Soll Griechenland raus aus Euro...

Griechenland raus aus Eurozone?

  • Ja

    Stimmen: 72 66,1%
  • Nein

    Stimmen: 23 21,1%
  • Weiß nicht

    Stimmen: 14 12,8%

  • Umfrageteilnehmer
    109

Ich versuche mich jetzt mal als Prophet:

Nächstes Jahr um diese hat Griechenland einen Schuldenschnitt auf die Staatsschulden von 50% hinter sich. Und sich erst mal Luft verschafft.

Für die Banken hat vorher noch die Bilanzregeln soweit verändert, dass sie nicht in Schwierigkeiten kommen.

Nachdem man also so die geordnete Staatsinsolvenz ausprobiert hat, wird das Verfahren perfektioniert.

Und dann werden Portugal und Irland einen Schuldenschnitt von 50% machen.

Und danach gehts dann wirklich zur Sache: Die G20-Staaten machen in einer konzertierten Aktion ebenfalls einen Schuldenschnitt.

Wer wird das Ganze bezahlen?

Alle, die Staatsanleihen besitzen. Denn, die sind dann nur noch die Hälfte wert. Aber, da trifft es ja nicht wirklich Arme.

Alle Anderen wird das noch nicht mal wirklich berühren. Denn, durch die konzertierte Aktion bleibt die Inflation auf ein erträgliches Maß begrenzt. Gibt also nicht unbedingt eine Geldabwertung.

Für die Staaten bedeutet dass, das sie nur noch die Hälfte des Schuldendienstes aufbringen müssen. In D würden dadurch rd. 24 Mrd. jährlich gespart. Und der Bundeshaushalt wäre auf einen Schlag ausgeglichen, käme also ohne neue Schulden aus.

Die berühmt, berüchtigten "Märkte" hätten voll eins die gierige Fresse gekriegt. Und die Politik hätte gezeigt, dass immer der am längeren Hebel sitzt, der die Gesetze macht.

Und die Reichen? Müssen gute Miene zum bösen Spiel machen. Denn wenn die G20-Staaten vereint handeln, bleibt für das Geld der Reichen kein Fluchtpunkt mehr.

Sagt jetzt meine Kristallkugel.

:)

crossfire



du hast nicht nur ein christallkugel gekuckt , du hast auch eine rosarote brille aufgesetzt. es ist fast schon ein "naturgesetz", dass "die zeche" immer die bezahlen (müßen), die kaum geld haben.

die jetzeige "rettung" griechenlands hat den alleineigen sinn, die reichen und die baken zu schonen und geld umzuverteilen. schon jetzt können auch wir nicht (das "reriche deutschland") notwendige ausgaben tätigen, weil immer neue rettungschrirme aufgelegt werden müssen... dieses spil wird noch lange weitergehen, nächste kandidat ist diesmal italeine, und das könnte auch deutschald überfordern...ich wage zu betweifeln, dass unserene schwarz-gelben abgeorneten so unverschämt sind einige billionen(!) für ein rettungsschirm für italien zu bewilligen... (besser gesagt, ich hoffe das... denn bekanntlich ist "nichts unmöglich"...)


shimon
 
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Ich versuche mich jetzt mal als Prophet:

Nächstes Jahr um diese hat Griechenland einen Schuldenschnitt auf die Staatsschulden von 50% hinter sich. Und sich erst mal Luft verschafft.

Für die Banken hat vorher noch die Bilanzregeln soweit verändert, dass sie nicht in Schwierigkeiten kommen.

Nachdem man also so die geordnete Staatsinsolvenz ausprobiert hat, wird das Verfahren perfektioniert.

Und dann werden Portugal und Irland einen Schuldenschnitt von 50% machen.

Und danach gehts dann wirklich zur Sache: Die G20-Staaten machen in einer konzertierten Aktion ebenfalls einen Schuldenschnitt.

Wer wird das Ganze bezahlen?

Alle, die Staatsanleihen besitzen. Denn, die sind dann nur noch die Hälfte wert. Aber, da trifft es ja nicht wirklich Arme.

Alle Anderen wird das noch nicht mal wirklich berühren. Denn, durch die konzertierte Aktion bleibt die Inflation auf ein erträgliches Maß begrenzt. Gibt also nicht unbedingt eine Geldabwertung.

Für die Staaten bedeutet dass, das sie nur noch die Hälfte des Schuldendienstes aufbringen müssen. In D würden dadurch rd. 24 Mrd. jährlich gespart. Und der Bundeshaushalt wäre auf einen Schlag ausgeglichen, käme also ohne neue Schulden aus.

Die berühmt, berüchtigten "Märkte" hätten voll eins die gierige Fresse gekriegt. Und die Politik hätte gezeigt, dass immer der am längeren Hebel sitzt, der die Gesetze macht.

Und die Reichen? Müssen gute Miene zum bösen Spiel machen. Denn wenn die G20-Staaten vereint handeln, bleibt für das Geld der Reichen kein Fluchtpunkt mehr.

Sagt jetzt meine Kristallkugel.

:)

crossfire


Gib deiner Kristallkugel mal ein Kuss von mir. Danke für deine Vision crossfire.
 
aber bitte liebe Euromenschen... wartet damit bis die Schweiz seine zurzeitige Höchstpreisbindung und das Devisenreinbuttern wieder etwas lassen... wer weis, vielleicht kaufen wir dann auch den Freistaat Bayern, und auch etwas Elsas und vielleicht Voralberg und so

:ironie:
kauft uns, kauft uns.... :ironie:


meine Meinung ist: bloß raus aus dem Euro - und zwar so schnell wie möglich, bevor noch mehr "Euro-Rettungs-Pakete" gestartet werden und noch mehr Schulden gemacht werden....
 
Die Wirtschaftskrise macht den Griechen zu schaffen - und das nicht nur finanziell. Laut einer neuen Studie zerfällt das staatliche Gesundheitswesen, die Zahl von Suiziden und Krankheitsfälle steigen rapide. Schon warnen Mediziner vor einer "griechischen Tragödie".

(...)

  • Die Zahl der Einweisungen in Krankenhäuser ist 2010 im Vergleich zu 2009 um 24 Prozent gestiegen.
  • Die Zahl der Patienten, die ihren Gesundheitsstatus als "schlecht" oder "sehr schlecht" betrachten, ist 2009 im Vergleich zu 2007 um 14 Prozent gestiegen.
  • Zugleich ist die Zahl der Menschen, die einen Arzt aufgesucht haben, dagegen im selben Zeitraum um 15 Prozent gesunken.
  • Die Zahl der Selbsttötungen ist 2009 im Vergleich zu 2007 um 17 Prozent gestiegen. In einem nicht offiziellen Dokument des Parlaments, so berichten die Studienautoren, sei sogar von einem Anstieg um 25 Prozent die Rede. Noch dramatischer ist die Zahl der Suizide dieses Jahr gestiegen: Nach Angaben des Gesundheitsministeriums haben sich in der ersten Jahreshälfte 2011 etwa 40 Prozent mehr Menschen umgebracht als im ersten Halbjahr 2010.

Die Analyse der Soziologen basiert auf den Daten der Europäischen Statistikbehörde sowie der griechischen Regierung. Dass 2009 weniger Kranke einen Arzt aufgesucht haben, liege nicht daran, dass die Griechen sich keine Arztbesuche mehr leisten könnten, so die Forscher. Die Leistungen des staatlichen Gesundheitsdienstes sind für jeden Versicherten kostenlos. Auswirken würden sich vielmehr die Kürzungen im Gesundheitswesen um bis zu 40 Prozent. Weniger Personal in den Krankenhäusern, längere Wartezeiten und eine schlechtere Medikamentenversorgung seien ausschlaggebend dafür, dass immer weniger Kranke sich in die Hände von Medizinern begeben würden.

Direkter Zusammenhang mit der Wirtschaftskrise

Die Wissenschaftler haben zudem weitere Alarmsignale in der griechischen Bevölkerung ausgemacht, "von denen wir wissen, dass sie direkt mit der Krise zusammenhängen", sagt der Soziologe Alexander Kentikelenis aus Cambridge, der Erstautor der Studie. So habe sich etwa die Zahl von Gewaltverbrechen, Tötungsdelikten und Diebstählen zwischen 2007 und 2009 nahezu verdoppelt.

(...)

Ganzer Artikel
 

.....es wäre eine Möglichkeit, so wie Prof. Hankel sagt...weg mit dem Euro und zurück zum Drachmen....

lg
jora
 
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