, mein ehrwürdiger "Jesus Christus" Verräter, gut, dass du wieder unter den Lebenden weilst, willst du deinen Meister noch mal verraten, oder bist du aus deinem Fehler wahrhaft schlau geworden?
Also mal immer langsam mit den alten Rössern! Verrat? Du redest von Verrat?
Achso, du suchst nach einem Sündenbock? Okay, dann eben Verrat!
Gut, jetzt wo wir einen Schuldigen gefunden haben, ändert das die Fakten?

Sieh mal, es ist doch so, daß die Drecksarbeit natürlich keiner machen will.
Selbst wenn dadurch die Prophezeihung erfüllt wird, will diesen Schuh sich
klarerweise keiner anziehen. Wie immer! Die netten Jungs leben ja alle von
Licht und Liebe, nüsch wahr? Sie hängen dem Rabbi an den Lippen und
schmelzen an seinen Worten. Auch wenn sie kein Wort kappieren von
dem was er ihnen offenbart. Immer und immer wieder wird nachgefragt
wie die Gleichnisse denn nun aufzufassen seien. Trotzdem, den Hut
wollte aber dann doch keiner Tragen. Die Silberlinge meinst du?
Nein, das Blutgeld hab ich den Pfaffen zurückgegeben.


Genau, darum solltest du den "Gesalbten" diesmal eben nicht der Glaubensgemeinschaft ausliefern!
Wohin würden wir dann die ganzen Schäfchen stecken, die dem Stellvertreter
auf dem Stuhl Petri nachjapsen? Welche Schublade würde denn passen?


Der Teufel soll ja bekanntlich im Detail stecken, jedenfalls sagt das der Volksmund so!
Stimmt! Aber der Volksmund sagt auch daß man den Teufel nicht an die Wand malen soll ...


Und da du ihn als Ischariot ja kennst, den Teufel, meine ich, wie ist es denn so bei ihm, wirklich so warm und heiß, oder eher gefühlskalt und menschenunwürdig?
Also nicht daß wir je zusammen ein Teekränzchen abgehalten hätten, zumindest nicht bewusst.
Aber wenn du mich fragst, tanker, sind die gefallenen Engel eben auch nur Menschen ...
Der alte Lichtbringer aber birgt den ungeahnten Vorteil, daß man ihm so ziemlich alles
in die Schuhe schieben kann, wofür man selber die Verantwortung nicht tragen möchte.
Aber wozu noch? Du hast Deinen Schuldigen doch schon gefunden, hier bin ich.
Darfst mich ruhig ans Kreuz schlagen. Da wär ich sicher nicht der Erste,
der gekreuzigt wird ohne anständige Anhörung.
Bestimmt auch nicht der Letzte!


Euer, auch unehrenvolle Aufgaben getreu ausführender, Ischariot

PS: @Kinni: Verstehe, kann Deine Sicht gut nachvollziehen, wollte das halt nur etwas genauer wissen. ;)
 
Aber mal Ernst beiseite! War das konkret der Ton dieser Stimmgabel oder vielmehr die Verzerrung durch den Resonanzraum der die Stimmgabel umgibt? Also ich würde die Verfehlungen der Glaubensgemeinschaft nicht unbedingt auf den "Gesalbten" abwälzen ...
Dem kann ich als freigläubiger Christ nur innig beipflichten. Ich schimpfe nicht über die Institution Kirche, sei sie in welcher Aufspaltung auch immer, aber ich bin auch nirgends dabei.

Ja, nur die feinen Schwingungen des Gesalbten liegen mir nahe. Ich kann sie in der Natur spüren, im Barock geschmückten Dom oder in irgendeinem Menschen.

"Was ihr irgendeinem Mitmenschen tut, das tut ihr mir" - das ist so eine feine Schwingung. Man spürt darin die Verbindung von Gott und Mensch.

PS: Es könnte auch heißen: "Was ihr irgendeinem Geschöpf tut" - Ja, wenn ich das Fleisch eines Schweines verzehre, auch das kann eine Liebestat am geschlachteten Vieh und an Gott sein. Immer wenn es in der Andacht zum Leben geschieht.
Das ist feine Schwingung des Gesalbten.
 
Wenn's mich vor der Geburt (will heissen Empfängnis) gab, hab ich mich das gefragt, ganz sicher. Ich kenne mich :D
Fragen kann man sich ja, aber wie es dann läuft, ist wieder eine andere Sache

Übrigens, wie kannst du dir so sicher sein in Bezug auf die Aussage, dass nur das JETZT wichtig sei? ;)
Es gibt sowieso nur das Jetzt. Aber dieses Jetzt wahrzunehmen, ist das einzige, was Sinn macht,weil es bewusster macht. Die Zukunft existiert nicht, höchstens Gedanken an die Zukunft, die aber nix bringen. Wozu an was denken, worüber man eh nur spekulieren kann?
Als Maßstab, was die Zukunft bringen kann, braucht man sich nur seine Vergangenheit anschauen...
Der Verstand glaubt halt, er kann mit Gedanken was ändern. So hat man das Gefühl, daß man sich "was richten" kann, wenn man nur genug daran denkt.Aber das ist Energieverschwendung.

2. Übrigens:

Das klingt beängstigend. Wie wenn mich jemand entführt, mir einen Sack über den Kopf gezogen hätte, und auf meine verwirrte Frage im rasenden Fahrzeug unbekannter Zielrichtung knapp antwortete...
Das soll nicht beängstigend sein, es ist eben so, daß wir alle mal sterben. Und das wird noch früh genug sein und erst dann wissen wir, was uns nach dem Tod erwartet, falls uns was erwartet. Wenn ja, wird das wahrscheinlich bei jeden anders sein.
Aber was kann einem Tropfen, der ins Meer fällt schon schlimmes passieren?
 
Die Silberlinge meinst du?
Nein, das Blutgeld hab ich den Pfaffen zurückgegeben.
Da warst du aber artig, so kennt man den Judas ja gar nicht, denn er hat Jesus sogar die direkte Salbung vor seiner Kreuzigung versagen wollen, so habgierig, wie er ist, Johannes 12,3 - 6: Da nahm Maria ein Pfund echten, köstlichen Nardensalböls, salbte Jesus die Füße und trocknete seine Füße mit ihren Haaren; das Haus aber wurde erfüllt vom Geruch des Salböls. Da spricht Judas, Simons Sohn, der Ischariot, einer seiner Jünger, der ihn danach verriet: Warum hat man dieses Salböl nicht für 300 Denare verkauft und es den Armen gegeben? Das sagte er aber nicht, weil er sich um die Armen kümmerte, sondern weil er ein Dieb war und den Beutel hatte und trug, was eingelegt wurde.
Wohin würden wir dann die ganzen Schäfchen stecken, die dem Stellvertreter auf dem Stuhl Petri nachjapsen? Welche Schublade würde denn passen?
Du sollst den Gesalbten nicht ausliefern, sondern mutig selbst verkünden und nun selbst bereit sein, für die Wahrheit zu sterben, anstatt den feigen Freitod zu wählen!
Stimmt! Aber der Volksmund sagt auch daß man den Teufel nicht an die Wand malen soll ...
Wenn das stimmt, dann soll man den Teufel wohl lieber in der Wand belassen, vermutlich damit er im Verborgenen sein Unwesen treiben kann, denn das Licht fürchtet er doch???
Du hast Deinen Schuldigen doch schon gefunden, hier bin ich.
So geht das aber nicht, wir müssten erst mal gemeinsam einen Kaffee oder ein gemütliches Bier miteinander trinken, Tee trinke ich alltäglich für mich allein als Durstlöscher, in Gemeinschaft darf es dann ruhig etwas anderes sein!

Der Ischariot, wie er in der Bibel steht, der ist eindeutig schuldig, doch du bist ja hier viel zu Spät dran, über 2000 Jahre und vllt nur ein unzureichendes Dubel, wir werden ja sehen, ob du wirklich so schlecht oder gar besser als dein Ruf bist!?

Die Bibel ist jedenfalls die "Heilige Schrift" die missverständlicher Weise in Verruf geraten ist, denn sie ist eindeutig das Buch "des in sich selbst vollendet+vollendeten Bewusstseins"!
 
*** OT (mitsamt entbehrlichem Link) entfernt... (und natürlich auch die Reaktionen).

Gruß
Kinny ***
 
Ja, nur die feinen Schwingungen des Gesalbten liegen mir nahe. Ich kann sie in der Natur spüren, im Barock geschmückten Dom oder in irgendeinem Menschen.

"Was ihr irgendeinem Mitmenschen tut, das tut ihr mir" - das ist so eine feine Schwingung. Man spürt darin die Verbindung von Gott und Mensch.

Was ich in schönen Kirchen spüre, das sind die Schwingungen der Menschen, die da in Andacht und Hingabe etwas Schönes geschaffen haben. - Ganz besonders stark hatte ich diese Empfindung auf der Dachlandschaft des Mailänder Doms. Mit was für einer Liebe zum Detail, mit was für einer Sorgfalt wurde hier steingewordene Andacht geschaffen. Das wars, was ich erlebt habe: die Hingabe der Leute, die das gemacht haben. - Und da war eine ganz starke Verbindung zu diesen Menschen zu spüren, durch die Zeiten hindurch.

Das ist es auch, was ich in schönen Tempeln empfange.

Das ist es auch, was ich bei der Aufführung großer Musik erlebe. Zeitlos nahe sind die Menschen, die sie geschrieben haben. 200 Jahre seit Mozarts Tod sind nichts, wenn wir sein Requiem singen. Er ist da, in dem Moment.

In meinen Augen ist das das Wichtigste: das Band zwischen den Menschen, die gemeinsam was Schönes erschaffen. Quer durch Zeit und Raum.

Gruß
Kinny
 
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