Uranus (der Prüfer der Zentrierung der Identität)

Alchemie ist allerdings etwas völlig anderes als Kräuterfrauen -- in der Alchemie ging es um die Gewinnung der Quintessenz, des fünften Elements, um Gold zu erzeugen -- was physikalisch völliger Schwachsinn ist und daher auch nie zu Erfolg führen konnte.
Naja, Alchemie ist ja gewissermaßen ein Vorläufer der heutigen Chemie und Pharmakologie, daher hab ich es mit den Kräuterfrauen in Zusammenhang gebracht..:)

Und die Kräuterweibeln -- so erfolgreich können die nicht gewesen sein, vergleicht man die Lebensumstände des Mittelalters mit dem im alten Rom oder Griechenland oder noch viel älteren Ägypten.
Die Kräuterfrauen haben ihr Wissen ja oft dazu genutzt, um schwarze Magie zu betreiben (natürlich nicht nur); ihnen ging's weniger drum, die Lebensumstände zu verbessern, sondern mehr um persönliche Vorteile...:zauberer1
 
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Hi all

meine Theorie zur Alchemie ist, dass die Alchemisten zu ihrer lausigen Annahme kamen, aus Mist Gold zu machen, weil sie von einem Gespür aussgingen, das sie aus der Kenntnis des Lebens gewannen. Und zwar wie Dinge und Eigenschaften durch besondere Prozesse innerhalb des Lebens immer wieder zu höheren Stufen geführt wurden.
So dachten sie, das müsse auch künstlich bewirkt werden können. Im Grunde haben sie die Chemie und auch die Physik u. andere Wissenschaften, ja die Atombombe, tatsächlich vorweg genommen, indem sie zunächst noch naive Experimente tätigten, aufgebaut auf lineare Schlusssfolgerungen des Verstandes (die Annahme, dass gewisse Bildungen von neuen und höheren Stufen experimentell nachvollzogen werden könnten; die Annahme, dass es einen Weg geben muss, weil ja alles zu neuen und höheren Stufen führt).

Sie waren nur einfache Menschen, die natürlich nicht für das verantwortlich sind, was wir heute haben, denn die Tendenz des Rationalismus bestand schon lange und es war nur folgerichtig.

LG
Stefan
 
Ja, Stefan, einen guten Riecher :weihna1 hatten sie schon, die Alchemisten. Immerhin wird Mist zum Gold der Gegenwart, als Energie-Produzent, noch mehr oder weniger hinter den Kulissen laufend, die Idee stört ja die gegenwärtigen Geschäfte doch sehr. Ähnlich wie Elektroauto-Konzept.
 
:)

Bei der Alchemie ging es u.a. darum, Gold von anderen Substanzen zu trennen, mit Hilfe von Salpeter, wenn ich mich nicht irre. Da es bei diesen chemischen Prozessen zu Reaktionen, wie Verpuffungen kam, wurde das Ganze als „Teufelszeug“ angesehen. Daher landete manch einer, als Hexenmeister, auf dem Scheiterhaufen. Da haben die heutigen „Golderzeuger“ mehr Glück, wenn sie z.B. Gold von Platinen wieder trennen.
Und die Kräuterfrauen waren bis zum Mittelalter sogar sehr geschätzt wegen ihres Wissens. Aber das war der Kirche dann ein Dorn im Auge, aber nur weil es Frauen waren. Heilen sollte den Männern vorbehalten sein. Im Grunde hat die Homöopathie auch ihren Ursprung bei den Kräuterfrauen. Sicher gab es auch einige denen es um persönliche Vorteile ging und die ihr Wissen dann ausnutzen konnten, aber im Großen und Ganzen, denke ich, dass es da schon ums Heilen ging.

L.G. Fiona
 
Hi, Fiona.

Bei der Alchemie ging es u.a... darum, Gold von anderen Substanzen zu trennen...

Keineswegs -- am ehesten bei Scharlatanen, die halt irgendwie zu Gold kommen mussten, um weiterhin finanziell unterstützt zu werden. Aber
lies selbst nach :)

Und das mit den Kräuterweibeln... auch da gibt's einiges nachzulesen.

Bei beiden Seiten sind dann noch weiterführende Links...
 
Hallo :)

@Simi

Wenn du auf meine Texte genauer eingegangen wärst, würdest du meine Interpretationen gar nicht unlogisch finden, weswegen ich mir jede weitere Erklärung erspare. Du machst dir offenbar nicht einmal die Mühe, auf andere einzugehen, sondern ziehst jedem deine Vorstellungen wie eine Nudelwalze über deren Köpfe.

Für Leute, die nicht einmal in der Lage sind, sich auf die Vorstellungen anderer einzulassen, und sich einmal darüber Gedanken zu machen, ob vielleicht nicht doch was dran sein könnte und was hinter diesem Ansatz steckt, da brauche ich nicht mehr lange zu schreiben, dafür ist mir meine Zeit eindeutig zu schade. Ich habe ja nicht einmal den Anspruch auf allgemeingültigkeit gesetzt, so wie du (ihr), sondern einfach eine Andere Sicht der Dinge eingebracht. Was ihr glaubt, geht mich ja sowieso nix an, hat es auch nicht. Ich finde es nur unnötig, sich deswegen gleich wie ein Rudel wilder Wölfe auf mich zu stürzen und jede meiner Aussagen zu falsifizieren.

Wie so jemand wie du, die nicht einmal einen Funken von Einfühlungvermögen in die Vorstellungswelt anderer besitzt, Astrologie betreiben und Leute helfen kann, ist mir schleierhaft.

Schönen Tag noch,

Ouranos
 
Hallo :)


Für Leute, die nicht einmal in der Lage sind, sich auf die Vorstellungen anderer einzulassen, und sich einmal darüber Gedanken zu machen, ob vielleicht nicht doch was dran sein könnte und was hinter diesem Ansatz steckt, da brauche ich nicht mehr lange zu schreiben, dafür ist mir meine Zeit eindeutig zu schade.
Ouranos

Hallo lieber Ouranos,

ich kann deine Entrüstung verstehen.
Du hast deine astrologische Sichtweise erklärt, deren Hintergrund, soviel mir bekannt ist, die TPA und EOA ist, eine Richtung, die mir sehr nahe ist - und du hast es klar und gut nachvollziehbar erklärt.
Leider rennt man bei Simi vor eine Mauer :clown:, sie läßt nicht an ihrem astrolgischen Weltbild rütteln, das Problem ist nur, dass sie andere Sichtweisen als "Unsinn" abqualifiziert. Schade irgendwie - auf diese Weise kann kein Austausch stattfinden.
Ich finde es bereichernd, wenn du hier aus Sicht der TPA schreibst.

lg
Gabi
 
@ Ouranos,

Du bist an Deinem Geburtsdatum gemessen erstaunlich weit. Die meisten hier im Forum hatten im gleichen Alter andere Interessen, nehme ich an. Ich war z.B. naturwissenschaftlich orientiert. Es ist schön spannend zu lesen, wenn Du die Horoskopdeutung, Aspekte, oder spezielle Fragen entwickelst und zu Deinen Ergebnissen kommst. Bin nicht immer einer Meinung mit Dir - wobei eigentlich stimmt der Satz so nicht, meiner Ansicht nach führen viele Wege nach Rom, spreche, zu einer von vielen Einsichten über einen HE. Wir orientieren uns an den Stilmitteln = handwerklichen Gegebenheiten, die uns ansprechen. Und jeder von uns kann recht haben, bzw. es gibt viele Wahrheiten. Ich glaube daran, daß es mit Gewißheit eine einheitliche Astrologielehre gar nicht geben kann, sondern unterschiedliche Stränge, die für unterschiedliche HEs annehmbar sind. Ich hoffe, noch eine lange Zeit Dich lesen zu können. Mit besten Wünschen für Deinen Lebensweg - Paula

P.S. Simi ist mitunter spannend zu lesen, es fällt mir aber auf, daß sie manche Menschen richtig rüpelhaft angeht. Am Beispiel von Lilith frage mich, meint sie es aus ihrer Sicht formbar, herausfordernd therapeutisch (Wassermannsonne betreffend), unter dem Motto, nur durch Schmerzen zur Erkenntnis oder tobt sie sich gelegentlich aus auf ihrem Olymp, der 5.Stufe, der kaum einer von uns angehört?
 
Hi Ouranos,

vor einigen Jahren war ich auch echt frustriert, nur ging bei mir der Weg über die Hemmung, ich traute mich nix zu sagen, deswegen finde ich es gut, wenn du einfach machst, was du für richtig hältst, - ich erkenne in dir die Bereitschaft Wahrheit von Täuschung zu trennen, aber gleichwohl spürst du wie so viele das Bedürfnis auf einem eigenen ganz Weg dain zu kommen, um das zu entscheiden. Und wie jedermann hast du ein Konzept von Grundlagen, Gesichtspunkten.

Hast ja gesehen, wie das so ist , mit den Widerständen, wenn man frei und ungezwungen seine Ansichten formuliert, - hier in diesem Thread, was ich hier geschrieben habe - und plötzlich hatte ich zuviel geschrieben, weil ich keine Linie fand.
Eine Zeit lange habe ich mich gefragt, was eigentlich erwartet wird.
Mir fehlte die Einsicht der anderen, dass diese "Monologe" ja keine Regel bedeuten, dass ich hier ausnahmsweise mal so tat, wie ich tat. Ich hörte stattdessen den Ton heraus, dass es ja zu nichts hinführt, keiner was damit anfangen kann. Was ich aber nicht bezwecken wollte. Insgeheim lauerte ich eben auf Simi und ihre Meinung.

Mittlerweile denke ich, dass es eine gewisse Eigendynamik gibt.

Bei Simi muss man immer wissen, dass sie eine hartnäckige Vertreterin des Zweifelns ist. :) Was die Art angeht, wie eine Kommunikation verläuft, kann ich bei Simi mich nicht mit meinem eigenen Urteil so richtig einlassen, da - wie Paula schon angedeutet hat - , auch ich nicht weiss, welche Hintergründe an tatsächlichen Wirkungen und Fundamente da bestehen, worauf das alles getragen ist.
Ich stehe zu manchen meiner Ansichten, auch wenn Simi da meine Zweifel weckt, aber mich spornt das persönlich an, endlich näher daran zu kommen, was ich hinter den Erscheinungen vermute, - und was nicht so einfach zu begründen zu sein scheint. Dann sucht man und ich weiss immer noch nicht, wass ich mir bei Uranus als Prinzip denken soll- mir schwebt da etwas vor, aber es gärt noch.
Manche Irrtümer, die ich hatte, hat Simi mir ja schon ausgetrieben, andere Dinge erhalten einen neuen Gesichstpunkt. Ich traue nur mir selbst und meinen Überzeugungen, wenn jemand mir da auf die Sprünge hilft, bin ich dankbar, aber es wird dann zu meinem Bestand und meiner eigenen Wahrheit.

Auch durch das, was der gute hi2u schreibt oder auch andere, kann ich noch Impulse wahrnehmen, selbst wenn es manchmal etwas spitz formuliert sein sollte. Ich nehme mittlerweile vieles nicht mehr so ernst und betrachte manche Äußerungen als persönliche meinung, die ich nicht immer "für mich persönlich" nehmen brauche, selbst wenn sie mit mir zu tun haben, dann kann ich durch die gewonnene Distanz viel leichter eine angemessene Antwort finden. Ausserdem kriegt man mit der Zeit auch eine innere Sicherheit, die einem nicht mehr so leicht aus der Ruhe bringt.

Für mich ist ein Forum - egal was für eins - fast schon ein "Schwert-Kampf-Platz", auf dem die Argumente und Formulierungen gewetzt werden und man sich dem steten Widerspruch aussetzt. Es kommt immer wieder jemand, der ein Haar in der vermeintlich gut gewürzten Suppe findet.
Man kann es wohl zeitweise als Spiel betrachten, aber es ist nicht so einfach, wenn man Frustrationen empfindet. ich brauchte echt lange, dahin zu kommen, es zeitweise als lockeres und unverbindliches Unterfangen aufzufassen.

Hey, Glück auf!
Stefan
 
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paula marx schrieb:
Am Beispiel von Lilith frage mich, meint sie es aus ihrer Sicht formbar, herausfordernd therapeutisch (Wassermannsonne betreffend),
Ich muss eines dazu sagen: sie hat mich aus dieser negativen Denkschiene rausgebracht, in die ich ab und zu rutsche; da grübel ich so rum und das zieht mich runter, und jetzt bin ich wieder raus, fühl mich leichter...
 
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