Ich bin sowohl Schöpfer meiner Welt als auch Beobachter all dessen, was ich in meinem Bewußtsein wahrnehme.
Daher trage ich die alleinige Verantwortung für alles, was ist.
Was können die anderen dafür, dass ich so erschaffe, wie ich sie erschaffe?
*schmunzel*
Ich weiss schon, was du sagen willst, Fynn- aber die Frage nach der "alleinigen Verantwortung" stellt sich nicht mehr, wenn man wirklich All-Ein ist. Dennoch ist wahr, was du sagst, es gibt eine bestimmte Reihenfolge im Ablauf:
- zuerst kommt die Schuldprojektion- der andere ist schuld
- dann sagt man: ich bin selbst schuld- bis auf die Ausnahmen *zwinker
- dann übernimmt man die alleinige Verantwortung für alles, auch für den Mist, den scheinbar andere verbocken
- schliesslich wird man zum Beobachter seiner selbst und allen Geschehens, man sieht sich selbst als Ursprung
Deshalb sehe ich in deinem Text einen Widerspruch, du kannst nicht einerseits die alleinige Verantwortung für alles tragen und anderseits der Beobachter sein. Der Beobachter trägt keine Verantwortung mehr.
Fynn schrieb:
Alles, was ich wahrnehme, ist eine IN-FORMation meiner selbst.
Der ist gut-
IN-FORMation.
Fynn schrieb:
Die Be-Urteilung eines "anderen" bedeutet immer eine Selbst-Ver-Urteilung, da es keine Trennung zwischen meinem "Geist" und dem "Geist" des "anderen" gibt.
Ja schon. Aber! Das gilt für den verwirklichten 7er- und man sollte nicht so tun, als sei man bereits einer, wenn das nicht der Fall ist, das wäre ja ne Selbstverarsche. Um 7er zu werden, muss man urteilen, auch be-urteilen und sogar ver-urteilen- und zwar sich selbst und sein eigenes Verhalten. Dazu gehört auch der Blick nach Aussen, auch was man dort sieht, in der scheinbaren Form eines anderen, muss beurteilt werden. Wie willste denn sonst erkennen, was gut und was schlecht ist für den spirituellen Fortschritt?
