Soll Griechenland raus aus Euro...

Griechenland raus aus Eurozone?

  • Ja

    Stimmen: 72 66,1%
  • Nein

    Stimmen: 23 21,1%
  • Weiß nicht

    Stimmen: 14 12,8%

  • Umfrageteilnehmer
    109
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Sabbah schrieb:
öhhhh ja...also die Verwaltungskosten, wobei da wirklich alles reinfällt belaufen sich auf ungefähr 5-6% des Jahreshaushaltes. Oder anders zählte das Personal ca. 40 000 Nasen, wobei der größte Teil nämlich 25 000 auf die Kommission fällt. zum vergleich: in Wien gabs 2013 30000 Bedienstete.

Nun, dann wäre da auch noch das Anlagekapital nebst Riesengebäude, Fahrtkosten, Spesen und Diäten für die Damen und Herren, sowie sonstige Annehmlichkeiten etc.pp.

Mit einem Wort... Die EU als Gesamtes kann man ruhig auf die Hälfte oder noch mehr reduzieren - inklusive ihrer Krakenarme in die Souveränität der einzelnen Mitgliedsstaaten.
 
kann freilich passieren, aber ich glaube selbst LePenn ist sich darüber im Klaren welche Folgen ein EU-Austritt hätte und dann würde sie wahrscheinlich im Retourgang den schnellsten Arschtritt der Geschichte kassieren. Es ist schlicht das Risiko nicht wert, weil man nicht und nicht abschätzen kann, welche Lawine da losgetreten wird. Unsere FPÖ, die ja mit LePenn in Europa zusammenarbeitet weiß das auch und ist inzwischen vom Anti-EU-Kurs abgekommen, auch wenn sie nach wie vor damit Wählerstimmen fangen, was recht skurril ist.
Also ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die EU zerbricht, was ich mir da viel eher vorstellen könnte, wäre eine EU in der EU.

Es muss nicht zwingend sein, dass eine Partei den Austritt konkret anstrebt. Aber man sieht ja, dass schon mit Syriza, die im Grunde eigentlich eher ne linkere SPD ist (abgesehen vom sehr linken Flügel der Partei) ist, ein tiefer Graben zwischen denen und dem Rest liegt. Das hat auch zu Differenzen zwischen den anderen geführt.

Sollte es in 5 Jahren so sein, dass man Syriza in Griechenland, Le Penn in Frankreich, Podemos in Spanien, Wilders in den Niederlanden etc., dann wird es über keine Frage mehr eine Einigung geben. Das würde dann sofort auch zu extremeren Kräften in Deutschland führen, im Sinne von "nur ne harte AfD kann uns vor so einer Bande schützen".

Das würden EU und Euro nicht überstehen...
 
Merkel über Griechenland: Im Paradies der Selbstzufriedenheit
Ein Kommentar von Stefan Kuzmany

Merkel: Selbstbezogener und unsolidarischer Blick auf Europa

Angela Merkel meint: Alles kein Problem mit Griechenland. Angela Merkel meint, wir könnten "in Ruhe abwarten". Angela Merkel wähnt Europa "stärker als vor fünf Jahren". Man muss schon sehr selbstbezogen auf die Welt blicken, um sich so gewaltig irren zu können wie die Kanzlerin.

Ist irgendwas? Ach ja, endlich Sommer. Und bald Urlaub. Und, ach so, diese unangenehme Sache mit Griechenland gibt's ja auch noch. Aber kein Grund, sich aufzuregen. Eigentlich ist nämlich alles in bester Ordnung.

Denn: "Wir können in Ruhe abwarten", so sprach die Bundeskanzlerin in der Debatte im Bundestag zur Krise in und mit Griechenland. Abwarten ist Angela Merkels Rezept für alles und ihr politisches Programm seit jeher, insbesondere in Bezug auf die Verhandlungen mit Griechenland. Mal redete sie dem griechischen Ministerpräsidenten Tsipras gut zu, mal schickte sie ihren Finanzminister Wolfgang Schäuble vor, auf dass sich die Griechen nicht allzu große Hoffnungen auf Großzügigkeit machten. Tatsächlich jedoch wartete sie ab. Warum?
Auch darauf gab Merkel Antwort in der Debatte: "Europa ist stark, viel stärker als vor fünf Jahren zu Beginn der europäischen Staatsschuldenkrise, die in Griechenland ihren Ausgang nahm." Ach so. Ja dann können wir uns tatsächlich alle beruhigt zurücklehnen und den Ferien entgegendämmern.

Leider jedoch irrt die Kanzlerin damit. Sie irrt gewaltig, und sie irrt gefährlich.

Nur wer selbstbezogen und unsolidarisch auf Europa blickt, mag kein Problem erkennen, wenn ein anderes Land aus der Gemeinschaft in Not gerät. Wenn Merkel sagt, Europa sei stark, dann meint sie: Wir haben uns abgesichert. Die Probleme der anderen gehen uns nichts an.

Nur wem europäische Werte wie Humanität und Gerechtigkeit wenig bedeuten, mag in Ruhe abwarten, während sich die Staaten der Union noch nicht einmal auf eine verbindliche Quote zur Aufnahme von Flüchtlingen einigen können, geschweige denn auf eine Migrationspolitik, die mehr ist als Abschottung.

Ganzer Artikel: http://www.spiegel.de/politik/deuts...l-irrt-sich-gewaltig-kommentar-a-1041642.html
Es Merkel ist.... Danke für Deinen Beitrag.

"Leider jedoch irrt die Kanzlerin damit. Sie irrt gewaltig, und sie irrt gefährlich."
 
Es muss nicht zwingend sein, dass eine Partei den Austritt konkret anstrebt. Aber man sieht ja, dass schon mit Syriza, die im Grunde eigentlich eher ne linkere SPD ist (abgesehen vom sehr linken Flügel der Partei) ist, ein tiefer Graben zwischen denen und dem Rest liegt. Das hat auch zu Differenzen zwischen den anderen geführt.

Sollte es in 5 Jahren so sein, dass man Syriza in Griechenland, Le Penn in Frankreich, Podemos in Spanien, Wilders in den Niederlanden etc., dann wird es über keine Frage mehr eine Einigung geben. Das würde dann sofort auch zu extremeren Kräften in Deutschland führen, im Sinne von "nur ne harte AfD kann uns vor so einer Bande schützen".

Das würden EU und Euro nicht überstehen...
Die Grundidee der AFD war nicht verkehrt.
Deine Meinung bleibt dir unbenommen, mir meine auch. Die EU, so wie sie sich darstellt und gibt, ist eine - sorry - Missgeburt.
Die Idee einer europäischen Gemeinschaft war und ist keine Fehlgeburt; die Ausführung derselben sicherlich.
 
Gerne. ;) Und ich leg' auch gleich nach...

Die Bundesregierung bereitet sich Medienberichten zufolge auf die mögliche Notwendigkeit von humanitären Hilfen in Griechenland vor. Eine Arbeitsgruppe habe mit ersten Diskussionen begonnen, wie man im Notfall Unterstützung leisten könne, zitierte das "Handelsblatt" aus Regierungskreisen.

Verschiedene Themen seien diskutiert worden, so auch die Frage, wie deutsche Unternehmen trotz der Kapitalverkehrskontrollen noch nach Griechenland liefern können. Aber auch über Notversorgung, etwa mit medizinischen Produkten, werde nachgedacht. Mögliche Hilfen sollten vorrangig aus dem EU-Haushalt fließen. Aber auch bilaterale Unterstützung sei möglich, hieß es. Allerdings hoffe man weiterhin, dass solche Nothilfen gar nicht notwendig werden.

https://www.n-tv.de

Beim Lesen der ersten paar Zeilen dachte ich "endlich tun sie mal für die Menschen was".

Tja... der Rest ist ohne Worte. :(

judasishkeriot schrieb:
Die Idee einer europäischen Gemeinschaft war und ist keine Fehlgeburt; die Ausführung derselben sicherlich.

Die Idee bemäkel ich auch nicht.
 
Es muss nicht zwingend sein, dass eine Partei den Austritt konkret anstrebt. Aber man sieht ja, dass schon mit Syriza, die im Grunde eigentlich eher ne linkere SPD ist (abgesehen vom sehr linken Flügel der Partei) ist, ein tiefer Graben zwischen denen und dem Rest liegt. Das hat auch zu Differenzen zwischen den anderen geführt.

Sollte es in 5 Jahren so sein, dass man Syriza in Griechenland, Le Penn in Frankreich, Podemos in Spanien, Wilders in den Niederlanden etc., dann wird es über keine Frage mehr eine Einigung geben. Das würde dann sofort auch zu extremeren Kräften in Deutschland führen, im Sinne von "nur ne harte AfD kann uns vor so einer Bande schützen".

Das würden EU und Euro nicht überstehen...

also ich bin da eher Optimist, liegt wohl auch an meiner funktionalistischen Sichtweise. ich denke es gibt eine Art logischen Handlungszwang, dem man sich fügen muss, wenn man nicht extrem riskante Politik betreiben will. Die EU ist in vielen Bereichen schon sher stark integriert, dennoch mcht ie rede vom Austritt irgendwo noch Sinn, wenn auch eher bei den Populisten und auch nur in der Krise.
 
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Die Grundidee der AFD war nicht verkehrt.

Von den Analysen her sind einige in der AfD gut... die haben ja auch relativ exakt vorhergesagt was zu was führen wird. Aber ihre Antworten wären totaler Neoliberalismus. Löhne runter um Wettbewerbsfähigkeit stärken, soziale Kosten senken bis wir bei griechischen Verhältnissen sind usw. Das sind die totalen Zahlenfetischisten.

Und der Rest ist zu deutschnational...
 
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