Soll Griechenland raus aus Euro...

Griechenland raus aus Eurozone?

  • Ja

    Stimmen: 72 66,1%
  • Nein

    Stimmen: 23 21,1%
  • Weiß nicht

    Stimmen: 14 12,8%

  • Umfrageteilnehmer
    109
Deutschland hat von Euro profitiert, wie kein anderes Land.
Lächerlich! Export-Weltweltmeister waren wir auch schon zu DM-Zeiten. Deutsche Waren wurden nicht gekauft, weil sie billig, sondern, weil sie gut bis hervorragend waren.
Dieses Ammenmärchen (m.M.n.) ist wohlfeil, um D dazu zu erpressen, die ganzen Habennichtse zu alimentieren und auszuhalten.

LG
Grauer Wolf
 
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GrauerWolf schrieb:
Lächerlich! Export-Weltweltmeister waren wir auch schon zu DM-Zeiten. Deutsche Waren wurden nicht gekauft, weil sie billig, sondern, weil sie gut bis hervorragend waren.
Dieses Ammenmärchen (m.M.n.) ist wohlfeil, um D dazu zu erpressen, die ganzen Habennichtse zu alimentieren und auszuhalten.

Du bist aber nicht sehr gut informiert.
 
Schäuble ist schon ganz der richtigen Meinung: Man wirft nicht ständig gutes Geld dem schlechten Geld hinterher.

Einmal ist Schluss! Das könnten sich die Griechen mal hinter ihre Ohren schreiben.
 
Für alle, die das schreckliche Schicksal Deutschlands durch die Krise/n beweinen... :rolleyes:

So sehr hat Deutschland vom Euro profitiert


In der deutschen Diskussion über den Euro und die Schuldenkrise hört man immer wieder, die Einführung des Euro habe der deutschen Wirtschaft gehörig geschadet.

In einer bemerkenswerten Studie verweisen die Volkswirte der Citigroup dieses Argument jetzt ins Reich der Legende. Die Citi-Ökonomen Nathan Sheets und Robert Sockin argumentieren, die Einführung des Euro habe zu einem massiven Windfall-Profit für die deutsche Volkswirtschaft geführt – das Papier ist meiner Meinung nach Pflichtlektüre für jeden D-Mark-Nostalgiker.


Nach den Berechnungen von Sheets und Socking hat die Währungsunion zusammen mit der deutschen Lohnzurückhaltung Deutschland massive Vorteile auf dem Weltmarkt verschafft: Der reale effektive Wechselkurs ist demnach dank des Euro 15 bis 20 Prozent niedriger als wenn es die D-Mark noch geben würde.

Simulationsrechnungen der Volkswirte zeigen: Diese Wettbewerbsvorteile haben über Jahre massiv den deutschen Export stimuliert – die Ökonomen schätzen, dass die Exportüberschüsse dadurch pro Jahr um vier Prozent des BIP bzw. 100 Milliarden Euro höher ausgefallen sind. Unter dem Strich spreche einiges dafür, dass die Mitgliedschaft in der Währungsunion die deutsche Wirtschaftsleistung beflügelt habe, so die Schlussfolgerung der Volkswirte.

Ganz abgesehen von dem Chaos, das mit der Auflösung der Währungsunion einhergehen würde, zeigen diese Berechungen: Wer sich in Deutschland nach der D-Mark zurück sehnt, sollte wirklich vorsichtig sein, was er sich da wünscht.

Die vollständige Studie findet sich hier.

Update: Sehr interessante Berechnungen zu den ökonomischen Vorteilen durch den Euro hat kürzlich übrigens auch McKinsey vorgelegt – demnach fällt rund die Hälfte der Vorteile bei Deutschland an.

http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2012/01/30/so-sehr-hat-deutschland-vom-euro-profitiert/

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2. Mythos: Die Griechenland-Krise kostet Deutschland viele Milliarden


Als die Finanzmärkte Athen fallen ließen, brach Panik aus. Viele Anleger wussten nicht, wo ihr Geld noch sicher war. Große Vermögensverwalter wie Banken, Versicherungen und Rentenkassen sind aber darauf angewiesen, riesige Summen sicher anzulegen. In der Krise waren das vor allem Staatsanleihen aus Deutschland. Wer diese Papiere kauft, wird Kreditgeber der Bundesrepublik.

Und Deutschland hat den Ruf, nicht pleitegehen zu können. So sind Bundesanleihen seit ein paar Jahren äußert begehrt. Weil so viele Großinvestoren Deutschland einen Kredit geben wollten, sanken die Zinsen für den Bund. Manche Anleihen haben sogar negative Renditen. Das heißt: Investoren zahlen Geld, statt Zinsen zu bekommen, um deutsche Anleihen zu halten.

Wie groß ist dieser Vorteil? Der Ökonom Jens Boysen-Hogrefe vom Institut für Weltwirtschaft in Kiel hat das ausgerechnet. Zum Vergleich legt er die Zinsen an, die Deutschland in den Jahren 1999 bis 2008 zahlen musste. Demnach hat der Bund seit Beginn der Krise bis 2014 rund 60 Milliarden Euro an Zinsen gespart. Und weil die Kredite oft erst in vielen Jahren zurückgezahlt werden müssen, hält der Effekt noch lange an. Durch bereits ausgegebene Anleihen spart Deutschland bis 2030 insgesamt etwa 160 Milliarden Euro.

Deutschland zahlt in der Griechenland-Krise nicht drauf, das Gegenteil ist richtig: Deutschland profitiert. Wenn die Krise nicht mehr so akut ist, wollen die Anleger auch wieder mehr Zinsen von Deutschland. Ökonom Boysen-Hogrefe rechnet damit, dass ab 2017 bis 2020 wahrscheinlich die Zinsen wieder steigen. Dann ist die Zeit des billigen Gelds für die Bundesregierung vorbei.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/euro-krise-fuenf-mythen-ueber-griechenland-1.2415138-2
 
Es gibt offenbar eine Einigung:

Griechenland-Gipfel in Brüssel: Euroländer sollen sich geeinigt haben
EU-Ratspräsident Tusk schreibt von einer "einstimmigen Einigung". Nach 16 Stunden Verhandlungen haben sich die Euroländer mit Griechenland auf einen Weg zu einem neuen Hilfsprogramm geeinigt.

Die 19 Euro-Länder haben am frühen Montagmorgen nach einer Marathonsitzung eine Einigung im griechischen Schuldendrama erreicht. EU-Ratspräsident Donald Tusk schrieb auf Twitter: "Der Eurogipfel hat eine einstimmige Einigung erreicht. Alles ist bereit für ein ESM-Programm für Griechenland mit ernsthaften Reformen und finanzieller Hilfe."
In Kürze mehr auf SPIEGEL ONLINE
http://www.spiegel.de/wirtschaft/so...g-bei-krisengipfel-in-bruessel-a-1043334.html



Und auf N24 heißt es, dass Merkel wohl auch gleich eine Pressekonferenz gibt. Details gibts bisher noch nicht, aber offenbar hat Deutschland sich ziemlich weit durchgesetzt. Bin mal gespannt wie die Reaktion auf diesen Privatisierungs-Fonds sein wird. Denn das ist einfach wirklich extrem.
 
Deutschland zahlt in der Griechenland-Krise nicht drauf, das Gegenteil ist richtig: Deutschland profitiert.
Wie gesagt, lächerlich. Die Zinsen sind am Boden, Altersrücklagen lohnen kaum noch. Der Bürger, der Mittelstand profitiert davon ganz bestimmt nicht. Und was nützen Exporte, wenn sie nicht bezahlt werden? Sollte ich je einen südländischen Auftraggeber bekommen (ist jetzt nur ein Beipiel als Modell), gibt es nur eines: Bar auf den Tisch des Hauses!
http://www.eu-skeptiker.de/deutschland-profitiert.html
Und nun? Es gibt immer mehrere Standpunkte!

Alles ist bereit für ein ESM-Programm für Griechenland mit ernsthaften Reformen und finanzieller Hilfe."
Auf gut deutsch, GR wird wieder vollmundig versprechen sprich griechische Sagen erzählen und, sobald die Milliarden da sind, nichts halten. Business as usual... Die lernen es nie. Jeder private Schuldner hätte schon längst den Offenbarungseid leisten müssen und wäre wegen Insolvensverschleppung vor dem Kadi gelandet!

LG
Grauer Wolf
 
Und auf N24 heißt es, dass Merkel wohl auch gleich eine Pressekonferenz gibt. Details gibts bisher noch nicht, aber offenbar hat Deutschland sich ziemlich weit durchgesetzt. Bin mal gespannt wie die Reaktion auf diesen Privatisierungs-Fonds sein wird. Denn das ist einfach wirklich extrem.

Ist eh zu spät - die sind unten durch - weltweit.
 
Es gibt offenbar eine Einigung:

Griechenland-Gipfel in Brüssel: Euroländer sollen sich geeinigt haben
EU-Ratspräsident Tusk schreibt von einer "einstimmigen Einigung". Nach 16 Stunden Verhandlungen haben sich die Euroländer mit Griechenland auf einen Weg zu einem neuen Hilfsprogramm geeinigt.

Die 19 Euro-Länder haben am frühen Montagmorgen nach einer Marathonsitzung eine Einigung im griechischen Schuldendrama erreicht. EU-Ratspräsident Donald Tusk schrieb auf Twitter: "Der Eurogipfel hat eine einstimmige Einigung erreicht. Alles ist bereit für ein ESM-Programm für Griechenland mit ernsthaften Reformen und finanzieller Hilfe."
In Kürze mehr auf SPIEGEL ONLINE
http://www.spiegel.de/wirtschaft/so...g-bei-krisengipfel-in-bruessel-a-1043334.html



Und auf N24 heißt es, dass Merkel wohl auch gleich eine Pressekonferenz gibt. Details gibts bisher noch nicht, aber offenbar hat Deutschland sich ziemlich weit durchgesetzt. Bin mal gespannt wie die Reaktion auf diesen Privatisierungs-Fonds sein wird. Denn das ist einfach wirklich extrem.


Beim Fonds hat Deutschland sich komplett durchgesetzt: 50 Mrd Euro!

Jetzt Pressekonferenz mit Merkel... Da gibts mal wieder nix zu schreiben weil die reden kann ohne irgendwas zu sagen. :D
 
GrauerWolf schrieb:
Die Zinsen sind am Boden, Altersrücklagen lohnen kaum noch.

Es geht um Staatspapiere. Nirgendwo steht, dass der Mittelstand und Kleinanleger profitieren sollen. Begreifst du diese Politik immer noch nicht?

GrauerWolf schrieb:
Und was nützen Exporte, wenn sie nicht bezahlt werden?

Ganz normales Unternehmerrisiko. Deutschland hat die desaströse Lage GRs durch ihr Spardiktat mitverantwortet - ergo haben sie auch die Konsequenzen mitzuverantworten.

GrauerWolf schrieb:
Auf gut deutsch, GR wird wieder vollmundig versprechen sprich griechische Sagen erzählen und, sobald die Milliarden da sind, nichts halten.

Du bist so sehr in deinem Kritikwahn gefangen, dass du rundherum nix mitkriegst. GR muss bis Mittwoch (= 3 Tage!!!!) Reformen durchs Parlament peitschen.
 
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Immer mehr Menschen solidarisieren sich mit Syriza und Griechenland, übernehmen teilweise das was an Syriza die letzten Monate scharf kritisiert wurde... es ist fast ein bisschen so, als würde man Tsipras und Varoufakis im Nachhinein jetzt Recht geben... d

Das ist doch blanker Unsinn. Am Samstag war ich z.B. auf einer Gartenparty und natürlich wurden dort sämtliche Themen angesprochen - auch die der Politik. Und ich sage dir: Als das unvermeidliche Thema "Griechenland" auftauchte, hat wirklich keiner für Griechenland Partei ergriffen, natürlich aus verschiedenen Gründen heraus. Der Grundton war Unverständnis.

Schau dem Volk doch einfach mal aufs Maul, anstatt zu träumen. Oder lies die Leserbriefe, welche die Menschen an verschiedene Zeitungen schreiben. Dann weißt du, was die Leute wirklich von dem ganzen Procedere der griechischen Politik halten.

Lg
Urajup
 
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