Soll Gott oder soll ich?

wenn gott soll...dann sagt er leck..mich
wenn gott die unendlichkeit an möglichkeiten ist
dann hol dir das was de brauchst selbst
dann nimmt er dich ernst...
weil du dich ernst nimmst
als sein ebenbild:)
 
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du machst es doch eh:)
gott ist innen wie kann er von dir verschieden sein
er ist doch alles
geh tiefer
werde still
dann weisste was de willst
und so wirds geschehen:)
 
Gute Frage !

Darf ich als Beispiel das Bild der zwei Bauern von solis bemühen, das jetzt zwar nicht alltägliich ist, aber doch etwas praktischer als die reine Theorie ?
ok.

Die zwar Bauern könnten einerseits Gott bitten, für das richtige Wetter zu sorgen,
oder sie könnten sich bemühen, sich so zu organisieren, daß jeder vom anderen profitiert ( Zusammenarbeit bei Drainage und Bewässerung o ä ).
ist das ein "entweder-oder" oder ein "und/oder"?

Ob sie das ´ sollen ´ ist eine interessante philosphische Frage.
es wäre die Frage nach einer verbindlichen gemeinsamen Ethik.

Für interessanter halte ich jedoch, was sie ´ wollen ´ und was sie dafür aktiv unternhmen können.
heißt das, dass du deine vorherige Frage:
"Wäre es unlogisch, zu behaupten, daß man den größtmöglichen Einfluß darauf anstreben sollte, was einen selbst betrifft ?"
nun veränderst in:
"Wäre es unlogisch, zu behaupten, daß man den größtmöglichen Einfluß darauf anstreben will, was einen selbst betrifft ?"

und dann bleibt dennoch offen, was denn das ist, "was einen selbst betrifft"? Was betrifft einen selbst bzw wo zieht man die Grenze zwischen "betrifft mich" und "betrifft mich nicht"?
 
du machst es doch eh:)
gott ist innen wie kann er von dir verschieden sein
er ist doch alles
geh tiefer
werde still
dann weisste was de willst
und so wirds geschehen:)
Hallo Sternenatemzug,

also es ist so, sowohl als auch,
was meint wir sind zwar eins, als auch verschieden voneinander, das müssen wir einsehen, er ist der erschaffer von allem...nicht wir, machen wir diesen unterschied nicht nennt man das größenwahnsinn, weil das ich dann nämlich denkt es sei selber Gott

wir sind eine ausstrahlung gottes, aber wir sind nicht Gott, obgleich man zur selben Zeit auch nicht sagen kann, wir wären verschieden voneinader.

es trifft beides zu

liebe Grüße
 
Hallo Sternenatemzug,

also es ist so, sowohl als auch,
was meint wir sind zwar eins, als auch verschieden voneinander, das müssen wir einsehen, er ist der erschaffer von allem...nicht wir, machen wir diesen unterschied nicht nennt man das größenwahnsinn, weil das ich dann nämlich denkt es sei selber Gott

wir sind eine ausstrahlung gottes, aber wir sind nicht Gott, obgleich man zur selben Zeit auch nicht sagen kann, wir wären verschieden voneinader.

es trifft beides zu

liebe Grüße

danke für deine antwort
ja einverstanden......
welle auf/im ozean
was ist sie ?
welle oder ozean?
was ist der mensch ?
körperwelle...oder göttliche stille?
kannst du die welle vom ozean trennen?
wenn du mehr ozean sein willst
dann geh in dich...:)
dort ist die göttliche stille
aus dieser stille kommt die nächste welle
wenn der wind weht wohin er will
dann kräuselt sich der ozean
und trägt dich fort
doch in dir bleibt die stille:)
 
... die Frage nach einer verbindlichen gemeinsamen Ethik ...

heißt das, dass du deine vorherige Frage nun veränderst in :
"Wäre es unlogisch, zu behaupten, daß man den größtmöglichen Einfluß darauf anstreben will, was einen selbst betrifft ?"

und dann bleibt dennoch offen, was denn das ist, "was einen selbst betrifft"? Was betrifft einen selbst bzw wo zieht man die Grenze zwischen "betrifft mich" und "betrifft mich nicht"?
zur ersten Frage :
es ´sollte´ besser ein ´und/oder´ sein – ´Vorschriften´ meinerseits sind eine Illusion ;)

die Frage nach einer verbindlichen gemeinsamen Ethik ...
ist - soweit ich das sehe - seit ( grob geschätzt ) 5.000 Jahren nicht abschließend geklärt ...

Die Grenze zwischen sollen und wollen kann ich - auch wenn das sehr enttäuschend ist - ebenso wenig pauschal ziehen wie die zwischen dem, was mich betrifft oder was nicht.

In jedem Einzelfall muß ich für mich eine Entscheidung treffen und ich kann Anderen dazu Ratschläge geben,
aber
meine Ratschläge für Andere haben sicher Anteile, die für die / den Anderen etwas Sinnvolles zu bieten haben, als auch das Gegenteil.

Auch ich fände es großartig, wenn es allgemeingültige Verhaltensgrundsätze geben würde ( ähnlich der UN-Charta bzw der für die Menschenrechte ), aber schon die zehn Gebote ( als Beispiel ) scheinen -
wenn man sich die Diskussionen hier so ansieht - nicht von allen Menschen gleich gewertet und für das eigene Verhalten als verbindlich anerkannt zu werden.

Es tut mir leid, daß ich keine verbindliche Antwort auf Deine intelligenten, ergebnisorientierten Fragen geben kann.

Ich halte das Streben nach einem Zusammenleben für ideal, in dem die / der Einzelne im sozialen Verbund die weitestgehend-mögliche Ausübung ihres / seines Potenziales verwirklichen kann, wenn dadurch weder Andere unnötig be-einträchtigt werden, noch der Fortbestand der Gruppe gesprengt wird.

Diese Definition ist nicht ´abschließend´ formuliert und eröffnet wahrscheinlich in fast allen Punkten weiteren Diskussions-´Bedarf´.
 
zur ersten Frage :
es ´sollte´ besser ein ´und/oder´ sein – ´Vorschriften´ meinerseits sind eine Illusion ;)
ja, woher kommt dann diese Haltung/diese Illusion eines "sollte"?

die Frage nach einer verbindlichen gemeinsamen Ethik ...
ist - soweit ich das sehe - seit ( grob geschätzt ) 5.000 Jahren nicht abschließend geklärt ...
es gibt eine der Schöpfung inhärente Ethik. Jeder ist eingeladen, soviel davon zu entdecken wie er mag. :) (auch dies ist übrigens ein Teil dieser Ethik, dieses "Eingeladensein". Kein Zwang.)

Die Grenze zwischen sollen und wollen kann ich - auch wenn das sehr enttäuschend ist - ebenso wenig pauschal ziehen wie die zwischen dem, was mich betrifft oder was nicht.
naja, das kommt dann noch... :)

In jedem Einzelfall muß ich für mich eine Entscheidung treffen und ich kann Anderen dazu Ratschläge geben,
aber
meine Ratschläge für Andere haben sicher Anteile, die für die / den Anderen etwas Sinnvolles zu bieten haben, als auch das Gegenteil.
das ist doch schon mal was.

Auch ich fände es großartig, wenn es allgemeingültige Verhaltensgrundsätze geben würde ( ähnlich der UN-Charta bzw der für die Menschenrechte ), aber schon die zehn Gebote ( als Beispiel ) scheinen -
wenn man sich die Diskussionen hier so ansieht - nicht von allen Menschen gleich gewertet und für das eigene Verhalten als verbindlich anerkannt zu werden.
das ist ein wesentliches Element, diese Sehnsucht danach. Sie wirkt wie ein Magnet, der einen näher an das Ziel navigiert.

Es tut mir leid, daß ich keine verbindliche Antwort auf Deine intelligenten, ergebnisorientierten Fragen geben kann.
oh, ich wollte dich nicht bedrängen. Und wenn es keine verbindlichen Antworten gibt, (wer könnte die denn eigentlich geben?) so gibt es doch vielleicht unverbindliche Antworten, oder zumindest offene Fragen, die einen Raum erzeugen, einen Boden schaffen, auf dem die Antworten gedeihen können.

Ich halte das Streben nach einem Zusammenleben für ideal, in dem die / der Einzelne im sozialen Verbund die weitestgehend-mögliche Ausübung ihres / seines Potenziales verwirklichen kann, wenn dadurch weder Andere unnötig be-einträchtigt werden, noch der Fortbestand der Gruppe gesprengt wird.

Diese Definition ist nicht ´abschließend´ formuliert und eröffnet wahrscheinlich in fast allen Punkten weiteren Diskussions-´Bedarf´.
bedingt.

Aber nehmen wir ruhig das Beispiel der beiden Bauern. Vielleicht könnte man ja ein Element der Antwort aus dem Gleichnis Jesu ziehen, in dem er die beiden Frauen am Mühlstein beschreibt, von denen die eine zu Gott entrückt wird, die andere aber nicht.

Scheint ja ungerecht. Beide mühen sich doch, und doch wird nur eine von beiden genommen.

Gut, könnte man sagen, das ist eben Gottes Souveränität, seine Gnade. Er bestimmt wem er gnädig ist und wem nicht.

Doch das löst neues Unwohlsein aus. Was, wenn er mir auf diese Art vielleicht nicht gnädig wäre?

Eine gute Antwort löst kein Unwohlsein aus, kein ungutes Gefühl.
Also die Lösung kann es noch nicht sein, aber vielleicht ein Stück dahin.
 
ja, woher kommt dann diese Haltung/diese Illusion eines "sollte"? ...

es gibt eine der Schöpfung inhärente Ethik. Jeder ist eingeladen, soviel davon zu entdecken wie er mag. :) (auch dies ist übrigens ein Teil dieser Ethik, dieses "Eingeladensein". Kein Zwang.)

...

wenn es keine verbindlichen Antworten gibt, (wer könnte die denn eigentlich geben?) so gibt es doch vielleicht unverbindliche Antworten, oder zumindest offene Fragen, die einen Raum erzeugen, einen Boden schaffen, auf dem die Antworten gedeihen können.

... ein Element der Antwort aus dem Gleichnis Jesu ..., in dem er die beiden Frauen am Mühlstein beschreibt, von denen die eine zu Gott entrückt wird, die andere aber nicht.

Scheint ja ungerecht. Beide mühen sich doch, und doch wird nur eine von beiden genommen.

Gut, könnte man sagen, das ist eben Gottes Souveränität, seine Gnade. Er bestimmt wem er gnädig ist und wem nicht.

Doch das löst neues Unwohlsein aus. Was, wenn er mir auf diese Art vielleicht nicht gnädig wäre?

Eine gute Antwort löst kein Unwohlsein aus, kein ungutes Gefühl.
Also die Lösung kann es noch nicht sein, aber vielleicht ein Stück dahin.

Dein Aussagen gefallen mir :)

bei Friedrich Weinreb ( der Weg durch den Tempel ) gibt es einen Vergleich zwischen den Opfern von Kain und Abel und seine Erklärung dazu. Das werde ich hiermal reinstellen, wenn ich es finde - sobald ich wieder zuhause bin ;)
 
Dazu fällt mir diese Geschichte ein:

"Der Aspekt der Gnade wird schön illustriert in einer Geschichte von einem alten Sadhu (Mönch), der am Dorfrand lebte und Narada, den himmlischen Seher, gefragt hat: „Ich habe jetzt 40 Jahre lang praktiziert, wann werde ich endlich die Gottverwirklichung erreichen?“ Daneben war ein junger Aspirant, der nicht allzu viel praktiziert hat, jedoch mit viel Enthusiasmus. Dieser fragte ebenfalls Narada: „Wann werde ich denn die Selbstverwirklichung erreichen?“ Narada antwortete dem alten Sadhu: „Ich habe eine gute Nachricht für dich. Noch zwei Leben.“ Der alte Sadhu ist darauf total deprimiert. Noch zwei Mal die ganze Geschichte wieder von vorne… Dem jungen, enthusiastischen Aspirant antwortete er: „Schau dir die Blätter dieses Baumes an. So viele Blätter, wie dieser Baum trägt, so oft musst du dich noch reinkarnieren, bis du zur höchsten Verwirklichung kommst.“ Daraufhin freute sich der junge Aspirant: Wie wunderbar, auch ich werde es erreichen, obwohl ich bisher nur halbherzig und wenig praktiziert habe. Gott wird mir die Verwirklichung geben… Er fing an um den Baum herum zu tanzen und dachte daran, wie herrlich es sein wird, wenn er die Verwirklichung erreicht hat, wie großartig Gott ist, der selbst ihm die Verwirklichung schenkt. Schließlich setzte er sich hin und erreichte Samadhi."
yoga-vidya.de/Yoga--Buch/bhagavad-gita
 
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Dein Aussagen gefallen mir :)

bei Friedrich Weinreb ( der Weg durch den Tempel ) gibt es einen Vergleich zwischen den Opfern von Kain und Abel und seine Erklärung dazu. Das werde ich hiermal reinstellen, wenn ich es finde - sobald ich wieder zuhause bin ;)

*schmeiß-mich-wech-vor-lachen*

wie cool. Gerade daran dachte ich, bevor ich mich ans Notebook setzte um dir zu antworten. Bin ja ganz gespannt... ich hab deine Antwort schon im Geist gelesen, also werde ich nicht vorgreifen.

Nur überlagerten sich gerade die Bilder von Esau und Kain bei mir, ich dachte daran, dass Esau ja der Bruder von Abel ist... ist er ja nicht, oder doch? :)
 
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