Terroranschlag in London

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Ja, und die Problematik ist auch mit ansteckenden epidemischen Krankheiten vergleichbar. Es handelt sich nicht um ein natürliches gleichbleibendes Phänomen. Im Gegenteil kann sich sowas bis hin zum Bürgerkrieg ausweiten.

Ja, wenn die Terroranschläge zunehmen werden und zu täglichen Ereignissen werden, könnte es passieren.
Die Menschen lassen sich nicht beruhigen, in dem man ihnen einzureden versucht, dass die Gefahr klein (bis jetzt) ist. Wenn die Menschen auf so eine Weise denken würden, würde niemand Lotto spielen.
Es ist wichtig, dass die Sicherheitskräfte alles gegen Anschläge unternehmen und dass darüber berichtet wird. Es ist schon beruhigend zu lesen, dass ein Anschlag vereitelt wurde. Dann ist klar, dass jemand diese Gefahr ernst nimmt und versucht dagegen etwas zu tun.
 
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Oh ja, und die lässt sich prima nutzen, um Menschen in Kriege zu schicken, um Kontrolle zu verschärfen, Stück für Stück den klaren Verstand der Menschen zu unterlaufen, damit sie kopfnickend und Beifall klatschend an ihrer eigenen Versklavung mitwirken.
Nach jedem Attentat folgt wieder irgendeine Beteiligung an einem Krieg, wird ein Gesetz verschärft oder, wie derzeit, wird das Militärbudget mal eben massiv angehoben, um die NATO in Europa kriegsbereit zu machen.
Bei solchen Ergebnissen fàhrt doch der Verfassungsschutz so einen Attentäter auch gern mal zum Anschlagsort. Service muss sein.

Ok, danke für diese Verschwörungstheorie...

Wobei ich sagen muss, dass Amri wirklich derart wenig dabei gestört wurde, dass ich VTler sogar halbwegs verstehen kann. Hat aber nichts mit Kriegen zu tun sondern mit absurder politischer Korrektheit, dass er unbehelligt blieb.

Aber ich gebe dir problemlos recht, dass Amerika und andere Länder Kriege geführt haben, die die Probleme verschärft haben, womit ich aber vor allem den Irakkrieg unter Bush meine, und nicht den Kampf gegen die Islamisten. Würde man gegen letztere nichts tun gäbe es Völkermord im großen Stil.
 
Ja, wenn die Terroranschläge zunehmen werden und zu täglichen Ereignissen werden, könnte es passieren.
Die Menschen lassen sich nicht beruhigen, in dem man ihnen einzureden versucht, dass die Gefahr klein (bis jetzt) ist. Wenn die Menschen auf so eine Weise denken würden, würde niemand Lotto spielen.
Es ist wichtig, dass die Sicherheitskräfte alles gegen Anschläge unternehmen und dass darüber berichtet wird. Es ist schon beruhigend zu lesen, dass ein Anschlag vereitelt wurde. Dann ist klar, dass das jemand diese Gefahr ernst nimmt und versucht dagegen etwas zu tun.

Unfähig sind unsere Sicherheitskräfte zum Glück auch nicht, werden aber durch moralinsaure Politik in ihrer Arbeit gestört. Gefährder müssten automatisch abgeschoben werden, sofern sie keinen Pass haben oder dieser erschummelt wurde, und nicht nur "beobachtet".
 
Puh, das wird ein schwieriger Beitrag.

Die Todesopfer von Terroranschlägen, insbesondere in den Ländern der ersten Welt, sind verschwindend gering, wenn man sie im Vergleich zu anderen Todesursachen stellt. Angst vor einem Terroranschlag ist vergleichbar mit Freude über einen Lottoeriegewinn vor der Auslosung.

Die Gefahr beginnt an dem Punkt der Generalisierung. Zu behaupten, Muslime wären Terroristen, ist nicht nur knapp am Ziel vorbei, sondern fernab der Realität. Terrorismus ist ein politisches Propagandawerkzeug und funktioniert auf psychologischer Ebene. Terror will verunsichern, das ist sein Zweck. Wir sollen Panik bekommen und voreilige Schlüsse ziehen, wir sollen das Vorurteil der Vernunft vorziehen, wir sollen unsere Werte aufgeben und uns auf ein primitives Niveau begeben. Wir sollen glauben das da eine dramatische Bedrohung besteht, wir sollen sie überbewerten. So funktioniert dieses Werkzeug. Lasst euch nicht einschüchtern von ein paar Irren mit Waffen nur weil sie denken sie könnten es euch befehlen. Lasst euch eure Überzeugungen, eure Nächstenliebe, euren zivilisierten Geist nicht so leicht stehlen. Mit Terroristen wird nicht verhandelt, lasst euch keine schwachsinnigen Bedingungen aufzwingen..
Sie wollen unsere Panik, unsere Furcht, unsere Angst, denn sie können keinen Krieg führen. Wir sind in der Überzahl, besser ausgerüstet und besser organisiert. Terror ist ihr einziges Mittel, lasst nicht zu das es funktioniert.
Es führt zu einer falschen Sicht und zu falschen Feindbildern.
 
Aber wie ich sagte, die Hauptgefahr von Islamismus ist, dass sich diese Bedrohung immer weiter verschärft. Eine politische islamofaschistische Bewegung hat ein anderes Gefahren-Potential als individuelle betrunkene Autofahrer.

Ich kann überhaupt nicht begreifen wie man auf die Idee kommen kann, Terroranschläge mit Autounfallopfern zu vergleichen und daraus auch noch irgendwelche Rückschlüsse zu ziehen.

Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit selbst Opfer eines durchgeknallten Islamiten zu werden statistisch gesehen gering, Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass sich inzwischen in Europa deutliche Tendenzen zeigen, die auf eine Ausbreitung von Terror hinweisen, und das erhöht (statistisch gesehen) auch die Wahrscheinlichkeit Opfer oder Opferangehöriger zu werden, besonders wenn einem ständig gesagt wird, das es einen eh nicht trifft und jede Sorge oder gar Angst völlig unbegründet ist und das man sich in unserer, ach so offenen Gesellschaft, ohne Sorge frei und unbeschwert in der Öffentlichkeit bewegen sollte. Das ganz und gar unbeschwerte Aufhalten im öffentlich Raum dürfte sich inzwischen erledigt haben.
Ich überlege mir dreimal, ob ich bestimmte Veranstaltungen besuchen soll, erkundige mich vorher über die vorgesehenen Sicherheitsmaßnahmen u.s.w.
Angst - nein, Vorsicht - auf jeden Fall.
Es ist für mich einfach eine traurige Tatsache, dass Europa immer unsicherer wird und wir uns dieses Problem zum Teil selbst ins Land geholt haben.

@Walter, wenn du sagst, es gäbe schon immer Terror wie z.b.die RAF oder IRA, dann stimme ich dir zu, gebe aber zu bedenken, dass dieser Terror immer eher regional war und nicht so länderübergreifend bzw. weltumspannend wie der islamistische Terror, der die Welt in Gläubige und Ungläubige einteilt und Terroranschläge im Wochentakt verübt.

http://www.mdr.de/nachrichten/vermi...tausendsechszehn-weltweit-rueckblick-100.html
 
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