lichtbrücke;2815291 schrieb:
Diese Sätze spiegeln genau dieses Schuld-/Angst-/Sühneprinzip wider, was die Kirche den Menschen seit jeher eingetrichtert hat. Hm, ich fühle das anders, aber das wäre wohl ein eigenes (schwieriges) Thema.
lichtbrücke
Es gibt da eine Geschichte eines sehr gläubigen Mannes. Der jeden Tag meditiert hat. Als er stirbt kommt er zu Gott und Gott fragt ihn: "Möchtest du aufgrund deiner Taten belohnt werden, oder dass ich Gnade über dich walten lasse?" Der Mann denkt kurz nach ... naja er hat ja ziemlich fleißig meditiert und war recht gläubig ... und er denkt sich, also ich möchte eigentlich schon nach meinen tollen Taten belohnt werden ... Und bevor er das sagen kann, zeigt Gott ihm, wieviele Lebewesen er täglich auf seinem Weg zum Fluss zertreten hat, um sich dort zu waschen ... und er entscheidet sich für die Gnade! *ggg*
Schuld/Angst/Sünde hin und her. Es gibt halt bestimmte Gesetze die wirken einfach. Das hat alles einen tieferen Hintergrund und ganz gleich welche Lehren man sich jetzt tiefer ansieht, wird man darin immer dieses Gesetz finden, weil es von allen Heiligen & Mystikern vermittelt wird, weil es sehr grundlegend für die Vorgänge der äußeren Ebenen/Welten ist. Auch Jesus hat darüber gesprochen. Und so wie es in dieser Welt Gesetze gibt, so gibt es sie auch bis in die höheren Ebenen ... und eines davon ist eben das karmische Prinzip, Aug um Aug, Zahn um Zahn wie es z.B. im alten Testament steht. Und das Göttliche respektiert dieses Gesetz ... weswegen es auch so viele selbst geschaffene Schicksale gibt. Sonst wär das gar nicht möglich. Das hat jetzt nichts mit Bestrafung zu tun, weil alles selbstgeschaffen ist ... eher mit Bewusstseinsbildung, aber auch damit dass es eine Kraft gibt, die nicht möchte, dass die Seele zu ihrem Ursprung zurück kehren kann.
Deswegen brauchen wir ganz viel von dieser Gnade, wie in der Geschichte

Nur wollen wahrscheinlich die meisten eben für ihre Taten belohnt werden! *ggg*
lg
Topper