Uranus (der Prüfer der Zentrierung der Identität)

Lieber Stefan, :)

Und finde auch , dass jeder seinen eigenen Zugang hat, und sogar haben muss, - man kann sich selbst entscheiden, was man von anderen nimmt, oder als wert erachtet reflektiert zu werden, und was nicht.

genau - und damit wären wir bei "der Zentrierung der (eigenen) Identität" - wie im Threadtitel genannt. :)

Komme später nochmals - jetzt ist Raubtierfütterung. :clown:

Liebe Grüße
Martina
 
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Hallo Martina :),

willkommen im Minenfeld :D

Ja, danke.
Ob es wichtig ist? Hm. Ich finde es astrologisch höchst interessant, weil ja jeder auf seine Weise auf bestimmte Menschen reagiert. Für mich sind hier bestimmte Menschen mit dem was sie schreiben eine große Inspiration, andere finde ich sehr interessant, wieder anderen nicke ich wortlos zu, weil das was sie sagen genau dem entspricht, was ich auch denke etc.. und das wechselt ja auch mal, je nach Sichtweise, Thema und Tageslaune.

Nun, genauso geht es mir auch, auch mit Deinen Beiträgen

Aus Sicht des Jobs eines Astrologen finde ich es schon wichtig, die eigene Sicht zu schulen. Zu erkennen, warum mich jemand anzieht, warum mich jemand nicht erreicht oder warum ich jemanden erreichen möchte und das dann in die astrologischen Erkenntnisse als Bereicherung zu integrieren und damit auch andere besser zu verstehen.

Ja, soweit kann ich Dir gut folgen.

Deine Frage scheint sich aber, wenn ich das richtig verstehe, eher dahin zu orientieren, dass Du meinst, ich persönlich halte es für mich für wichtig zu wissen wann was wie bei jemandem ankommt? Verstehe ich dich richtig -

Meine Frage bezieht sich auf das, was Du geschrieben hast und da hast Du genau das geschrieben, was Du hier noch mal wiederholt hast.

oder wie darf ich den :clown: interpretieren?

Ich habe, muss ich ehrlich sein, daraus geschlussfolgert, dass Du Dir dann ein Urteil darüber erlaubst, wie bei anderen das ankommt, was Du durch Deine eigene Brille von einem anderen liest.

Der Clown sollte das ganze ein bisschen abmildern, da ich ja nicht weiß, ob meine Schlussfolgerung richtig ist.


Liebe Grüße
Fiona
 
Hallo

@Paula Marx

Bin nicht immer einer Meinung mit Dir - wobei eigentlich stimmt der Satz so nicht, meiner Ansicht nach führen viele Wege nach Rom, spreche, zu einer von vielen Einsichten über einen HE. Wir orientieren uns an den Stilmitteln = handwerklichen Gegebenheiten, die uns ansprechen. Und jeder von uns kann recht haben, bzw. es gibt viele Wahrheiten. Ich glaube daran, daß es mit Gewißheit eine einheitliche Astrologielehre gar nicht geben kann, sondern unterschiedliche Stränge, die für unterschiedliche HEs annehmbar sind. Ich hoffe, noch eine lange Zeit Dich lesen zu können. Mit besten Wünschen für Deinen Lebensweg - Paula

Ich bin ja auch der Ansicht, dass verschiedene astrologische Systeme funktionieren, solange man im System drinnen bleibt und die unterschiedlichen Techniken nicht mischt, denn dann kommt ein Salat heraus :escape:

@Kayamea

also ich hatte ja geschrieben, dass ich Deine Sicht gut finde. Ich würde mich freuen, wenn Du noch Zeit und Lust findest, auf meine Fragen einzugehen.

Das war die Verbindung von Haus 10 zu Haus 11, oder?

Also im 10.Haus bin ich z.B. in der Gesellschaft bedeutsam. Das wäre z.B. der Erfinder der Waschmaschiene, der ist gesellscahftliche sehr bedeutsam, da er für viele das Waschen erleichtert. Aber kennen tut ihn niemand.

Beim 11.Haus geht es um die Individualität, die man daraus entwickelt. Also z.B. ist Madonna in ihrem Stil als "Domina" bekannt (Venus in Haus 11), doch bedeutsam ist sie nicht wirklich, es kennt sie nur jeder.

Oder ein anderes Beispiel: Die Funktion des Lehrers ist zu unterrichten, wissen zu vermitteln. Das wäre das 10.Haus. Wenn ich nun sage, die Pimpelhuber ist eine böse Lehrerin, dann wäre das ihr 11.Haus.

LG Ouranos
 
Hallo Gabi :),

Paula hat in diesem Zusammenhang etwas kluges geschrieben, dass eben jeder einen anderen Zugang zur Astrologie hat und das alle mehr oder weniger mit ihrem Zugang zum Ziel kommen und das natürlich auch für richtig halten und verteidigen.
Insofern sehe ich das Forum als Bereicherung an, weil es um AUSTAUSCH geht und Austauch setzt Akzeptanz und Toleranz voraus. Das heißt nicht, dass nur butterweich diskutiert werden darf aber ich möchte z.b. keine andere astrologische Sichtweise aufgedrückt bekommen, die möchte ich mir schon selber erarbeiten.
Mit Simi hab ich deshalb Probleme, weil sie lehrt und nicht an Austausch interessiert ist.

Ich fand den Beitrag von Paula auch sehr gut. Ich denke auch, dass es verschiedene "Richtigkeiten" gibt.

Ich weiß aber noch nicht so viel von Astrologie und daher interessiert mich jede Sichtweise, weil ich eben noch etwas lernen möchte. Wenn jetzt jemand nur lehrt und nicht an Austausch interessiert ist, dann ist das doch seine Sache. Es heißt aber nicht, dass dann alles falsch ist, was der jenige sagt. Auch die Art und Weise wie jemand etwas sagt, hat doch nichts mit dem Inhalt zu tun. Ich denke, niemand kann sich etwas aufdrücken lassen, wenn er nicht will.

Lieben Gruß Fiona
 
Liebe Fiona und alle, :)

Ich habe, muss ich ehrlich sein, daraus geschlussfolgert, dass Du Dir dann ein Urteil darüber erlaubst, wie bei anderen das ankommt, was Du durch Deine eigene Brille von einem anderen liest.

Der Clown sollte das ganze ein bisschen abmildern, da ich ja nicht weiß, ob meine Schlussfolgerung richtig ist.

ich verstehe nicht wirklich, was Du meinst, versuche aber mal, es zu erfassen:

a.) ich sehe durch meine Brille, wie jemand auf mich wirkt.
b.) ich sehe durch meine Brille, wie jemand auf jemand anderen wirkt.
c.) beides ist subjektiv
d.) ich kann also nicht davon ausgehen, dass jemand genauso empfindet, wie ich durch meine Brille meine, dass er empfindet. Weder auf mich bezogen, noch auf einen anderen bezogen.

Beispiel Simi/Lilith:
einige meinten, wie Simi mit Lilith umgeht, das sei nicht in Ordnung. Das ist die Brille der "Zuschauer". Lilith bekräftigt aber schon seid Langem, dass sie vom Austausch mit Simi profitiert, es sogar dazu beigetragen hat, dass sie die negativen Gedanken los wurde. Also ist die Brille derer, die Simis Art mit Lilith umzugehen nicht gut heißen, beschlagen, weil sie nicht beachten, dass Lilith das gar nicht als schlimm betrachtet. Heißt aber noch lange nicht, dass es tatsächlich gut ist, aber auch nicht, dass es schlecht ist. Heißt einfach, dass es verschiedenen Sichtweisen gibt, wobei sich aber eine Mehrheit ein und der selben Sicht herauskristallisiert hat. Wobei Mehrheit wiederum nicht automatisch richtig heißt. Letztenendes ist es immer Sache der Beteiligten selbst. Zudem kann man z.B. auch noch in die Synastrien gucken und darin evtl. finden, warum die Zuschauer die Dinge anders wahrnehmen, als die Beteiligten. Das Band, von dem Paula sprach.

Lieben Gruss
Martina
 
Hallo Ouranos, :)

Hoffentlich lege ich jetzt keine Mine, aber ich komm' damit nicht klar.

Das war die Verbindung von Haus 10 zu Haus 11, oder?

u.a. ja.

Also im 10.Haus bin ich z.B. in der Gesellschaft bedeutsam. Das wäre z.B. der Erfinder der Waschmaschiene, der ist gesellscahftliche sehr bedeutsam, da er für viele das Waschen erleichtert. Aber kennen tut ihn niemand.

Erfindungen würde ich schon mal direkt ins 11. Haus stecken. Und wie kann jemand bedeutsam sein, den niemand kennt. Die Waschmaschine ist bedeutsam und zweifelsohne eine geniale Erfindung. :confused:

Beim 11.Haus geht es um die Individualität, die man daraus entwickelt. Also z.B. ist Madonna in ihrem Stil als "Domina" bekannt (Venus in Haus 11), doch bedeutsam ist sie nicht wirklich, es kennt sie nur jeder.

Welche Individualität würde dann der Waschmaschinenerfinder im 11. Haus entwickeln? Die, dass er berühmt ist ohne dass ihn jemand kennt?

Puh, wer sagt, dass Madonna nicht bedeutsam ist? Da kann ich nicht folgen, sorry.

Oder ein anderes Beispiel: Die Funktion des Lehrers ist zu unterrichten, wissen zu vermitteln. Das wäre das 10.Haus. Wenn ich nun sage, die Pimpelhuber ist eine böse Lehrerin, dann wäre das ihr 11.Haus.

Und das verstehe ich nun gar nicht. Zum einen sehe ich die Funktion eines Lehrers schon mal anders und wieso soll eine "böse" Lehrerin ins 11. Haus und warum in "ihr" 11. Haus?

Lieben Gruss
Martina
 
Hallo Kayamea :)

Puh, wer sagt, dass Madonna nicht bedeutsam ist? Da kann ich nicht folgen, sorry.

Sie ist bedeutsam, aber nicht in dem Sinne, dass man sagen könnte, sie hat der Menschheit etwas hinterlassen. Ist vielelicht ein schlechtes Beispiel, sie hat den Herrscher von 10 in 1, da ist man einfach so bedeutsam, doch sie hat gleichzeitig ihre Sonne in 12 aus 12, sie ist eine Zeitgeistsurferin. Sie sagt ja selbst, dass sie in ihrem neuen Album "Hard Candy", welches am Freitag herausgekommen ist, mit Justin Timberlake zusammengearbeitet hat, um den Anschluss nicht zu verlieren.

Ich weiß gerade nicht, wie ich das Formulieren soll :confused: Hmm...

Das 11.Haus sagt, in welcher Form ich konkret Bedeutsam werde, wie sich das äußert. Also Madonna hat den Herrscher von 10 in 1, da ist sie vom Potential her allein wegen ihrer Instinktiven Eigenart bedeutsam. Es könnte sich aber konkret auch so äußern, dass sie beim "Penny - Markt" eine wichtige Funktion hat, obwohl die meisten sie nicht einma beim Namen kennen.
Madonna hat jedoch die Venus in 11, konrkret Bedeutsam wird sie als ihre Rolle der Frau, der Domina (Venus).

Der Erfinder der Waschmaschiene ist sehr bedeutsam, im Sinne des 10.Hauses. Wäre es das 11.Haus, wüsste vielleicht jeder seinen Namen oder so in der Richtung, "Achja, das ist doch der Typ mit dem charmanten Lächeln" usw. So schaut das ca. aus. Ist aber schwer zu fomulieren.

LG Ouranos
 
Hallo Ouranos, :)

Ich weiß gerade nicht, wie ich das Formulieren soll :confused: Hmm...

nicht schlimm! Zeitgeistsurferin ist gut! Der Jungfrau-AC der ermöglicht ihr zu dem von Dir Genannten noch die jeweils angemessene Anpassung an die Zeitströmung, um sich immer wieder zum rechten Zeitpunkt ins rechte Licht zu setzen.....

Es könnte sich aber konkret auch so äußern, dass sie beim "Penny - Markt" eine wichtige Funktion hat, obwohl die meisten sie nicht einma beim Namen kennen.

:lachen: Marilyn Monroe hieß doch Norma und hat es auch zum Supermarkt gebracht, wieso sollte es dann nicht irgendwann eine Ladenkette namens "Madonna" geben? - ich geh mal eben bei Madonna ne Dose Champignons holen. *gg* :clown:

Der Erfinder der Waschmaschiene ist sehr bedeutsam, im Sinne des 10.Hauses. Wäre es das 11.Haus, wüsste vielleicht jeder seinen Namen oder so in der Richtung, "Achja, das ist doch der Typ mit dem charmanten Lächeln" usw. So schaut das ca. aus. Ist aber schwer zu fomulieren.

Ach so meinst Du das. Hm ich kann mich nicht so recht mit der Anonymität im 10. Haus abfinden. Aber ich denk mal noch drüber nach.

Danke jedenfalls. :)

Liebe Grüße
Martina
 
Hi, Fiona.

Was steht da anderes als wie ich geschrieben habe?
Es ging mir um Ungenauigkeiten, und da die eh so einfach auszumerzen sind, habe ich halt schnell zwei Links gepostet. Vielleicht hilft es ja allen Lesern, die besprochene Zeit besser zu verstehen...

Der Alchemist strebte nach der Veredelung von Stoffen, und wenn er Gold aus Golderz durch Auswaschung oder was auch immer betrieb, dann nur, um seine (scheinbaren) Kenntnisse zu demonstrieren. Deswegen -> Scharlatan. Da wäre noch dein chemisches Wissen gefragt -- Salpeter ist nicht gleich Salpetersäure. Salpeter braucht man zur Erzeugung von Schießpulver (dessen Erfindung übrigens zusammen mit der Entdeckung Amerikas das "offizielle" Ende des Mittelalters, um 1500, markiert. Mit Descartes war das Mittelalter auch in der Wissenschaft um 1570 beendet), Salpetersäure zur Trennung von Gold und Platin von weniger edlen Metallen (z.B. ähnlich aussehende Legierungen, wie Messing, reagieren mit Salpetersäure).

Trick: ein Goldklumpen kann in z.B. einen Kupferklumpen eingegossen werden. Vor den Augen des erstaunten Publikums Salpetersäure drüber, magisch murmeln und schwenken, und voilá, nach einer gewissen Zeit ist die "Umwandlung" vollzogen, der Meister dankt für die Aufmerksamkeit. Deswegen: Scharlatan...

Und die Kräuterweiblein habe ich drangehängt, weil du dieses pauschale "die Kirche wollte nur Männer als Heiler" drangehängt hattest -- tatsächlich war die Klostermedizin auch Sache von Nonnen (das sind Frauen :)) und z.B. Hildegard von Bingen ist da heute noch ein (nachhaltiger, um dieses Buzzword zu strapazieren) Exponent mittelalterlicher Heilkunst.
Außerdem verstanden sich beide Links als Ergänzung, auch für (oder gegen) die andere Behauptung, die Kräutermädels wären vor allem als Schwarzmagierinnen unterwegs gewesen...

Wo du die Homöopathie im Mittelalter herzauberst, geht aus keinem der Artikel hervor und -- obwohl ich mich nicht sehr mit diesen Themen beschäftige -- ich meine, dass das doch sehr grobstoffliche Mittelalter mit einer Dosierung D30 Verständnisprobleme gehabt haben dürfte...
 
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