Terroranschlag in London

Lokale Bevölkerungsdichte, Terroropfer verglichen mit Verkehrsunfällen, solche Zahlen.. Terroranschläge sind keine häufige Todesursache, deshalb erregen sie auch mehr Aufmerksamkeit als "ein Verkehrsunfall mit tödlichen Ausgang".

Ah, danke für die Erklärung also im Gesamt-Volumen gesehen, zu Todesarten wie und warum sie eintreten, ja ich verstehe. ;)
 
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Am Tag wo der Anschläge von vor einem Jahr gedacht wird, passiert es wieder, ob das geplant war also genau heute? Besteht da ein Zusammenhang, ich weiss nicht was ich denken soll...
 
Das Problem an diesen schöngefärbten Rechnungen ist, dass man davon ausgeht, dass sich eine solche Gefahr auch nicht vergrößert.

Aber wenn sich solche islamistischen Strukturen hier etablieren, und es geht klar in die Richtung (http://www.n-tv.de/politik/Maassen-Islamisten-Szene-waechst-stark-article19713763.html ) bleibt es nicht bei einer vergleichsweise geringen Gefahr.
Das ist nicht wie bei Blitzschlägen, die ein atmosphärisches natürliches und eben gleichbleibendes Phänomen sind.

In Syrien starben bis zu Beginn des Bürgerkriegs auch nur wenige Menschen durch islamistische Gruppen. Und jetzt ist das Land durch letztere praktisch zerstört. Wenn man nichts tut, eskaliert sowas.

Zudem gibt es noch weitere Probleme wie sexuelle Übergriffe usw.
 
das ist so als würde man sagen, ach was soll´s, wenn es in Europa Fälle von Pest gäbe,
es sterben ja viel mehr Leute jedes Jahr an multiresistenten Krankenhauskeimen.

Ja, und die Problematik ist auch mit ansteckenden epidemischen Krankheiten vergleichbar. Es handelt sich nicht um ein natürliches gleichbleibendes Phänomen. Im Gegenteil kann sich sowas bis hin zum Bürgerkrieg ausweiten.
 
Ich verstehe auch nicht, dass sowas auch nahezu ignoriert wird:

http://www.zeit.de/news/2017-03/05/...-dschihadisten-auf-gut-900-gestiegen-05123803

Was würde gesagt werden, wenn es 900 Neonazis wären, die für eine Rassistengruppe in Südafrika (rein hypothetisch) in den Kampf ziehen, die ähnliche Straftaten verübt wie die Islamisten in Syrien und dem Irak?

Ich bin mir zu 100% sicher, dass keine Vergleiche mit Autounfällen usw. zu hören wären.
 
Die gab es noch nie. Wer das behauptet, hat kein Gedächtnis oder ist sehr, sehr jung. IRA, Basken, RAF, Nazis, religiöse Wahnsinnige - irgendein Verrückter will immer Aufmerksamkeit erregen.

Aber die reale Gefahr für den einzelnen ist sehr gering. Da ist die Wahrscheinlichkeit einen Autounfall zu erleiden, tausende Male grösser.

(in eigenen Thread ausgelagert)
Warum erlaubst du dir, in diesem Zusammenhang Autounfälle zu nennen, bei denen Menschen ums Leben kommen, aber löscht meinen Beitrag, in dem ich auf die viel größere Gefahr der 19.000 Tote pro Jahr in Krankenhäusern durch Ärztepfusch hingewiesen habe?
 
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Und wir werden auch nicht von Zeus hören, dass Europäer in Zukunft nicht mehr sicher auf der Straße sind, weil sich die Anzahl der Blitze erhöhen könnte, weil hier nun andere Götter angebetet werden.

http://www.focus.de/politik/videos/...pricht-unerhoerte-warnung-aus_id_6820521.html

Es ist mir auch nicht klar, wie ernst man das nehmen soll, aber ich nehme zumindest ernst, dass es hier sehr viele Erdoganunterstützer gibt.

Islamismus ist nichts, wo man aus der Vergangenheit ohne weiteres auf die Zukunft extrapolieren kann.

P.S: Wer als Deutscher jetzt noch in der Türkei Urlaub macht ist indirekt ein Unterstützer der Diktatur und hilft Erdogan, der uns offen bedroht, an der Macht zu bleiben.
 
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Gibt übrigens noch weitere Unterschiede:

Man geht nicht auf die Straße und bekommt Krebs zum Beispiel.
Durch Terroristen angegriffen zu werden ist eine ganz andere Form von Bedrohung.

Terror nimmt die normale Sicherheit sich in der Öffentlichkeit bewegen zu können.
Krebs ist eine Gefahr, die einen in einer ganz anderen Weise bedroht, diese Krankheit bringt eben keine Furcht sich draußen zu bewegen.

Terror verändert etwas an der Realität. Dass Gruppen oder Personen einen grundlos töten wollen bringt eine ganz andere Form von Angst.

Und ich denke nicht, dass es akzeptabel ist, nur um irgendwelche Prinzipien zu retten.
 
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