Uranus (der Prüfer der Zentrierung der Identität)

Hi Fynn :)

Hi, Simi, :)

nun, solange es einen Beobachter gibt, gibt es auch etwas, was beobachtet wird. Beobachter und Beobachtetes bedingen sich gegenseitig.
Du gehst dabei von Trennung aus: hier der Beobachter, dort das Beobachtete. Der Beobachter ist aber nicht mehr getrennt, er schaut einheitlich- das ist es ja, was ihn zum Beobachter macht. Was beobachtet er? Sich selbst, er sieht keine Trennung mehr, darum gibt es für ihn nichts mehr zu verantworten- er ist der Ursprung all dessen, was er sieht.

Ich mach' dir ein Beispiel: ich hatte in meinem post an Lilith geschrieben, was ich von ihrem gelesen Text bezüglich Karma halte: nichts. Nun wusste ich aber, dass das Ingrid nicht gerecht wird, in dem post an Lilith darüber zu schreiben, passte da nicht. Ich hatte aber die Absicht, noch etwas dazu zu sagen. Ich habe die Absicht beobachtet, sprich gesichtet. Gemäss dieser Absicht wird sich im Aussen etwas Entsprechendes entfalten- auch das beobachte ich dann. Also wieder mich, nämlich den Ausdruck meiner mir bewussten Absicht. Was kommt? Du, mit deinen drei --> :lachen: . Zum *schmunzeln*, da ist sie, meine Gelegenheit, noch was dazu zu sagen. Ich beobachte also immer nur mich, es ist aber nicht so, dass mir alle meine Absichten bewusst sind, ich sehe sie ja nicht immer augenblicklich.

Fynn schrieb:
Und wo nichts (mehr) beobachtet werden kann, kann´s auch keinen Beobachter (mehr) geben. Wenn´s aber noch etwas zu beobachten gibt, wer trägt dann die Verantwortung für das, was beobachtet wird?
Im Beobachterstatus geht es nicht mehr um Verantwortung, Fynn- es geht um den Ursprung. Mit Erleuchtung Stufe 1 hebt sich die Trennung auf, der Zustand ist bloss noch kein dauerhafter. Vorher, ja, da stimmt, was du sagst, man muss die völlige Verantwortung übernehmen. Wenn diese Verantwortungsübernahme absolut ist, dann erkennt man, dass man sie nicht tragen kann, die Last ist zu gross, man will nur noch von ihr befreit sein. Dann findet Erleuchtung statt- und dabei wird man von der Verantwortung vollkommen erlöst. Ab da schaut man nur noch auf den Ursprung, der in einem selbst liegt.

Fynn schrieb:
Hmmm, die Alternative zum Ur-Teilen könnte darin bestehen, sich selbst und den "anderen" so anzunehmen, so zu akzeptieren, wie er ist. Was bedeutet Liebe anderes, als sich selbst und den "anderen" durch und durch zu verstehen?
Ja richtig- das bedeutet es, zu lieben. Wobei man einen anderen eh nur durch und durch verstehen kann, wenn man sich selbst durch und durch versteht. Es ist ja ein nobles Ansinnen, sich selbst und andere so anzunehmen, wie sie sind- das Dumme dabei ist bloss, dass nur eins geht. Entweder, man akzeptiert die Marotten der anderen und verleugnet sich selbst dabei oder man akzeptiert sich selbst, wozu aber dann eben auch gehört, dass man bestimmte Leute nicht akzeptieren kann. Weil man sie nicht ausstehen kann.

Die einzige Alternaive dazu ist der einheitliche Blick des Beobachters, der zwischen sich und dem anderen keine Trennung mehr sieht. Zu dieser einheitlichen Sicht gelangt man aber nur, wenn man sein Urteilsvermögen schärft- und nicht, indem man es verleugnet und so tut, als urteile man nicht.

:)
 
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Hi Ouranos, :)

Ich bin ja auch der Ansicht, dass verschiedene astrologische Systeme funktionieren, solange man im System drinnen bleibt und die unterschiedlichen Techniken nicht mischt, denn dann kommt ein Salat heraus
Ich kann das nachvollziehen.

Was verschiedene Systeme oder Schulrichtungen angeht, mache ich es nur ganz anders, ich brauche eigentlich keine Richtlinie einer gewissen Schule, um mich auf Kurs des Sinnvollen zu halten, und überprüfe, was tauglich ist, - so bin ich noch nicht mal Ekkletizist, weil ich nur das nehme, was für mich wirklich einen Sinn macht. Da ich die Häuserherrscher leider noch nicht so richtig anwenden kann, bleiben die zB erst mal draussen, mir scheint sich das nur langsam zu erschliessen. Aber mich lockt das. Ebenso wie ein Häuserhoroskop nach API deuten zu können. Wenn man das jeweilige System authentisch deuten kann, ist das eine Bereicherung, auch wenn man prinzipiell nicht bei Api oder wo anders direkt "gelernt" hat.

Früher dachte ich, ich müsste mich auf ein Haussystem beschränken. Damit nichts durcheinander kommt. Heute weiss ich etwas deutlicher um die Unterschiede zwischen Placidus und Koch und bin begeistert, dass beide Häuser "funktionieren", es nur verschiedene Deutungsperspektiven erfordert - ich kann aber beide anwenden, leider bin ich noch etwas an Placidus fixiert aus Gewohnheit und einer Vorliebe für das Prägnante, Strahlende.
Koch hat etwas verwurzelteres. Es gibt da diese Endzonen der Häuser, wo ein Planet dann steht, und vor allem bei Koch etwas mit dem nächsten Haus zu tun hat. Insgeheim - aber habe noch nicht so viel Erfahrung dabei - vergleiche ich das mit einer ähnlichen Wirkung wie es bei den Häuserherrschern der Fall ist, aber es ist natürlich nicht dasselbe. Aber die Verstrickung und Verzweigung hat was ähnliches, Aufgabenverteilung.
Das ist bei Placidus nicht ganz so deutlich.
Früher habe ich gedacht, Placidus sei eine Erfindung eines Scharlatans, der keine Ahnung hat, und alle Astrologen, die Placidus benutzten, würden blind an etwas glauben. Lach.
Nun ja. Ich habe mir immer schon gesagt, der eine bleibt zunächst bei einer gewissen Richtung, ein anderer kreist die Astrologie ein, - am Ende stehen eh nur die Resultate, also Deutungen... :) Das ist auch das fasznierende, weil viele Wege nach Rom führen
Gewisse Dinge kann man freilich schlecht mischen, zum Beispiel den 6er rythmus auf Placidus Häuser anwenden und es gibt sicher noch mehr Dinge.


LG
Stefan
 
Hi 2u :)

Da wäre noch dein chemisches Wissen gefragt

Ist = 0

Ich wusste nur, dass es irgendwas mit Salpeter zu tun hat, Knochenasche ist mir in dem Zusammenhang auch noch ein Begriff, könnte aber auch ein Mythos sein.

Ich hab jetzt aber noch mal Wikipedia zu Hilfe genommen:

In der Schrift De inventione veritatis aus dem 12. Jahrhundert wird erwähnt, dass bereits im 9. Jahrhundert der arabische Alchimist Geber rohe Salpetersäure („Aqua dissolutiva“) durch trockenes Erhitzen von Salpeter (lat. sal petrae = Felsensalz; KNO3), Cyprischem Vitriol (CuSO4•5H2O) und Alaun (KAl(SO4)2•12H2O) gewonnen haben soll. Im 13. Jahrhundert benutzte Albertus Magnus die Salpetersäure, um Gold und Silber zu trennen („Scheidewasser“). Viele Schriften wurden Albertus Magnus irrtümlich zugeschrieben, um der Schrift höheres Gewicht zu verleihen, wahrscheinlich auch die Verwendung der Salpetersäure. Schon 1225 soll Raymund von Lullius sie fabrikmäßig durch Glühen von Salpeter mit Ton hergestellt haben, was aber vom chemischen Standpunkt unwahrscheinlich ist. Später wurde Salpeter mit Eisenvitriol (FeSO4 • 7 H2O) erhitzt, was höhere Ausbeuten bei niedrigerer Temperatur lieferte.

Und die Kräuterweiblein habe ich drangehängt, weil du dieses pauschale "die Kirche wollte nur Männer als Heiler" drangehängt hattest -- tatsächlich war die Klostermedizin auch Sache von Nonnen (das sind Frauen :)) ...

Ja, das weiss ich, dann eben Männer und Kirchentreue Frauen :clown:.

Außerdem verstanden sich beide Links als Ergänzung, auch für (oder gegen) die andere Behauptung, die Kräutermädels wären vor allem als Schwarzmagierinnen unterwegs gewesen......

:) Ich war deswegen nicht beleidigt.


Wo du die Homöopathie im Mittelalter herzauberst, geht aus keinem der Artikel hervor und -- obwohl ich mich nicht sehr mit diesen Themen beschäftige -- ich meine, dass das doch sehr grobstoffliche Mittelalter mit einer Dosierung D30 Verständnisprobleme gehabt haben dürfte...

Zitat Paracelsus (von 1493 bis 1541) passt noch ganz knapp: All Ding’ sind Gift und nichts ohn’ Gift; allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.“

Gut, das ist jetzt wieder ein Mann und dazu noch Alchemist.

Liebe Grüße Fiona
 
hi

kurzer Einwurf :)

der Unterschied zwischen "bedeutend" und "berühmt" macht vielen Schwierigkeiten.

mein erstes Beispiel ist ganz oben aufgehängt:
es gibt ne Menge Leute, die hinter verschlossenen Türen die Zinspolitik des globalen Währungssystems bestimmen.
man kennt vielleicht den Kopf der jeweiligen Zentralbank, aber den Rest dieser Menschen nicht.
soll heissen, berühmt sind die eindeutig nicht, aber immerhin global bedeutend, weil sie etwas bestimmen, das jeden einzelnen von uns angeht.

das zweite Beispiel ist etwas näher:
wer kennt die Chefetage von Nokia?
niemand. die sind nicht berühmt.
aber dann beschliessen diese (vermutlich) Herren, ein ganzes Werk in Bochum zuzusperren um die Produktion nach Osteuropa auszulagern, und erlangen dadurch Bedeutsamkeit für tausende Beschäftigte, sogar für eine ganze Region, weil sie einer der grössten Arbeitgeber sind/waren.

auch die, von Ouranus benannte Sache mit Erfindungen ist absolut richtig in dem Kontext.
gibt ne Menge Leute, die z.B. nen sehr bedeutenden Impfstoff gegen Krankheiten entdeckt/entwickelt haben, aber noch lange nicht berühmt deswegen sind.

grüsse
 
Zitat Paracelsus (von 1493 bis 1541) passt noch ganz knapp: All Ding’ sind Gift und nichts ohn’ Gift; allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.“
Naja, es ist nicht die Dosis allein, die die Homöopathie ausmacht ... es geht um die Potenzierung der Arzneien, und es geht vor allem um den Grundsatz "similia similibus curantur" - Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt. Das war ein Ansatz, der Paracelsus so fremd war, wie er es weiten Bereichen der heutigen Schulmedizin geblieben ist ... und entwickelt hat die Homöopathie Samuel Hahnemann (1755 - 1843), von dem ich zwar keine Geburtsdaten habe, den ich aber für einen beispielhaft uranischen Charakter halte ... beginnend mit seinen alternativen Ansätzen bis hin zu seinen Wohnsitzwechseln und seiner "Entstofflichung" der Wirkstoffe, was ihn mitten hinein zwischen Saturn und Neptun stellt. Und zu seinen Lebzeiten ham's ja auch den Uranus gerade entdeckt... Kind seiner Zeit :)

Alles Liebe,
Jake
 
Hi.

kurzer Einwurf :)

der Unterschied zwischen "bedeutend" und "berühmt" macht vielen Schwierigkeiten.

Ja, hier auch noch einer: zwischen "bekannt" und "berühmt" ziehe ich auch noch eine Linie. Den "Ruhm" in berühmt kann ich für viele Personen der Öffentlichkeit nicht sehen, wohl deren Bekanntheit.

Im Sinne der bisherigen Beiträge müsste ja z.B. ein Massenmörder auch ein starkes X. haben -- aber von "berühmt" wird trotzdem keiner sprechen wollen. Da hätte ich z.B. den berüchtigten Josef Mengele zu bieten...
 
Im Sinne der bisherigen Beiträge müsste ja z.B. ein Massenmörder auch ein starkes X. haben -- aber von "berühmt" wird trotzdem keiner sprechen wollen. Da hätte ich z.B. den berüchtigten Josef Mengele zu bieten...

hi
ich habe noch nicht serienweise Serienkiller untersucht, kann also keine sachdienlichen Hinweise geben :)
aber es würde mich nicht unbedingt wundern.

in dem Fall ist es nicht "berühmt" sondern "berüchtigt".
und "berüchtigt" lässt sich auch ins 10.haus einordnen.

Mengeles Horoskop kenne ich nicht, wäre nicht verwunderlich wenn er sowohl Haus 10 als auch Haus 12 betont hat.
 
Hallo Simi :)

In meiner Phantasie male ich mir manchmal so einen Science-Fiction Apparat aus, mit dem man virtuell verschiedene Radixpositionen erleben kann. :)
*lach* Ja, das wär' klasse, Stefan. :)
Ich habe auch meine Schwierigkeiten mit bestimmten Häusern gehabt, wie das 4. und das 9.- weil ich da keine Planeten drin habe. Auch das Waage- und Fische-Zeichen war mir lange ein Rätsel. Bei den Häusern geht's ja noch, da hat man die Transite zum selbsterleben, aber bei den Zeichen, die bei einem nicht besetzt sind? Keine Chance.

Man kommt aber trotzdem dahinter- durch Beobachtung und viele, viele Gespräche mit Leuten, die diese Konstellationen haben. Ich habe mich mit denen zusammengesetzt und ihnen Adler vorgelesen oder zitiert und sie dann gelöchert, bis ich's kapiert hatte.

Hallo Simi,

wieso ist denn der Begriff der Begegnung in Bezug zum 7. Haus so abwegig?
Der Begriff ist nicht abwegig, Stefan, im Gegenteil- er eröffnet zu viele Wege, deshalb ist er irreführend.

Iakchus schrieb:
Denn am AC trete ich in die Welt hinaus, und am DC begegne ich einzelnen Begebenheiten der Welt als ein Gegenüber. Da liegt mir etwas vor, ist mir etwas gegenüber. Ich und Du.

Im 1. Haus liegt meine Persönlichkeit begründet , was ich ausdrücken will, und im 7. Haus ist die Art, wie ich in Bezug zu anderen die entstehende "Begegnung" gestalten kann, oder welche Projektionen dabei offenbar werden.
Siehste- prompt machst du denselben Fehler: du nimmst das Wort "Begegnung" und münzt es auf alle Menschen, die dir begegnen. Begegnet wird sich aber in vielen Häusern, im 3. begegnen mir Menschen, mit denen ich spreche, Menschen, die mir ähnlich sind wie Geschwister. Im 11. Haus begegnen mir Menschen, die meine Freunde werden könnten oder es bereits sind, weil sie mir sympathisch sind- ansonsten bleiben es Bekannte. Im 7. Haus begegnet man sich natürlich auch, aber nicht die Begegnung zeichnet das 7. Haus aus, sondern die Begegnung mit dem Partner bzw mit dem möglichen Partner- ansonsten ist ja richtig, was du sagst.

Dieser Fehler ist hier im Forum weit verbreitet, Quranos geht sogar soweit, dass er alles, was einem begegnet, ins 7. Haus schiebt- sogar ein Buch, das man liest, man begegnet ja dem Text. Das ist keine Frage mehr, ob es sich um eine bestimmte Deutungschule handelt- das ist schlichtweg falsch. Genau wie der Blödsinn, dass Heirat ins 8. Haus gehört. Ich hab' ja nix gegen verschiedene Schulen, soll doch der Alterspunkt seine Bahnen ziehen, das ist mir doch völlig wurscht. Man kann sich auch ne Deutung erfinden in Spiegelpunkten, kritischen Graden und sonst was- ich frag' mich bloss immer: warum merken die Leute nicht selbst, was sie da für einen Unsinn treiben? Da wird an "Feinheiten" rumgebastelt, aber die Grundlagen wie Planet im Zeichen wurden nicht erfasst, geschweige denn ein Planet im Haus oder das Haus selbst. Das ist doch keine Astrologie, sowas.

Hi Annie :) (und Hi Simi nochmals)

Ich glaube Simi hat eine gewisse Bevorzugung einer hauptsächlichen Ebene, auf der die Häuser und Planeten wirken. Das liegt gewiss an der Zwillinge-Komponente bei Simi, und finde ich auch aus einem gewissen Blickwinkel gut, weil damit das "Hauptthema" jedes Prinzips oder Hauses in den Vordergrund gerückt wird.
*lach* Nee, Stefan, nicht einer hauptsächlichen Ebene- der einzig wahren Ebene. Astrologische Symbole sind nix beliebiges, sie haben ein ganz bestimmte Bedeutung. Die Aufgabe eines Astrologen ist die, diese Bedeutung vollkommen zu erfassen- und zwar so, wie sie ist und nicht, wie er sie sich zurechtdeutet.

Iakchus schrieb:
Interessant wäre es zu wissen, wie Simi das 7. Haus grundsätzlich deutet, wenn es um KEINE Verträge geht, weil es ja nicht immer um Verträge gehen kann (oder um Heirat).
Planeten im 7. Haus zeigen an, wie jemand innerlich zum Thema Partnerschaft steht. Du zB mit deiner Venus/Jupiter Konjunktion in 7 gehst ganz anders mit dem Thema um als ich mit Uranus und Pluto in 7. Venus im Haus steht dem entsprechenden Thema liebevoll gegenüber, in 7 zeigt sie sich allzeit bindungs- und heiratsbereit. Jupiter im Haus geht mit dem Thema so optimistisch um, dass es fast schon grössenwahnsinnig ist- in 7 hält man sich für den besten Partner, den es überhaupt gibt. Uranus im Haus zeigt an, wo man Angst vor Verlust der persönlichen Freiheit hat, weshalb man sich sprunghaft und rebellisch zeigt, was das Thema des Hauses angeht. In 7 befürchtet man, durch den Partner eingeschränkt zu werden, weshalb man bindungsscheu ist. Wenn man eine Partnerschaft eingeht, dann beschäftigt man sich innerlich ständig mit Trennungsgedanken. Pluto im Haus zeigt an, dass man 120% geben wird- aber auch fordert im Themenbereich des Hauses. In 7 ist die Angst vor Partnerschaft so gross, dass man nur dann eine eingeht, wenn einem der Partner perfekt erscheint- dann geht man bis zur Selbstzerstörung, um ihn für sich zu gewinnen und zu behalten.

Es geht nicht darum, ob geheiratet wird, ein mündliches Ja ist auch ein Vertrag- ein Versprechen, als Partner zueinander zu stehen, in guten wie in schlechten Zeiten, wie es so schön heisst. Der Planet im Haus zeigt an, wie man innerlich zu diesem "Ja" steht- dementsprechend wird man nämlich handeln. Wobei es bei der Astrologie geht, ist aber weniger die äussere Handlung, viel wichtiger ist die innere Einstellung- die soll einem bewusst werden. Denn sie zieht die Handlung nach sich. Die meisten Leute versuchen, ihre Handlungsweisen zu verändern- das geht aber nicht, ohne vorher die innere Einstellung zu ändern. Und das geht eben nur, wenn man die derzeitige überhaupt kennt.

Du hast neulich mal gesagt, Jupiter sei gar kein so glücksbringender Planet. Doch! Du musst aber erst meine 4 Freunde beleuten, Stefan. Wer zB mit Saturn in 12 nicht aus sich rauskommt, der begegnet keinem Partnern, auch wenn er innerlich weiss, dass er der beste Partner überhaupt ist.

:)
 
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dankschön :)

sehr interessant...
alleine mit der Sonne im 10.haus ist 10 ja schon betont,
und mit dem Sonne/Pluto Quadrat hats sogar ne direkte Verbindung der beiden Häuser

aber sagen wir mal: das wäre jetzt alles ziemlich OT hier in diesem Topic, das sich ja eher wie eine jahreshauptversammlung der aufeinanderprallenden astrologischen Weltbilder liest. ;)

also allen noch viel Spass beim :nudelwalk
 
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