Was ist Wahrheit?

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Ich warte einfach, bis mir durch "Jesus Christus" der richtige Platz im Himmel zugewiesen wird, Johannes, 14,1 - 4 Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin. Wohin ich aber gehe, wißt ihr, und ihr kennt den Weg.

Solange "Jesus Christus" mir nicht den Platz bei seinem Vater zugewiesen hat, bin ich für hier unten durch "Jesus Christus" goldrichtig gestimmt, dessen bin ich mir absolut sicher, weil er mich ansonsten längst von hier enthoben hätte!

Ich brauche mir weder in dieser Weltzeit, noch darüber hinaus irgendwelche Sorgen zu machen, weil ich mich direkt durch "Jesus Christus" auf ewig geführt+getragen weiß!

Mehr, als euch das absolut Gute direkt vor Augen zu führen und konkret darauf hinzuweisen, kann ich nicht machen, will ich an dieser Stelle auch gar nicht!

Da gibt es ein Bild von Hieronymus Bosch- der war hellsichtig.

Da ist eine Gegend im Jenseits voller Köpfe auf dem Boden, lauter eingemauerte Christen, ein Meer von Köpfen, die warten seit hunderten von Jahren auf die Wiederkunft Christi und checken nicht, um was es geht:

Nämlich die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen und nicht auf einen zu warten, der da kommen möge- denn eventuell kommt er nie...

Also nich wundern dann- denn dir geschehe nach deinem Glauben...
 
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Da gibt es ein Bild von Hieronymus Bosch- der war hellsichtig.

Da ist eine Gegend im Jenseits voller Köpfe auf dem Boden, lauter eingemauerte Christen, ein Meer von Köpfen, die warten seit hunderten von Jahren auf die Wiederkunft Christi und checken nicht, um was es geht:

Nämlich die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen und nicht auf einen zu warten, der da kommen möge- denn eventuell kommt er nie...

Also nich wundern dann- denn dir geschehe nach deinem Glauben...

:thumbup:
tanker, lass das mal auf dich einwirken! Vielleicht ist doch noch nicht Hopfen und Malz verloren!?
 
Da gibt es ein Bild von Hieronymus Bosch- der war hellsichtig.

Da ist eine Gegend im Jenseits voller Köpfe auf dem Boden, lauter eingemauerte Christen, ein Meer von Köpfen, die warten seit hunderten von Jahren auf die Wiederkunft Christi und checken nicht, um was es geht:

Nämlich die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen und nicht auf einen zu warten, der da kommen möge- denn eventuell kommt er nie...

Also nich wundern dann- denn dir geschehe nach deinem Glauben...

Und du glaubst, irgendwann kommt dein Gott auf die Erde, und handelt für dich...

Wenn dir da mal nicht dein Glaube das erfüllte LEBEN verhindert. ER wird nicht kommen, du hast zu tun...., jedes nächste Erlebnis wird dich diesem Wissen näher bringen...

Egal, an welchen Gott/GOTT wird glauben oder wissen, er/sie kann auf Erden nicht selbst handeln. Das kann nur der Mensch...., und so trägt der Mensch die Verantwortung für die Tat....

Lieben Gruss
Paulus:)
 
Was ich von deiner Intelligenz und deiner Ironie halte, kannst du dir ja denken.

Aber für die anderen, denen noch ein Rest von Denkfähigkeit geblieben ist:

Wenn jemand sagt: Töte den Buddha.

Dann geht es dabei nicht darum, sich in Mordphantasien am Morden zu berauschen, sondern es geht darum, ein BILD ich sich abzutöten- nämlich das Bild des Helden im Gegensatz zu dem Bild des Schwächlings, welches die beiden Seiten der Polarität: hoher-niedriger Mensch darstellen.

Solange es für den einzelnen hohe und niedere Menschen in seinem Werteverständnis gibt, kann er nicht zur Wahrheit- der Gleichheit der Menschen gelangen.

Deshalb rät ein Weiser dem Menschen, das Bild von dem erhöhten Buddha in sich abzutöten.

Wir suchen Lichtgestalten, die uns von dem Zauberreich Kunde bringen und uns einen Kompass liefern, damit wir aus den Verirrungen im Labyrinth des Lebens einen Ausweg finden. Der Ausweg soll ein Weg ins Innerste sein, ein Weg zu „Christus in uns“, ein Weg zu Gott, ein Weg zum All-Einen, ein Weg zur Erleuchtung, ein Weg ins Nirvana.

Nicht die Meister, als einzelne Personen, sind das Problem, aber das, was wir aus ihnen machen. Wir sind geradezu süchtig danach, sie in das Reich des Heldenhaften zu entrücken.
Gewiss schüren sie auch selbst manches Mal die eigene Überhöhung. Und doch ist es an uns, die Himmelsstürmer mit dem Erdreich zu verwurzeln.
Weil die Meister uns eine himmlische Botschaft bringen, überhöhen wir sie und halten sie selbst für Götter.
Wir identifizieren sie oft mit dem Inhalt, von dem sie künden, so, als gäbe es keinen Unterschied zwischen dem Verkünder und den himmlischen Wahrheiten selbst.
Dadurch verschwindet das menschliche Antlitz, es verschwinden die menschlichen Fehler, Schwächen und Verirrungen, wodurch das Nichtkönnen als Schatten in den Hades verstoßen wird.
Wer das Persönlich-Menschliche an den Meistern nicht mehr sehen will, der spaltet sie unbewusst in zwei Teile: in einen göttlich-heldenhaften, der alles überstrahlt, und in einen niederen Menschen, der sein Dasein unerlöst in der Unterwelt fristen muss.

Aber Erleuchtung bedeutet gerade, diesen abgespaltenen, niederen Teil des Menschen zu integrieren, so dass aus dem höher-niedriger eins wird- und somit der Mensch zum Mensch wird.

Gleichsam wie aus einer zerbrochenen Nussschale schälen wir aus dem harten, versteinerten Material das weiche, verletzliche Wesen.
Erst zu diesem Kern können wir eine wirkliche Herzensnähe empfinden.
Die bloße Beziehung zum äußeren Idealbild gleicht hingegen mehr einer ehrfürchtig-dogmatischen Bewunderung, oft verbunden mit der uneingestandenen Gier danach, dass einige Häppchen Erleuchtung vom großen Meister auf den kleinen Schüler fallen.

Nur schwer ertragen wir die Ohnmacht der Ungewissheit und suchen im entscheidenden Moment nicht die bergende Zuflucht in uns selbst, sondern im äußeren Wort einer Autorität.
Folgen wir ihr, dann sind wir befreit davon, in jeder Situation immer wieder neu eine eigene Einstellung dem Leben gegenüber für uns selbst zu finden. Wir bilden dann keine wirklich eigene Meinung zu den Dingen und Geschehnissen aus, sondern schließen uns einer fremden Meinung an (und sei es auch das alleredelste Idealbild).

Dadurch sind wir von der Verantwortung befreit, für uns selbst entscheiden zu müssen. Wir glauben uns weniger schuldig zu machen, wenn wir einem Führer folgen.

Und genau dieses Schuldgefühl wird uns nicht mehr loslassen, wenn wir es ernst meinen sollten, bis wir die Wahrheit annehmen- dass wir allein verantwortlich sind für unsere Entscheidungen und dass wir gezwungen sind, sind, sie ohne jede Unterstützung zu fällen und durch unser eigenständiges Reden und Verhalten beweisen.:)

der Text verletzt höchstwahrscheinlich das copyright von Martin Spura, wohl von hier fast unverändert kopiert.
 
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