spiritualitaet und sex

  • Ersteller Ersteller armagoddon
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:) Liebe jogurette,

die Bibel ist ein Thema für sich. Man kann sie meiner Meinung nach nur mit den Augen der Menschen von damals lesen und verstehen. Sie mit den Augen von heute zu lesen, führt unweigerlich zu Missverständnissen. Daher empfehle ich eine Bibel mit historisch-kritischer Exegese nebst Erläuterungen als Lektüre. Sie spiegelt die Bedürfnisse, Vorstellungen, Hoffnungen, Weltbild der Menschen wieder und hat einen zeitlosen, aber auch streng historischen Kontext. Sie ist einfach was sie ist. Ausdruck des Glaubens und Zeugnis der jüdischen Gemeinschaft im Altertum, wenngleich der Kanon des neuen Testaments erheblichen Einfluss auf unsere abendländische Kultur und Geschichte hatte. Schon allein um der Allgemeinbildung wegen sollte man sie einmal gelesen haben.


Liebe Grüße :kiss4:
Toffifee

Hallo Toffifee ... (ich mag die Dinger sehr gern mal naschen *g)

ich habe die Bibel genau so gelesen ... und mich länger damit auseinandergesetzt u. sehe es im Grunde wie Du.

Danke für Deine Antwort und einen schönen, sonnig-warmen Sonntag!
 
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mal für all die, die opti ernst nehmen. opti redet davon einen bestimmten teil von ganzen auszuschneiden, aber man kann ein teil von ganzen nicht ausschneiden (denn auch wenn wir das nicht wissen, wir sind alle eins) man kann sich nur erkennen (das ganze) und auf diese weise der ganzheit die eigendynamik nehmen. dadurch entsteht leben in aller vielfalt. (das symbolisiert übrigens das kreuz, ein balken der sich selber kreuzt, anders ausgedrückt, die begegnung mit sich selber). erst wenn wir all unsere versteckten seiten erkennen und uns zurückerrinnern, sind wir frei. denn irgendwie behandelt nicht nur opti sex wie ein rohes ei. und das meint opti eigentlich, es dient zur fortpflanzung, aber das sich menschen selbst erkennen müssen, versteht er eben nicht (weil dieser teil für ihn nicht ein teil von ganzen ist). alles erschaffene leben ist dazu da, sich selber zu erkennen, verdrängt man auch nur einen EINZIGEN TEIL, ist man materie. der balken der sich zwangläufig selber kreuzen muss. und DESWEGEN, alles ist gut so, so wie es erschaffen wurde. verdrängt man auch nur einen einzigen teil,

hat mans falsch gemacht

ahoi,

cybawurm

Seh ich ganz genauso! :liebe1:
 
Könnt ihr euch wirklich nicht vorstellen, daß man über dem Sex stehen kann? Hattet ihr nie Phasen, wo euch dieses Thema vollkommen egal war? Nicht, weil es zwanghaft verdrängt wurde, sondern einfach, weil kein Bedürfnis vorhanden ist?

Keine Ahnung, womit es zusammenhängt, daß es Menschen gibt, die ohne ganz und gar nicht können, und andere, deren Drang weniger bis gar nicht ausgeprägt ist. Jedenfalls gibt es beides. Und keine Ahnung, ob Opti nun tatsächlich ein Superunterdrücker ist, oder tatsächlich davon gelöst.

In diesem Sinne könnte es auch durchaus sein, daß wir all unsere versteckten Dinge erkennen und das Ergebnis nicht ist: oha, ich unterdrücke meinen Sex, sondern sich vielleicht doch eher einzugestehen: oha, ich kann nicht ohne. Das wäre dann wenigstens ehrlich, oder? Denn: beides ist möglich! Nur weil jemand nicht will, muß es nicht heißen, daß er etwas unterdrückt. Im Gegenteil, die die etwas ganz doll wollen, haben vielleicht auch ihre Schwachpunkte. Einige wurden ja schon angesprochen: Angst vor Eisamkeit, mangelndes Selbstbewußtsein (was über den Sex kompensiert wird), innere Leere, Langeweile, dazu gehören wollen, es machen schließlich alle so...

Also was ist nun Selbsterkenntnis? Diese kann doch immer geschehen. Sie kann geschehen, weil ich etwas annehme und mich frage: warum tu ich das? Sie kann geschehen weil ich etwas ablehne und mich frage: warum tu ich das? Oder soll es heißen, der Mensch erkennt sich nur dann selbst, wenn er Sex hat, weil Sex nun mal ein Teil seines Daseins ist?? Und muß ein Mensch für die Selbsterkenntnis nun wirklich jeden Kram ausprobieren, nur weil er die Fähigkeit dazu hat? Wenn ja, dann kann er ja auch ausprobieren, wie es ohne Sex ist. Bzw. ist es dann ja fast schon ein MUSS, um überhaupt einen Vergleich zu haben. Denn wie will sich jemand selbst erkennen, wenn er nur das lebt, was ihm am meisten Spaß macht, ohne zu hinterfragen?

Kaji
 
mal für all die, die opti ernst nehmen. opti redet davon einen bestimmten teil von ganzen auszuschneiden, aber man kann ein teil von ganzen nicht ausschneiden (denn auch wenn wir das nicht wissen, wir sind alle eins) man kann sich nur erkennen (das ganze) und auf diese weise der ganzheit die eigendynamik nehmen.
Dein Beirag enthält viel Bedenkenswertes, auf das näher einzugehen sich lohnen würde.

Was genau meinst du, wenn du sagst, der Ganzheit könne die Eigendynamik genommen werden? Das scheint mir im Moment etwas unklar. Wenn du darauf näher eingehen wolltest, würde es mich freuen :)
 
Seh ich ganz genauso! :liebe1:
:engel: :) dein avatarbild find ich toll
Dein Beirag enthält viel Bedenkenswertes, auf das näher einzugehen sich lohnen würde.

Was genau meinst du, wenn du sagst, der Ganzheit könne die Eigendynamik genommen werden? Das scheint mir im Moment etwas unklar. Wenn du darauf näher eingehen wolltest, würde es mich freuen :)

hmm, das kannst du, genau das, nur selber erkennen. aber von mir aus, ich kanns ja versuchen. hmmm *denk*, mir fällt grad kein beispiel ein, hmm... irgendwie glaub ich, dafür gibt es kein beispiel. wenn du zum beispiel ein korn nimmst, du pflanzt es in die erde, es wächst (das korn vergeht) und wächst zu etwas neuen herran, dann ist es etwas völlig anderes wie das korn. wie willst du nun einen beweis erbringen, dass zum beispiel die gerste einmal ein korn war? es musste vergehen, um etwas noch größeres hervorzubringen. *denkdenk* *beispielsuch* nehmen wir doch mal psychisch kranke menschen, die halluzinaitionen haben. psychisch krank sind sie, weil sie etwas in der kindheit unverarbeitetes miterlebt haben mussten, nun verdrängen sie sich bzw. versuchen es. aber das was sie verdrängen, drängt mit seinen ganzen sein nach aussen, weshalb sie halluzinationen haben, und hier bring ich nun die eigendynamik mit ins spiel, die halluzinationen gehören zu den psychisch kranken menschen, der mensch (die ganzheit) verdrängt sich (das geht aber nur bis zu einen ganz bestimmten punkt) und der teil der sich nicht verdrängen lässt, erlebt sich selbst (das was er vergessen will, was er verdrängt, bzw. der teil von sich, den er übersehen will), so, verstanden? um sich wieder ganz erleben zu können, muss er alle teile von sich annehmen, sie erkennen usw., der ganzheit die eigendynamik nehmen

ich hoffe ihr seid mir nicht sauer, dass ich das schlechteste beispiel hergenommen habe, aber nur die schlechtesten beispiel decken fehler auf, ich hoffe ihr verzeiht mir, wenn nicht, tut mir leid.

mfg,

cybawurm
 
Ahso, du hattest das Wort "GAnzheit" für den ganzen Menschen verwendet - ja jetzt ist es mir klar. Ich hatte darunter das Ganze, Alles, also Universum etc. verstanden.

Oh, deine Beispiele sind sehr anschaulich, find ich :)

Danke für die Begriffsklärung.
 
Könnt ihr euch wirklich nicht vorstellen, daß man über dem Sex stehen kann? Hattet ihr nie Phasen, wo euch dieses Thema vollkommen egal war? Nicht, weil es zwanghaft verdrängt wurde, sondern einfach, weil kein Bedürfnis vorhanden ist?

Doch, SO kann ich mir das vorstellen. Die Bedürfnisse sind nicht gleichbleibend gleich im Leben. Bei manchen ist sexualität auch nicht sehr stark ausgeprägt. Aber ich glaube, dies geschieht nicht Erleuchtung zu erlangen oder sich spirituell besonders stark einzulassen. Es geschieht. Was der Einzelne dann damit macht, ist eine andere Sache.
 
Könnt ihr euch wirklich nicht vorstellen, daß man über dem Sex stehen kann? Hattet ihr nie Phasen, wo euch dieses Thema vollkommen egal war? Nicht, weil es zwanghaft verdrängt wurde, sondern einfach, weil kein Bedürfnis vorhanden ist?

Keine Ahnung, womit es zusammenhängt, daß es Menschen gibt, die ohne ganz und gar nicht können, und andere, deren Drang weniger bis gar nicht ausgeprägt ist. Jedenfalls gibt es beides. Und keine Ahnung, ob Opti nun tatsächlich ein Superunterdrücker ist, oder tatsächlich davon gelöst.

In diesem Sinne könnte es auch durchaus sein, daß wir all unsere versteckten Dinge erkennen und das Ergebnis nicht ist: oha, ich unterdrücke meinen Sex, sondern sich vielleicht doch eher einzugestehen: oha, ich kann nicht ohne. Das wäre dann wenigstens ehrlich, oder? Denn: beides ist möglich! Nur weil jemand nicht will, muß es nicht heißen, daß er etwas unterdrückt. Im Gegenteil, die die etwas ganz doll wollen, haben vielleicht auch ihre Schwachpunkte. Einige wurden ja schon angesprochen: Angst vor Eisamkeit, mangelndes Selbstbewußtsein (was über den Sex kompensiert wird), innere Leere, Langeweile, dazu gehören wollen, es machen schließlich alle so...

Also was ist nun Selbsterkenntnis? Diese kann doch immer geschehen. Sie kann geschehen, weil ich etwas annehme und mich frage: warum tu ich das? Sie kann geschehen weil ich etwas ablehne und mich frage: warum tu ich das? Oder soll es heißen, der Mensch erkennt sich nur dann selbst, wenn er Sex hat, weil Sex nun mal ein Teil seines Daseins ist?? Und muß ein Mensch für die Selbsterkenntnis nun wirklich jeden Kram ausprobieren, nur weil er die Fähigkeit dazu hat? Wenn ja, dann kann er ja auch ausprobieren, wie es ohne Sex ist. Bzw. ist es dann ja fast schon ein MUSS, um überhaupt einen Vergleich zu haben. Denn wie will sich jemand selbst erkennen, wenn er nur das lebt, was ihm am meisten Spaß macht, ohne zu hinterfragen?

Kaji

Hi Kaji

Ich liebe Sex (mit einem Mann, den ich liebe), aber ich kann auch ganz gut ohne Sex leben. Wäre ja auch schrecklich, wenn man derart dringlich Sex bräuchte, dass man den Nächstbesten oder einen Lückenbüßer nehmen müsste. Das fände ich persönlich ärmlich und sehr unfrei. Dies wäre auch nicht meine Sicht von Sex, es soll nicht nur um eine körperliche Lustbefriedigung gehen, sondern auch auf spiritueller Ebene und in einer ausgefüllten LIEBE geschehen. Nur körperlich macht mich auch nicht an.
 
Hattet ihr nie Phasen, wo euch dieses Thema vollkommen egal war? Nicht, weil es zwanghaft verdrängt wurde, sondern einfach, weil kein Bedürfnis vorhanden ist?

Doch, hatte und habe ich. Und weiß daher aus Erfahrung, wenn Sex wirklich keine Bedeutung hat, redest du auch nicht pausenlos über seine Vermeidung, seine schädlichen Auswirkungen und die Notwendigkeit, keinen mehr habenwollen zu sollen... wozu auch. Wem er wirklich bedeutungslos wurde, dem ist er ja wirklich kein Thema ;)
 
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