sind Fleischesser die schlechteren Menschen.

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Hallo Cyrill

Ich glaube auch, dass der Mensch aufgrund seiner biologischen Merkmale ein Allesfresser ist ... und der Körper hat ja sehr sehr viel mit dem Tierischen gemein. Er ist letztlich so konzipiert in den verschiedensten Lebensräumen zurech zu kommen, mit Fleisch aber auch ohne. Also müssen WIR eine Wahl für uns treffen. Die Seele steht jedenfalls weit über dem Körper.

Interessant finde ich jedenfalls, dass unsere reine körperliche Kraft nicht dazu ausreichen würde eine Kuh oder ein Schwein zu reißen. Ich meine, ich könnte mir natürlich die Fingernägel etwas länger wachsen lassen, um mich am Beutetier festzukrallen ... :D

lg
Topper

Ein Affe benützt auch Wekrzeuge um sich Termiten zu angeln, ... .
Also gleiches Prinzip, ... . Wir haben Werkzeuge um Tiere zu töten und zu erlegen. Ebenalls wäre es ja noch weniger wirtschaftlich kleinere Tiere zu züchten, nur dass man sie mit den Fingernägeln und Zähnen zerfleischen kann. Dafür haben wir ja Schlachtermesser, Flex, Kreissägen etc.. Um das Fleisch auf passende Grösse zu bringen. Ebenfalls essen Vegetarier Ihr Gemüse auch nicht nur als Rohkost, sondern bereiten es zu. Viele Gemüsearten wie Bohnen und Kohlarten wären nicht so optimal, wenn man sie nur im rohen Zustand essen würde. Also schlussendlich ist Fleisch von der Nährwertdichte her effizienter als Energielieferant. Ebenfalls muss man ja schauen, dass man mit Fleisch eigentlich die Energie bündelt und somit Transportwege eingespart werden. Dh. würde man die gleiche Menge Energie in pflanzlicher Form zu sich nehmen wollen wie Fleisch, dann müsste man viel mehr zu sich nehmen. Ebenfalls brauchen ja auch Vegetarier einen sogenannten Fleischersatz, d.h. man nimmt Tofu oder andere Formen zu sich.
Aber auch die Tofuherstellung braucht Energie die irgendwie von irgendwoher kommen muss. Meistens aus fossilen Stoffen. Ebenfalls entstehen sehr viele Abfallprodukte bei der Herstellung pflanzlicher Lebensmittel, was sollte man denn mit denen machen? Wenn nicht an Masttiere verfüttern?
Die Thematik ist sehr komplex.
lg
Cyrill
 
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TopperHarley schrieb:
Welches Problem hast du damit?

Es stammt von Kirche/Religionsgemeinschaften. Und genauso kommen mir teilweise Vegetarismus/Veganismus vor. Auf allen einschlägigen Websites wird auf die ach so bösen Fleischesser draufgehämmert, was das Zeugs hält. Es wird den Menschen permanent ein schlechtes Gewissen einsuggeriert, es hagelt Verbote und Gebote. Kommt nicht von ungefähr, wenn ich diesen Vereinen teilweise "vorwerfe", sie unterziehen die Interessierten (möglicherweise unbewusst) einer Gehirnwäsche. Die Kirche machts genauso, seit XXXXX Jahren.
Da werden von irgendwelchen fernöstlichen Glaubensgemeinschaften diese Ge- und Verbote übernommen und trotzdem steigt z.B. in Indien, dieser "Hochburg der Spiritualität" der Fleischkonsum drastisch an. Von Japan mit seinen Walfängen, etc. brauchen wir erst gar nicht zu reden.
Hallo? Weisst du, wie mir das vorkommt? Ich weiss schon, es gibt immer solche und solche.

Als ich auf meinen bewussten spirituellen Weg geschickt wurde, habe ich mich von eben diesem Schuld-/Sühne-/Strafeprinzip innerlich verabschiedet - und bin heute Gott und Jesus Christus näher als je zuvor. Ich bin frei im Herzen. Und ich *WEISS*, zu gegebener Zeit wird es möglich sein, das Fleisch essen loszulassen - so wie es mit dem Rauchen passierte. Loslassen, ohne Stress, ohne "Strafe", ohne Verzicht; einfach so. Da brauche ich keine Veg.-Websites, auch keine Missionare. Es wird passieren, wenn die Zeit dafür reif ist.

Mit dem Schuld-/Sühne-/Strafeprinzip werden Menschen klein gehalten, werden Menschen in Schach gehalten! Ich gehe meinen Weg mit Gott, mit Jesus Christus und den Engeln - in Respekt und Achtung vor der gesamten Schöpfung. Und ich *WEISS*, dass die geistige Welt die Menschen NICHT verurteilt, so wie es die Vegetarier-/Veganerriege so gerne macht. Weil andere Argumente haben sie offensichtlich nicht.

Dass die ganze Massentierhaltung, Tiertransporte usw. schnellstens ein Ende haben sollte, darüber sind sich glaube ich alle einig. Aber das geht nicht von heute auf morgen, das weiss auch die geistige Welt. Und es geht zurzeit primär auch nicht um Fleisch essen ja oder nein, sondern es geht um Eines:

Achtung, Respekt und Dankbarkeit für Tiere UND PFLANZEN, die uns als Nahrung dienen.

lichtbrücke
(mit einem liebevollen *Danke* an Ailin)
 
lichtbrücke;2815209 schrieb:
Auf allen einschlägigen Websites wird auf die ach so bösen Fleischesser draufgehämmert, was das Zeugs hält. Es wird den Menschen permanent ein schlechtes Gewissen einsuggeriert, es hagelt Verbote und Gebote.

:confused: Wen du so alles kennst....
 
Ich weiss ned,.....aber ich esse echt wenig Tofu. Wenn das jetzt meine Hauptnahrung wär....nee:D
Ich esse viel Gemüse plus Beilagen wie Erdäpfle Nudel und Reis.
Ich koche weder Fleisch,noch gibts welches bei mir zu Hause.
Aber wenn ich in Urlaub bin auf dem Bauernhof wo das Wildschwein im Wald lebt und sich schön im Schlamm suhlen kann. Dann ess ich das.
Ich denke ich bin ein Mischmasch aus grossteils Veg. Ernährung und ab und zu mal Fleisch.
Ja, und ich bin eher der Skeptiker was es betrifft von den Grosseltern, Eltern übernommenes einfach so zu übernehmen weils die auch schon immer gemacht haben.

Ja aber genau von denen von unseren Verwandten, Ahnen haben wir es ja abgeschaut und (weitervererbt) bekommen. Schlussendlich ist mir auch bewusst, dass Tierhaltung sehr viele Nachteile mit sich bringt und das auch dafür viel Getreide und Anderes draufgeht. Aber schlussendlich, der Welthunger ist ein Problem der Verteilung und nicht der Ernährungszusammensetzung selber.
Ebenfalls bin ich davon überzeugt, dass es nur einen Weg gibt, dass wären weniger Menschen auf dem Planeten. Denn dort liegt das Problem, je mehr Menschen desto weniger Ressourcen für den Einzelnen. Wenn jeder den selben Luxus leben würde wie wir in Europa, wäre die Lage noch einiges prikärer. Ebenfalls würde es nur noch Getreide geben, wäre es auch nicht besser, denn dann würden diejenigen die Besitzen, denjenigen die nichts besitzen die Preise genauso aufdiktieren. Das System Mensch funktioniert nicht, ... .
lg
Cyrill
 
Loge33 schrieb:
Wen du so alles kennst.... :confused:

Kennen wäre zuviel gesagt, aber ich informiere mich. Und da bieten sich natürlich auch diverse Websites an. beere hat ja neuerdings eine besonders "schöne" Website in ihrer Signatur......

Ich bin dem Vegetarismus nicht abgeneigt, auch wenns vermutlich im Grossteil meiner Beiträge so rüberkommt. Ich nähere mich diesem Thema langsam und vorsichtig an; habe ein vegetarisches Kochbuch zuhause, suche im I-Net immer wieder nach vegetarischen Gerichten, esse heutzutage Spaghetti lieber mit Brokkolisoße als mit Faschiertem, usw. ;) Aber die Zeit ist eben NOCH nicht reif, um dem Fleisch gänzlich *tschüss* zu sagen.

Nur... wenn mir jemand mit wüsten und wüstesten Beschimpfungen kommt, bleibe ich auch nicht sanft wie ein Lamm. :D

lichtbrücke
 
Mir ist auch bewusst, dass eine gesunde Ernährung nicht täglichen Fleischkonsum voraussetzt. Ich esse auch viel bewusster und auch weniger Fleisch, ... . Aber ich esse weniger Fleisch nicht aus tierliebe, sondern weil es nicht nötig ist, sich mit Fleisch überzuversorgen. Ebenfalls wenn Fleisch, dann nur das was nicht qualvoll herangezüchtet wurde, sonden wirklich Fleisch von solchen Tieren, die gut gehalten wurden. D.h. für mich persönlich, Fleisch ist ein Luxusartikel, weniger ist deshalb mehr, denn da ist auch mehr Genuss dabei. Denn ich könnte auch kein Fleisch essen wo ich weiss, dass es irgendwo qualvoll gezüchtet wurde, denn Tierfabriken sind alles Andere als Artgerechte Haltung. Was auch wichtig ist, es hat diesbezüglich ein umdenken stattgefunden, dass man mehr auf Qualität anstatt auf Quantiät schaut. Essen war in diesen Breitengraden noch nie ein Problem und viele Menschen neigen eher zu Übergwicht anstatt zu Untergewicht. Deshalb auch dem eigenen Körper zuliebe, weniger ist mehr, aber bei allen Produkten. Lieber gute Qualität und weniger, anstatt miese Qualität und viel davon.
lg
Cyrill
 
Ein Affe benützt auch Wekrzeuge um sich Termiten zu angeln, ... .
Also gleiches Prinzip, ... . Wir haben Werkzeuge um Tiere zu töten und zu erlegen. Ebenalls wäre es ja noch weniger wirtschaftlich kleinere Tiere zu züchten, nur dass man sie mit den Fingernägeln und Zähnen zerfleischen kann. Dafür haben wir ja Schlachtermesser, Flex, Kreissägen etc.. Um das Fleisch auf passende Grösse zu bringen. Ebenfalls essen Vegetarier Ihr Gemüse auch nicht nur als Rohkost, sondern bereiten es zu. Viele Gemüsearten wie Bohnen und Kohlarten wären nicht so optimal, wenn man sie nur im rohen Zustand essen würde. Also schlussendlich ist Fleisch von der Nährwertdichte her effizienter als Energielieferant. Ebenfalls muss man ja schauen, dass man mit Fleisch eigentlich die Energie bündelt und somit Transportwege eingespart werden. Dh. würde man die gleiche Menge Energie in pflanzlicher Form zu sich nehmen wollen wie Fleisch, dann müsste man viel mehr zu sich nehmen. Ebenfalls brauchen ja auch Vegetarier einen sogenannten Fleischersatz, d.h. man nimmt Tofu oder andere Formen zu sich.
Aber auch die Tofuherstellung braucht Energie die irgendwie von irgendwoher kommen muss. Meistens aus fossilen Stoffen.

Ja wir sind uns eh einig, dass der menschliche Körper die Fähigkeiten vereint alles zu verarbeiten. Und durch seine alles überragenden kognitiven Fähigkeiten kann er so gut wie alles mit jedem machen. Er hat die Wahl: Gutes Fleisch oder gute Pflanzen. Ich würde z.B. nicht wollen, dass dieses Tier wegen mir getötet wird, wo es doch gerade heute so viele Alternativen gibt:

2742_gutes_fleisch_titel_1.jpg


Das mit der Rohkost ist übrigens eine ganz tolle Sache. Da gibt es einige Leute die damit ihre Krankheiten ausheilen. Ich vermute, dass sie die vollkommendeste Form der Ernährung ist, weil die Lebensmittel bei allen Kochprozessen verändert werden. Erhitzen macht aus dem LEBENSmittel immer ein bloßes Nahrungsmittel.

Weil du den ökologischen Aspekt der Fleischproduktion ansprichst, da liegst du ziemlich daneben mit deiner positiven Einschätzung, denn die Fleischproduktion belastet die Ressourcen unverhältnismäßig hoch (viel höher als rein pflanzliche Ernährung) und die UNO warnt vor den Folgen des weltweit ansteigenden Fleischkonsums. Hab vor Jahren einen eigenen Thread dazu gestartet, wenn es dich interessiert.

Ebenfalls entstehen sehr viele Abfallprodukte bei der Herstellung pflanzlicher Lebensmittel, was sollte man denn mit denen machen? Wenn nicht an Masttiere verfüttern?
Die Thematik ist sehr komplex.
lg
Cyrill

Welche Abfallprodukte meinst du?
Die meisten pflanzlichen Abfälle lassen sich ausgezeichnet kompostieren ... das gibt guten Humus und Nährstoffe für die jungen Pflanzen ;)

lg
Topper

P.S.: Warst du schonmal bei einer Schlachtung dabei?
 
Ja aber genau von denen von unseren Verwandten, Ahnen haben wir es ja abgeschaut und (weitervererbt) bekommen. Schlussendlich ist mir auch bewusst, dass Tierhaltung sehr viele Nachteile mit sich bringt und das auch dafür viel Getreide und Anderes draufgeht. Aber schlussendlich, der Welthunger ist ein Problem der Verteilung und nicht der Ernährungszusammensetzung selber.
Ebenfalls bin ich davon überzeugt, dass es nur einen Weg gibt, dass wären weniger Menschen auf dem Planeten. Denn dort liegt das Problem, je mehr Menschen desto weniger Ressourcen für den Einzelnen. Wenn jeder den selben Luxus leben würde wie wir in Europa, wäre die Lage noch einiges prikärer. Ebenfalls würde es nur noch Getreide geben, wäre es auch nicht besser, denn dann würden diejenigen die Besitzen, denjenigen die nichts besitzen die Preise genauso aufdiktieren. Das System Mensch funktioniert nicht, ... .
lg
Cyrill


Weiste was ich mich gerade Frage?

Wo kommt eigentlich die ganze "Kacke" von den Tieren hin, wo und wie wird die "entsorgt".
Ich habe mal eine Studie über die Amis gelesen was die Kacke für Auswirkungen für die Luft und die Gewässer bei denen hat, aber leider ist mir das wieder entfallen.KAnn ich aber gerne mal raussuchen falls Interesse.
Is vielleicht ne komische Frage...aber ich weiss das wirklich nicht:confused:
Besonders interessant wo Massentierhaltung von 100erten Tieren ist.
Das müssen ja dann eigentlich täglich Tonnen sein....
 
Welche Abfallprodukte meinst du?
Die meisten pflanzlichen Abfälle lassen sich ausgezeichnet kompostieren ... das gibt guten Humus und Nährstoffe für die jungen Pflanzen
Aber auch wenn sich die Pflanzen zersetzen entsteht CO2 und andere Stoffe.
Schlussendlich gibt es aber auch Regionen wo sich der Getreideanbau und solche Dinge überhaupt nicht lohnen, beispw. die Topographie der Alpenländer zeigt doch, dass viele Weideflächen für etwas Anderes gar nicht genutzt werden können als für Milch und Graswirtschaft. Das heisst dort kann man nur Gras anpflanzen und Nutztiere halten für die Milch- oder Fleischgewinnung.
Ebenfalls ist es nicht möglich, dass jedes Land Selbstversorger sein kann. Dh. es werden wieder massive Transportwege anfallen. Reis, Mais, Soja und die Anderen wichtigen Pflanzen werden in Massenkulturen angebaut und sind sehr deshalb auch keine wirkliche umweltschonende Variante. Also um die Menschheit nur mit Getreide oder Gemüse und Anderem zu versorgen, reichen die Flächen nicht und wir werden immer auf import angewiesen sein.
Also schlussendlich ist meine persönlichen Erachtens, der Mix die beste Variante. Ebenfalls sollte man aufhören EU-Fleisch zu Dumpingpreisen an Drittweltländern zu verscherbeln und dort noch die ansässige Bevölkerung konkurrenzieren. Weniger ist mehr ist meines erachtens ein gesunder Mittelweg. Weniger Fleich produzieren, dafür viel bessere Qualität und weniger Billigrohstoffe importieren, sondern mehr darauf achten, dass man sich regional versorgen kann. Der Umwelt zuliebe.
lg
Cyrill
 
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