Uranus (der Prüfer der Zentrierung der Identität)

Lass' doch erst mal die globalen Sachen beiseite und schau', ob das mit dem selbsterschaffen bei dir stimmt, bei allen Dingen in deinem persönlichen Leben. Ich wette, da findest du Ausnahmen- da sind immer noch andere schuld. ZB gibt's in deiner Nähe keinen Supermarkt mehr, was dich ärgert, haste schon ein paarmal erzählt. Wo hat der Ärger darüber seinen Ursprung? In der Gesellschaft, für die ein Supermarkt in deiner Gegend nicht genug Gewinn abwirft? Oder in dir?

Hi Simi,

die globalen Sachen beiseite zu lassen, gelingt mir nicht. Dazu interessieren sie mich zu sehr.
Wo der Ärger über den geschlossenen Supermarkt seinen Ursprung hat? In der Tatsache, dass ich die Stadt, in der ich lebe, hasse und ich jede Gelegenheit beim Schopfe packe, um mir alles noch schlechter zu reden, als es eh schon ist.
Ich weiß, dass es hier immer schlimmer wird, weil ich mir einrede, dass es immer schlimmer wird. :clown: Macht ja nix. Ich hab mir jetzt mal flux 'ne passendere Welt gebastelt und werde das Supermarkt-Problem somit umgehen. Das Bild der neuen Welt schaut schon besser aus...doch da ich das Globale nie ausser Acht lasse, hab ich das schon ins Szenario mit eingebaut :clown:

:)
 
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Hallo Ouranos, :)

Das 7.Haus ist alles, was mir begegnet, was von außen auf mich zukommt. Das, was daraus konkret wird, findet sich in Haus 8. Es ist einfach nur folgerichtig gedacht, die fixen Häuser machen alles das substanziell, was in den kardinalen Häusern zugelassen wurde.

ich finde Deinen Ansatz auch sehr gut! Mich würde dabei noch interessieren, welche Relevanz für Dich leere Häuser haben. Wenn z.B. die Begegnungshäuser 7 und 11, wie bei mir, leer und die anderen fixen Häuser 2 und 8 auch noch leer sind. Und wie siehst Du es, dass ja dann alles, was im
11. Haus substanziell gemacht wird, immer aus dem 10. Haus kommt. Bei Haus 7 und Haus 8 macht es für mich Sinn bzw. ich kann es nachvollziehen. Aber was sind das dann für Dich für Themen, die im 10. Haus zugelassen werden, um sich im 11. zu manifestieren?

Danke schon mal. :)
Liebe Grüße
Martina
 
Deshalb sehe ich in deinem Text einen Widerspruch, du kannst nicht einerseits die alleinige Verantwortung für alles tragen und anderseits der Beobachter sein. Der Beobachter trägt keine Verantwortung mehr.

Hi, Simi, :)

nun, solange es einen Beobachter gibt, gibt es auch etwas, was beobachtet wird. Beobachter und Beobachtetes bedingen sich gegenseitig. Und wo nichts (mehr) beobachtet werden kann, kann´s auch keinen Beobachter (mehr) geben. Wenn´s aber noch etwas zu beobachten gibt, wer trägt dann die Verantwortung für das, was beobachtet wird?



Ja schon. Aber! Das gilt für den verwirklichten 7er- und man sollte nicht so tun, als sei man bereits einer, wenn das nicht der Fall ist, das wäre ja ne Selbstverarsche. Um 7er zu werden, muss man urteilen, auch be-urteilen und sogar ver-urteilen- und zwar sich selbst und sein eigenes Verhalten. Dazu gehört auch der Blick nach Aussen, auch was man dort sieht, in der scheinbaren Form eines anderen, muss beurteilt werden. Wie willste denn sonst erkennen, was gut und was schlecht ist für den spirituellen Fortschritt?
:)


Hmmm, die Alternative zum Ur-Teilen könnte darin bestehen, sich selbst und den "anderen" so anzunehmen, so zu akzeptieren, wie er ist. Was bedeutet Liebe anderes, als sich selbst und den "anderen" durch und durch zu verstehen?

:)
 
Schrödingers Katze;1417792 schrieb:
Hi Fynn, da geh ich mit dir leider nicht konform. Nicht ganz (in Ansätzen schon, klar). Solche Gedanken werden schon von Dingen wie Kriegen, Hungersnöten, 11.Septembern etc. ausgeschlossen. Oder will man sich sowas selber erschaffen? Und dann gleich soviele Menschen auf einmal? Wohl kaum! Ansonsten wäre das schon ganz schön kamikaze...Aber möglich ist alles :)

Mein Ex hatte immer einen Standardspruch zu allem, was ausgeschlossen wurde: "Ich hab schon Pferde vor der Apotheke kotzen sehen". Und jedesmal, wenn irgendwer (damit mein ich jetzt nicht dich), einen Absolutheitsanspruch äußert, fällt mir der ein. Und das beruhigt mich sehr. :weihna1

:)


Hallo Kami-Katze, :)

du sagst es: Deine Gedanken an Krieg, Hungersnöte, Terroranschläge etc. sind nichts anderes als Gedanken, die du dir im Hier und Jetzt machst. Sie sind aber nicht deine persönlich erlebte Wirklichkeit im Hier und Jetzt.
Oder fliegen dir persönlich gerade ein paar Bomben und Granatsplitter um die Ohren? Bist du selbst gerade am Verhungern? Oder liegt jetzt auf deiner Wohnzimmercouch jemand, der am Verhungern ist? Beobachtest du jetzt im Augenblick, wie ein Flugzeug in einen Wolkenkratzer stürzt? Ist jetzt der 11. September? Alles nur Gedanken!!! Und du kannst dir um alles Mögliche Gedanken machen. *zwinker*

Aber inwiefern hat dies einen Einfluss auf das Erschaffen deiner persönlich erfahrbaren Realität?

:)
 
Hi Fynn!

Naaaaaaaaaaja, ganz so isses auch nicht. Ich denke, dass der 11. September viele Menschen persönlich sehr bewegt hat. Meine Gedanken dazu lass ich mal lieber stecken. Ich kann sehr pragmatisch sein. UND: ich hab'nen Widdermond und war mal ein leidenschaftlicher Flight-Sim-Fan. Kannst dir vielleicht vorstellen, was da meine ersten Gedanken waren. *schäm*
Doch auch in meinem Er-Leben war dieses Attentat einige Tage ziemlich tonangebend. Insofern eine kollektive Erscheinung, die "medial" zu einem Großspektakel aufgemöbelt wurde.
Oder fliegen dir persönlich gerade ein paar Bomben und Granatsplitter um die Ohren? Bist du selbst gerade am Verhungern? Oder liegt jetzt auf deiner Wohnzimmercouch jemand, der am Verhungern ist? Beobachtest du jetzt im Augenblick, wie ein Flugzeug in einen Wolkenkratzer stürzt? Ist jetzt der 11. September? Alles nur Gedanken!!! Und du kannst dir um alles Mögliche Gedanken machen. *zwinker*
Zu Ost-Zeiten hab ich zumindest davon geträumt, dass jemand 'ne Waffe auf mich richtet. Ist mir auch schon wirklich passiert. Eine? Nee, das waren eine Pistole und vier Gewehre :clown: Da war ich aber zum Glück betrunken genug, dass ich da nur drüber lachen konnte. Das ist kein Scherz, obwohls mir immernoch so vorkommt.
Naja, und das mit dem Flugzeug....das hat sich einfach mal aufgedrängt, als ich über N.Y. geflogen bin - in äscht und mit dem Sim. Hätte nicht gedacht, dass das wirklich Realität wird. Aber da stand ich wohl nicht alleine da. Ich hoffe nicht, dass meine Gedanken (und die Gedanken vieler anderer) das Ereignis haben manifest werden lassen. Auf jeden Fall isses passiert...
Fynn, irgendwie ist alles verkettet miteinander. Deswegen denke ich gerne global. So groß ist die Welt auch nicht.

:) Kami-Miez
 
Hi Simi,

da fühle ich mich auch angesprochen, da ich doch öfter schon mit dem 8. Haus solche Verpflichtung (Verbindlichkeit) in Zusammenhang brachte, auch jenen Umstand, dass man in irgendwelche Abhängigkeiten gerät, was entfernt auch mit der Abhängigkeit von dem EIngebundensein in einer Organisation zu vergleichen sein kann.
Hi Stefan! Na dann schau' ich mal, wie du das ableitest. :)

Iakchus schrieb:
Man ist eingebunden in einen Prozess, aber nicht wie in 6, sondern ausgeliefert (in 8) und kann nicht anders, als sich dem zu fügen, was die Verbindlichkeit von bestehenden Strukturen verlangt (6). Man ist nicht allein (12), sondern integriert , d.h. verwoben in feste Strukturen, die allerdings in ihren einzelnen Abläufen Veränderungen bedeuten können (8). Aufgaben sind zu erledigen, neue Aufgaben können neue Erfahrungen bedeuten, aber man kann nichts eigenes entscheiden und in Szene setzen (10).
*schmunzel* Das ist alles richtig zugeordnet, eine Ziffer habe ich eingefügt- bis auf das 8. Haus. Sich ausgeliefert zu fühlen, ist immer dann der Fall, wenn man Angst hat- Angst vor bestimmten Konsequenzen. Wenn du jetzt mal in dein Horoskop schaust, dann ist alles vertreten: Mars in 10, Saturn in 12 und der Transit-Pluto in 6- natürlich fühlste dich da ausgeliefert, bloss mit dem 8. Haus hat das nix zu tun.

Veränderungen stehen immer an, wo Angst regiert und gerade diese Veränderungen befürchtet man ja- aber du erlebst sie nicht aus dem 8. Haus heraus, das ist nämlich leer. Das Wesentliche am 8. Haus ist nicht die Veränderung als solche, Stefan- wesentlich ist der Zeitlupeneffekt, mit dem man sie erlebt. Und den kennste nicht. Das ist wie bei mir und meinem leeren 4. Haus- natürliche habe ich Eltern, aber ich kenne nicht das Gefühl der Verbundenheit mit der Ahnenreihe. So kennst du natürlich Veränderungen- aber nicht den Zeitlupeneffekt, mit dem jemand sie betrachtet, der Planeten im 8. Haus hat.

Iakchus schrieb:
Die Strukturen, in denen man sich bewegt (Arbeit, Organisation, ja sogar Sekte), geben neue Erfahrungen auf, aber man selbst darf sich nicht verändern, so wie es einem passen würde oder gefällt - das entspricht jener Veränderungsunwilligkeit, die mit dem 8. Haus einher gehen kann. Man ist fest-gefügt.
Hier dasselbe: du sprichst vom 6. Haus- Arbeit und Organisation, sogar Sekten haben eine innere Struktur. Man muss sich überall diesen organisierten Gesellschaften anpassen, man ist fest in sie eingebunden, ob man will oder nicht. Stemmt man sich dagegen, wird man krank, man erkrankt an seiner Anpassungsunwilligkeit. In der Schuldprojektion heisst das dann: die Gesellschaft macht mich krank.

Fest eingebunden in eine Gesellschaftsform- und das im beweglichen 6. Haus. Du siehst: über die Begriffe kardinal, fix und beweglich erschliesst sich einem ein Haus nur schwer. Versuche es lieber über das Zeichen Skorpion. Denke an die Tiefgründigkeit im seelischen Erleben. Setze die gleich mit der Zeitlupe im Betrachten der von Aussen kommenden Entwicklungsimpulse- wer so lange und intensiv auf etwas starrt, der erlebt es auch in dieser Intensitität. Aber eben nur innerlich, seelisch- nicht äusserlich.

Wobei sich das innere Erleben in der Phantasie abspielt, ist ja ein Wasserhaus. Praktisch sieht das so aus: wenn eine Veränderung ansteht, dann wird sie wie in Zeitlupe bis ins kleinste Detail vorab durchlebt- und zwar in allen möglichen Varianten, der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Ich habe Neptun in 8, ich mache dir ein Bespiel: Ich habe einen langen Fussmarsch vor mir, es geht auch noch bergauf. Während ich keuche und schwitze beim Gehen, stelle ich mir vor, wie ich am Ziel bin, auf einem Stuhl sitze und was trinke, das mindert das Erleidenmüssen des Fussmarsches enorm. Die Zeit vergeht schneller beim Gehen, ich bekomme sie gar nicht mit, ich sitze ja in meiner Phantasie bereits auf einem Stuhl, trinke was und erinnere mich zurück an den Fussmarsch.
Jemand mit Mars in 8 geht erst gar nicht los, der sitzt zu Hause auf dem Stuhl und trinkt was, während er sich in seiner Phantasie vorstellt, wie er sich fühlen wird während des Fussmarsches, nämlich elendig. Warum sollte er noch losgehen? Der bleibt da schön sitzen und verrottet- während er gleichzeitig innerlich weiss, dass er losgehen muss. Er muss sich aber erst innerlich darauf vorbereiten, das seelisch durchzustehen, dazu braucht er die Zeit, es vorab schon mal zu durchleben.

Iakchus schrieb:
Daher auch die Bank (8), denn man verwaltet nur, oder speichert (8) bis das Konto aufgelöst wird (8).
Oder das berühmte Geld der anderen, es darf an sich der Betrag nicht verändert werden, eine Schuld existiert und damit Verbindlichkeit, eine Abhängigkeit, hier kann man sich nicht davon machen und den inneren Erfahrungsbestand davon befreien , weil von aussen der Impuls kommen wird, daran erinnert zu werden.
Gut beschrieben- es ist aber eine Beschreibung von 2, nicht von 8. Geld, Bank, Konto, auch ein aufgelöstes Konto, Schulden und Verbindlichkeiten- es geht um's Materielle und die innere Einstellung dazu. Kein Wunder, du hast einen Saturn-Transit in 2. :)

Iakchus schrieb:
Andererseits könnte es auch um einen Austausch von "Substanz" gehen, und den sehe ich eigentlich ahnungsvoll auch im 8. Haus (Austausch von Energien in einer Partnerschaft).
Hmm, Austausch von "Substanz" gibt's in jedem Haus, Stefan- kommt drauf an, was ausgetauscht wird. Ich tausche ja gar nicht, lach, ich gebe oder ich nehme, aber tauschen? hehe
Nimm zB den Informationsaustausch- der gehört ins 3. Haus. Oder den Austausch von Körperflüssigkeiten- der gehört ins 5. Haus- was auch so'ne Mär ist, der Mann gibt, die Frau nimmt auf, aber das ist ein anderes Thema. Tauschen pfff. :clown:

Iakchus schrieb:
Zugegeben, hier beim Geld der anderen und Partnerschaft fällt es mir schon schwerer eine Ableitung zu bilden.
Siehste- dann lass den Scheiss doch. Kommt eh nix Gescheites bei raus. :)

Iakchus schrieb:
Man kann das vielleicht auch noch mit dem 2. Haus versuchen, indem das 8. Haus das Gegenteil bedeutet, und zwar Verlust. Man verliert Substanz, verliert Energie.
Hmm, jain. In 2 steht das materielle Diesseits, in 8 das immaterielle Jenseits. Materieller Verlust ist nicht 8, es ist 2. Wer Angstplaneten in 2 hat, fürchtet sich ständig vor finanziellem Ruin, unabhängig vom tatsächlichen Kontostand. Auch dann, wenn derjenige sehr reich ist, fühlt er sich arm. Umgekehrt fühlt sich jemand mit Venus oder Jupiter in 2 reich, auch wenn er sehr arm ist.

Iakchus schrieb:
Der Austausch ist aus Sicht des Eigenen zunächst nur Verlust. Einseitig ist es nur, aus der eigenen Perspektive. Man würde sich nicht mehr darauf einlassen, wenn der andere nicht auch geben (2) würde.
Typisch Angst in 2- ich gebe nur (Geld u.ä.), wenn sicher ist, dass der andere auch gibt. Gebe ich und der andere aber nicht, verliere ich, ich komme zu kurz.

Iakchus schrieb:
Fixe Idee beruhen auf gefügten, gespeicherten Vorstellungen eines "SO MUSS ES SEIN".
Genau! Ideen sind aber etwas Gestiges, da musste bei Luft gucken und zwar beim fixen Luftzeichen Wassermann- der hat fixe Ideen. Jetzt ham wir dein Horoskop aber bald durch, lach.

Iakchus schrieb:
Wer im 8. Haus merkt, dass neue Erfahrungen innere Bewegung und "Verluste von Gegenwärtigkeit" bringen (=eine alte gegenwart wird durch neue ersetzt) so spiegelt eine fixe Vorstellung eine Gegenhaltung wieder, sich nämlich der Kontinuität der Erfahrung zu widersetzen durch einen fixierten Haltepunkt. Was man in Analogie zum 8. Haus setzen kann.
Nein. Der 8. Haus Typus hängt zwar am status quo fest, aber am seelischen, nicht am geistigen. Er will sich weiterhin so fühlen, wie er sich zZ fühlt, darauf beharrt er- äusserlich. Innerlich aber stellt er sich in seiner Phantasie vor, wie er sich fühlen würde, wenn er es erleben würde- und dieses vorgestellte Gefühl, das erlebt er ja wirklich. Und zwar so intensiv wie kein anderer.

Iakchus schrieb:
Ich finde überhaupt, dass deine Erklärung über das 8. Haus mir (wieder einmal) sehr weiter geholfen haben!, aber nichtdestotrotz, bin ich der Auffassung, dass es viele Bedeutungsspektren der Häuser gibt, die zwar nebensächlicher sind, aber dennoch ableitbar (und nicht abwegig bzw. konstruiert).
Naja, in diesem Fall aber schon. Es gibt natürlich noch mehr zum 8. Haus zu sagen, zB der Weltschmerz, den diese Leute empfinden. Die materielle Welt an sich tut ihnen in der Seele weh, weil die Welt sie immer wieder auffordert, sich zu entwickeln. Am liebsten wären sie nicht, sie wären lieber tot- vor allem, wenn es sich um Angstplaneten handelt. Wie ist es, tot zu sein?- solche Fragen sind in 8 von grosser Bedeutung, ebenso Grenzen und ihre Überschreitung. Die letzte, ultimative Grenze ist der Tod- wie nah kann man ihr kommen, ohne sie zu überschreiten?

:)
 
Jetzt hab ich mir grad wieder selber widersprochen, gell :clown:
Ich will sowas nicht wirklich wahrhaben. Ich denke es und dann wird es Realität....nee, muss nicht sein. Sind ja nicht nur schöne Gedanken, die ich denke.
Aber inwiefern hat dies einen Einfluss auf das Erschaffen deiner persönlich erfahrbaren Realität?
Schon recht viel. Hmmm? :confused: Ich habs gedacht, als ich über N.Y. flog und zwei Jahre später kam das Bild dazu. Aber es war nicht meine erfahrene Realität - bis auf die Emotionen dabei und die Tatsache, dass ich eine Website betreut habe, deren Betreiber mit den New Yorker Feuerwehrleuten eine große Benefitveranstaltung organisiert hat. Insofern schloss sich da auch wieder ein Kreis.
 
Hallo Simi :)

manchmal gerät offensichtlich einiges durcheinander mit den Häusern , das 2. Haus versteh ich schon mal besser jetzt.

Ich habe die meisten Schwierigkeiten mit dem 8. Haus und danach ein bisschen noch mit dem 12. Haus, wenn ich letzteres mal nicht in Begriffen der "Abgeschiedenheit " deute (denn es hat ja auch eine psychische Funktion, so wie im 8. die seelische Erfahrung, die Beeindruckbarkeit und der daraus resultierende Instinkt die Veränderung innerhalb eines Prozesses zu führen, wo man glaubt noch die Kontrolle zu haben - aber vermutlich nur eine Art "Sicherung" bedeutet wie bei einem Stromkasten, es pasiert in der Regel sowieso der Fluss der Veränderung aber man schaltet etwas dazwischen ).

Nun, vielleicht ist es aber dennoch so, dass die archetypischenm Sextil und Trigonverhältnisse zwischen den Häusern, zB 6 und 8 eine gewisse Verbindung anzeigen... so dass das , was das eine Haus angeht, auch mit dem ein Stück entsprochen wird, was ein anderes Haus angeht.

In meiner Phantasie male ich mir manchmal so einen Science-Fiction Apparat aus, mit dem man virtuell verschiedene Radixpositionen erleben kann. :)

LG
Stefan
 
In meiner Phantasie male ich mir manchmal so einen Science-Fiction Apparat aus, mit dem man virtuell verschiedene Radixpositionen erleben kann

*hihi* Das find ich lustig. Bei mir ist das weniger Science-Fiction, sondern eher richtig urig. So'ne Art Zahnrad. Oder ganz viele, die ineinander greifen. Und je nach Aspekten rastet was ein. Das funzt gut. :clown:
 
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Hallo :)

@Simi

Da bin ich mir einig. Finde ich komisch, warum dauernd vom Thema abgelenkt wird, indem man mir dauernd irgendwelche Sachen unterstellt.
Ich lenke nicht vom Thema ab, im Gegenteil, ich bin mittendrin. Hier im thread hast du das 8. Haus mit dem Wort "Verbindlichkeit" beschrieben, im anderen thread hast du es mit den Worten "die Vorstellung, die Idee" beschrieben. Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Das ist doch keine einheitliche Beschreibung, darum habe ich gesagt, werde erst mal mit dir selbst einig, was das 8. Haus ist.

Quranos schrieb:
Das 7.Haus ist alles, was mir begegnet, was von außen auf mich zukommt.
Nein, das ist schlichtweg falsch. Schon das Wort Begegnung ist irreführend.

Quranos schrieb:
Das, was daraus konkret wird, findet sich in Haus 8. Es ist einfach nur folgerichtig gedacht, die fixen Häuser machen alles das substanziell, was in den kardinalen Häusern zugelassen wurde.
Du gehst der Reihe nach durch die Häuser, das kann man machen- wenn man sie denn verstanden hat. In 7 geht man Partnerschaften ein, die durch das mündliche oder schriftliche Ja eines Vertrages besiegelt werden, durch den Reibungskampf mit eben diesem Partner sterben in 8 Teile des Ich's ab, was einem in 9 den rechten Weg weisst zu sprituellem Wachstum.

Quranos schrieb:
Beispiel:

Wenn ich ein Buch lese, dann begegnet mir etwas im geistigen Sinne, das wäre Haus 7. Das, was konkret daraus im Gedächtnis bleibt, das wäre das 8.Haus.
Nein- beides, das Lesen des Buchs und das, was im Gedächtnis verbleibt, entspricht dem 3. Haus- der Vorgang nennt sich Lernen. War es bloss ein Roman, da gibt es nix zu lernen, wohl aber zu Erinnern- wenn es denn gut erzählt war. Fällt trotzdem in 3- Sprache an sich. Es gibt noch andere Möglichkeiten, je nach Buch, das führt hier aber zu weit. Aber weder mit dem 7., noch mit dem 8. Haus hat der Vorgang was zu tun.

Quranos schrieb:
Wenn ich sage, das 8.Haus ist das Haus der Bindung, dann ist es auch das Haus der Vorstellungen, denn ich kann mich nur an etwas binden, wenn ich auch eine Vorstellung davon habe, und eine Vorstellung wiederum ist auch nur das, was ich aus dem gefiltert habe, was mir in Haus 7 begegnet ist.
Es ist richtig, Vorstellungen binden, aber die Herleitung greift nicht, Quranos- vorstellen kann man sich in jedem Lebensbereich etwas.

Quranos schrieb:
Oder das 4.Haus. Im 4.Haus kann ich Empfindungen zulassen, kann etwas aufnehmen. Wenn ich im 4.Haus bin, dann hege ich vielleicht für jemanden bestimmte Gefühle. Im 5.Haus wird das dann konkret, entweder im Sinne von Sexualität, oder ich schreibe einen Liebesbrief usw.
Ja sicher hegst du im 4. Haus Gefühle- für deine Eltern. Was haben denn bitteschön die Gefühle zu deinen Eltern damit zu tun, ob du Sex hast oder Liebesbriefe schreibst? Das ist doch völlig unlogisch.

Quranos schrieb:
Das 6.Haus wäre wiederum ein veränderliches Haus, in veränderlichen Häusern wird immer dargestellt, wird ein Bezug zur Umwelt hergestellt.
In jedem Haus gibt es einen Bezug zur Umwelt, ich bitte dich. Wenn du in 5 Sex hast, hast du dann keinen Bezug zur Umwelt? Wenn du in 10 deinem Ruf gerecht wirst, durch das, was du arbeitest- ist da kein Bezug zur Umwelt? Was hat denn das mit veränderlichen Häusern zu tun? Nix- die Herleitung taugt nicht.

Quranos schrieb:
In Haus 6, das wäre dann, wenn ich dem anderen dann tatsächlich sage, was ich für ihm empfinde, wenn ich mit ihm über meine Empfindungen rede. Ist das 6.Haus gestört, also kann ich keine Empfindungen äußern und mich in die Umwelt aussteuern, werde ich krank.
Ich arbeite im 6. Haus mit anderen zusammen, du kannst da gerne dem anderen tatsächlich sagen, was du empfindest- in Wirklichkeit ist das Reden an sich das 3., die Offenbarung der Verliebtheitsgefühle das 5. Haus.

:)
 
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