Ich weiß ja, warum solche Argumente gebracht werden, hat mit kognitiver Dissonanz zu tun, weil der Mensch nichts tun kann, was seinem Überzeugungssystem widerspricht. Und weil die Fakten hinter dem Fleischkonsum ziemlich unerträglich wären, baut man sich eine Welt von Lügen auf, wie gesagt, wegen dieser kognitiven Dissonanzen ... die eine Gefahr für die Persönlichkeitsstruktur darstellten. Und deswegen begründet man seine eigene Wahrheit: Tiere haben keine Gefühle. Sie sind im grunde gefühlslose Maschinen die von Automatismen (Instinkten) getrieben werden, und deswegen brauche ich nicht die geringsten Gewissensbisse haben, wenn ich welche esse.
Ehrlich gesagt, würde ich mir andere Gründe suchen. Einer meiner Freunde sagt: Fleischessen ist für ihn Lebensqualität. Er will auf den Genuss nicht verzichten. DAS respektiere ich! Seine Lebensqualität (Genuss) ist ihm ein bißchen wichtiger als Mitgefühl mit Tieren ... DAS respektiere ich, weil es ehrlich ist. Ein anderer isst Fleisch und sagt: Ja eigentlich ist es falsch, aber ich kann nicht anders! DAS respektiere ich ... das zeigt die Hilflosigkeit des Menschen ... Abhängigkeit, Genuss-Sucht. Aber es gibt in diesem Bereich auch ziemlich viele Lügen mit denen sich die Leute was vormachen.
lg
Topper