Aber wie ich sagte, die Hauptgefahr von Islamismus ist, dass sich diese Bedrohung immer weiter verschärft. Eine politische islamofaschistische Bewegung hat ein anderes Gefahren-Potential als individuelle betrunkene Autofahrer.
Ich kann überhaupt nicht begreifen wie man auf die Idee kommen kann, Terroranschläge mit Autounfallopfern zu vergleichen und daraus auch noch irgendwelche Rückschlüsse zu ziehen.
Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit selbst Opfer eines durchgeknallten Islamiten zu werden statistisch gesehen gering, Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass sich inzwischen in Europa deutliche Tendenzen zeigen, die auf eine Ausbreitung von Terror hinweisen, und das erhöht (statistisch gesehen) auch die Wahrscheinlichkeit Opfer oder Opferangehöriger zu werden, besonders wenn einem ständig gesagt wird, das es einen eh nicht trifft und jede Sorge oder gar Angst völlig unbegründet ist und das man sich in unserer, ach so offenen Gesellschaft, ohne Sorge frei und unbeschwert in der Öffentlichkeit bewegen sollte. Das ganz und gar unbeschwerte Aufhalten im öffentlich Raum dürfte sich inzwischen erledigt haben.
Ich überlege mir dreimal, ob ich bestimmte Veranstaltungen besuchen soll, erkundige mich vorher über die vorgesehenen Sicherheitsmaßnahmen u.s.w.
Angst - nein, Vorsicht - auf jeden Fall.
Es ist für mich einfach eine traurige Tatsache, dass Europa immer unsicherer wird und wir uns dieses Problem zum Teil selbst ins Land geholt haben.
@Walter, wenn du sagst, es gäbe schon immer Terror wie z.b.die RAF oder IRA, dann stimme ich dir zu, gebe aber zu bedenken, dass dieser Terror immer eher regional war und nicht so länderübergreifend bzw. weltumspannend wie der islamistische Terror, der die Welt in Gläubige und Ungläubige einteilt und Terroranschläge im Wochentakt verübt.
http://www.mdr.de/nachrichten/vermi...tausendsechszehn-weltweit-rueckblick-100.html