Wie Du selber sagst, bedarf der Vitaminverlust eines Lebensmittels der Zubereitung. Für rohe Nahrungsmittel gilt dieser Verlust mithin nicht. Aus diesem Grunde werden pro Tag offiziell 5 Portionen rohes Obst und Gemüse empfohlen. Dass so viele Menschen jedoch rohes Fleisch verzehren mögen, halte ich darüber hinaus für eher unwahrscheinlich. Aus gesundheitlichen Gründen wäre dies auch bedenklich (Salmonellen usw.).
Das ist logisch, es gibt aber Formen wo das Fleisch roh gegessen wird, Tatar beispw. Ebenfalls ist Sushi auch roher Fisch
Dazu kommt, dass eben bei speziellen Zubereitungsmethoden von Fleisch an sich krebserregende Substanzen freigesetzt werden. Brät man z. B. Fleisch auf offener Flamme, werden vom herabtropfenden Fett toxische Kohlenwasserstoffe produziert. Diese heften sich im Anschluss an die Oberfläche des gebratenen Fleisches und wirken karzinogen. Auch beim Garen tierischer Produkte bilden sich verschiedene krebserregende Stoffe. Das gilt insbesondere dann, wenn das Fleisch mit höheren Temperaturen zubereitet wird.
Darauf habe ich hingewiesen, deshalb ist es besser Fleisch zu sieden und oder auch in Eintöpfen oder Suppen zu verwenden.
Was nützen Dir die aus dem Fleisch stammenden Proteine, wenn der Rest des "Nahrungsmittels" ruinöse Folgen für Deine Gesundheit hat? Zahlreiche Pflanzen sind ebenfalls wertvolle Proteinlieferanten, ohne dass sie den menschlichen Organismus negativ belasten. Im Gegenteil fördern die in der Flora vorkommenden sekundären Pflanzenstoffe noch auf vielfältige Weise die Resorption der essentiellen Substanzen, die in den Pflanzen enthalten sind und derer der menschliche Organismus mit seinem Immunsystem dringend bedarf. Sie aktivieren die Entgiftungsmechanismen des Körpers und sorgen dafür, dass wertvolle, unabdingbar Substanzen länger im Organismus verharren, indem sie sie Verdauung modulieren.
Wir reden ja von Alles(fr)esser und wer sich ausgeglichen ernährt, wird beides berücksichtigen, dh. sowohl, Obst, Gemüse und tierische Komponenten
Kalzium ist z. B. nicht gleich Kalzium, nur weil es in tierischen und pflanzlichen Produkten enthalten ist. Auf die Synergie kommt es an, die bei fleischlicher Nahrung zumeist nicht gegeben ist. Aus diesem Grunde scheidet der Organismus auch 90% des über die tierische Milch aufgenommenen Kalziums wieder über den Urin aus, während dies bei pflanzlicher Nahrung nicht dermaßen erfolgt. Dieser Effekt tritt unabhängig vom Vitamin-D-Gehalt auf.
Dieser Effekt wird auf die Absorbation zurückzuführen sein, weil die pflanzlichen Stoffe länger im Körper bleiben als beispw. eine Flüssigkeit. Man kann deshalb das nicht eins zu eins vergleichen.
Es gibt für Menschen keinen TagesBEDARF bezüglich tierischen Eiweißes aus Fleisch... Bräuchten Menschen tierisches Eiweiß in fleischlicher Form, so würden nicht derart viele Studien und epidemiologische Statistiken zu dem Ergebnis kommen, dass vegetarisch lebende Menschen in der Regel gesünder sind als Fleischesser und zugleich eine höhere Lebenserwartung genießen! Wieso lebe ich dann noch, obwohl ich seit ich 12 bin vegetarisch lebe? Wieso konnte ich mich dennoch weiterhin gut entwickeln? Weshalb überleb(t)en dann die Hindus, die seit Tausenden von Jahren jegliche fleischliche Ernährung zurückweisen? Der Hinduismus zählt heute knapp eine Milliarde Anhänger und gehört zu den ältesten bekannten Weltreligionen.
Bei den Hindus kommt Milch noch dazu, denn Indien ist einer der grössten Produzenten der Erde von Kuhmilch.
http://www.wdr.de/themen/kultur/religion/hinduismus/glaube/regeln_rituale/index.jhtml
Zudem wird tierisches Eiweiß für die Entstehung der Alzheimer-Krankheit verantwortlich gemacht, die auf toxisch wirkende Proteinablagerungen im Gehirn zurückgeführt wird. Für pflanzliche Produkte gilt dies ebenfalls nicht. Im Gegenteil: Der tägliche Konsum grünen Tees und diverser Fruchtsäfte senkt das Alzheimer-Risiko ERHEBLICH! Eine proteinarme Diät ist dazu in der Lage, die Nieren-Dialyse bei an chronischer Niereninsuffizienz leidenden Menschen überflüssig zu machen oder deren Einsatz hinauszuzögern!
Du sprichst hier von Prionen, sprich Rinderwahn, dass kam weil man die Tiere falsch fütterte mit Tiermehl, sprich einem reinen Pflanzenfresser tierische Eiweisse gab
http://de.wikipedia.org/wiki/Prion
Sogar geringe Mengen von Rind-, Schweine- und Lammfleisch enthalten übrigens bereits relativ hohe Mengen an schädlichem Cholesterin. Abstand halten sollte man auch von den im Fleisch vorkommenden gesättigten Fettsäuren. Vorteilhafter ist, auf ungesättigte Fettsäuren wie die Omega-3-Fettsäuren, die bspw. in Leinsamen, Walnüssen, Walnussöl, Rapsöl, Sojabohnen vorhanden sind, zurückzugreifen. Im Gegensatz zu den gesättigten Fettsäuren erhöhen sie nicht das Risiko von kardiovaskulären Erkrankungen, sondern sie reduzieren es.