Soll Griechenland raus aus Euro...

Griechenland raus aus Eurozone?

  • Ja

    Stimmen: 72 66,1%
  • Nein

    Stimmen: 23 21,1%
  • Weiß nicht

    Stimmen: 14 12,8%

  • Umfrageteilnehmer
    109
das geile ist einfach, keiner will solche dinge ernst nehmen... man kehrt nicht seinen eigenen hausflur und den rest werden die politiker, welche offensichtlich in ihrer handlungsfreiheit stark beschraenkt sind, schon richten...

die frau beim baecker auf die BZ-Schlagzeile mit jacko: " die sollen uns damit in ruhe lassen, bringt ja doch nichts.... genauso mit der DIANA oder wie die hiess und dem WTC, jedes jahr der selbe scheiss. warum lassen die uns nicht EINFACH damit in ruhe??"
amuesant aus vielen perspektiven, oder??

der facebook typ hat sein vermoegen mehr als verdoppelt las ich vorhin... komische welt, hauptsache griechenland bekommt einen besonders hohen zins und stellt alles auf sparflamme.... das nenne ich mal ankurbeln

und mir sagt man utopia waere utopisch erklaere mal einem vernuenftig denkenden menschen unser globales finanzsystem... jeder wuerde abstreiten das so etwas utopisches realisiert werden koennte.... aber heyyyyy ES IST

Je nach Perspektive ist das eher ein dystopisches System.

(Eine dystopische Gesellschaft ist in der Regel charakterisiert durch eine autoritäre oder totalitäre Regierungsform bzw. eine Form repressiver sozialer Kontrolle. Typische Charakteristika einer Dystopie: Dem Individuum sind durch mechanisierte Superstaaten jegliche Freiheiten genommen, die Kommunikation der Menschen untereinander ist eingeschränkt oder anderweitig gestört und das Bewusstsein der eigenen Geschichte oder eigener Werte gekappt.http://de.wikipedia.org/wiki/Dystopie)
 
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Je nach Perspektive ist das eher ein dystopisches System.

(Eine dystopische Gesellschaft ist in der Regel charakterisiert durch eine autoritäre oder totalitäre Regierungsform bzw. eine Form repressiver sozialer Kontrolle. Typische Charakteristika einer Dystopie: Dem Individuum sind durch mechanisierte Superstaaten jegliche Freiheiten genommen, die Kommunikation der Menschen untereinander ist eingeschränkt oder anderweitig gestört und das Bewusstsein der eigenen Geschichte oder eigener Werte gekappt.http://de.wikipedia.org/wiki/Dystopie)

haha ich fands nur gerade passend fuer utopiagegner....welche dieses finanzsystem ( grenzenloses ausufern) bedenkenlos hinnehmen
 
Hallo Monetarisieren

Nur mal der Wissenerweiterung halber,

wenn ich Unsinn erzähle, weshalb dann dieser Widerspruch, bitte um wirkliche Aufklärung !

Ich kenne Private Insolvenzen, die haben einfach über das Konto eines anderen mitgelebt, haben sich ein Auto kaufen können und das alles hintenrum.

JEDER hat ein Anrecht auf ein Konto, ein Guthabenkonto.

Das war bei meiner Bekannten auch so. Damit war sie von ihrem Mann abhängig und nach der Scheidung wollte sie ein eigenes Guthaben-Konto das bekam sie dann jedoch nur ohne EC-Karte, zwanzig Jahre später !

Ah vielleicht habe ich mich daher mißverständlich geäußert - ich meinte Firmeninsolvenz einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts oder OHG - da ich Staat und Unternehmen in Verbindung gebracht habe.

Mag sein daß es bei einer reinen Privatinsolvenz noch etwas milder ist.

LG Siegmund
 
@sunnythecat,

Danke für den Link. Damit wäre wie aus dem Text ersichtlich ja erstmal von einem Bankrott die Rede, welcher im privaten Recht soweit ich gelesen habe strafbar ist.
Na ja welcher Staat wöllte denn eine echte Insolvenz :D, o.k. Rußland hat auch schon mal Alaska an die USA verkauft, wäre ja dann eine reale Möglichkeit.
Deutschland kauft/erhält einfach einen Teil von Griechenland :ironie:

LG Siegmund
 
haha ich fands nur gerade passend fuer utopiagegner....welche dieses finanzsystem ( grenzenloses ausufern) bedenkenlos hinnehmen

Für die Finanzbranche ist das System ja durchaus eine Art Utopie. Besser als die letzten Jahre geht es eigentlich nicht. Sie dürfen alles... Zuerst wird der Sparer und Steuerzahler abgezockt, dessen Geld verzockt, dann wird mit dem Geld der Sparer und Steuerzahler gerettet. Und egal, ob Krise oder Aufschwung... die Zocker können immer verdienen, wenn sie gut vernetzt sind. Und die gute Vernetzung ist durchaus gegeben. Die wissen vorher, welche Gesetze erlassen werden, weil sie sie selbst geschrieben haben. Sie wissen auch vorher, welches Unternehmen insolvent geht, weil sie nur durch Gerüchte eine Insolvenz herbeiführen können...

Ist jetzt etwas "verschärft" dargestellt und nicht jeder "Zocker" kann das im für ihn utopischen Extrem, aber es charakterisiert die Branche.

Seit heute wird mal wieder über eine EU-weite "Tobin-Steuer" nachgedacht, eine Steuer auf Finanztransaktionen an der Börse z.B. Abgesehen davon, dass es krank ist, dass es so etwas nicht schon lange gibt, wird es auch in absehbarer Zeit nicht dazu kommen. London kündigt schon sein Veto an und verweist darauf: Nur, wenn das weltweit durchgesetzt wird. Und da gibts NIE ein "JA" von den USA... Und diese Steuer wäre marginal. 0,1% sind im Gespräch. Wer da nicht schnallt, wer die Politik bestimmt.... ;)
 
Für die Finanzbranche ist das System ja durchaus eine Art Utopie. Besser als die letzten Jahre geht es eigentlich nicht. Sie dürfen alles... Zuerst wird der Sparer und Steuerzahler abgezockt, dessen Geld verzockt, dann wird mit dem Geld der Sparer und Steuerzahler gerettet. Und egal, ob Krise oder Aufschwung... die Zocker können immer verdienen, wenn sie gut vernetzt sind. Und die gute Vernetzung ist durchaus gegeben. Die wissen vorher, welche Gesetze erlassen werden, weil sie sie selbst geschrieben haben. Sie wissen auch vorher, welches Unternehmen insolvent geht, weil sie nur durch Gerüchte eine Insolvenz herbeiführen können...

Ist jetzt etwas "verschärft" dargestellt und nicht jeder "Zocker" kann das im für ihn utopischen Extrem, aber es charakterisiert die Branche.

Seit heute wird mal wieder über eine EU-weite "Tobin-Steuer" nachgedacht, eine Steuer auf Finanztransaktionen an der Börse z.B. Abgesehen davon, dass es krank ist, dass es so etwas nicht schon lange gibt, wird es auch in absehbarer Zeit nicht dazu kommen. London kündigt schon sein Veto an und verweist darauf: Nur, wenn das weltweit durchgesetzt wird. Und da gibts NIE ein "JA" von den USA... Und diese Steuer wäre marginal. 0,1% sind im Gespräch. Wer da nicht schnallt, wer die Politik bestimmt.... ;)

sie wissen auch vorher, wie sich die EU entwickelt und konnten sicherlich zu einer recht hohen quote auf den griechenlandbankrott setzten...
diesen dann noch zu foerdern zaehlt wohl zu den kavaliersdelikten...

ich finde es krank, dass es so etwas ueberhaupt schon lange geben muesste, aber jo unglaublich das es keine gibt
jeder der arbeiten geht muss alles zig mal versteuern.... menschen die geld haben, duerfen dem wachstum zuschauen... aber die sind ja auch mehr wert, das leben ist eben kein ponyhof.... und gluecklicher sind die ja auch nicht ( dies stimmt natuerlich, hehe)
 

Ich versuche mich jetzt mal als Prophet:

Nächstes Jahr um diese hat Griechenland einen Schuldenschnitt auf die Staatsschulden von 50% hinter sich. Und sich erst mal Luft verschafft.

Für die Banken hat vorher noch die Bilanzregeln soweit verändert, dass sie nicht in Schwierigkeiten kommen.

Nachdem man also so die geordnete Staatsinsolvenz ausprobiert hat, wird das Verfahren perfektioniert.

Und dann werden Portugal und Irland einen Schuldenschnitt von 50% machen.

Und danach gehts dann wirklich zur Sache: Die G20-Staaten machen in einer konzertierten Aktion ebenfalls einen Schuldenschnitt.

Wer wird das Ganze bezahlen?

Alle, die Staatsanleihen besitzen. Denn, die sind dann nur noch die Hälfte wert. Aber, da trifft es ja nicht wirklich Arme.

Alle Anderen wird das noch nicht mal wirklich berühren. Denn, durch die konzertierte Aktion bleibt die Inflation auf ein erträgliches Maß begrenzt. Gibt also nicht unbedingt eine Geldabwertung.

Für die Staaten bedeutet dass, das sie nur noch die Hälfte des Schuldendienstes aufbringen müssen. In D würden dadurch rd. 24 Mrd. jährlich gespart. Und der Bundeshaushalt wäre auf einen Schlag ausgeglichen, käme also ohne neue Schulden aus.

Die berühmt, berüchtigten "Märkte" hätten voll eins die gierige Fresse gekriegt. Und die Politik hätte gezeigt, dass immer der am längeren Hebel sitzt, der die Gesetze macht.

Und die Reichen? Müssen gute Miene zum bösen Spiel machen. Denn wenn die G20-Staaten vereint handeln, bleibt für das Geld der Reichen kein Fluchtpunkt mehr.

Sagt jetzt meine Kristallkugel.

:)

crossfire

 
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