Wahrnehmung und Stimmigkeit

B
Natürlich bin ich ein Mensch - mit allen menschlichen Schwächen. Ich habe nie behauptet übermenschlich zu sein. Ich habe nie behauptet, vor selektiver Wahrnehmung, Suggestion etc. gefeit zu sein - im Gegenteil betone ich, dass NIEMAND davor gefeit ist (was eben wissenschaftliche Methodik notwendig macht).

Das ist deine Schlussfolgerung. Und ich sage dir, sie ist falsch. Es bedarf an dieser Stelle keiner wissenschaftlichen Methodik, sondern ein bewusstes Hinschauen zu "wozu möchte ich dies, das, jenes?" Mensch geht davon aus, da er das und jenes und welches erlebt hat, rechtfertigt das eine Handlungen. Dem ist aber nicht immer so. Schau, du verwechselst dieses WOZU wirklich, denn hier in diesem Forum KANN es nur ein subjektives Wozu sein, kein wissenschaftliches. Du machst es aber zu einem wissenschaftlichen Anliegen lt. deiner Begründung, der Wissenschaft wäre damit gedient. Der Wissenschaft vllt., ja, aber nicht dem Joey würde ein Beweis etwas bringen. Der Joey hat trotzdem nach wie vor dies, das und jenes erfahren und sucht DARAUF Antworten. Das gibt er aber nicht zu, darüber spricht er so gar nicht gern (über sich selbst), da schaut er nicht wirklich hin, er sieht sich ja nun als Erwachsener als Vertreter der Wissenschaft. Und DAS ist ein Irrglaube, hier in diesem Forum kannst du nur ein Vertreter deiner Selbst sein. Leider willst du das nicht akzeptieren, und das ist das von mir besagte Ungleichgewicht.
Inhaltlich immer noch nicht angekommen?:confused:
 
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(...) Da die Gefahr der Selbsttäuschung den Materialisten zu groß ist, bemühen sie sich erst gar nicht um die Entdeckung von Wahrhaftigkeit und Wahrheit innerer Welten.

Wahre Aussagen (in diesem Kontext) sind dann nur möglich, wenn das Subjekt als Objekt behandelt wird und nur von außen (Äußerlichkeiten) betrachtet wird.

Die Behauptung anhand der Planetenpositionen was weiß ich was ablesen zu können ist nunmal eine äußerliche Behauptung.

Die Behauptung die "alternative heilmethode XYZ" unterstütze den Genesungsprozess, ist eine äußerliche Behauptung.
 
Also, ich habe Löhleins "Handbuch der Astrologie" im Regal zu stehen. Und mein persönlicher Realitätscheck sagt mir, wie erstaunlich hoch seine Trefferquote bei der Charakterisierung der Sternzeichen ausfällt. Da brauche ich keine wissenschaftliche Erhebung.

Woran das liegt, weiß ich auch nicht. Ich halte es auch für eine seltsame Vorstellung, daß Planetenkonstellationen Einfluß auf den Charakter eines Menschen haben sollen. Aber: es funktioniert. :) Also bin ich da ganz pragmatisch und sage: Das ziehe ich in Erwägung. Warum auch nicht? Wenn man die ganze Sache mit Distanz und Leichtfüßigkeit angeht, machts Spaß.

Und darauf kommt es doch letztlich an, oder? :zauberer1
 
@joey
Die Behauptung anhand der Planetenpositionen was weiß ich was ablesen zu können ist nunmal eine äußerliche Behauptung.

Die Behauptung die "alternative heilmethode XYZ" unterstütze den Genesungsprozess, ist eine äußerliche Behauptung.
ja wie ich sagte, du kümmerst dich um äußerliches, die inneren Prozesse sind dir egal.

LGInti
 
(...) Ich schau btw. auch auf das Sternzeichen eines Bewerbers. Und bin mit Kollegen und Kolleginnen umgeben, wo es zueinander gut passt. Aufgrund meiner Erfahrungswerte weiß ich, dass die Wahrscheinlichkeit, mit z.B. einem Wassermann entspannt klarzukommen, geringer ist, als beispielsweise mit einem Krebs oder Widder.

Warum das so ist, weiß ich nicht. Es ist das Ergebnis meiner höchstpersönlichen Statistik. :D

Soso... wieviel Einfluss hast Du denn darauf, welcher Bewerber genommen wird?
 
Das ist deine Schlussfolgerung. Und ich sage dir, sie ist falsch. Es bedarf an dieser Stelle keiner wissenschaftlichen Methodik, sondern ein bewusstes Hinschauen zu "wozu möchte ich dies, das, jenes?" Mensch geht davon aus, da er das und jenes und welches erlebt hat, rechtfertigt das eine Handlungen. Dem ist aber nicht immer so. Schau, du verwechselst dieses WOZU wirklich, denn hier in diesem Forum KANN es nur ein subjektives Wozu sein, kein wissenschaftliches. Du machst es aber zu einem wissenschaftlichen Anliegen lt. deiner Begründung, der Wissenschaft wäre damit gedient. Der Wissenschaft vllt., ja, aber nicht dem Joey würde ein Beweis etwas bringen. Der Joey hat trotzdem nach wie vor dies, das und jenes erfahren und sucht DARAUF Antworten. Das gibt er aber nicht zu, darüber spricht er so gar nicht gern (über sich selbst), da schaut er nicht wirklich hin, er sieht sich ja nun als Erwachsener als Vertreter der Wissenschaft. Und DAS ist ein Irrglaube, hier in diesem Forum kannst du nur ein Vertreter deiner Selbst sein. Leider willst du das nicht akzeptieren, und das ist das von mir besagte Ungleichgewicht.
Inhaltlich immer noch nicht angekommen?:confused:

Es werdemn Behauptungen aufgestellt, und ich zweifel sie öffentlich hier an, bzw. weise drauf hin, dass - wenn sie wahr wären - ein guter beleg kein Problem wäre.
 
Da die Gefahr der Selbsttäuschung den Materialisten zu groß ist, bemühen sie sich erst gar nicht um die Entdeckung von Wahrhaftigkeit und Wahrheit innerer Welten.

Na ja, unser aller Weg geht ja durch die Selbsttäuschung. Von klein an wird unser Bewusstsein ausgerichtet, bis wir dann mehr oder weniger blind durch die Welt tapsen.
Ich weiß noch, dass mir die Welt als Kind insgesamt viel heller erschien, das war meine Wahrnehmung, sie war lichtdurchflutet. So verändert sich die Welt mit meinem inneren Zustand. Zumindest in meiner Wahrnehmung.
 
Also, ich habe Löhleins "Handbuch der Astrologie" im Regal zu stehen. Und mein persönlicher Realitätscheck sagt mir, wie erstaunlich hoch seine Trefferquote bei der Charakterisierung der Sternzeichen ausfällt. Da brauche ich keine wissenschaftliche Erhebung.

Woran das liegt, weiß ich auch nicht. Ich halte es auch für eine seltsame Vorstellung, daß Planetenkonstellationen Einfluß auf den Charakter eines Menschen haben sollen. Aber: es funktioniert. :) Also bin ich da ganz pragmatisch und sage: Das ziehe ich in Erwägung. Warum auch nicht? Wenn man die ganze Sache mit Distanz und Leichtfüßigkeit angeht, machts Spaß.

Und darauf kommt es doch letztlich an, oder? :zauberer1

Ja, auf Spaß kommt es auch an. Bei Spaß gibt es allerdings auch kein richtig und falsch - das ist Geschmackssache.

Dir mag es Spaß machen, mit solchen Dingen leichtfüßig umzugehen.

Mir macht es großen Spaß, da genau hinzuschauen.

Wenn ich z.B. die Erfahrung machen würde, mich in so einem Astrologie-Handbuch gut beschrieben vorzufinden, würde ich neugierig werden und z.B. folgenden Test machen: Ich würde in meinem Freundeskreis jeweis 2 bis 4 der Sternzeichenbeschreibungen geben (wobei ich die Sternzeichenbezeichnungen z.B. durch "Teebeutel" oder so ändern würde). Eine der Deutungen wäre die Beschreibung des wirkliochen Sternzeichens, die anderen jeweils nicht. Dann soll jeder sich raussuchen, welcher Text sie am besten beschreibt. Da würde ich dann die Trefferquote ermitteln. Ein statistisch signifikantes Ergebnis wäre sehr interessant.

Das würde mir dabei Spaß machen, denn ich würde dabei auch meine eigene Wahrnehmung (Oh, der Text über Wassermänner beschreibt mich aber gut) hinterfragen und schauen, ob da mehr hinter steckt.
 
Fragt sich, warum man dran glaubt?

Weil man ein weltbild anerkennt, wo das glaubenskonstrukt platz hat und deshalb wirkung entfaltet.

Und trifft auf Dich auch einiges zu, was man z.B. Wassermännern zusagt? Ist die Stimmigkeit zu Widder am größten?

Die stimmigkeit zum widder ist am grössten. Ich vereinige aber auch elemente in mir, die man vielleicht dem stier oder der waage nachsagen würde.

Wie geht man denn richtig mit z.B. einem Horoskop um?

Keine ahnung, ich habe schon lange keines mehr gelesen. Ein 'man' gibt es auch gar nicht, weil damit individuell umgegangen wird. Du lachst vielleicht darüber, ein anderer wird nervös. Dafür sind viele faktoren verantwortlich: Erziehung, prägung, eigenes selbstbild, beeinflussbarkeit...auch hier wieder: Je gründlicher der innere bereich erforscht wird (esoterik betreiben;)), desto klarer und stabiler ist ein fundament und man wird beim lesen eines horoskopes eben nicht nervös, lacht, bleibt gelassen, ist ev. amüsiert, ohne gleich alles leugnen zu müssen.

...Und auch zu Jenseits-Medien gibt es diverse Versuche in die Richtung: So hat der Zauberkünstler (und Skeptiker) Harry Houdini hat mit seiner Frau einen Code vereinbart, den er nach seinem Tod einem medium übermitteln wollte. Wenn also ein Jenseits-Medium den Code nennt, sollte das ein Beweis sein, dass es ein Jenseits gibt.

Ok.


Schau ich mir nachher an.

Der Glaube an ein Jenseits kann tröstlich sein, und es gibt kaum ein Thema sonst, bei dem ich mir regelrecht wünsche, mich in meiner Überzeugung, dass es das nicht gibt, zu irren.

Das kannst du im grunde ganz locker sehen. Ueberzeugungen sind ja etwas, das man aufgeben kann, ohne dass es so weh tut. Ich glaube nicht an ein jenseits und der gedanke, einzuschlafen und nicht mehr aufzuwachen, bzw. in eine grössere einheit aufzugehen, ist m.e. genauso tröstlich wie ein jenseits.

Dazu fällt mir immer wieder mein erlebnis vor einigen jahren ein: Als ich dem tode ausgesprochen nahe war, zwickte ich mich in der genesungszeit immer wieder vor dem spiegel in den arm, weil ich nicht sicher war, dass ich noch lebte. So vermsichten sich leben und tod miteinander und ich bin seitdem der ansicht, dass jenseits (tod/einheit) und diesseits irgendwie eine untrennbare einheit bilden und die unterscheidung mitunter gar nicht so leicht ist.... Sorry, kann das nicht besser beschreiben.:)
 
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Soso... wieviel Einfluss hast Du denn darauf, welcher Bewerber genommen wird?

Genau denselben Einfluss, den im Bewerbungsgespräch ansonsten das hat, was man gemeinhin mit zwischenmenschlicher Chemie bezeichnet.

Denn dort erlebe und erfahre ich ja, ob das angegebene Geburtszeichen sich in groben Zügen dann sichtbar werdend ausdrückt oder eben auch nicht.

Bisher stimmten diese Eindrücke regelmäßig überein. Das ist jedoch mehr eine Beobachtung des Zusammenpassens von Sonnenzeichen und gezeigter Persönlichkeit, denn ein Überstülpen einer Theorie (Astrologie) auf einen Menschen. Sprich ich gehe nicht hin und sage "Wassermänner sind immer Klugsch..., die nie ein Ende finden, wenn sie auf ihrem Missionierungstrip sind", sondern mache natürlich den Realitätscheck, ob sich eine Person auch tatsächlich so verhält. :D

Es gibt auch sehr sog. erlöste Menschen, also die ihre negativen Seiten laut Horoskop so transformieren konnten, dass sie es als positive Eigenschaften ausleben können. Sprich die Sturheit und das Durchhaltevermögen eines Stieres zeigt sich entsprechend heterogen. Manche laufen blind gegen eine Wand und hauen sich den Schädel blutig, der andere vermag auch größten Widerständen mittels dieser Fähigkeit zu widerstehen, ohne selbst Schaden zu nehmen oder andere aktiv zu schädigen.

Sprich an Äußerem zurück zu rationalisieren ist immer entsprechend schwierig, also von einem individuellen Charakter auf ein Stereotyp erstelltes Horoskop, weil das Geburtshoroskop als Beispiel nicht zeigt, wie ein Mensch sich dann tatsächlich entwickeln wird. Er entwickelt sich, entsprechend sind die Elemente, die untersuchbar sind, sehr unterschiedlich (scheinbar) ausgeprägt.

Aber das ist hier generell das Verständnisproblem, wenn versucht wird, innere Prozesse zu ver-äußerlichen. Das funktioniert so eben nicht.

LG
Any
 
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