Hi Fynn 
Ich mach' dir ein Beispiel: ich hatte in meinem post an Lilith geschrieben, was ich von ihrem gelesen Text bezüglich Karma halte: nichts. Nun wusste ich aber, dass das Ingrid nicht gerecht wird, in dem post an Lilith darüber zu schreiben, passte da nicht. Ich hatte aber die Absicht, noch etwas dazu zu sagen. Ich habe die Absicht beobachtet, sprich gesichtet. Gemäss dieser Absicht wird sich im Aussen etwas Entsprechendes entfalten- auch das beobachte ich dann. Also wieder mich, nämlich den Ausdruck meiner mir bewussten Absicht. Was kommt? Du, mit deinen drei -->
. Zum *schmunzeln*, da ist sie, meine Gelegenheit, noch was dazu zu sagen. Ich beobachte also immer nur mich, es ist aber nicht so, dass mir alle meine Absichten bewusst sind, ich sehe sie ja nicht immer augenblicklich.
Die einzige Alternaive dazu ist der einheitliche Blick des Beobachters, der zwischen sich und dem anderen keine Trennung mehr sieht. Zu dieser einheitlichen Sicht gelangt man aber nur, wenn man sein Urteilsvermögen schärft- und nicht, indem man es verleugnet und so tut, als urteile man nicht.

Du gehst dabei von Trennung aus: hier der Beobachter, dort das Beobachtete. Der Beobachter ist aber nicht mehr getrennt, er schaut einheitlich- das ist es ja, was ihn zum Beobachter macht. Was beobachtet er? Sich selbst, er sieht keine Trennung mehr, darum gibt es für ihn nichts mehr zu verantworten- er ist der Ursprung all dessen, was er sieht.Hi, Simi,
nun, solange es einen Beobachter gibt, gibt es auch etwas, was beobachtet wird. Beobachter und Beobachtetes bedingen sich gegenseitig.
Ich mach' dir ein Beispiel: ich hatte in meinem post an Lilith geschrieben, was ich von ihrem gelesen Text bezüglich Karma halte: nichts. Nun wusste ich aber, dass das Ingrid nicht gerecht wird, in dem post an Lilith darüber zu schreiben, passte da nicht. Ich hatte aber die Absicht, noch etwas dazu zu sagen. Ich habe die Absicht beobachtet, sprich gesichtet. Gemäss dieser Absicht wird sich im Aussen etwas Entsprechendes entfalten- auch das beobachte ich dann. Also wieder mich, nämlich den Ausdruck meiner mir bewussten Absicht. Was kommt? Du, mit deinen drei -->
. Zum *schmunzeln*, da ist sie, meine Gelegenheit, noch was dazu zu sagen. Ich beobachte also immer nur mich, es ist aber nicht so, dass mir alle meine Absichten bewusst sind, ich sehe sie ja nicht immer augenblicklich. Im Beobachterstatus geht es nicht mehr um Verantwortung, Fynn- es geht um den Ursprung. Mit Erleuchtung Stufe 1 hebt sich die Trennung auf, der Zustand ist bloss noch kein dauerhafter. Vorher, ja, da stimmt, was du sagst, man muss die völlige Verantwortung übernehmen. Wenn diese Verantwortungsübernahme absolut ist, dann erkennt man, dass man sie nicht tragen kann, die Last ist zu gross, man will nur noch von ihr befreit sein. Dann findet Erleuchtung statt- und dabei wird man von der Verantwortung vollkommen erlöst. Ab da schaut man nur noch auf den Ursprung, der in einem selbst liegt.Fynn schrieb:Und wo nichts (mehr) beobachtet werden kann, kann´s auch keinen Beobachter (mehr) geben. Wenn´s aber noch etwas zu beobachten gibt, wer trägt dann die Verantwortung für das, was beobachtet wird?
Ja richtig- das bedeutet es, zu lieben. Wobei man einen anderen eh nur durch und durch verstehen kann, wenn man sich selbst durch und durch versteht. Es ist ja ein nobles Ansinnen, sich selbst und andere so anzunehmen, wie sie sind- das Dumme dabei ist bloss, dass nur eins geht. Entweder, man akzeptiert die Marotten der anderen und verleugnet sich selbst dabei oder man akzeptiert sich selbst, wozu aber dann eben auch gehört, dass man bestimmte Leute nicht akzeptieren kann. Weil man sie nicht ausstehen kann.Fynn schrieb:Hmmm, die Alternative zum Ur-Teilen könnte darin bestehen, sich selbst und den "anderen" so anzunehmen, so zu akzeptieren, wie er ist. Was bedeutet Liebe anderes, als sich selbst und den "anderen" durch und durch zu verstehen?
Die einzige Alternaive dazu ist der einheitliche Blick des Beobachters, der zwischen sich und dem anderen keine Trennung mehr sieht. Zu dieser einheitlichen Sicht gelangt man aber nur, wenn man sein Urteilsvermögen schärft- und nicht, indem man es verleugnet und so tut, als urteile man nicht.
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