spiritualitaet und sex

  • Ersteller Ersteller armagoddon
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Bei einer richtigen Verbindung wird der männliche Tropfen von dem Tropfen der Frau praktisch umhüllt und Sie sind eine Einheit.
Der Mann als aktives Element wird daher alles in Bewegung setzen, wohingegen die Frau es steuert.

Ich weiß, das ist sehr abstrakt. Ich versuche nun ein reiner Tropfen zu werden, der sich nicht mit allen anderen Tropfen verbindet.

Das ist ein eindrucksvolles Bild. Und gar nicht abstrakt.

Ich hatte vor kurzem einen Bildeindruck, der zeigte, daß sich die beiden Polaritäten gegenseitig durchdringen (also wie ein räumliches YinYang, sind ja zwei Tropfen) - und sich dabei ununterbrochen einer in den anderen verwandelt. Du kannst an keinem Punkt des Tanzes sagen, das ist jetzt eindeutig das eine oder das andere... und die Richtung des Tanzes war aber nicht umkehrbar. Also, das Gleichgewicht besteht, es funktioniert aber nicht in einem Hin-und-Her-Schwingen, sondern in einem Immer-weiter-drehen.

Wir befinden uns ja schließlich hier in einem Meer aus Bewusstsein. Wir kommen aus dem Meer und gehen wieder in das Meer.
Mein Ziel ist es als Individuum im Meer weiterhin existieren zu können.
Wie das geht ist schwer zu beantworten...

Wir sind Individuen im Meer, wir sind immer im Meer... nur wie weit uns das bewußt wird, das ist der ganze Unterschied.



Oh übrigens, danke für das hier:
Wir Magier gehen davon aus,
dass starke Gefühle Lebewesen erzeugen, die sich an dich heften und von deinem Bewusstsein Energie abziehen. Sie sorgen also dafür, dass starke Gefühle immer neu gebildet werden.
Das hat mir jetzt grad in ganz anderem Zusammenhang etwas erklärt bzw. es von einer Seite beleuchtet, die ich von meinem Blickwinkel auf die Dinge aus nicht sehen hätte können :liebe1:
 
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Ich rolle das Feld jetzt einfach mal von hinten auf.

Vor 2 Tagen sah ich es bildlich vor mir.

Mann und Frau in Form von Tropfen mit unterschiedlichen Polungen.
Sie ziehen sich an und können sich auch abstoßen.
Wir sagen, wir können uns gut riechen oder eben nicht.
Aus meiner Praxis weiß ich, dass Sinne im Grunde Bewusstsein sind.
Je höher das Bewusstsein desto mehr Sinne stehen zur Verfügung.
Das zeigt uns auch somit die Verbindung zur Natur und zu alle Lebewesen.

Nun ist es so, dass der Mensch permanent Bewusstsein anzieht und abstößt.
Sexualität ist also eine Form von Sinnlichkeit.
Darum ist Jemand, der zu sich selbst ehrlich ist auch Jemand, der hier als Mann gestehen müsste, dass er rein theoretisch den Sex mit jeder Frau möchte.
Wir Männer erleben das oft als Sympathie und Sexiness der Frauen.
Umgekehrt genauso. Der Unterschied sind die Polungen, die sich auch in Form des Charakters zeigen.
Ein Mann, der sich natürlich permanent mit anderen Tropfen verbindet wird ein unreiner Tropfen. Ich habe das in unterschiedlicher Kristallform gesehen.
Bei einer richtigen Verbindung wird der männliche Tropfen von dem Tropfen der Frau praktisch umhüllt und Sie sind eine Einheit.
Der Mann als aktives Element wird daher alles in Bewegung setzen, wohingegen die Frau es steuert.

Ich weiß, das ist sehr abstrakt. Ich versuche nun ein reiner Tropfen zu werden, der sich nicht mit allen anderen Tropfen verbindet. Wir befinden uns ja schließlich hier in einem Meer aus Bewusstsein. Wir kommen aus dem Meer und gehen wieder in das Meer.
Mein Ziel ist es als Individuum im Meer weiterhin existieren zu können.
Wie das geht ist schwer zu beantworten...
mir kommt es nur so vor, als redet man um den heißen Brei herum.

Ich bin jetzt enthaltsam und ich beobachte die Auswirkungen.
Ich bin auch so ehrlich zu sagen, dass es völliger UNsinn war oder ich behaupte das gegenteil. Ich mache es auch nicht von einem Scheitern abhängig ob dieser Weg richtig oder falsch ist. Vielmehr beobachte ich die Veränderungen und protokolliere Sie für mich.

Gruß

Sehr schön ausgedrückt, Dadalin.

Auch aufgelöst oder INTEGRIERT in das Grosse Ganze bist Du immer noch ganz Du selbst - vergleichbar eines Tropfens, der auch in einer Menge unzählig anderer nicht sein Identitätsgefühl verliert.


:blume: :)
 
Die gegenseitige Durchdringung aller Tropfen ist symbolisch gesehen richtig.
Jeder Mensch nimmt Einfluss auf dich und verbindet sich mit dir energetisch.
Daraus bildet sich dein Erfahrungsmuster und deine "falsche" Persönlichkeit.
Wir Magier klären diese Verbindung, indem wir sie rekapitulieren.
Was die Gesamtverbindung aber betrifft so sehe ich darin den Glanz, den man als Freude bezeichnen kann. Allerdings ist wohl der Glanz eines reinen Kristalls höher als der Glanz eines vermischten Tropfens. Ich kann sehr viel aus der Beobachtung von Wasser ableiten. Zu erkennen, das man mit allem verbunden ist, ist für mich sehr wichtig. Wie mir aber scheint denken wir, wir wären für uns alleine Individuen. Ein merkwürdiges Spiel. Wir sind irgendwie nicht wir selbst, weil wir glauben Wir wären ein SELBST.
Das was wir aber selbst sind, können wir nicht sein, weil wir uns ständig mit anderen Tropfen verbinden. Nein, vielleicht muss man sagen, das ist etwas, dass sich vor uns geschoben hat. Ein reiner Tropfen kann wohl daher nur sich wirklich als Verbindung mit dem Ganzen empfinden, weil er alles klar sieht.
Das wird es wohl sein. Vielleicht ist es das.
Wir sind Tropfen, die sich durch irgendetwas getrennt haben, sehen nicht recht wo wir eigentlich sind. Wir sind beschmutzt durch unser Tun.
Wir beeinflussen uns gegenseitig (durchdringen uns, aber erkennen uns nicht).
He, der Tropfen als Bild hat doch sehr viel.
Wie symbolisch unsere Meere doch sind und wie viel schichtig. *g*
 
(sexuelle) Enthaltsamkeit muss aus einer tiefen Einsicht heraus praktiziert werden, dass alles Handeln Leid bringt und die Auflösung des Leidens das Nicht-Handeln ist. Wenn das nicht der Fall ist, wird aus der Enthaltsamkeit nichts als eine weitere Anhaftung des Geistes.
 
Du bewegst Dich in poetischen Sphären.

Die gegenseitige Durchdringung aller Tropfen ist symbolisch gesehen richtig.

Du kannst dafür auch das Bild Deiner individuellen Körperzellen nehmen, die für Empfang und Ausgang sorgen.

Oder auch das Bild einer Ei-Zelle, die sich für einen den Samen-Faden öffnet und durch Verschmelzung mit diesem der Ur-Knall zur Entfaltung eines geistigen Universums in irdischer Form beginnt.



Jeder Mensch nimmt Einfluss auf dich und verbindet sich mit dir energetisch.

Das sind doch nicht nur Individuen unserer eigenen Spezie, sondern auch die Individuen von Flora und Fauna und insgesamt klimatische Bedingungen und eigene Stimmungsschwankungen als atmosphärische Aus- und Einstrahlung.


Daraus bildet sich dein Erfahrungsmuster und deine "falsche" Persönlichkeit.

Deine Persönlichkeit ist doch nicht falsch, sondern bereits jahrtausende geistig wirksame Konzepte, die Du zu Dir selbst von kleinauf übernommen hast, die Dich mit Dir verdreht fühlen lassen – also durcheinander anstatt eindeutig klar.


Wir Magier klären diese Verbindung, indem wir sie rekapitulieren.

Ach – heutzutage nennt sich das Magier, wenn sich zurückerinnert wird???
Alle Individuen von jeglicher Spezie wirken magisch und verändernd auf sich selbst und ihre nähere als auch fernere Um-Welt.



Was die Gesamtverbindung aber betrifft so sehe ich darin den Glanz, den man als Freude bezeichnen kann. Allerdings ist wohl der Glanz eines reinen Kristalls höher als der Glanz eines vermischten Tropfens.

Sowohl Tropfen als auch Kristall zeigen ihren eigenen Glanz doch nur im Licht.
Denn im Dunkeln sieht mensch sie nicht…
Und je nach Reinheit oder Klarheit und TRANSPARENZ des Kristall-Tropfens reflektiert sich darin das Licht in allen Regen-Bogen-Farben …

Wasser verdichtet sich zu Kristallen mit individueller Struktur, die zwar einander ähnlich und doch unvergleichlich sind – also ganz individuell.


Ich kann sehr viel aus der Beobachtung von Wasser ableiten. Zu erkennen, das man mit allem verbunden ist, ist für mich sehr wichtig.

Ja – aber erst das unmittelbare Erleben bringt es Dir wirklich ins Gefühl


Wie mir aber scheint denken wir, wir wären für uns alleine Individuen.

Nicht???
Bist Du nicht mit Dir allein
und Deine eigenes Universum als Deine geistige Welt???
Wir können doch nicht die Individualität einer anderen Persönlichkeit sein,
sonst hätten wir uns ja verfehlt.

Auch ein Baum ist für sich allein und eine in sich vollkommene Einheit individueller Intelligenz.



Ein merkwürdiges Spiel. Wir sind irgendwie nicht wir selbst, weil wir glauben Wir wären ein SELBST.

Glauben, dass Du ganz Du selbst bist, schenkt Dir ja auch keine innere Sicherheit des wirklichen Gewiss-Seins, was Dich dann von jeglichem Glauben an Gott befreit, weil nicht mehr glauben und vermuten oder spekulieren musst, sondern wirklich dessen wissend bist.



Das was wir aber selbst sind, können wir nicht sein, weil wir uns ständig mit anderen Tropfen verbinden.

Du meinst, Du kannst in Gegenwart anderer nicht ganz natürlich Du selbst sein, weil Du das Gefühl hast ein anderer als ganz Du selbst sein zu müssen???

Ganz Du selbst ist dort, wo Du nichts als tiefe Stille oder stille Tiefe bist.



Nein, vielleicht muss man sagen, das ist etwas, dass sich vor uns geschoben hat. Ein reiner Tropfen kann wohl daher nur sich wirklich als Verbindung mit dem Ganzen empfinden, weil er alles klar sieht.

Ja.
So wie leibliche Fische mit dem leiblichen Meer als leiblich Allumfassenden eins sind, ist alle individuelle Intelligenz, wozu auch leibhaftige Fische gehören, und auch wir geistig als Fisch-Augen oder höherer Welt-Weit-Blick mit der Kosmischen Intelligenz, Höchsten Potenz oder Allmächtigen Präsenz eins.




Das wird es wohl sein. Vielleicht ist es das.
Wir sind Tropfen, die sich durch irgendetwas getrennt haben, sehen nicht recht wo wir eigentlich sind.

Du bist ein Mensch und diese unterscheiden sich von leibhaftigen Tropfen durch leibliche Aufrichtung und haben doch mit den Tropfen eine Skelettstruktur gemeinsam.

Im Vergleich zu einem Tropfen, der wegen seiner Offenheit und Durchlässigkeit gezwungen ist, alles Belastende und Verunreinigende aufzunehmen, ob er will oder nicht, können wir uns dagegen entscheiden, uns selber eine ungesunde Zumutung zu sein.

Es ist hilfreich, im Gefühl die Übereinstimmung und Getrenntheit zwischen sich und aller anderen individuellen Intellligenz zu finden. So wie Wasser als individuelle Tröpfchen können wir uns leiblich mit anderen verbinden, jedoch nur geistig mit uns selbst verschmelzen, wozu uns kein anderer Tropfen bringen kann, wenn wir es nicht für uns selber wollen.



Wir sind beschmutzt durch unser Tun.

Vor dem Tun sind selbstkränkende und menschen- oder insgesamt welt-natur-verachtende Gedanken, die zu einem ungesunden (Ver)Tun aufgrund eigener Denk- und geistiger Seh-Fehler führen.


Wir beeinflussen uns gegenseitig (durchdringen uns, aber erkennen uns nicht).

Du kannst Dich nur in Dir selbst allumfassend erkennen – jenseits des Ausflusses anderer Tropfen und aller Verdichtungen als Gleichnisse der Leib-Welt in Deiner Phantasie.

Du bist das All als geistige Essenz, was alles in sich enthält.
Du bist also Nichts, was Alles verdichtet ist.



He, der Tropfen als Bild hat doch sehr viel.
Wie symbolisch unsere Meere doch sind und wie viel schichtig. *g*

Ja. Sehr schön.
In den Sphären schönster Poesie sind wir als unser eigener höchster Zukunftstraum willkommen.


:blume: :)
 
(sexuelle) Enthaltsamkeit muss aus einer tiefen Einsicht heraus praktiziert werden, dass alles Handeln Leid bringt und die Auflösung des Leidens das Nicht-Handeln ist. Wenn das nicht der Fall ist, wird aus der Enthaltsamkeit nichts als eine weitere Anhaftung des Geistes.

Ah - wie machst Du das???

Du bleibst im Bett liegen und stellst Dich tot anstatt Dich wieder als Dein eigenes geistiges Empyrium aufzubauen???
 
@Europa:
Deine Erklärung ist für sich stimmig, meine auch.
Ich schreibe dir tatsächlich aus der persönlichen Erfahrung.
Bei dir wirkt es mir oft konzeptlastig.
Ich habe das abgelegt. Ich schreibe nur noch aus meiner Erfahrung heraus und verzichte auf Konzepte von anderen so gut ich kann. Manchmal ist es natürlich nützlicher. Deine Worte ergänzen also meine eigenen.

@Empyrium

Nicht Handeln könnte verwirrend sein. Ich weiß, was du meinst und es ist der Fall bei mir. Leid ist ein irreführender Begriff. Suche nicht das Außen.
Es hat mit der Nährung des falschen Egos zu tun. Vielleicht sollten wir es auch als Schatten bezeichnen. Da ist ein Schatten, den wir ernähren und der wie ein Parasit an uns zapft. Der gaukelt uns vor, wir wären das selbst.
Diesem Parasiten entziehe ich die Nahrung. Manche bezeichnen diesen Parasit als Ego. Es ist ja aber nicht unser eigentliches Ich. Das wird uns nur vorgegaukelt. Das habe ich erfahren, mein wahres Selbst.
Das Handeln an sich kann also dein falsches Ego nähren.
Jede Sucht, jede Gier, jeder Trieb verstärkt die Energie und somit die Speise für den Parasiten. Nicht Handeln heißt demzufolge die Speise zu entziehen.
Nicht Handeln heißt aber auch SICH FALLEN ZU LASSEN.
Man haftet nicht mehr an den Dingen. Das ist schwierig, ich müsste demzufolge auch dieses Forum meiden.
Nun, zeitweise werde ich das immerwieder tun.
Auch bei dir liest es ich sehr konzepthaft.

Gruß
 
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