Soll Griechenland raus aus Euro...

Griechenland raus aus Eurozone?

  • Ja

    Stimmen: 72 66,1%
  • Nein

    Stimmen: 23 21,1%
  • Weiß nicht

    Stimmen: 14 12,8%

  • Umfrageteilnehmer
    109
Alles für die Katz, wenn wir uns vergegenwärtigen, daß es niemals eine funktionierende Periode in der Menschheitsgeschichte gegeben hat, die von Augenhöhe zwischen den Machthabenden und Volk geprägt gewesen ist. Also was wollen wir erreichen, wir, die die blanke Ausbeutung, den Turbokapitalismus ablehnen? Wie kommen wir zum Konsens - anders gibts es keine demokratische Lösung - mit den Menschen, die auf der anderen Seite stehen, die nur vom Segen des Wirtschaftswachstum predigen? Ich finde in Programmen sowohl der rechten als auch liberalen und natürlich der linken Parteien keine befriedigende Antworten auf diese einfachen Fragen, die so einfach sie auch klingen mögen, die Quintessenz unserer Existenz betreffen. Und all die Posts hier spiegeln im Grunde genommen unsere Lage: verwirrend, unübersichtlich, unkontrollierbar, der Dynamik der Zeit ausgeliefert.
Richtig, solange wir noch in Nationen, Unternationen usw. denken statt an ein einheitliches WIR, solange wird es nie Frieden geben. Einen geheuchelten Frieden, ja, einen echten Frieden, nein. GL & Co. ist vielleicht ein Paradebeispiel für uns alle, also auch der EU, wie es nicht funktioniert.
 
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Greenorange schrieb:
Alles für die Katz, wenn wir uns vergegenwärtigen, daß es niemals eine funktionierende Periode in der Menschheitsgeschichte gegeben hat, die von Augenhöhe zwischen den Machthabenden und Volk geprägt gewesen ist.

Wenn du der Meinung bist, dass eh alles für die Katz ist, dann ist das für dich eben so. Irgendwann ist immer das erste Mal, und so mancher Fortschritt wäre uns verwehrt geblieben, hätten alle Visionäre die gleiche Einstellung wie du.
Meins ist das nicht. Ich bin 9er-Mensch - nicht nur Visionär, sondern auch Pionier - und deshalb gehe ich unbekannte Wege. ;)

Greenorange schrieb:
Ich finde in Programmen sowohl der rechten als auch liberalen und natürlich der linken Parteien keine befriedigende Antworten auf diese einfachen Fragen, die so einfach sie auch klingen mögen, die Quintessenz unserer Existenz betreffen. Und all die Posts hier spiegeln im Grunde genommen unsere Lage: verwirrend, unübersichtlich, unkontrollierbar, der Dynamik der Zeit ausgeliefert.

Ausgeliefert? Du fühlst dich ausgeliefert? Dann denk nach, was du willst und setz' dich in Bewegung. Ganz einfach.
Mir passen die herrschenden Systeme nicht, sie sind gegen Mensch, gegen Natur. Es kann nicht sein, dass Mensch immer nur durch Leistung und Geld identifiziert wird. "Hast du was, dann bist du was." Ergo... hast du nix (oder nicht viel), dann bist du nix, dann hast du auch nix mitzureden. Sieht man auch hier in der Diskussion sehr deutlich, wenn ziemlich respektlos vom Zwergenstaat und (hach Gott, so wenig) gerade mal 2% EU-Wirtschaftsleistung gegeben ist. Hallo?

Ich gebe dir recht, dass all die Parteiprogramme nicht das Gelbe vom Ei sind. Deshalb hab ich mich auch von allen zurückgezogen. Diverses Brauchbare kann man verwenden, zur Gänze sind sie mit Vorsicht zu geniessen.

Ich will humanitäre, ökologische und Ökonomische Nachhaltigkeit, und zwar Fair Play für alle. Ganz einfach. :)
 
Ich will humanitäre, ökologische und Ökonomische Nachhaltigkeit, und zwar Fair Play für alle. Ganz einfach. :)

Einfach? :D

Neuner wissen eigentlich, dass das nicht einfach ist. Einfach weil diese Menschen genau wissen, dass diese drei Eckdaten einander beeinflussen und in es einem begrenzten Raum sehr schwierig ist, ohne das an einer der Schrauben auch nach unten gedreht werden muss. Leugnen dieser tatsachen stet eher für stur mit der Kopf durch die Wand, anstatt Lösungen zu suchen, die dann aber auch Konsequenzen haben, die die Freiheit des Einzelnen beschneiden werden. ;)

8w9 passt eher. imho

LG
Any
 
Schon als Griechenland in die Währungsunion aufgenommen wurde, gab es mahnende Stimmen, die fragten, ob da alles mit rechten Dingen zugehe. Die Befürworter hielten den Zweiflern alles Mögliche entgegen, von Platon bis zum Obristenregime. Das Hauptargument aber lautete: Was kann es denn schaden, ein kleines Land am Rand Europas aufzunehmen, das nur zwei Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung erbringt?
:lachen::lachen::lachen:*sarkastisch* Ich hab damals schon prophezeit, daß das teuer zu stehen kommt. Ich wünschte, ich hätte mich geirrt, aber leider habe ich recht behalten.... :(

Niemand ließ sich damals träumen, dass Griechenland die EU einmal in eine ihrer schwersten Krisen stürzen und einen Keil in sie treiben würde.
Es gab genug deutlich warnende Stimmen, aber die wurden einfach ignoriert oder als "rechtspopulistisch" diffamiert.

Zitate aus:
http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/kommentar-griechischer-spaltpilz-13698919.html

LG
Grauer Wolf
 
judasishkeriot schrieb:
Richtig, solange wir noch in Nationen, Unternationen usw. denken statt an ein einheitliches WIR, solange wird es nie Frieden geben. Einen geheuchelten Frieden, ja, einen echten Frieden, nein. GL & Co. ist vielleicht ein Paradebeispiel für uns alle, also auch der EU, wie es nicht funktioniert.

Um in WIR denken zu können, braucht es keine EU, die den Menschen Einheit aufoktroyieren will. Das Gefühl für Einheit/WIR wächst im Inneren des Menschen, und zwar individuell. Dann gibt es auch keine Grenzen, die sowieso nur im Kopf sind. WIR betrifft doch nicht nur EU-Bürger untereinander, das kann man auch für andere fühlen, die ausserhalb der EU leben.

Anevay schrieb:
Neuner wissen eigentlich, dass das nicht einfach ist.

Ja ich weiss (natürlich, war ja auch nicht unbedingt ernst zu nehmen *g). Erlebe es ja auch ständig. Aber das ist halt Schicksal, ich bin immer schon die schwierigsten Wege gegangen. Sei's drum. Ansonsten habe ich nirgendwo geschrieben, dass ich eben mal mit dem Finger schnippen will, und alles ist anders. Ich habe meine Pläne und Vorhaben, die Umsetzung kannst du getrost mir überlassen. Gezwungen wird da niemand. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi schlägt sich eindeutig auf die Seite der Grexit-Gegner – und kritisiert dabei Deutschland. Eine Demütigung Griechenlands dürfe es nicht geben, sagt Renzi der Zeitung "Il Messaggero". "Italien will keinen Austritt Griechenlands aus dem Euro, und zu Deutschland sage ich: genug ist genug."
http://www.faz.net/aktuell/wirtscha...h-stellt-sich-gegen-deutschland-13698880.html

Der Herr Renzi sollte mal einen Blick auf diese kleine Karte werfen:
http://www.faz.net/aktuell/wirtscha...-rating-der-wichtigsten-laender-11559126.html
Ratschläge von weiteren südländischen Schluderjahnen, die sich mit Draghi an der Quelle die Eurozone zur Beute machten, sind unnötig! Solche Bemerkungen machen mich wirklich ärgerlich!

LG
Grauer Wolf
 
Es gibt auch andere Grexit-Gegner, also hör auf, ständig auf den Südstaaten rumzuhacken.
 
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