sind Fleischesser die schlechteren Menschen.

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Der Mensch besitzt keine Verdauungsenzyme für den Abbau von Cellulose....
Natürlich nicht.
Cellulose ist für fast alle Lebewesen unverdaulich (Ausnahme best. Pilze und Bakterien).
Für die Ernährung ist sie nur als Ballaststoff wichtig.
Vegetarisce/Vegane Ernährung basiert ja auch nicht auf Zellwänden...
 
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Natürlich nicht.
Cellulose ist für fast alle Lebewesen unverdaulich (Ausnahme best. Pilze und Bakterien).
Für die Ernährung ist sie nur als Ballaststoff wichtig.
Vegetarisce/Vegane Ernährung basiert ja auch nicht auf Zellwänden...

Cellulose ist ein wichtiger Lieferant von Kohlehydraten für Pflanzenfresser, d.h.
Wiederkäuer dagegen sind in der Lage, einen großen Teil der Cellulose und anderer Polysaccharide im Pansen zu verdauen. Auch hier sind Mikroorganismen beteiligt, die über die notwendigen Cellulasen verfügen und in einem anaeroben Prozess (Fermentation) die Cellulose zu Fettsäuren umsetzen. Ähnliches gilt für Pferde und Wassergeflügel, bei denen die Fermentation jedoch im Dickdarm stattfindet. Auch verschiedene andere Tiere, wie z. B. das Silberfischchen (Lepisma), sind in der Lage, Cellulose zu verdauen.
Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Cellulose
Also unser Darm ist nicht befähigt soviel aus der Cellulose rauszuholen wie das Pflanzenfresser können.
lg
Cyrill
 
Jegliche Zubereitung von Nahrungsmitteln bringt Vitaminverlust mit sich, egal ob Fleisch oder Gemüse, somit fällt das Vitaminargument weg.

Wie Du selber sagst, bedarf der Vitaminverlust eines Lebensmittels der Zubereitung. Für rohe Nahrungsmittel gilt dieser Verlust mithin nicht. Aus diesem Grunde werden pro Tag offiziell 5 Portionen rohes Obst und Gemüse empfohlen. Dass so viele Menschen jedoch rohes Fleisch verzehren mögen, halte ich darüber hinaus für eher unwahrscheinlich. Aus gesundheitlichen Gründen wäre dies auch bedenklich (Salmonellen usw.).

Dazu kommt, dass eben bei speziellen Zubereitungsmethoden von Fleisch an sich krebserregende Substanzen freigesetzt werden. Brät man z. B. Fleisch auf offener Flamme, werden vom herabtropfenden Fett toxische Kohlenwasserstoffe produziert. Diese heften sich im Anschluss an die Oberfläche des gebratenen Fleisches und wirken karzinogen. Auch beim Garen tierischer Produkte bilden sich verschiedene krebserregende Stoffe. Das gilt insbesondere dann, wenn das Fleisch mit höheren Temperaturen zubereitet wird.

Ebenfalls ist Fleisch ein wichtiger Eiweisslieferant und auch ein Lieferant von essenziellen Aminosäuren.

Was nützen Dir die aus dem Fleisch stammenden Proteine, wenn der Rest des "Nahrungsmittels" ruinöse Folgen für Deine Gesundheit hat? Zahlreiche Pflanzen sind ebenfalls wertvolle Proteinlieferanten, ohne dass sie den menschlichen Organismus negativ belasten. Im Gegenteil fördern die in der Flora vorkommenden sekundären Pflanzenstoffe noch auf vielfältige Weise die Resorption der essentiellen Substanzen, die in den Pflanzen enthalten sind und derer der menschliche Organismus mit seinem Immunsystem dringend bedarf. Hinzu kommend aktivieren sie die Entgiftungsmechanismen des Körpers und sorgen dafür, dass wertvolle, unabdingbare Substanzen länger im Organismus verharren, indem sie sie Verdauung modulieren.

Kalzium ist z. B. nicht gleich Kalzium, nur weil es in tierischen und pflanzlichen Produkten enthalten ist. Auf die Synergie kommt es an, die bei fleischlicher Nahrung zumeist nicht gegeben ist. Aus diesem Grunde scheidet der Organismus auch 90% des über die tierische Milch aufgenommenen Kalziums wieder über den Urin aus, während dies bei pflanzlicher Nahrung nicht dermaßen erfolgt. Dieser Effekt tritt unabhängig vom Vitamin-D-Gehalt auf.

Der Tagesbedarf beträgt 0.8 Gramm tierisches Eiweiss pro Kilogramm Körpergewicht, bei einer Person von 70 Kilogramm Köpergewicht wären das 58 Gramm Eiweiss. Das heisst, das entspricht ca. einem Tagesbedarf von 100 Gramm Fleisch.

Es gibt für Menschen keinen TagesBEDARF bezüglich tierischen Eiweißes aus Fleisch... Bräuchten Menschen tierisches Eiweiß in fleischlicher Form, so würden nicht derart viele Studien und epidemiologische Statistiken zu dem Ergebnis kommen, dass vegetarisch lebende Menschen in der Regel gesünder sind als Fleischesser und zugleich eine höhere Lebenserwartung genießen! Wieso lebe ich dann noch, obwohl ich seit ich 12 bin vegetarisch lebe? Wieso konnte ich mich dennoch weiterhin gut entwickeln? Weshalb überleb(t)en dann die Hindus, die seit Tausenden von Jahren jegliche fleischliche Ernährung zurückweisen? Der Hinduismus zählt heute knapp eine Milliarde Anhänger und gehört zu den ältesten bekannten Weltreligionen.

Zudem wird tierisches Eiweiß für die Entstehung der Alzheimer-Krankheit verantwortlich gemacht, die auf toxisch wirkende Proteinablagerungen im Gehirn zurückgeführt wird. Für pflanzliche Produkte gilt dies ebenfalls nicht. Im Gegenteil: Der tägliche Konsum grünen Tees und diverser Fruchtsäfte senkt das Alzheimer-Risiko ERHEBLICH! Eine proteinarme Diät ist dazu in der Lage, die Nieren-Dialyse bei an chronischer Niereninsuffizienz leidenden Menschen überflüssig zu machen oder deren Einsatz hinauszuzögern!

Sogar geringe Mengen von Rind-, Schweine- und Lammfleisch enthalten übrigens bereits relativ hohe Mengen an schädlichem Cholesterin. Abstand halten sollte man auch von den im Fleisch vorkommenden gesättigten Fettsäuren. Vorteilhafter ist, auf ungesättigte Fettsäuren wie die Omega-3-Fettsäuren, die bspw. in Leinsamen, Walnüssen, Walnussöl, Rapsöl, Sojabohnen vorhanden sind, zurückzugreifen. Im Gegensatz zu den gesättigten Fettsäuren erhöhen sie nicht das Risiko von kardiovaskulären Erkrankungen, sondern sie reduzieren es.
 
Wie Du selber sagst, bedarf der Vitaminverlust eines Lebensmittels der Zubereitung. Für rohe Nahrungsmittel gilt dieser Verlust mithin nicht. Aus diesem Grunde werden pro Tag offiziell 5 Portionen rohes Obst und Gemüse empfohlen. Dass so viele Menschen jedoch rohes Fleisch verzehren mögen, halte ich darüber hinaus für eher unwahrscheinlich. Aus gesundheitlichen Gründen wäre dies auch bedenklich (Salmonellen usw.).
Das ist logisch, es gibt aber Formen wo das Fleisch roh gegessen wird, Tatar beispw. Ebenfalls ist Sushi auch roher Fisch
Dazu kommt, dass eben bei speziellen Zubereitungsmethoden von Fleisch an sich krebserregende Substanzen freigesetzt werden. Brät man z. B. Fleisch auf offener Flamme, werden vom herabtropfenden Fett toxische Kohlenwasserstoffe produziert. Diese heften sich im Anschluss an die Oberfläche des gebratenen Fleisches und wirken karzinogen. Auch beim Garen tierischer Produkte bilden sich verschiedene krebserregende Stoffe. Das gilt insbesondere dann, wenn das Fleisch mit höheren Temperaturen zubereitet wird.
Darauf habe ich hingewiesen, deshalb ist es besser Fleisch zu sieden und oder auch in Eintöpfen oder Suppen zu verwenden.
Was nützen Dir die aus dem Fleisch stammenden Proteine, wenn der Rest des "Nahrungsmittels" ruinöse Folgen für Deine Gesundheit hat? Zahlreiche Pflanzen sind ebenfalls wertvolle Proteinlieferanten, ohne dass sie den menschlichen Organismus negativ belasten. Im Gegenteil fördern die in der Flora vorkommenden sekundären Pflanzenstoffe noch auf vielfältige Weise die Resorption der essentiellen Substanzen, die in den Pflanzen enthalten sind und derer der menschliche Organismus mit seinem Immunsystem dringend bedarf. Sie aktivieren die Entgiftungsmechanismen des Körpers und sorgen dafür, dass wertvolle, unabdingbar Substanzen länger im Organismus verharren, indem sie sie Verdauung modulieren.
Wir reden ja von Alles(fr)esser und wer sich ausgeglichen ernährt, wird beides berücksichtigen, dh. sowohl, Obst, Gemüse und tierische Komponenten
Kalzium ist z. B. nicht gleich Kalzium, nur weil es in tierischen und pflanzlichen Produkten enthalten ist. Auf die Synergie kommt es an, die bei fleischlicher Nahrung zumeist nicht gegeben ist. Aus diesem Grunde scheidet der Organismus auch 90% des über die tierische Milch aufgenommenen Kalziums wieder über den Urin aus, während dies bei pflanzlicher Nahrung nicht dermaßen erfolgt. Dieser Effekt tritt unabhängig vom Vitamin-D-Gehalt auf.
Dieser Effekt wird auf die Absorbation zurückzuführen sein, weil die pflanzlichen Stoffe länger im Körper bleiben als beispw. eine Flüssigkeit. Man kann deshalb das nicht eins zu eins vergleichen.
Es gibt für Menschen keinen TagesBEDARF bezüglich tierischen Eiweißes aus Fleisch... Bräuchten Menschen tierisches Eiweiß in fleischlicher Form, so würden nicht derart viele Studien und epidemiologische Statistiken zu dem Ergebnis kommen, dass vegetarisch lebende Menschen in der Regel gesünder sind als Fleischesser und zugleich eine höhere Lebenserwartung genießen! Wieso lebe ich dann noch, obwohl ich seit ich 12 bin vegetarisch lebe? Wieso konnte ich mich dennoch weiterhin gut entwickeln? Weshalb überleb(t)en dann die Hindus, die seit Tausenden von Jahren jegliche fleischliche Ernährung zurückweisen? Der Hinduismus zählt heute knapp eine Milliarde Anhänger und gehört zu den ältesten bekannten Weltreligionen.
Bei den Hindus kommt Milch noch dazu, denn Indien ist einer der grössten Produzenten der Erde von Kuhmilch.
http://www.wdr.de/themen/kultur/religion/hinduismus/glaube/regeln_rituale/index.jhtml

Zudem wird tierisches Eiweiß für die Entstehung der Alzheimer-Krankheit verantwortlich gemacht, die auf toxisch wirkende Proteinablagerungen im Gehirn zurückgeführt wird. Für pflanzliche Produkte gilt dies ebenfalls nicht. Im Gegenteil: Der tägliche Konsum grünen Tees und diverser Fruchtsäfte senkt das Alzheimer-Risiko ERHEBLICH! Eine proteinarme Diät ist dazu in der Lage, die Nieren-Dialyse bei an chronischer Niereninsuffizienz leidenden Menschen überflüssig zu machen oder deren Einsatz hinauszuzögern!
Du sprichst hier von Prionen, sprich Rinderwahn, dass kam weil man die Tiere falsch fütterte mit Tiermehl, sprich einem reinen Pflanzenfresser tierische Eiweisse gab
http://de.wikipedia.org/wiki/Prion
Sogar geringe Mengen von Rind-, Schweine- und Lammfleisch enthalten übrigens bereits relativ hohe Mengen an schädlichem Cholesterin. Abstand halten sollte man auch von den im Fleisch vorkommenden gesättigten Fettsäuren. Vorteilhafter ist, auf ungesättigte Fettsäuren wie die Omega-3-Fettsäuren, die bspw. in Leinsamen, Walnüssen, Walnussöl, Rapsöl, Sojabohnen vorhanden sind, zurückzugreifen. Im Gegensatz zu den gesättigten Fettsäuren erhöhen sie nicht das Risiko von kardiovaskulären Erkrankungen, sondern sie reduzieren es.
Cholesterol - nach oben
Gesundheitsbedenken beim Fleischkonsum beziehen sich auch auf das Cholesterol. Cholesterol kommt in grösserer Menge aber nur in Innereien vor (z.B. Niere mit ca. 350mg/100g), während Fleisch ca. 50-70mg/100g enthält. Cholesterol wird als wichtiger Bestandteil von Zellmembranen im Organismus (auch im menschlichen) selbst gebildet. Seit längerem ist auch bekannt, dass Cholesterol aus der Nahrung bei gesunden Menschen nur einen geringen Einfluss auf den Serum-Cholesterol-Spiegel ausübt. Es wird vermutet, dass ein Rückkopplungsmechanismus vorliegt, der dafür sorgt, dass bei einem hohen Serum-Cholesterol-Spiegel weniger Cholesterol aus dem Darm absorbiert wird - und umgekehrt bei einem tiefen mehr. Nur bei Menschen, die einen genetisch bedingten LDL-Rezeptordefekt haben, scheinen diätische Massnahmen (Reduktion des Nahrungscholesterols) einen gewissen Erfolg zu versprechen.

lg
Cyrill
 
Die Ernährungsweise in Deutschland ist überhaupt ziemlich defizitär und fehlerhaft. Der durchschnittliche Bundesbürger isst z. B. doppelt so viel wie er im Grunde braucht. Daher dominieren in den Industrienationen auch vorwiegend ernährungsbedingte Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfälle, Krebserkrankungen. Sie zählen in Deutschland zu den häufigsten Todesursachen. Allgemein soll laut offizieller Statistik die Ernährung für 35% - 40% aller Krebserkrankungen verantwortlich sein. Damit hat die Ernährungsweise den höchsten prozentualen Anteil der Krebsrisikofaktoren inne. Jeder vierte Deutsche leidet unter Hypertonie, zu deren Entstehung die Ernährung ebenfalls maßgeblich beiträgt. Übergewichtige und Adipöse gibt es zuhauf. Da braucht man sich nur einmal in einer mittleren Großstadt wie Kiel umzuschauen. Auch für Zahnkaries ist fast allein die Ernährungsweise verantwortlich. Jedenfalls ist mir kein in der Natur lebender Affe bekannt, der an Karies leidet, ohne sich die Zähne zu reinigen mit Zahnbürsten. Raffinierte Kohlenhydrate wie Weißmehl und (industrieller) Zucker = Glucose lösen Karies aus. Für Fruktose gilt die ja GANZ OFFENSICHTLICH nicht. Daher dürfen Affen im Zoo auch mit allerlei Obstsorgen gefüttert werden, jedoch nicht mit industriellen Süßigkeiten.

Die schlechte Lebensweise der deutschen Bürger trägt dazu bei, dass die Krankenkassenkosten in die Höhe schnellen.
 
Geht es hier jetzt eigentlich um gesundheitliche Aspekte oder gehts noch um gute/schlechte Menschen? :D

Ich konsumiere Fleisch aller Art (rotes, weißes) seitdem ich denken kann, auch oft als Zwischensnack etc.
Der Anteil von komplett nichttierischen Lebensmitteln beträgt bei mir (mit Ausnahme von Süßkram) vielleicht 15-25%
Das wären dann wohl Kartoffeln, Pilze, Salatbeilagen, Tomaten etc.

Hatte erst vor zwei Wochen eine komplette ärztliche Untersuchung. Alle Werte perfekt. :D (Hat mich selbst überrscht)

Ob das in 10 Jahren auch so ist? Wer weiß.., wenn nicht überleg ich mir dann Vegetarier/Veganer zu werden... :lachen:
 
Die Ernährungsweise in Deutschland ist überhaupt ziemlich defizitär und fehlerhaft. Der durchschnittliche Bundesbürger isst z. B. doppelt so viel wie er im Grunde braucht. Daher dominieren in den Industrienationen auch vorwiegend ernährungsbedingte Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfälle, Krebserkrankungen. Sie zählen in Deutschland zu den häufigsten Todesursachen. Allgemein soll laut offizieller Statistik die Ernährung für 35% - 40% aller Krebserkrankungen verantwortlich sein. Damit hat die Ernährungsweise den höchsten prozentualen Anteil der Krebsrisikofaktoren inne. Jeder vierte Deutsche leidet unter Hypertonie, zu deren Entstehung die Ernährung ebenfalls maßgeblich beiträgt. Übergewichtige und Adipöse gibt es zuhauf. Da braucht man sich nur einmal in einer mittleren Großstadt wie Kiel umzuschauen. Auch für Zahnkaries ist fast allein die Ernährungsweise verantwortlich. Jedenfalls ist mir kein in der Natur lebender Affe bekannt, der an Karies leidet, ohne sich die Zähne zu reinigen mit Zahnbürsten. Raffinierte Kohlenhydrate wie Weißmehl und (industrieller) Zucker = Glucose lösen Karies aus. Für Fruktose gilt die ja GANZ OFFENSICHTLICH nicht. Daher dürfen Affen im Zoo auch mit allerlei Obstsorgen gefüttert werden, jedoch nicht mit industriellen Süßigkeiten.

Die schlechte Lebensweise der deutschen Bürger trägt dazu bei, dass die Krankenkassenkosten in die Höhe schnellen.

Ich würde da nicht dem Fleischkonsum an sich die Schuld geben. :)
Und das mit den Zähnen glaube ich auch nicht so... :D
 
Wir reden ja von Alles(fr)esser und wer sich ausgeglichen ernährt, wird beides berücksichtigen, dh. sowohl, Obst, Gemüse und tierische Komponenten

Pflanzliche Produkte dürfen in unserem täglichen Speiseplan keinesfalls fehlen. Das ist klar. Sie sollten den Großteil unseres Nahrungsplans ausmachen. 4 - 5 Portionen Obst und Gemüse sollten pro Tag verspeist werden. Das sind keine Empfehlungen aus dem vegetarisch-veganen Lager, sondern offizielle Ratschläge von Professoren der Medizin und Ernährungsphysiologen.

Bezüglich des Garens tierischer Proteine habe ich mich eben noch einmal genauer informiert. Bei höheren Temperaturen bilden sich bei diesem Prozess ja die schon genannten karzinogenen Substanzen - sie heißen heterozyklische Amine. Aus neueren Untersuchungen geht jedoch entlastend hervor, dass die Freisetzung dieser Toxine durch das Einlegen von Fleisch in säurehaltigen Marinaden (wie z. B. Zitronensaft) reduziert wird. Das liefert wieder Hinweise hinsichtlich der protektiven Wirkungen pflanzlicher Nahrung, die daher vor allem auch auf dem Speiseplan eines Fleischessers ausreichend vertreten sein sollte! Der Fleischverzehr sollte keinesfalls die pflanzliche Nahrung aus dem Ernährungsplan verdrängen!

Wenn man dem Fleischkonsum nicht abschwören möchte, ist es in jedem Fall ratsam, auf sehr mageres Fleisch zurückzugreifen. Ein solches wäre z. B. Huhn oder aber im Idealfall Fisch. Fischspezialitäten enthalten leicht verdauliches Protein, diverse Vitamine und darüber hinaus einen hohen Gehalt von den gesundheitsfördernden ungesättigten Omega-3-Fettsäuren. Es sollte beim Kauf allerdings auf die Herkunft und die Spezies des Fisches geachtet werden. Je bunter der Teller, desto besser. Über den Tag verteilter Abwechslungsreichtum ist wichtig.
 
Also ich fasse nochmals kurz zusammen:

Mensch = Alles(fr)esser

Aufgrund von biologischen Kriterien:
Gebiss
Darmlänge
Darmfunktionen

Religiös:
nicht haltbar das Jesus Vegetarier war

Gesundheitlich:
Wir essen zuviel Fleisch
Fleisch hoch zu erhitzen ist ungesund
rotes Fleisch ist anscheinend schädlicher als weisses

Moralisch:
Massentierhaltung wird von allen abgelehnt.
Aspekt des Tötens und der Fleischgewinnung scheinen einige abzulehnen.

Meine Folgerung bis jetzt:
Der Mensch braucht Fleisch oder zumindest tierische Komponenten um gesund sich vom Körper her zu entwickeln. Ebenfalls ist Fleisch wertvoll wegen verschiedenen Inhaltstoffen die in Pflanzen nicht vorkommen.
Purin, essentielle Aminosäuren und Fettsäuren, hohe Konzentration von Zink und Eisen ebenfalls auch ein guter Lieferant von fettlöslichen Vitaminen.
Sehr guter B12 Lieferant.

Ausser aus moralischen Gründen gibt es keinen Grund, Veganer oder Vegetarier zu sein.
lg
Cyrill
 
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.....sehr gute Proteinlieferanten sind bspw. Hülsenfrüchte, wobei gewisse Sorten gekocht werden müssen, damit das giftige Phasin unschädlich gemacht wird.

Falafel wir z.T. aus rohen, nur eingeweichten Kichererbsen gemacht. Besser wäre es aber, sie vorher zu kochen, weil es u.U. zu Magenbeschwerden führen kann.
 
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