Jazumleben
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nur im eigenen Leben und Erleben, indem man selbst in sich das Wort lebendig entdeckt. Kennt und erkennt man es in sich selbst, erkennt man es überall. Und kann dann auch sehen wie weit die Bibel dieses Wort ist.
Wer sich selbst Beweis geworden ist, fragt nicht mehr nach Beweisen. Und wer auch anderen Beweis geworden ist, beweist durch sein Leben und Wirken, dass es keine Einbildung ist.
Hallo maria,
wer die Bibel mit seinem Erleben abgleicht. wird die Wahrheit in ihr finden, aber nur, wenn er die Wahrheit kennt, wenn er sie in sich bereits gefunden hat!
Ich erleben nicht nur hier im Forum, wie viel Interpretationen die Worte Gott, Wahrheit, Bewusstheit, Dualität, Wissen, Weisheit, Intelligenz, Lebensbejahung und Lebensfeindlichkeit, auch Selbst und Ego es gibt und sie nicht eindeutig definiert sind und schon gar nicht wird unter einer Definition das selbe verstanden und das geht auch nicht!
Wahrnehmung ist ein Wiedererkennen, was wir nicht erfahren haben, erkennen wir nicht.
Und ich will hier auch erstmal zugestehen, dass die Bibel AUCH den Zweck erfüllen kann, die Wahrheit, die sich in uns vllt noch verborgen hält, so, durch das Lesen, wieder erweckt werden kann.
Aber ja, in uns ist instinktiv auf einer ganz "primitiven" Ebene, meist aus den Instinkten des Überlebens heraus, angelegt, was dem Leben zu wider steht.
Also, wir erkennen Gefahren, fühlen Angst und Unbehagen auch wenn wir es rational nicht nachvollziehen können.
Das heißt aber nicht, dass uns diese Gespürt für das richtige uns im Alltag zuverlässig über jede Klippe hilft.
Wir sind darauf angewiesen, Intelligenz zu entwickeln!
Besonders um den Mythos von Jesus Christus scheint sich die Wahrheit eingenistet zu haben, aber Jesus ist eben nicht die Bibel.
Seine Botschaft ist eindeutig, er gibt uns die Wahrheit über uns selbst, er stellt sie in den Raum um uns dann zu verlassen. Er überlässt es uns, sie anzunehmen und zu verinnerlichen und danach zu leben.
Sein Auftrag ist daher eindeutig Selbstverantwortung!
Hatte er uns als nur als hörige Schafe haben wollen, wäre er als Hürde am Leben geblieben und würde heute uns noch hüten, aber so ist die Geschichte nicht ausgegangen. Sein Verschwinden auf unabsehbare Zeit ist sehr bewusst geschehen.
Wir haben Rüstzeug erhalten, das nicht besonders kompliziert ist, das jeder verstehen kann, das mit einfacher Sprache vermittelt werden kann!
Die Bibel dagegen scheint mit ein teuflischer Plan zu sein, denn in ihr wird die Wahrheit verschlüsselt, beinah versteckt. Sie trägt eine Aura um sich, die der Wahrheit etwas mystisches verleiht, etwas, das man schwer erkennen kann. Selbst wenn man der Wahrheit begegnet, was eindeutig der Fall ist, so wird man der vielen teils unverständlichen Worte wegen sehr unsicher.
Dem Umstand geschuldet, dass findige Prediger auch durch ihr Charisma in der Lage sind, dem gutmütig, ehrlich gläubigen Menschen ein U für ein I verkaufen zu können, ist die Form der "Verschleierung" der Wahrheit, wie es die Bibel ist, ein sehr gute Gelegenheit, sich zu profilieren und entsprechend zu sanieren.
Und das ist in den Religionen geschehen. Man hat die eindeutige Unergründbarkeit der Wahrheit in der Bibel und die Möglichkeit der Interpretation ihrer Worte beinah nach Belieben genutzt, um die Menschen zu manipulieren.
Für mich ist sie vom Teufel infiziert, der Zugang zur Wahrheit wird auf ein Extremmaß minimiert und dabei wird der Mensch noch von Leben abgelenkt!
Nicht selten nimmt das Studium der Bibel ein ganzes Leben in Anspruch und genau so wenig selten sucht ein Mensch ein leben lang darin die Wahrheit und ernte oft nur Wahn und Dogma!
nur, ausschließlich, würde ich das nicht so sagen.
Doch die Bibel ist eine unschätzbare Hilfe.
Sie gibt einen Maßstab.
Moses zehn Gebote,
das hohe Lied Salomos, wessen Herz offen genug ist, zu erkennen, kann sich der Liebe erinnern und wird vllt sogar weinen,
die Bergpredigt ist die eindeutige Botschaft von Jesus und damit erschöpft sich schon der Sinn der Bibel. (sehe mir bitte meine Intention nach)
Alles andere dient der Verwirrung und die Offenbarung des Johannes ist für mich eindeutig Teufelwerk!
das ist doch nicht schllimm, wenn man Verwirrung findet. So kann man nach und nach dahin gelangen, die Verwirrung in einem selbst zu klären, sich zu lösen von übernommenen und überkommenen Interpretationen und lieber das Wort direkt zum Herzen sprechen lassen.
Es ist nur so, dass die Verwirrung gar nicht nötig ist!
Und eine besondere Gefahr lauert, wenn wir uns dann von fremden Menschen diese unnötige Verwirrung entwirren lassen, denn dann geben wir ihm Macht und verlieren unsere Mündigkeit.
Wieso wird gemahnt " Du sollst dir kein Bildnis (von Gott) machen", aber an anderer Stelle sagt Jesus, dass er und der "Vater" eins sind?
Hier wird eindeutig ein Bildnis aufgezeigt.
So sehe ich, dass der Teufel uns den Zugang zur Wahrheit verwirrt.
Und dass alles ist nicht mal nötig, denn sich ein Bildnis von Gott zu machen, würde nur einem Dummkopf einfallen! Und diese Erkenntnis ist sehr einfach.
weil da eben auch die ganze Verwirrung in uns ist. und wer sagt, welches in uns das verwirrte und welches das göttliche ist?
jeder kann sich selbst Maßstäbe anfertigen. Das ist allerdings nicht sinnvoll, es ist so, als wenn jeder das Meter für sich selber definiert. Für ihn passt es, natürlich, immer. Aber für den Nachbarn schon nicht mehr...
Nein, im Gegenteil, wer den Meter als solches erkannt hat, wird feststellen, das er sich mit dem, der anderen völlig gleicht!
In uns herrscht eigentlich gar keine Verwirrung, wir kommen mit eindeutigen Instinkten zur Welt, die Verwirrung wird erst später gestiftet, eben auch durch eine Bibel.
Aber es ist keine Frage, dass der Mensch Orientierung braucht und dass diese Aufgabe über jahrhunderte von den Religionen mehr schlecht als recht, aber immer hin, gelöst wurde. Und die Bibel hat da ihren Beitrag geleistet, aber eben eher schlecht als recht.
Denn frei denkende progressiv, lebensbejahende Menschen sind aus ihr nicht hervor gegangen. Wenn ein Christ lebensbejahend ist, dann nicht wegen der Bibel sondern trotz der Bibel, weil es in ihm angelegt ist.
Denn neben dem Trost, den sie bei bestimmter Interpretation geben kann, findet man auch Angst vor dem jüngsten Gericht (wieder die Handschrift des Teufels) und diese Angst, gepaart mit einem schlechten Gewissen, sich der Erbsünde schuldig zu fühlen, lässt die Menschen zwar leben, aber nicht richtig glücklich Sein!
Mir begegnet nur immer Siechtum, wenn ich einem den wirklich Bibelgläubigen begegne.
Ich habe immer den Eindruck, obwohl sie zwar von sich behaupten, mit ihrer Bibel glücklich zu sein, dass sie scheinbar vergessen haben, was wirklich Glück bedeutet.
Ja, die Bibel bringt das Kunststück fertig, dass die Menschen an Gott glauben und dieser Glaube ist es, der sie den Alltag bewältigen lässt, aber den Glauben an Gott findet man noch eher im Leben selbst und die Bibel ist nur ein Abbild dessen, es ist eine Krücke.
Ja, es scheint so, dass der Mensch ein Krücke braucht, aber das ist nur der Schein, in Wahrheit behindert diese Krücke die wahre Erkenntnis über sich selbst und über Gott.
Die Bibel ist von einem weltlichen materialistischen Herrscher als Grundlage
für eine Religion aus diversen Schriften so zusammen gestellt worden, dass sich die Masse der Menschen nach den Intentionen der weltlichen Macht formen lässt.
Was an Weisheit in diesen Schriften steht, wenn man es nicht umformulieren konnte, denn man musst den Menschen auch etwas geben, dass sie ins sich als Wahrheit erkennen, hat man versucht, zu vereiteln auf ein Mindestmaß.
So hat man den Menschen Orientierung gegeben von außen, so aber man hat sie aus ihrer Mitte gerissen, ihr den Zugang zu ihrer urheiligsten inneren Weisheit versperrt.
Aber wie schon gesagt, ich will nicht leugnen, dass eine gewisse Notwendigkeit bestanden hat, die Menschen zu lenken, zu disziplinieren, ihnen Ordnung zu geben und Obhut eine geschlossenem Systems, ähnlich einer Gebärmutter, ABER aus jeder Gebärmutter wächst der Mensch heraus!
Seine Bestimmung ist die Selbstverantwortung und zunächst muss er so frei werden, von Konfessionen, dass er sehend wird, aus sich heraus.
Die Brillanz seine Leuchtens kommt nicht aus der Dukmäusigkeit des naiven, gläubigen Schafes, auch nicht aus dem Egoismus des Löwen, sonder aus der eigenen Weisheit der Erkenntnis, seiner Intelligenz, die die Freiheit seiner Entscheidungen widerspiegelt.
Und es ist doch spannend, dieser Abgleich zwischen dem persönlichen, ganz individuellen Maß, das jeder Mensch in sich erleben kann, und den übergeordneten Maßen, wie sie Heilige Schriften bieten können.
Oh ja, es ist sehr spannend! Als ich das "Bibelstudium" mit den Zeugen Jehovas gemacht habe, fühlte ich mich schon nach kurzer Zeit vom Teufel umworben und dennoch erlebte ich Liebe zu den "Zeugen".
Und ich fand eine Wahrheit, die mich seit dem begleitet.
"Auch durch den Teufel erfährt man Gott und manchmal erst durch ihn"
ABER das Abgleichen der inneren Weisheit mit der Bibel setzt voraus, sie in sich bereist gefunden zu haben, sonst ist es nicht möglich!
Was soll abgeglichen werden, die eigenen Konzepte, wie etwa zu sein hat, nein, das funktioniert so nicht. deshalb sind die wenigsten gefeit und gehen den Religionen auf den Leim. ABER nicht die Menschen sind daran schuld, sie kommen vollkommen gerüstet auf die Welt, sonder die Menschen, die mir dem Virus Teufel infiziert sind, sind schuld, dass aus einem Neugeborenen ein verwirrter wird, der seine Zugang zur inneren Mitte verloren hat.
Dann reicht man ihm die Krücke, denn dann ist er Kranker unter kranken!
Das persönliche nicht zu verleugnen, diese Wahl haben wir nicht, denn bevor es uns bewusst werden kann, ist es durch die Gesellschaft schon verleugnet.Man sollte weder das persönliche verleugnen noch das unpersönliche.
In der Spannung zwischen diesen Polen ist das Leben... und der Weg in die Wahrheit...
Das macht unser Leid aus, dass wir noch in Ansätzen spüren können, dass etwas an der Welt, wie sie die Menschen kreiert haben, etwas nicht stimmen kann und das etwas an uns nicht stimmt, aber es Bedarf schon besondere Erlebnisse, dass wir wieder den Zugang zu unsere Mitte finden. Meist erst durch einen gadenlosen Leidesweg.
Aber da war doch noch die Krücke, also warum soll ich leiden, ich bin doch nicht blöd und was soll ich mit Freiheit und eigenem Willen, das zeigt mir nur einen Verantwortung auf, die ich doch gar nicht haben will! Nö, die Krücke ist mein Heil und mein Frieden, mögen sich doch die anderen, die ungläubigen Dummköpfen Gedanken machen, nö, ICH doch nicht, ich bekomme meinen Lohn im Paradies und hier unter hab ich so meine Ruhe. Die Krücke befreit mich so schön von meiner Verantwortung, ach ist das herrlich!
Es hilft nichts, die Bibel anzubeten als erstarrtes Wort Gottes.
Es hilft auch nichts, sich selbst anzubeten als den einzigen Maßstab.
Nein, aber wie käme auch ein demütiger Mensch darauf, sich selbst anzubeten!?
ABER wer angesichts des Lebens nicht in anbetungswerter Erfurcht verfällt, ist entweder ignorant, blind oder einfältig! Wer es im Angesicht des Lebens nötig hat, sich auf pathologisches Wissen zu verlassen, ist ein Narr.
Das heißt aber nicht, dass man sich nicht auseinandersetzen kann und soll- selbstredend alles muss angeklärt werden, wer sich aber letztlich darauf verlässt und es als seine Krücke gebraucht, beraubt sich der Möglichkeit der eigenen Inspirationen, der eigenen Kommunikation mir der bestimmten Urquelle.
Der Teufel kann nicht völlig verhindert, dass Menschen das wahre in der Bibel finden, das sind aber nur Menschen, die es auch im leben bereits gefunden haben und diese haben die Bibel nicht mehr nötig.
Aber die Narren werden eine Verschwörung vermuten, wenn einer zu ihnen sagt, ihr braucht eure Krücke nicht mehr, ihr seit nun gesund, ihr könnt selbst gehen und sehen, nein sie wollen es nicht, denn sie wollen die Verantwortung nicht. Und so tünpeln sie dahin , aber es ist ihnen in gewisser Weise bewusst, dass sie nicht recht glücklich sind, so weit reicht die Selbstverleugnung nicht und da entsteht Neid auf die freien, die schönen, leuchtenden Menschen, die Gott direkt erfahren.
Und dieser Neid macht sie machthungrig, damit sie dem Glück der Freien ein Ende machen können, sie ertragen es nicht, sich einzugestehen, dass sie ein Leben lang nicht das Wahre gefunden haben, weil sie nicht bereit waren, und sie sehen durchaus ihre eigene Schuld in ihre Feigheit und Faulheit, aber diese Schuld ist sehr schwer zu tragen. Sie ist die Schuld an sich selbst, Schuld, das eigenen Leben selbst verunstaltet zu haben!
Man kann erleben und sich öffnen für die verschiedenen Perspektiven, die sich sowohl in mir selbst als auch in den Heiligen Schriften befinden.
Die musst du erst hinein interpretieren, dieser Umweg ist nicht nötig!
Wenn alle Schriften dasselbe sagen wie auch mein Herz,
wenn alle Schöpfung, jeder Stein, jeder Baum, jedes Lebewesen,
mir von der Liebe singen, die jeden Moment mit Freudenküssen verwandelt,
ist das Königreich der Himmel offen
Wenn dein Herz dir das sagt, wieso brauchst du dann noch die Krücke?