Soll Griechenland raus aus Euro...

Griechenland raus aus Eurozone?

  • Ja

    Stimmen: 72 66,1%
  • Nein

    Stimmen: 23 21,1%
  • Weiß nicht

    Stimmen: 14 12,8%

  • Umfrageteilnehmer
    109
Einer der besten "Grundsatz-"Artikel die ich bisher zum Thema gelesen habe, daher in voller Länge:



Alle Macht der Clique: Merkels eiskalte Vision für Europa


Die Bilder aus Griechenland sind beschämend für eine „Europäische Union“, deren Ziel es einmal war, allen Europäern Frieden und Wohlstand zu bringen. Nun aber sehen wir Rentner in Athen, die hilflos-zornig auf die Zentralbank losmarschieren, weil sie sich um ihr Geld geprellt fühlen. In Athen gab es in einigen Banken das System, das die 120 Euro Bargeld, die ausgegeben wurden, nach dem Alphabet verteilt wurden. A-K bekamen ihr Almosen, der Rest ging leer aus. Bloomberg zufolge müssen sich erschütternde Szenen abgespielt haben.

Doch im Deutschen Bundestag sprach Angela Merkel, als ginge sie das alles nicht an. Sie gab vor, Prinzipien zu verteidigen. Doch in Wahrheit plant sie den Coup in Athen. Heute braucht es keine Armee mehr, um eine Regierung zu stürzen. Die neue Wunderwaffe ist nicht mehr die „Bertha“ oder die „Bazooka“, mit denen sich Mario Draghi noch vor zwei Jahren brüstete. Der Krieg wird mit der „ELA“ entschieden, der „Emergency Liquidity Assistance“. Das sind die Not-Kredite der EZB.

Die EZB weiß alles über die Banken in Griechenland. Sie ist seit einiger Zeit gleichzeitig die Bankenaufsicht in Europa. Im Dezember wurde der Stresstest abgeschlossen. Die EZB kennt jeden faulen Kredit und jede schlechte Sicherheit bei den griechischen Banken. Sie kann jede Regierung in der Euro-Zone unter Druck setzen. Sie kann den Sturz jeder Regierung verhindern, orchestrieren oder verzögern.

Und alles, was die EZB weiß, weiß auch Angela Merkel. Dieser Tage wird gerade wieder viel Lärm um neue NSA-Enthüllungen gemacht. Die NSA hat die Bundesregierung bespitzelt. Im Vergleich zu der Gründlichkeit, mit der die EZB die Banken in Europa ausgeforscht hat, ist die NSA eine blinde Kuh.

Merkel weiß, dass die griechischen Banken am Ende sind. Daher muss sie nur warten. Der Banken-Crash kommt in dem Maß, in dem ihn die EZB orchestriert. Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis hat schon vor Monaten gesagt: Diese Schlacht wird bei den Banken entschieden. Diese Schlacht kann die Syriza nicht gewinnen. Dann stürzt Tsipras und die schwarz-rote Clique, die sich immer unverschämter eines ganzen Kontinents bemächtigt, kann wieder ran an die Töpfe im Süden. Ganz schnell werden die Quellen der Troika sprudeln. Ganz schnell werden die Steuerzahler gemolken und die Griechen weiter ausgebeutet.

Das strategische Ziel heißt: Alle Macht der Clique!

Daher lässt man das griechische Volk nun schmoren, sagt den Griechen süffisant: Selbst schuld, ihr habt falsch gewählt! Es ist wie eine mittelalterliche Belagerung. Die Griechen sollen im wörtlichen Sinn ausgehungert werden. Sie sollen am Sonntag zu den verhassten Wahlurnen kriechen und ihr Kreuz dort machen, wo die eurokratischen Funktionäre es wollen: Sie sollen ankreuzen, dass sie weiter geknechtet werden wollen. Sie sollen Ja sagen zu einer Politik, in der sie nicht einmal Staffage sind. Sie sollen mit ihrem verdammten Kreuz ihrem eigenen Kreuz zustimmen, das die Troika für sie ausgewählt hat.

So geht Regieren heute: Keiner der Technokraten in Berlin, Brüssel, Frankfurt und Washington hat jemals mit einem griechischen Rentner gesprochen, der seine Familie ernähren muss und sich heute 120 Euro abholen durfte, für die Medikamente für seiner Frau, die Lebensmittel für seinen Sohn, die Windel für seine Tochter – weil die Existenzgrundlage der Familie seit nunmehr vier Jahre „Euro-Rettung“ zerstört wurde. Keiner dieser Funktionäre kann auch nur einen Buchstaben lesen von der Schrift des griechischen Volkes. Mehr Distanz geht nicht. Distanz aber ist die Voraussetzung, um unbarmherzige Entscheidungen zu treffen. Je weniger man von einem Volk weiß, umso leichter kann man es knechten.

Angela Merkel steht für dieses System, das mit einer Demokratie nicht mehr im Entferntesten zu tun hat. Es ist eine Funktionärs-Diktatur, wie sie Merkel aus der DDR kennt. In Brüssel läuft das nicht anders: Dort amtiert der Ratspräsident Donald Tusk, der kaum Englisch spricht, und der am vergangenen Sonntag, mitten in der schlimmsten Krise der EU, in aller Seelenruhe in einem feinen Brüsseler Restaurant gesehen wurde, zum entspannten Lunch mit seiner Familie. Von Juncker wollen wir nicht sprechen, es ist schwer zu beurteilen, wieviel er überhaupt noch von dem mitbekommt, was um ihn vorgeht.

Es besteht kein Zweifel: Die Syriza-Regierung hat viele Fehler gemacht. Es besteht auch kein Zweifel: Das europäische Schulden-Kasino ist ein Wahnsinnsprojekt, weil es die korrupten lokalen Netzwerke nicht eliminiert, sondern gestärkt hat. Das gilt für Griechenland, Österreich, Bulgarien und wohl auch für Deutschland, wenn wir an die Skandale bei den diversen Großprojekten denken.

Doch das alles rechtfertigt nicht, dass man jetzt aus politischer Willkür den Stecker zieht. Es ist unmoralisch und inhuman, die einfachen Griechen jetzt in den existentiellen Abgrund zu stoßen. Ungerührt steht Angela Merkel am Pult im Bundestag und predigt die europäischen Werte, während im Süden Europas eine Welt zusammenbricht, im wahrsten Sinn des Wortes.

Ja, die Schuldenpolitik ist falsch. Aber was ist das für eine Lösung, dass man nun einfach ein ganzes Volk über die Klinge springen lässt? Was haben wir für ein Niveau erreicht, wenn die Süddeutsche Zeitung plötzlich schreibt: „Griechenland unter Quarantäne“? Sind wir schon so weit, dass Menschen, die unverschuldet in die Armut gestoßen wurden – und zwar über Nacht – als Aussätzige diffamiert werden? Von einem Blatt, das sonst bei jedem „Rechtspopulisten“ den Wald nicht mehr sieht vor lauter Hakenkreuzen? Haben wir tatsächlich schon ein Stadium erreicht, in dem die Grenzen zwischen Verteilungskampf und Rassismus verschwimmen?

Das Vorgehen entspricht dem Verhalten bei den Flüchtlingen: Zuerst bombt der Westen Libyen und Syrien in Schutt und Asche. Dann macht man die Grenzen dicht und schickt Kriegsschiffe gegen Flüchtlingsboote. Man unterstellt, dass „Wirtschaftsflüchtlinge“ eine Art Glücksritter sind, die es besser anderswo versuchen sollten. Man wirft den Asylanten vor, dass sie jung sind, und nicht alt und gebrechlich. Man weigert sich, sie aufzunehmen, baut Zäune, Mauern und Sperren. Wo sind denn die ganzen Lichterketten-Journalisten? Wo ist der Aufschrei? Der Widerstand? Der Aufstand?

Der Umgang mit den Griechen und den Flüchtlingen folgt demselben, zynischen Muster: Man will an einer Gruppe ein Exempel statuieren, um andere abzuhalten, dem System lästig zu werden. Man lässt konkrete Menschen bewusst leiden, um die eigene Macht zu erhalten. Das ist nichts anderes als Totalitarismus.

Wir nähern uns diesem Zustand gefährlich an. Er kann, wenn er voll zum Tragen kommt, nur durch eine Revolution beendet werden.

http://deutsche-wirtschafts-nachric...e-clique-merkels-eiskalte-vision-fuer-europa/
 
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Hammer Beitrag! (y)

Er spiegelt genau das wider, was ich seit langem wahrnehme. Selten habe ich jemand so dermaßen freundlich lächelnd eiskalt ins Gesicht lügen gesehen wie die Merkel. Sie geht über Leichen, buchstäblich. Um jeden Preis.
 
Die Krise wird ja nicht enden. Das ist die ökonomische Dynamik die dann auch logischen Handlungszwang bringen wird. Aber genau das zerreisst ja die EU.

eine Krise die nicht endet, nennt man Weltuntergang. Ich gehe eher davon aus, dass die EU nicht zerbrechen wird. Wird wohl auch davon abhängen inwieweit man die Integration noch vorantreiben kann...vielleicht gibts am Ende doch Eurobonds.

Nimm etwa das Verhalten der EZB in der letzten Zeit. Es gibt im Grunde nur zwei Deutungen:

das Ziel der EZB war es die Spekulationen gegen den Euro zu unterbinden. Das ist denk ich gelungen. Und ich glaube jeder da oben weiß, dass man so nicht weitermachen kann, also irgendeine Lösung wird es geben, die wohl ziemlich radikal sein wird.
 
Psychoterror ist wirklich ein passendes Wort... Aber ich würde eher Psychospiel dazu sagen. Denn Panik haben tatsächlich alle und Druck üben auch alle aus. Griechenland hat wirklich Panik. Tsipras wird weggespült wenn da nix bei rauskommt. Frankreich hat Panik wegen der eigenen Situation... die wollen auf keinen Fall dass ausgefallene Kredite in die Bilanz geschrieben werden müssen. Merkel bleibt cool, und ich glaube fast sie ist es wirklich... Aber eine Einigung will sie auch, denn sonst muss sie auch ne Menge Geld abschreiben und dem Volk erklären warum ihre Politik so krachend gescheitert ist.

Aber... es wird vermutlich eine Einigung geben. Sollte das griechische Volk gegen Tsipras stimmen wird es relativ schnell zu einer Einigung kommen und er dürfte das dann politisch nicht überleben. Wird es mit "nein" stimmen wird er noch versuchen mehr rauszuholen und das kann noch mal spannend werden, aber er wird eine Einigung unterschreiben. Da bin ich sehr sicher.

Grexit ist möglicherweise nur noch dadurch möglich, dass es einen Unfall geben könnte... etwa Bankenkollaps.


in einigen deinen thesen gebe ich recht, allerdings ich bin mir ziemlich sicher, dass das geld verloren isst... sowohl was EZB reingebuttert hat, wie auch das geld wofür D. gerade steht. grichenland kann die kredite nicht zurückzahlen...

shimon
 
eine Krise die nicht endet, nennt man Weltuntergang. Ich gehe eher davon aus, dass die EU nicht zerbrechen wird. Wird wohl auch davon abhängen inwieweit man die Integration noch vorantreiben kann...vielleicht gibts am Ende doch Eurobonds.
Technisch gibt es jede Menge Möglichkeiten solche Probleme in den Griff zu bekommen. Eurobonds sind eine Möglichkeit bzw. ein Puzzleteil für eine technische Lösung. Eine gemeinsame Finanzpolitik gehört dann auch dazu usw. Das Problem dabei ist, dass man die Menschen natürlich auch irgendwie mitnehmen muss. Für Deutschland hieße das ja unterm Strich, dass viele Deutsche denken würden und nicht mal falsch lägen: Damit wird Deutschland zum Geberland in finanzieller Hinsicht und wird dazu noch Macht nach Brüssel abgeben müssen. Dafür gibts absolut keine Mehrheit, und sollte es je zur Wahl stehen werde ich ebenfalls nicht dafür stimmen. Der Grund ist, dass ich Brüssel absolut kritisch sehe. Ich sehe die EU nicht als demokratisch an sondern als einen Macht-Magneten der dann zentralistisch über die Köpfe der Bevölkerungen hinweg entscheidet. Die demokratischen Anflüge die es in der EU gibt werden bei wichtigen Fragen dann gerne unterdrückt. Das Europaparlament beschäftigt sich z.B. kein bisschen mit Griechenland. Es ist eine kleine Truppe aus zum Teil von niemandem gewählten Personen die über das Schicksal Griechenlands entscheidet. Die nationalen Parlamente können das dann nur noch abnicken. Es gibt unglaublich viele Themen, klein und groß, die auf eine undemokratische Art und Weise verhandelt und beschlossen werden. Oft genug kriegen wir so gut wie nix davon mit bzw. erst wenn es dann die Konsequenzen gibt.


das Ziel der EZB war es die Spekulationen gegen den Euro zu unterbinden. Das ist denk ich gelungen. Und ich glaube jeder da oben weiß, dass man so nicht weitermachen kann, also irgendeine Lösung wird es geben, die wohl ziemlich radikal sein wird.
Die Lösungen bisher sind ja schon sehr radikal. Sie sind ja auch strenggenommen gegen geltendes Recht. Aber da wo Macht ist wird Recht dann eben durchgesetzt. Die Stabilitätskriterien kann man z.B. schon mal alle wegschmeißen. Deutschland hat sich zuerst nicht daran gehalten und bis heute werden so ziemlich alle gesetzten Grenzen gesprengt. Griechenland soll sich an Regeln halten während Frankreich ganz offiziell die Regeln für ein paar Jahre aussetzen darf. Die No-Bail-Out-Klausel ist schon mal gar nichts mehr wert. Das Verbot zur monetären Staatsfinanzierung der EZB kann man auch vergessen.

Du sagst, das Ziel der EZB war es die Spekulationen gegen den Euro zu unterbinden und dass das Deiner Ansicht nach gelungen ist. Und ja, das stimmt und ja, das ist auch größtenteils gelungen was sich allerdings schnell ändern kann.

Vor allem aber: Das ist nur ein Teilaspekt. Die EZB hat Banken die Risiken abgekauft und macht das auch weiterhin. Wenn behauptet wird, die EU und der EURO seien jetzt robuster als vor 5 Jahren, dann stimmt das insofern, als dass ein Grexit vermutlich keine kollektive Bankenpleite außerhalb Griechenlands mehr auslösen wird. Die konnten ihre ganzen Müll-Papiere nämlich der EZB schicken. Wie nennt man eine solche Funktion/Institution innerhalb des Finanzsystems? Bad Bank.

Die Risiken liegen alle bei den Steuerzahlern, während jene die sie eingingen sie nicht tragen müssen. Aber natürlich geben die ihre Gewinne nicht an den Steuerzahler ab... immer nur die Verluste oder das was gewaltig schief gehen könnte.

Und genau so läuft es auf ganz vielen Ebenen. EFSF, ESM und die nationalen Rettungswerkzeuge.. sie funktionieren alle nach dem gleichen Schema: Risiken trägt die Normalbevölkerung. Gleichzeitig verdoppeln Milliardäre ihr Vermögen innerhalb der Krise in kürzester Zeit.

Und abgesehen davon, dass das mathematisch bzw. ökonomisch gar nicht dauerhaft funktionieren kann, es sei denn der Euro wird massiv abgewertet, zerreißt es die EU politisch. Es bringt die Bevölkerungen gegeneinander auf wenn die einen zu Gläubigern werden und die anderen zu Schuldnern. Das geht von ganz oben, wo Schäuble und Merkel Gläubiger sind und anderen Staaten ihre Politik aufzwingen, bis nach unten zu den Stammtischen wo sich die einen auf die Schulter klopfen weil sie zu den fleißigen Deutschen gehören die ihr Geld wiedersehen wollen und so solidarisch mit den faulen Griechen waren... und in Griechenland wird an den Krieg erinnert, dass Deutschland Zusagen nicht eingehalten hat, dass Deutschland seine Schulden nicht bezahlt... und jetzt einen zweiten Anlauf ohne Waffen aber über wirtschaftliche Macht läuft. Und ich finde absolut verständlich, dass Griechen so etwas oft glauben... denn das ist ja letztlich was sie erleben. Merkel hat über griechische Politik nicht viel weniger zu sagen als der dortige MP... die Richtlinien werden nicht in Athen festgelegt und seit 5 Jahren schickt die Troika ihre Wünsche nach Athen oder lehnt Wünsche aus Athen ab.... bzw. hebt oder senkt den Daumen.

Und ein kleines Land wie Griechenland kann man vielleicht noch relativ folgenlos knechten. Mit Italien wird es nicht funktionieren und auch finanziell nicht zu leisten sein. Dasselbe gilt für Frankreich. Da endet die Geschichte dann relativ schnell falls es soweit kommen sollte. Und es ist DAS wovor alle Angst haben. Deshalb gibt die EZB weiterhin ELA-Kredite, deshalb wird Griechenland um jeden Preis im Euro gehalten und am Ende werden die Griechen feststellen, dass die Wahl für Syriza rein gar nichts geändert hat.
 
in einigen deinen thesen gebe ich recht, allerdings ich bin mir ziemlich sicher, dass das geld verloren isst... sowohl was EZB reingebuttert hat, wie auch das geld wofür D. gerade steht. grichenland kann die kredite nicht zurückzahlen...

shimon

Habe ich auch nirgends behauptet. Es geht nicht darum das Geld zurückzubekommen, sondern darum den Zeitpunkt an dem es offiziell wird und in die Bilanzen geschrieben werden muss, dass es nicht zurückkommt, nach hinten zu verschieben.
 
Zuerst wollte ich es mir nicht ansehen, weil die Talkshows zum Thema Griechenland in aller Regel sehr ähnlich und sehr verlogen ablaufen. Aber da Sarah Wagenknecht im Studio sitzt, und die normalerweise ein Garant für harte Wahrheiten ist die sie auch sehr verständlich formulieren kann, gucke ich es mir gerade an. Und... die Frau ist mal wieder in Hochform (wobei ich erst 15 Minuten kenne... ):

https://daserste.ndr.de/annewill/
 
Kauder ist so was von verlogen... mir fehlen die worte!

Shimon

P.S. Wir sitzen in der "erste Reihe" - das ist sehr schön, alle diese schlauen Diskurse zu hören. Wir können uns auch darüber austauschen...nur beeinflussen können wir im Moment leider nichts. Eine Demokratie, die Meinungsfreiheit erlaubt ist schön - aber wenn die Politiker, und zawar alle die die EU "führen", trotzdem machen dürfen was sie wollen und wie sie wollen (auch gegen die Interssen der Bevölkerung!) ist und bleibt eine "Scheindemokratie" = EU!
 
Zuletzt bearbeitet:
Kauder ist so was von verlogen... mir fehlen die worte!

Shimon

P.S. Wir sitzen in der "erste Reihe" - das ist sehr schön, alle diese schlauen Diskurse zu hören. Wir können uns auch darüber austauschen...nur beeinflussen können wir im Moment leider nichts. Eine Demokratie, die Meinungsfreiheit erlaubt ist schön - aber wenn die Politiker, und zawar alle die die EU "führen", trotzdem machen dürfen was sie wollen und wie sie wollen (auch gegen die Interssen der Bevölkerung!) ist und bleibt eine "Scheindemokratie" = EU!
Es sind ja nicht mal die gewählten Politiker, die hier entscheiden, sondern irgendwelche Leute aus dem Finanzsektor, die in irgendwelchen Gremien der EU sitzen.
 
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trotzdem machen dürfen was sie wollen und wie sie wollen (auch gegen die Interssen der Bevölkerung!) ist und bleibt eine "Scheindemokratie" = EU!
"Interessen der Bevölkerung" ist ein gutes Stichwort.
Wo bleiben denn die Interessen der europäischen Restbevölkerung?
Kannst dus nicht verstehen oder willst dus nicht verstehen, Shimon. Hier prallen zwei komplett gegensätzlich Interessenslagen aufeinander, wie das nun mal so ist bei Gläubiger und Schuldner...
 
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