Was ist Wahrheit?

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nur im eigenen Leben und Erleben, indem man selbst in sich das Wort lebendig entdeckt. Kennt und erkennt man es in sich selbst, erkennt man es überall. Und kann dann auch sehen wie weit die Bibel dieses Wort ist.

Wer sich selbst Beweis geworden ist, fragt nicht mehr nach Beweisen. Und wer auch anderen Beweis geworden ist, beweist durch sein Leben und Wirken, dass es keine Einbildung ist.

Hallo maria,
wer die Bibel mit seinem Erleben abgleicht. wird die Wahrheit in ihr finden, aber nur, wenn er die Wahrheit kennt, wenn er sie in sich bereits gefunden hat!
Ich erleben nicht nur hier im Forum, wie viel Interpretationen die Worte Gott, Wahrheit, Bewusstheit, Dualität, Wissen, Weisheit, Intelligenz, Lebensbejahung und Lebensfeindlichkeit, auch Selbst und Ego es gibt und sie nicht eindeutig definiert sind und schon gar nicht wird unter einer Definition das selbe verstanden und das geht auch nicht!

Wahrnehmung ist ein Wiedererkennen, was wir nicht erfahren haben, erkennen wir nicht.
Und ich will hier auch erstmal zugestehen, dass die Bibel AUCH den Zweck erfüllen kann, die Wahrheit, die sich in uns vllt noch verborgen hält, so, durch das Lesen, wieder erweckt werden kann.

Aber ja, in uns ist instinktiv auf einer ganz "primitiven" Ebene, meist aus den Instinkten des Überlebens heraus, angelegt, was dem Leben zu wider steht.
Also, wir erkennen Gefahren, fühlen Angst und Unbehagen auch wenn wir es rational nicht nachvollziehen können.
Das heißt aber nicht, dass uns diese Gespürt für das richtige uns im Alltag zuverlässig über jede Klippe hilft.

Wir sind darauf angewiesen, Intelligenz zu entwickeln!

Besonders um den Mythos von Jesus Christus scheint sich die Wahrheit eingenistet zu haben, aber Jesus ist eben nicht die Bibel.
Seine Botschaft ist eindeutig, er gibt uns die Wahrheit über uns selbst, er stellt sie in den Raum um uns dann zu verlassen. Er überlässt es uns, sie anzunehmen und zu verinnerlichen und danach zu leben.
Sein Auftrag ist daher eindeutig Selbstverantwortung!
Hatte er uns als nur als hörige Schafe haben wollen, wäre er als Hürde am Leben geblieben und würde heute uns noch hüten, aber so ist die Geschichte nicht ausgegangen. Sein Verschwinden auf unabsehbare Zeit ist sehr bewusst geschehen.

Wir haben Rüstzeug erhalten, das nicht besonders kompliziert ist, das jeder verstehen kann, das mit einfacher Sprache vermittelt werden kann!

Die Bibel dagegen scheint mit ein teuflischer Plan zu sein, denn in ihr wird die Wahrheit verschlüsselt, beinah versteckt. Sie trägt eine Aura um sich, die der Wahrheit etwas mystisches verleiht, etwas, das man schwer erkennen kann. Selbst wenn man der Wahrheit begegnet, was eindeutig der Fall ist, so wird man der vielen teils unverständlichen Worte wegen sehr unsicher.

Dem Umstand geschuldet, dass findige Prediger auch durch ihr Charisma in der Lage sind, dem gutmütig, ehrlich gläubigen Menschen ein U für ein I verkaufen zu können, ist die Form der "Verschleierung" der Wahrheit, wie es die Bibel ist, ein sehr gute Gelegenheit, sich zu profilieren und entsprechend zu sanieren.
Und das ist in den Religionen geschehen. Man hat die eindeutige Unergründbarkeit der Wahrheit in der Bibel und die Möglichkeit der Interpretation ihrer Worte beinah nach Belieben genutzt, um die Menschen zu manipulieren.

Für mich ist sie vom Teufel infiziert, der Zugang zur Wahrheit wird auf ein Extremmaß minimiert und dabei wird der Mensch noch von Leben abgelenkt!

Nicht selten nimmt das Studium der Bibel ein ganzes Leben in Anspruch und genau so wenig selten sucht ein Mensch ein leben lang darin die Wahrheit und ernte oft nur Wahn und Dogma!

nur, ausschließlich, würde ich das nicht so sagen.
Doch die Bibel ist eine unschätzbare Hilfe.
Sie gibt einen Maßstab.

Moses zehn Gebote,
das hohe Lied Salomos, wessen Herz offen genug ist, zu erkennen, kann sich der Liebe erinnern und wird vllt sogar weinen,
die Bergpredigt ist die eindeutige Botschaft von Jesus und damit erschöpft sich schon der Sinn der Bibel. (sehe mir bitte meine Intention nach)

Alles andere dient der Verwirrung und die Offenbarung des Johannes ist für mich eindeutig Teufelwerk!

das ist doch nicht schllimm, wenn man Verwirrung findet. So kann man nach und nach dahin gelangen, die Verwirrung in einem selbst zu klären, sich zu lösen von übernommenen und überkommenen Interpretationen und lieber das Wort direkt zum Herzen sprechen lassen.

Es ist nur so, dass die Verwirrung gar nicht nötig ist!
Und eine besondere Gefahr lauert, wenn wir uns dann von fremden Menschen diese unnötige Verwirrung entwirren lassen, denn dann geben wir ihm Macht und verlieren unsere Mündigkeit.

Wieso wird gemahnt " Du sollst dir kein Bildnis (von Gott) machen", aber an anderer Stelle sagt Jesus, dass er und der "Vater" eins sind?
Hier wird eindeutig ein Bildnis aufgezeigt.

So sehe ich, dass der Teufel uns den Zugang zur Wahrheit verwirrt.

Und dass alles ist nicht mal nötig, denn sich ein Bildnis von Gott zu machen, würde nur einem Dummkopf einfallen! Und diese Erkenntnis ist sehr einfach.


weil da eben auch die ganze Verwirrung in uns ist. und wer sagt, welches in uns das verwirrte und welches das göttliche ist?
jeder kann sich selbst Maßstäbe anfertigen. Das ist allerdings nicht sinnvoll, es ist so, als wenn jeder das Meter für sich selber definiert. Für ihn passt es, natürlich, immer. Aber für den Nachbarn schon nicht mehr...

Nein, im Gegenteil, wer den Meter als solches erkannt hat, wird feststellen, das er sich mit dem, der anderen völlig gleicht!

In uns herrscht eigentlich gar keine Verwirrung, wir kommen mit eindeutigen Instinkten zur Welt, die Verwirrung wird erst später gestiftet, eben auch durch eine Bibel.

Aber es ist keine Frage, dass der Mensch Orientierung braucht und dass diese Aufgabe über jahrhunderte von den Religionen mehr schlecht als recht, aber immer hin, gelöst wurde. Und die Bibel hat da ihren Beitrag geleistet, aber eben eher schlecht als recht.
Denn frei denkende progressiv, lebensbejahende Menschen sind aus ihr nicht hervor gegangen. Wenn ein Christ lebensbejahend ist, dann nicht wegen der Bibel sondern trotz der Bibel, weil es in ihm angelegt ist.
Denn neben dem Trost, den sie bei bestimmter Interpretation geben kann, findet man auch Angst vor dem jüngsten Gericht (wieder die Handschrift des Teufels) und diese Angst, gepaart mit einem schlechten Gewissen, sich der Erbsünde schuldig zu fühlen, lässt die Menschen zwar leben, aber nicht richtig glücklich Sein!

Mir begegnet nur immer Siechtum, wenn ich einem den wirklich Bibelgläubigen begegne.
Ich habe immer den Eindruck, obwohl sie zwar von sich behaupten, mit ihrer Bibel glücklich zu sein, dass sie scheinbar vergessen haben, was wirklich Glück bedeutet.

Ja, die Bibel bringt das Kunststück fertig, dass die Menschen an Gott glauben und dieser Glaube ist es, der sie den Alltag bewältigen lässt, aber den Glauben an Gott findet man noch eher im Leben selbst und die Bibel ist nur ein Abbild dessen, es ist eine Krücke.
Ja, es scheint so, dass der Mensch ein Krücke braucht, aber das ist nur der Schein, in Wahrheit behindert diese Krücke die wahre Erkenntnis über sich selbst und über Gott.

Die Bibel ist von einem weltlichen materialistischen Herrscher als Grundlage
für eine Religion aus diversen Schriften so zusammen gestellt worden, dass sich die Masse der Menschen nach den Intentionen der weltlichen Macht formen lässt.

Was an Weisheit in diesen Schriften steht, wenn man es nicht umformulieren konnte, denn man musst den Menschen auch etwas geben, dass sie ins sich als Wahrheit erkennen, hat man versucht, zu vereiteln auf ein Mindestmaß.
So hat man den Menschen Orientierung gegeben von außen, so aber man hat sie aus ihrer Mitte gerissen, ihr den Zugang zu ihrer urheiligsten inneren Weisheit versperrt.

Aber wie schon gesagt, ich will nicht leugnen, dass eine gewisse Notwendigkeit bestanden hat, die Menschen zu lenken, zu disziplinieren, ihnen Ordnung zu geben und Obhut eine geschlossenem Systems, ähnlich einer Gebärmutter, ABER aus jeder Gebärmutter wächst der Mensch heraus!
Seine Bestimmung ist die Selbstverantwortung und zunächst muss er so frei werden, von Konfessionen, dass er sehend wird, aus sich heraus.

Die Brillanz seine Leuchtens kommt nicht aus der Dukmäusigkeit des naiven, gläubigen Schafes, auch nicht aus dem Egoismus des Löwen, sonder aus der eigenen Weisheit der Erkenntnis, seiner Intelligenz, die die Freiheit seiner Entscheidungen widerspiegelt.



Und es ist doch spannend, dieser Abgleich zwischen dem persönlichen, ganz individuellen Maß, das jeder Mensch in sich erleben kann, und den übergeordneten Maßen, wie sie Heilige Schriften bieten können.

Oh ja, es ist sehr spannend! Als ich das "Bibelstudium" mit den Zeugen Jehovas gemacht habe, fühlte ich mich schon nach kurzer Zeit vom Teufel umworben und dennoch erlebte ich Liebe zu den "Zeugen".
Und ich fand eine Wahrheit, die mich seit dem begleitet.

"Auch durch den Teufel erfährt man Gott und manchmal erst durch ihn"

ABER das Abgleichen der inneren Weisheit mit der Bibel setzt voraus, sie in sich bereist gefunden zu haben, sonst ist es nicht möglich!
Was soll abgeglichen werden, die eigenen Konzepte, wie etwa zu sein hat, nein, das funktioniert so nicht. deshalb sind die wenigsten gefeit und gehen den Religionen auf den Leim. ABER nicht die Menschen sind daran schuld, sie kommen vollkommen gerüstet auf die Welt, sonder die Menschen, die mir dem Virus Teufel infiziert sind, sind schuld, dass aus einem Neugeborenen ein verwirrter wird, der seine Zugang zur inneren Mitte verloren hat.
Dann reicht man ihm die Krücke, denn dann ist er Kranker unter kranken!

Man sollte weder das persönliche verleugnen noch das unpersönliche.
In der Spannung zwischen diesen Polen ist das Leben... und der Weg in die Wahrheit...
Das persönliche nicht zu verleugnen, diese Wahl haben wir nicht, denn bevor es uns bewusst werden kann, ist es durch die Gesellschaft schon verleugnet.
Das macht unser Leid aus, dass wir noch in Ansätzen spüren können, dass etwas an der Welt, wie sie die Menschen kreiert haben, etwas nicht stimmen kann und das etwas an uns nicht stimmt, aber es Bedarf schon besondere Erlebnisse, dass wir wieder den Zugang zu unsere Mitte finden. Meist erst durch einen gadenlosen Leidesweg.

Aber da war doch noch die Krücke, also warum soll ich leiden, ich bin doch nicht blöd und was soll ich mit Freiheit und eigenem Willen, das zeigt mir nur einen Verantwortung auf, die ich doch gar nicht haben will! Nö, die Krücke ist mein Heil und mein Frieden, mögen sich doch die anderen, die ungläubigen Dummköpfen Gedanken machen, nö, ICH doch nicht, ich bekomme meinen Lohn im Paradies und hier unter hab ich so meine Ruhe. Die Krücke befreit mich so schön von meiner Verantwortung, ach ist das herrlich!

Es hilft nichts, die Bibel anzubeten als erstarrtes Wort Gottes.
Es hilft auch nichts, sich selbst anzubeten als den einzigen Maßstab.

Nein, aber wie käme auch ein demütiger Mensch darauf, sich selbst anzubeten!?

ABER wer angesichts des Lebens nicht in anbetungswerter Erfurcht verfällt, ist entweder ignorant, blind oder einfältig! Wer es im Angesicht des Lebens nötig hat, sich auf pathologisches Wissen zu verlassen, ist ein Narr.

Das heißt aber nicht, dass man sich nicht auseinandersetzen kann und soll- selbstredend alles muss angeklärt werden, wer sich aber letztlich darauf verlässt und es als seine Krücke gebraucht, beraubt sich der Möglichkeit der eigenen Inspirationen, der eigenen Kommunikation mir der bestimmten Urquelle.

Der Teufel kann nicht völlig verhindert, dass Menschen das wahre in der Bibel finden, das sind aber nur Menschen, die es auch im leben bereits gefunden haben und diese haben die Bibel nicht mehr nötig.

Aber die Narren werden eine Verschwörung vermuten, wenn einer zu ihnen sagt, ihr braucht eure Krücke nicht mehr, ihr seit nun gesund, ihr könnt selbst gehen und sehen, nein sie wollen es nicht, denn sie wollen die Verantwortung nicht. Und so tünpeln sie dahin , aber es ist ihnen in gewisser Weise bewusst, dass sie nicht recht glücklich sind, so weit reicht die Selbstverleugnung nicht und da entsteht Neid auf die freien, die schönen, leuchtenden Menschen, die Gott direkt erfahren.
Und dieser Neid macht sie machthungrig, damit sie dem Glück der Freien ein Ende machen können, sie ertragen es nicht, sich einzugestehen, dass sie ein Leben lang nicht das Wahre gefunden haben, weil sie nicht bereit waren, und sie sehen durchaus ihre eigene Schuld in ihre Feigheit und Faulheit, aber diese Schuld ist sehr schwer zu tragen. Sie ist die Schuld an sich selbst, Schuld, das eigenen Leben selbst verunstaltet zu haben!



Man kann erleben und sich öffnen für die verschiedenen Perspektiven, die sich sowohl in mir selbst als auch in den Heiligen Schriften befinden.


Die musst du erst hinein interpretieren, dieser Umweg ist nicht nötig!


Wenn alle Schriften dasselbe sagen wie auch mein Herz,
wenn alle Schöpfung, jeder Stein, jeder Baum, jedes Lebewesen,
mir von der Liebe singen, die jeden Moment mit Freudenküssen verwandelt,
ist das Königreich der Himmel offen

Wenn dein Herz dir das sagt, wieso brauchst du dann noch die Krücke?
 
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Da spricht Judas, Simons Sohn, der Ischariot, einer seiner Jünger, der ihn danach verriet: Warum hat man dieses Salböl nicht für 300 Denare verkauft und es den Armen gegeben?
Läuft diese Einstellung Dir zuwider? Bist auch du vom Kapitalismus durchsetzt?
Wir haben uns um unsere Schäfchen gekümmert, aber glaub mir, auch ich hab
nicht immer alles verstanden was um uns vor sich ging. Wenn diese Salbung
von so großer Bedeutung war, dann wird der Rabbi schon seine Gründe
gehabt haben es so geschehen zu lassen. Verschwendung aber war
mir immer schon zuwider - vielleicht kannst Du mir aber diesen
Akt der "kostspieligen Salbung" näher erläutern?


Das sagte er aber nicht, weil er sich um die Armen kümmerte, sondern weil er ein Dieb war und den Beutel hatte und trug, was eingelegt wurde.
Was soll man dazu sagen? Es handelt sich dabei schlicht um eine subjektive Meinung, oder glaubst
Du etwa Johannes hatte auch nur den geringsten Schimmer was in mir vorging?
Natürlich trug ich den Beutel ... schliesslich war der Umgang mit Zahlen und Geld kein Novum für mich.
Wäre ja auch idiotisch gewesen einen Fischer zum Finanzverwalter der Gruppe zu machen ...


Du sollst den Gesalbten nicht ausliefern, sondern mutig selbst verkünden und nun selbst bereit sein,
für die Wahrheit zu sterben, anstatt den feigen Freitod zu wählen!
Klar, leichte Rede! Auf dieser Welt war kein Platz mehr für meinereins.
Selbst politisch wurde ich zum Paria. Du beschuldigst mich des Verrates?
Du bezichtigst mich der Feigheit? Du maßt Dir an über mich zu richten?
Ist es das was dich in der Ausübung Deines Glaubens definiert?
Ich starb in Ausübung meiner Bestimmung, für meinen Rabbi,
meine Überzeugung und vor allem für mein Volk ...


... denn das Licht fürchtet er doch???
Der schönste und leuchtendste aller Engel scheut das Licht?
Keine Ahnung was man Dir über den Widersacher erzählt
haben mag, aber mein Meister sprach öfter als nur
einmal von Angesicht zu Angesicht mit ihm.
Mehr kann ich Dir dazu auch nicht sagen!


Der Ischariot, wie er in der Bibel steht, der ist eindeutig schuldig ...
So wie er in der Bibel dargestellt wird, ja.
Nichtsdestotrotz halte man sich als Richter über andere
erstmal Jeremia 10:23 vor Augen!


Die Bibel ist jedenfalls die "Heilige Schrift" die missverständlicher Weise in Verruf geraten ist, denn sie ist eindeutig das Buch "des in sich selbst vollendet+vollendeten Bewusstseins"!
Ich hab nie an der Tora gezweifelt ... Das was Du allerdings das "neue Testament" nennst,
ist voll von Widersprüchen. Es handelt sich schon allein bei den Evangelien
um sehr persönlich gefärbte Schilderungen der Vorgänge.
Was allerdings "Wahrheit" ist, scheinst Du besser beurteilen zu können!?
Da halte ich es mit dem Römer der den Rabbi fragte: Quid est veritas?


Euer, von den individuellen Wahrheiten immer wieder faszinierter, Ischariot
 
Der schönste und leuchtendste aller Engel scheut das Licht?
Keine Ahnung was man Dir über den Widersacher erzählt
haben mag, aber mein Meister sprach öfter als nur
einmal von Angesicht zu Angesicht mit ihm.
Mehr kann ich Dir dazu auch nicht sagen!

Danke vielmals, für diesen Satz, Ischariot.

Ich denke, er beleuchtet vieles. Und die beiden folgenden Sätze auch.

Gruß
Kinny
 
Sag ich ja auch immer.
Aber du willst ja unbedingt verschieden sein.

Und ab welchem Punkt genau beginnt denn dann deine Non-Dualität?

Ich will nicht verschieden sein. Ich nehme, wie hoffentlich jeder andere Mensch auch, differenziert Unterschiede im Empfinden und Wissen zu anderen wahr.

Non-Dualität beginnt nicht irgendwo, die IST immer. Es stellt sich allein die Frage an jeden einzelnen Menschen, nimmt er sie wahr, oder schreibt er nur darüber....

Lieben Gruss
Paulus:)
 
Verschwendung aber war
mir immer schon zuwider - vielleicht kannst Du mir aber diesen
Akt der "kostspieligen Salbung" näher erläutern?
Du hast, biblisch gesehen, unter einem falschen Vorwand gehandelt, nämlich für die Armen sorgsam zu sein, aber ohne es wirklich zu wollen, das hast für dich wohl freiwillig überlesen und solche Handlungsweisen sind kapitalistisch nicht unüblich, immer schön ins eigene Säckel scheffeln!


Für Johannes könnte das nur eine subjektive Wahrnehmung gewesen sein, aber dem Meister, der das sagte, dem blieb nun mal nichts verborgen, alles, was sich wirklich in seinen Mitmenschen abspielte, wusste er!
Klar, leichte Rede! Auf dieser Welt war kein Platz mehr für meinereins. Selbst politisch wurde ich zum Paria. Du beschuldigst mich des Verrates? Du bezichtigst mich der Feigheit? Du maßt Dir an über mich zu richten? Ist es das was dich in der Ausübung Deines Glaubens definiert? Ich starb in Ausübung meiner Bestimmung, für meinen Rabbi, meine Überzeugung und vor allem für mein Volk ...
Du hattest dich durch Selbstmord nur selbst hingerichtet und das hattest du nicht für dein Volk getan, sondern weil du den Meister verraten hattest!

Was maßt du dich eigentlich an, es als dein Volk zu bezeichnen und somit Gott sein Volk streitig machen zu wollen, hört deine Überheblichkeit denn niemals auf?
Der schönste und leuchtendste aller Engel scheut das Licht?Keine Ahnung was man Dir über den Widersacher erzählt haben mag, aber mein Meister sprach öfter als nur einmal von Angesicht zu Angesicht mit ihm. Mehr kann ich Dir dazu auch nicht sagen!
Wenn der leuchtenste Engel fällt, dann verfinstert er sich, wie sich ein sterbender Stern verdunkelt und du bist dem Meister nicht wahrhaftig begegnet, sondern hast dich ihm gegenüber offensichtlich verstellt gezeigt und im tiefsten innern den Verrat geplant, doch da der Meister auch ins Verborgene schaut!
So wie er in der Bibel dargestellt wird, ja. Nichtsdestotrotz halte man sich als Richter über andere erstmal Jeremia 10:23 vor Augen!
Ich richte nicht, ich gehe lieber mit dir ein Kaffee oder Bier trinken, die Bibel zieht dir höchstens den Hosenboden lang, sodass du dich mal auf ihn setzt!
Ich hab nie an der Tora gezweifelt ...
Dann kannst du ja die Wahrheit durch die Tora verdeutlichen, da freue ich mich aber, der Buddhismus ist auch mit im Rennen, jedenfalls ansatzweise, andere wollen die Wahrheit einfach so in sich erkannt haben, ist ja auch schon ne Menge hier geschrieben worden, doch bislang hat mich am einfachsten+eindeutig Jesus Christus überzeugt, und zwar genau so, wie er in der Bibel geschrieben steht, Johannes 14,6: Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!
Das was Du allerdings das "neue Testament" nennst, ist voll von Widersprüchen. Es handelt sich schon allein bei den Evangelien um sehr persönlich gefärbte Schilderungen der Vorgänge.
Das kann nur eine persönlich gefärbte Beurteilung über das "Neue Testament" sein, die Tora ist dir wohl wichtiger, dann mach uns die mal wahrheitsträchtig klar, ich freue mich jedenfalls über jedes wahrheitsträchtige Beispiel!
 
Wie ist denn das mit dem Widersacher? Ein ewiges Tohuwabohu Gottes?
Das "Tohuwabohu" war eigentlich zu jener Zeit, als die Erde in ihren Anfängen lag.
Gern auch übersetzt mit "Irrsal und Wirrsal", "Formlos und Öde" oder schlicht "Wüst und Leer/Wirr".
Zu jener Zeit war ja noch alles eitel Wonne, wenn ich das mal so salopp formulieren darf.
Gäbe es keinen Widersacher, so hätte scih der Garten Eden wohl planmäßig
über die ganze bewohnbare Erde ausgedehnt und wer weiß wohin noch ...
Erst durch das Beschreiten des "Eigenen" Weges, wird dieses Possenspiel erst möglich ...

... oder wie es der Hofmannsthal dem Bettler aus dem "Salzburger große Welttheater" in den Munde legt:
"Es muß für wahr und ganz ein neuer Weltstand
werden, sonst blieb' dies gar ein ärmlich puppig Spiel."


Naja, das mit dem verlorenen Sohn trifft den Nagel irgendwie auf den Kopf.
So kann man es natürlich betrachten. Der Sohn, welcher sich aufmacht,
um seinen eigenen Weg zu finden. Will das Ei klüger sein als das Huhn?
Jeder der die Rolle des Elternteils schonmal gespielt hat, weiß nur zu
gut, daß man den Kindern schon mal auch ihre Erfahrungen machen
lassen sollte. Eingeschritten wird dann, wenn es allzu bunt hergeht.
Bin mir jetzt nicht sicher ob Du das gemeint hast Reinwiel, könnte
ja auch sein daß du auf die prophezeite, endgültige Konsequenz
angespielt hast ...


Euer, seine subjektive Wahrheit nicht als absolut definierender, Ischariot
 
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Du hast, biblisch gesehen, unter einem falschen Vorwand gehandelt, nämlich für die Armen sorgsam zu sein, aber ohne es wirklich zu wollen, das hast für dich wohl freiwillig überlesen und solche Handlungsweisen sind kapitalistisch nicht unüblich, immer schön ins eigene Säckel scheffeln!
Ohne annehmen zu wollen, daß hier der Blinde den Einäugigen zur Rechenschaft zieht,
muß ich feststellen, daß es ein leichtes für alle Welt scheint, dem Bösewicht die
abgrundtief schlechteste Motivation von den Lippen zu lesen.
Hingewiesen sei darauf daß besagtes Evangelium aber nicht
dem Rabbi sondern dem Johannes zugeschrieben wird.
Der Herr sieht in mein Herz und mag richten über mich!
Was befähigt Dich zu Deinem Richteramt?


Du hattest dich durch Selbstmord nur selbst hingerichtet und das hattest du nicht für dein Volk getan, sondern weil du den Meister verraten hattest!
Dein sogenannter "Verrat" fußt rein auf Indizien. Mit der Auslieferung aber hatte
ich die jüdische Gemeinde in arge politische Bedrängnis gebracht.
(Genaugenommen war auch hier die Priesterschaft maßgeblich beteiligt)
Aber als mir die politischen Konsequenzen meines Tuns immer klarer wurden,
war der finale Schritt lediglich eine Frage der Ehre und des Mutes.
Mit dem Rabbi hatte diese Überlegung reichlich wenig zu tun.
Die Prophezeihungen waren erfüllt und ich war das Werkzeug gewesen.

Natürlich war diese Berufung keine um die ich explizit gebeten hatte,
jeden anderen Weg hätte ich vorgezogen, aber wenn du es als Feigheit
erachten möchtest den auferlegten Pfad bis zur Neige zu gehen, dann
soll der Tag niemals kommen, an dem Du geprüft wirst!


Was maßt du dich eigentlich an, es als dein Volk zu bezeichnen und somit Gott sein Volk streitig machen zu wollen, hört deine Überheblichkeit denn niemals auf?
Du bist also ebenfalls jüdischer Abstammung? Nun dann verstehst Du umso besser wovon ich
spreche. Und nicht nur das. Einige von uns zählten zu den Zeloten - allen voran der Dolchmann.
Was aber die Christen sich anmaßen, für sich den Titel "Volk Gottes" zu
beanspruchen grenzt meiner bescheidenen Meinung nach an Blasphemie!


... die Bibel zieht dir höchstens den Hosenboden lang, sodass du dich mal auf ihn setzt!
Mag die Schrift für Dich als letzte Instanz gelten, wie auch immer. Es ist nicht an mir, Wahrheiten zu verkünden.
Für mich aber galt und gilt der Meister unendlich mehr als jedes aufgezeichnete Wort!


Johannes 14,6: Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!
Ein Wort an dem ich auch im finstersten Abgrund niemals zu zweifeln wagte.
Einer jener Worte des Rabbi, die mir die Kraft gaben für meine Aufgabe.


Das kann nur eine persönlich gefärbte Beurteilung über das "Neue Testament" sein, die Tora ist dir wohl wichtiger, dann mach uns die mal wahrheitsträchtig klar, ich freue mich jedenfalls über jedes wahrheitsträchtige Beispiel!
"Ihr Heuchler, warum stellt ihr mir eine Falle?" sprach der Rabbi (Matthäus 22,18).
Er bezog sich bei dem Vorfall auf das mosaische Gesetz, sich kein Abbild zu machen ...
... Der Rabbi kannte die Tora Buchstabengetreu und was für unseren Meister recht war,
das sollte seinen Schäfchen nur billig sein. Das Leben des Rabbi war Ausdruck der Tora,
so als hätte er sie selbst geschrieben. Auch Dir ist diese Buch wohl bekannt, tanker.
Nur nennt die Christenheit heute es einfach das "Alte Testament".
Lebensregel, Richtschnur und Inhalt unseres Seins entsprangen den
Gesetzen, die der Herr der Heerscharen uns gegeben hatte.


Euer, die Thematik als recht anregend erachtender, Ischariot

PS: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich völlig ungeniert ;)
 
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